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	<title>Der gescheite Hans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:02:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_gescheite_Hans&amp;diff=226868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stoll: lf, Bilder</title>
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		<updated>2026-03-23T20:10:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf, Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Ubbelohde - Der gescheite Hans.jpg|mini|Illustration von [[Otto Ubbelohde]], 1909]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der gescheite Hans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schwank]] ([[Aarne-Thompson-Uther-Index|ATU]] 1685, 1696). Er steht in den &amp;#039;&amp;#039;[[Grimms Märchen|Kinder- und Hausmärchen]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] an Stelle 32 (KHM 32). Dort schrieb sich der Titel &amp;#039;&amp;#039;Der gescheidte Hans&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Snowdrop-Rackham-091.jpg|mini|Illustration von [[Arthur Rackham]], 1909]]&lt;br /&gt;
Hans besucht Gretel, sie schenkt ihm eine Nadel, die er im Heuwagen heim bringt. Seine Mutter sagt, er hätte die Nadel an den Ärmel stecken sollen. Das tut er dann mit dem nächsten Geschenk, einem Messer. Er hätte es besser in die Tasche stecken sollen. So steckt er dann die Ziege in die Tasche. Dann zieht er ein Speckstück am Seil nach, wobei es die Hunde fressen, trägt ein Kalb auf dem Kopf, wobei es ihm das Gesicht zertritt. Gretel will mit ihm gehen, er bindet sie vor die Raufe. Die Mutter rät ihm, ihr „freundliche Augen“ zuzuwerfen. Hans wirft Gretel die Augen von Schafen und Kälbern ins Gesicht, da läuft sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Household stories Bros Grimm (L &amp;amp; W Crane) headpiece p140.png|mini|Illustration von [[Walter Crane]], 1920]]&lt;br /&gt;
Der [[Schwank]] ist ein Frage-Antwort-Spiel zwischen Hans und Grethel bzw. der Mutter, die immer wieder erklärt: „Das hast du dumm gemacht, Hans, …“ Er setzt jeden Rat mit dem nächsten Ding um, mit immer groteskeren Ergebnissen. Eine [[Raufe]] ist ein Gestell für Heu oder Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Streich spielt mit der Redensart von der Nadel im Heuhaufen, wie ein ähnlicher Schwank in [[Martin Montanus]]’ &amp;#039;&amp;#039;Gartengesellschafft&amp;#039;&amp;#039;. Das Augen ins Gesicht werfen ähnelt der Phantasie eines Betrunkenen in [[Georg Rodolf Weckherlin]]s Ode &amp;#039;&amp;#039;Drunckenheit&amp;#039;&amp;#039;: „Laß mich das Spanfährlein zerreissen, / Stich dem Kalbskopff die augen auß: / So, so, wirff damit an die Frawen, …“&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Bluhm und Heinz Rölleke: &amp;#039;&amp;#039;„Redensarten des Volks, auf die ich immer horche“. Märchen - Sprichwort - Redensart. Zur volkspoetischen Ausgestaltung der Kinder- und Hausmärchen durch die Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; Neue Ausgabe. S. Hirzel Verlag, Stuttgart/Leipzig 1997, ISBN 3-7776-0733-9, S. 69–70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Household stories Bros Grimm (L &amp;amp; W Crane) tailpiece p144.png|mini|Illustration von [[Walter Crane]], 1920]]&lt;br /&gt;
Die Brüder Grimm notieren zur Herkunft „Aus den Maingegenden“ (wohl von [[Hassenpflug (Familie)|Familie Hassenpflug]]) und geben eine Geschichte aus [[Jakob Frey|Frey]]s &amp;#039;&amp;#039;Gartengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; Kap. 1 und [[Hans Wilhelm Kirchhof|Kirchhof]]s &amp;#039;&amp;#039;Wendunmuth&amp;#039;&amp;#039; (1565) 1, Nr. 81 wieder, die in der 1. Auflage von 1812 noch im Textteil mit abgedruckt war: Die Mutter will ihrem Sohn zu einer Tochter aus gutem Hause verhelfen, die er unbedingt haben will. Als die Jungfrau ihm feine Handschuhe schenkt, weichen sie ihm im Regen und im Moor ein. Die Mutter schimpft, er hätte sie in ein Taschentuch wickeln und an der Brust tragen sollen. Das macht er dann mit dem nächsten Geschenk, einem Habicht. Dafür bringt er die Egge auf Händen heim und ein Stück Speck am Schwanz seines Pferdes, wobei es die Hunde schnappen. Daheim säuft er Wein, verschüttet ihn und streut Mehl darauf, damit es die Mutter nicht sieht. Dann haut er der Gans den Kopf ab, damit sie ihn nicht verrät, und versucht ihre Eier selbst auszubrüten, wozu er sich mit Honig und Bettfedern einschmiert. Die Mutter will ihm verzeihen, er solle nur „die Augen also höflich und fleißig in sie werfen“. Er sticht Schafen die Augen aus und wirft sie der Braut ins Gesicht. Die Brüder Grimm nennen noch KHM 34 &amp;#039;&amp;#039;[[Die kluge