<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Der_fremde_Sohn</id>
	<title>Der fremde Sohn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Der_fremde_Sohn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_fremde_Sohn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T18:39:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_fremde_Sohn&amp;diff=1338054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_fremde_Sohn&amp;diff=1338054&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-28T05:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Der fremde Sohn&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Changeling&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2008&lt;br /&gt;
| Länge                  = 140&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|116004/DVD|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = 14{{JMK|15820}}&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Clint Eastwood]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[J. Michael Straczynski]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Brian Grazer]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ron Howard]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Robert Lorenz]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = Clint Eastwood&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Tom Stern]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Joel Cox]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gary D. Roach]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Angelina Jolie]]: Christine Collins&lt;br /&gt;
* [[John Malkovich]]: Reverend Gustav Briegleb&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Donovan]]: Captain J. J. Jones&lt;br /&gt;
* [[Michael Kelly (Schauspieler)|Michael Kelly]]: Detective Lester Ybarra&lt;br /&gt;
* [[Colm Feore]]: Chief James E. Davis&lt;br /&gt;
* [[Jason Butler Harner]]: [[Gordon Northcott]]&lt;br /&gt;
* [[Amy Ryan]]: Carol Dexter&lt;br /&gt;
* [[Geoff Pierson]]: S. S. Hahn&lt;br /&gt;
* [[Denis O’Hare]]: Dr. Jonathan Steele&lt;br /&gt;
* [[Frank Wood]]: Ben Harris&lt;br /&gt;
* [[Peter Gerety]]: Dr. Earl W. Tarr&lt;br /&gt;
* [[Reed Birney]]: Mayor Cryer&lt;br /&gt;
* [[Gattlin Griffith]]: Walter Collins&lt;br /&gt;
* [[Devon Conti]]: Arthur Hutchins („Walter“)&lt;br /&gt;
* [[Eddie Alderson]]: Sanford Clark&lt;br /&gt;
* [[Asher Axe]]: David Clay&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der fremde Sohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;Changeling&amp;#039;&amp;#039;; {{enS|für „Wechselbalg“, „Kuckuckskind“}}) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Thriller]] aus dem Jahr [[Filmjahr 2008|2008]]. Regie führte [[Clint Eastwood]]; das Drehbuch, basierend auf dem wahren Fall der &amp;#039;&amp;#039;[[Gordon Northcott|Wineville-Chicken-Coop-Morde]]&amp;#039;&amp;#039;, schrieb [[J. Michael Straczynski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
[[Los Angeles]] im Jahr 1928. Christine Collins ist erfolgreiche Abteilungsleiterin in einer Telefonvermittlung. Sie springt an einem Samstag für eine erkrankte Kollegin ein und lässt ihren neunjährigen Sohn Walter allein zu Haus. Abends ist Walter spurlos verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Monate später präsentiert ihr die Polizei als Fahndungserfolg unter großem Presserummel einen neunjährigen Jungen, der behauptet, Christines Sohn zu sein. Obwohl er anders aussieht, zehn Zentimeter kleiner als Walter und im Gegensatz zu diesem [[Zirkumzision|beschnitten]] ist und auch Walters Lehrerin und Zahnarzt beteuern, der Junge könne nicht Walter sein, betrachtet die [[Korruption|korrupte]] Polizei den Fall als abgeschlossen und stellt die protestierende Christine als emotional verwirrt und schließlich gar als schlechte Mutter dar, die ihren Jungen gar nicht wiederhaben wolle. Pfarrer Briegleb aus der Nachbarschaft steht ihr zur Seite, obwohl sie nicht zu seiner Gemeinde gehört, und rät ihr, sich an die Öffentlichkeit zu wenden, um die Polizei unter Druck zu setzen. Da wird sie vom Polizeicaptain in eine [[psychiatrische Klinik]] eingewiesen, wo sie auf weitere unliebsame Personen trifft, die dort festgehalten und mit Medikamenten oder – bei [[Renitenz]] – mit [[Elektrokonvulsionstherapie|Elektroschocks]] ruhiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Briegleb gelingt es mit Hilfe eines renommierten Anwalts, der den Fall aus persönlicher Überzeugung ohne Bezahlung