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	<title>Der gerade Weg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-05-30T05:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Titelseite Bankrotteur.jpg|mini|300px|Der gerade Weg (Ausgabe vom 24. April 1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine katholisch-konservative&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/mit_dem_heiland_gegen_hitler-1.9724522 &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Heiland gegen Hitler&amp;#039;&amp;#039;] [[Neue Zürcher Zeitung]], 1. März 2013, abgerufen am 25. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitschrift aus [[München]] in der [[Weimarer Republik]], die eindringlich vor [[Adolf Hitler]] und dem [[Nationalsozialismus]] warnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Vorläufer ==&lt;br /&gt;
Anfang Januar 1932 wurde der Natur-Verlag in München, in dem die Wochenschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierter Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; erschien, in [[Naturrecht]]s-Verlag umbenannt und die Wochenschrift in &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht&amp;#039;&amp;#039;. Mit dieser Namensgebung verdeutlichte ihr Herausgeber und Chefredakteur [[Fritz Gerlich]] sein Ziel, das Zeitgeschehen „rein unter katholischen Grundsätzen“ zu würdigen (4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1931). &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039;, den [[Erich von Waldburg-Zeil]] finanzierte, wobei er ein Vermögen verlor, wechselte im Februar vom [[Adolf Müller (Verleger)|Münchner Buchgewerbehaus M. Müller &amp;amp; Sohn]] zu [[Verlag und Druckerei G. J. Manz]] in der Hofstatt 5–7. Denn Hitler hatte Müller gedroht, andernfalls den lukrativeren Auftrag für den &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; zu entziehen. Gerlich übernahm anstelle des Journalisten [[Josef Hell]] die Verantwortung auch für den Inhalt des &amp;#039;&amp;#039;Geraden Weges&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf gegen den Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Gerlich setzte seinen Kampf gegen Hitler und den Nationalsozialismus mit dem &amp;#039;&amp;#039;Geraden Weg&amp;#039;&amp;#039; fort, unterstützt durch Beiträge von [[Ingbert Naab]] und [[Franz Wutz]] sowie ständigen Zuspruch von [[Therese Neumann]] in [[Konnersreuth]]. Er warnte etwa am 14.&amp;amp;nbsp;Februar 1932 vor der „geistigen Pest des Nationalsozialismus“, der „[[Massenmord]] und Blut“ bedeute.&amp;lt;ref&amp;gt;in &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; vom 14.&amp;amp;nbsp;Februar 1932 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010484/images/index.html?seite=93 Digitalisat der Bayerischen Landesbibliothek])&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Artikel von Ingbert Naab, „Wer hat Hitler gewählt?“ am 20. März 1932,&amp;lt;ref&amp;gt;in &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; vom 20.&amp;amp;nbsp;März 1932 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010484/images/index.html?projekt=1176973246&amp;amp;id=00010484&amp;amp;fip=79.229.192.162&amp;amp;no=2&amp;amp;seite=173 Digitalisat der Bayerischen Landesbibliothek])&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Tag der Reichspräsidentenwahl, wurde in 20 Millionen Flugblättern verbreitet, führte aber nicht zu einer Steigerung der Auflage des &amp;#039;&amp;#039;Geraden Wegs&amp;#039;&amp;#039; über 40.000 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1932 veröffentlichte Gerlich eine [[Satire]] unter dem Titel „Hat Hitler Mongolenblut?“. Darin stellte er anhand der [[Rassismus|rassistischen]] Kriterien der Nationalsozialisten [[Hans F. K. Günther|Hans F.&amp;amp;nbsp;K.&amp;amp;nbsp;Günther]] und [[Alfred Rosenberg]] in betont pseudowissenschaftlicher Sprache heraus, dass Hitler ein [[Slawen|slawisch-mongolisches]] Aussehen und demnach einen asiatisch-despotischen Rassecharakter besitze, so dass entsprechende Politik von ihm zu erwarten sei. Er sagte hier spätere nationalsozialistische [[Konzentrationslager]] und [[Völkermord]]e voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ron Rosenbaum: &amp;#039;&amp;#039;Explaining Hitler: The Search for the Origins of His Evil.&amp;#039;&amp;#039; Faber Finds, TB 2011, ISBN 0571276857, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Grundhaltung wusste Gerlich sich von Kardinal [[Michael von Faulhaber]] gestützt. Als er nach der [[Preußenschlag|Gleichschaltung Preußens]] am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1932 die Absetzung [[Paul von Hindenburg]]s forderte, wurde &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; für vier Wochen verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/vpa/vpa1p/kap1_2/kap2_100/para3_1.html |titel=Beleidigung der Reichsregierung in der Münchner Wochenzeitung „Der gerade Weg“. |werk=bundesarchiv.de |hrsg= |datum= |zugriff=15.02.2019 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1932 prophezeite Gerlich nochmals, dass Hitler mit seiner „Massenwahnbewegung“ das deutsche Volk ins Unglück stürzen werde, und verspottete die NS-[[Rassenlehre]]: Bei deren Anwendung müssten „Hitler selbst und etwa Dreiviertel seiner eigenen Reichstagsfraktion“ aus der deutschen Politik ausscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;in &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; vom 13.