Else]]&amp;#039;&amp;#039;, KHM 59 &amp;#039;&amp;#039;[[Der Frieder und das Katherlieschen]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Johann Wilhelm Wolf|Wolfs]] Zeitschrift 2, 386, „das Großmütterchen“ bei [[Johann Nepomuk Vogl|Vogl]] „S. 93“ (&amp;#039;&amp;#039;Hans in der Schule&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Literatur |Autor=[[Johann Nepomuk Vogl]] |Titel=Hans in der Schule Oberösterreich’sche Sage |Sammelwerk=Erzählungen eines Großmütterchens |Verlag=Franz Tendler |Ort=Wien |Datum=1840 |Seiten=93 ff. |Online=https://sammlungen-digital.hu-berlin.de/viewer/image/BV046334755/105/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Ignaz Vinzenz Zingerle|Zingerle]] „S. 10“&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Literatur |Autor=[[Ignaz Zingerle]], [[Josef Zingerle]] |Titel=Nadel, Lämmlein und Butterwecklein, Der gescheite Hans. |Sammelwerk=Kinder- und Hausmärchen aus Tirol |Nummer=Nr. 34, Nr. 48 |Auflage=3 |Verlag=Heinrich Schwick |Ort=Innsbruck |Datum=1911 |Seiten=182 ff., S. 270ff. |Online=[http://www.zeno.org/nid/2000788382X Nadel, Lämmlein und Butterwecklein (zeno.org)], [http://www.zeno.org/nid/2000788396X  Der gescheite Hans (zeno.org)] |JahrEA=1852 |OrtEA=Innsbruck}}  {{Literatur |Autor=Brüder Zingerle |Titel=Thäddadl |TitelErg=(nur in der 1. Auflage) |Sammelwerk=Kinder- und Hausmärchen |Nummer=40 |Auflage=1 |Verlag=Wagner’sche Buchhandlung |Ort=Innsbruck |Datum=1851 |Seiten=255 ff. |Online=https://books.google.de/books?id=aLQ7AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA255#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Ernst Heinrich Meier|Meier]] Nr. 52, [[Hans Sachs]] „2. 4, 138 Kempt. Ausg.“ und 85–86 wie in der Vorrede zu [[Georg Rollenhagen|Rollenhagen]]s &amp;#039;&amp;#039;Froschmeuseler&amp;#039;&amp;#039; („vom albern und faulen Heinzen“), „Bebelli facetiae (Amst. 1651) 47–49“, ein Kinderlied in &amp;#039;&amp;#039;Dichtungen aus der Kinderwelt&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1815, [[Eucharius Eyering|Eyering]] 2, 116, &amp;#039;&amp;#039;Mägdetröster&amp;#039;&amp;#039; „S. 92“ (1663).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johannes Bolte]], [[Jiří Polívka]] |Titel=Der gescheite Hans. |Sammelwerk=Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm |Band=1. Band |Nummer=32 |Verlag=Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1913 |Seiten=311–322 |Online=https://de.wikisource.org/wiki/Anmerkungen_zu_den_Kinder-_und_Hausm%C3%A4rchen_der_Br%C3%BCder_Grimm_I/Der_gescheite_Hans}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans-Jörg Uther]] zufolge ist besonders Hans’ letzter Streich verbreitet ([[Aarne-Thompson-Uther-Index|ATU]] 1006: &amp;#039;&amp;#039;Augenwerfen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 83–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ATU 1696 („Was hätte ich sagen (tun) sollen?“) vgl. KHM 143 &amp;#039;&amp;#039;[[Up Reisen gohn]]&amp;#039;&amp;#039;. Grimms Märchen enthalten noch zwei Reimgeschichten ums Heiraten: KHM 38 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hochzeit der Frau Füchsin]]&amp;#039;&amp;#039;, KHM 131 &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Katrinelje und Pif Paf Poltrie]]&amp;#039;&amp;#039;. Vgl. in Basiles &amp;#039;&amp;#039;[[Pentameron]]&amp;#039;&amp;#039; I,4 &amp;#039;&amp;#039;[[Vardiello]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 72–75, 456.&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 83–84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Der gescheite Hans}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clever Hans (Brothers Grimm)|Der gescheite Hans|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20250916013452/https://www.maerchenatlas.de/deutsche-maerchen/grimms-marchen/der-gescheite-hans Märchenatlas.de zu &amp;#039;&amp;#039;Der gescheite Hans&amp;#039;&amp;#039;] ([[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20090220184818/http://p8277.typo3server.info/?id=109 Überlegungen zum Text] ([[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* [https://grimmbilder.fandom.com/de/wiki/Der_gescheite_Hans_(Illustrationen) Illustrationen]&lt;br /&gt;
* [https://dn710701.ca.archive.org/0/items/kinder_und_hausmaerchen_2003_librivox/maerchen_032_grimm_128kb.mp3 &amp;#039;&amp;#039;Der gescheite Hans&amp;#039;&amp;#039; gelesen von Peter Badurek (6:04)] ([[LibriVox]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gescheite Hans #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimms Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stoll</name></author>
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