übernimmt, alle polizeilichen Gefangenen aus der Klinik zu holen und Christine zu ermutigen, konsequent weiter gegen die korrupte Polizei vorzugehen. Zwischenzeitlich wurde ein grausamer Serienmord an insgesamt 20 Jungen in Wineville entdeckt, kurz darauf wird der dringend tatverdächtige Gordon S. Northcott festgenommen. Ein Mittäter hat Walter auf einem Foto als einen seiner Gefangenen erkannt. Es bleibt jedoch unklar, ob er getötet wurde oder entkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christine nimmt an zwei Prozessen als Zeugin teil: Im ersten wird der leitende Mitarbeiter der Polizei von Los Angeles, der Christine in die Psychiatrie einweisen ließ, wegen erheblicher Pflichtverletzungen und Eigenmächtigkeiten suspendiert, sein Chef und der Bürgermeister müssen zurücktreten. Im zweiten wird der [[Intelligenzminderung|intelligenzgeminderte]] Northcott [[Todesstrafe in den Vereinigten Staaten|zum Tode verurteilt]] und nach [[San Quentin State Prison|San Quentin]] überstellt. Schließlich wird auch die Familie von Arthur Hutchins gefunden, dem falschen Walter. Bei seiner Abfahrt sagt er, es sei nicht seine Idee gewesen, sich als Walter auszugeben, sondern die Polizei habe ihn dazu gedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre darauf bestellt Northcott per Telegramm Christine für den Vorabend seiner [[Hinrichtung]] zu sich ins Gefängnis, um ihr Gewissheit über Walters Schicksal zu geben. Doch als sie zu seiner Überraschung tatsächlich erscheint, ist er nicht mehr dazu bereit und weicht aus, obwohl sie ihn unter Druck setzt und bedroht. Aus Andeutungen lässt sich entnehmen, dass er dazu gedrängt wurde, den Mord an Walter einzugestehen, dies bezeichnet er jedoch nun als Lüge, die er vor seinem Tod nicht mehr auf sich laden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später meldet sich ein Junge namens David Clay bei der Polizei und berichtet, er sei unter den Gefangenen des Mörders gewesen, habe jedoch mit Walter und einem dritten Jungen nachts fliehen können. Als er selbst im Zaun festhing, sei Walter, der schon im Freien war, zurückgelaufen und habe ihm geholfen, so dass er Walter sein Leben verdanke. Er habe sich dann aber allein durchgeschlagen und die zwei anderen Jungen nicht wiedergesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christine ist stolz auf Walters tapferes Verhalten und bekommt trotz dessen weiterhin ungewissem Schicksal neue Hoffnung. Ein zum Schluss eingeblendeter Text sagt, dass sie ihr ganzes Leben lang weiter nach ihm gesucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Angelina Jolie on the set of Changeling by Monique Autrey.jpg|mini|Angelina Jolie am Set des Films]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde seit Sommer 2006 vorbereitet, nach den ersten Planungen sollte [[Ron Howard]] Regie führen. Später wurde Clint Eastwood verpflichtet, dessen Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Malpaso&amp;#039;&amp;#039; und der dort beschäftigte Manager [[Robert Lorenz]] den Film mitproduzierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Bericht |url=http://www.variety.com/article/VR1117960798.html?categoryid=10&amp;amp;cs=1 |wayback=20080612203613 }} in der &amp;#039;&amp;#039;[[Variety]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. März 2007, abgerufen am 16. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde in [[Los Angeles]], in [[Pasadena (Kalifornien)|Pasadena]] und in einigen anderen [[Kalifornien|kalifornischen]] Orten gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://imdb.com/title/tt0824747/locations IMDb: Filming locations for Changeling], abgerufen am 16. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Das historische Bahnhofsgebäude Santa Fe Depot in [[San Bernardino (Kalifornien)|San Bernardino]] wurde für den Dreh im Stil der 1920er Jahre ausstaffiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.ci.san-bernardino.ca.us/about/history/changeling_movie.asp |wayback=20150622153833 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-11 00:08:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Weltpremiere fand auf den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2008|Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2008]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.variety.com/VR1117984494.html Bericht] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Variety]]&amp;#039;&amp;#039; vom 22. April 2008, abgerufen am 16. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland wurde der Film erstmals am 4.&amp;amp;nbsp;November 2008 auf dem 22.&amp;amp;nbsp;internationalen Filmfest in Braunschweig gezeigt. Der breite Kinostart war in den Vereinigten Staaten am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008 und in Deutschland am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/title/tt0824747/releaseinfo IMDb: Release dates for Changeling], abgerufen am 26. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen ==&lt;br /&gt;