&amp;amp;nbsp;November 1932 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010484/images/index.html?seite=624 Digitalisat der Bayerischen Landesbibliothek])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkungslos blieben von Gerlich veröffentlichte „Geheimberichte“ aus Sitzungen sowjetischer Führungsgremien in Moskau mit der Tendenz, den Nationalsozialismus als Schrittmacher der Weltrevolution zu fördern. Inwiefern es sich dabei um Fälschungen handelte, ist ungeklärt. Informationen aus der Berliner NSDAP, die der Doppelagent [[Georg Bell]] im Winter 1932/33 lieferte, waren unergiebig. Ab Mitte Dezember 1932 erschien &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; zweimal in der Woche. Am 9. März 1933, dem Tag der „Machtergreifung in Bayern“ wurde Gerlich von einem SA-Trupp zusammengeschlagen und verschleppt, seine Zeitung fünf Tage später verboten und er am 1. Juli 1934 im [[KZ Dachau]] im Zusammenhang mit dem angeblichen [[Röhmputsch]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Der Titel „Der Gerade Weg“ wird seit 1977 von einer Publikation der Katholischen Jugendbewegung e.&amp;amp;nbsp;V. (KJB), einer Initiative der [[Priesterbruderschaft St. Pius X.]], beansprucht. Der Name der Zeitschrift weist darauf hin, dass sie eine Orientierungshilfe für Mitglieder der KJB und ein Wegweiser auf dem Weg zu Christus sein möchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; der KJB: [https://k-j-b.info/ueber-unsere-zeitschrift/ &amp;#039;&amp;#039;Über unsere Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am: 18. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Deutsche Patent- und Markenamt bestätigte die Verwendung des Zeitschriftennamens 2008 in einer Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg. Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht&amp;#039;&amp;#039; (Nr.&amp;amp;nbsp;1 vom 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1932 bis Nr.&amp;amp;nbsp;20 vom 8.&amp;amp;nbsp;März 1933): [https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/der-gerade-weg.html Digitalisat der Zeitschrift „Illustrierter Sonntag“ / „Der gerade Weg“ im Online-Angebot der Bayerischen Landesbibliothek.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prophetien wider das Dritte Reich. Aus den Schriften des Dr.&amp;amp;nbsp;Fritz Gerlich und des Paters Ingbert Naab O.F.M.Cap.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelt von Dr.&amp;amp;nbsp;Johannes Steiner, Verlag Dr.&amp;amp;nbsp;Schnell &amp;amp; Dr.&amp;amp;nbsp;Steiner, München 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwein Freiherr von Aretin: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Michael Gerlich. Prophet und Märtyrer. Sein Kraftquell (Zweitauflage mit einem zeitgeschichtlichen Kommentar von Karl Otmar Freiherr von Aretin).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr.&amp;amp;nbsp;Schnell &amp;amp; Dr.&amp;amp;nbsp;Steiner, München, Zürich 1983, ISBN 3-7954-0099-6.&lt;br /&gt;
* Rudolf Morsey (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich – ein Publizist gegen Hitler. Akten und Briefe 1930–1934.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-506-77012-7.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Morsey]]: &amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Zensurpolitik in der US-Besatzungszone. Wie Zeitungsartikel von Fritz Gerlich und Ingbert Naab aus den Jahren 1931–1933 in einem Nachdruck von 1946 verändert worden sind.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Politische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 17. Verlag Böhlau, Wien/Köln 2010, ISBN 978-3-412-20515-7, S.&amp;amp;nbsp;269–277.&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Richardi, Klaus Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Geheimakte Gerlich/Bell. Röhms Pläne für ein Reich ohne Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Verlag W.&amp;amp;nbsp;Ludwig, München 1993, ISBN 3-7787-2135-6.&lt;br /&gt;
* Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich (1883–1934). Publizistik als Auseinandersetzung mit den „politischen Religionen“ des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; München 1998 (Dissertation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gerlich.com/ &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039;] (sämtliche Ausgaben von Juni 1931 bis März 1933; Faksimiles auf gerlich.com)&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44690|link|Rudolf Morsey|Der gerade Weg. Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht}}&lt;br /&gt;
* [https://digipress.digitale-sammlungen.de/calendar/newspaper/bsbmult00000001 Der gerade Weg / Illustrierter Sonntag], digiPress – Das Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4382557-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerade Weg #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (München, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservative Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
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