„Mit schamloser Dreistigkeit machen sich die Polizisten hier die Wirklichkeit gefügig, als wäre sie nur das Material eines Drehbuchs“, meinte [[epd Film]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd&amp;quot; /&amp;gt; Ähnlich urteilte die [[Süddeutsche Zeitung]], dass hier eine eigenmächtige Staatsbürokratie ihre eigene Realität schaffe, und stellte einen Bezug zum Realitätsverständnis der Bush-Regierung und Guantánamo her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suedd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== In der deutschsprachigen Presse ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der nach einem tatsächlichen Fall aus den späten 1920er-Jahren erzählte Film vermeidet weitgehend jede zusätzliche Dramatisierung und unterläuft erfolgreich sentimentale Erwartungshaltungen. Die zweite Hälfte des langen Films krankt an einigen Klischees, was ihn aus seinem inszenatorischen Gleichgewicht zu bringen droht.||[[Lexikon des internationalen Films]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|532530|Abruf=2018-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Die deutschsprachige Filmkritik legte ein besonderes Augenmerk auf die schauspielerische Leistung Jolies. Manchen Kritikern fiel auf, dass sie zurückgenommen spiele,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot;&amp;gt;Neue Zürcher Zeitung, 200, von, S.:&amp;lt;/ref&amp;gt; Eastwood sie zum Glück an die Leine genommen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt; Ein Teil der Kritik fand sie „ergreifend verletzlich“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd&amp;quot; /&amp;gt; sie werfe sich mit Beben verursachender Energie in ihre Rolle, und die gespielte charakterliche Wandlung sei ein atemberaubendes Erlebnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagessp&amp;quot;&amp;gt;Der Tagesspiegel, 22. Januar 2009, S. 27, von Christina Tilmann: Allein mit der Wahrheit&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bringe hier die beste Leistung ihrer Laufbahn,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; spiele „überzeugend wie noch nie“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot; /&amp;gt; oder gar oscarreif.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brigitte&amp;quot;&amp;gt;Brigitte, Nr. 3 vom 14. Januar 2009, S. 92, von Andrea Benda&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber lautete eine Einschätzung, sie könne ihren früheren grandiosen Leistungen keine neuen Facetten hinzufügen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot; /&amp;gt; und sei gar dem absurden Schluss darstellerisch nicht gewachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot;&amp;gt;Hanns-Georg Rodek: &amp;#039;&amp;#039;Dies ist nicht mein Kind&amp;#039;&amp;#039; in: Die Welt, 20. Januar 2009, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Malkovich heißt es, er liefere eine Glanzleistung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot;&amp;gt;Jochen Schütze: {{Cinema|3494361|Abruf=2022-03-19}} (= Cinema Nr. 2/2009, S. 36–38)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „exaltiert wie immer“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot;&amp;gt;Andreas Borcholte: [http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,554379-2,00.html &amp;#039;&amp;#039;Übermama Jolie gegen Täubchen Paltrow&amp;#039;&amp;#039;] in Spiegel Online, 20. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anderes Urteil war, die Starpersona von Jolie wie von Malkovich sei zu groß und ablenkend für diese Rollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard&amp;quot;&amp;gt;Isabella Reicher: &amp;#039;&amp;#039;Eine Frau, die gegen eine Stadt aufbegehrt&amp;#039;&amp;#039; in: Der Standard, 21. Januar 2009, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Eastwoods Musik meinte die &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, ihr Wesen entspreche einer [[Litanei]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot;&amp;gt;[[Daniel Kothenschulte]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine stumme Predigt&amp;#039;&amp;#039; in: Frankfurter Rundschau, 22. Januar 2009, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; und der &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, sie dröhne fürchterlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagessp&amp;quot; /&amp;gt; Die Meinungen zu seiner Regie ähnelten sich; der Film sei solide, aber ohne Überraschungen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt; er inszeniere geradlinig,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot; /&amp;gt; ökonomisch,&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt; hochkonzentriert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot; /&amp;gt; mit einem fokussierten Blick aufs Wichtigste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; Er lasse auch gefühlsmäßig frösteln,&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd&amp;quot;&amp;gt;Anke Sterneborg in: [[epd Film]] Nr. 1/2009, S. 44–45&amp;lt;/ref&amp;gt; erzähle „ungeschönt und brutal“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brigitte&amp;quot; /&amp;gt; beklemmend und erhaben.&amp;lt;!-- Frankfurter Rundschau --&amp;gt; Der Zuschauer erfahre die Ausgrenzung der Heldin am eigenen Leib.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; Für &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; jedoch bleibt das Mitgefühl des Zuschauers für die Hauptfigur auf der Strecke; die Hauptfigur sei einseitig durch ihr Leiden charakterisiert. Dennoch nannte diese Rezension den Film vielschichtig;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot; /&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039; zufolge ist er facettenreich und wächst zu epischem Format heran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;Bert Rebhandl: &amp;#039;&amp;#039;Unglückliche Familienzusammenführung&amp;#039;&amp;#039; in: taz, 22. Januar 2009, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit zunehmender Spieldauer, so der &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, werde die Erzählung immer langatmiger und unplausibler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagessp&amp;quot; /&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Standard&amp;#039;&amp;#039; fand den Mittelteil am überzeugendsten, danach franse die Geschichte aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039; war von der Dramaturgie nicht überzeugt, denn sie gehe zu hastig von einem Genre zu anderen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagessp&amp;quot; /&amp;gt; Die vielen Volten durch die Genres, etwa radikal vom nostalgischen Mutterdrama zum Irrenhaus-Horror, fielen noch weiteren Kritikern auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt; sie werteten dies aber wohlwollend als permanentes Unterlaufen von Erwartungen, wobei die Wechsel vollkommen natürlich erschienen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suedd&amp;quot;&amp;gt;Tobias Kniebe in: Süddeutsche Zeitung, 21. Januar 2009, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Stile harmonisch zusammengeführt würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039; bemängelte dafür eine zu deutliche Trennung in Gut und Böse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere Besprechungen sahen Ähnlichkeiten mit &amp;#039;&amp;#039;[[Chinatown (Film)|Chinatown]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[L.A. Confidential (Film)|L.A. Confidential]]&amp;#039;&amp;#039; und  &amp;#039;&amp;#039;[[The Black Dahlia|Die Schwarze Dahlie]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Standard&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; erklärte den &amp;#039;&amp;#039;Fremden Sohn&amp;#039;&amp;#039; mit diesen Filmen für ebenbürtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der Film konkurrierte bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2008|Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2008]] erfolglos um die [[Goldene Palme]]. Regisseur Clint Eastwood wurde gemeinsam mit der französischen Schauspielerin [[Catherine Deneuve]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Ein Weihnachtsmärchen (2008)|Ein Weihnachtsmärchen]]&amp;#039;&amp;#039;) mit einem Spezialpreis der Wettbewerbsjury geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde dreifach für die [[Oscarverleihung 2009]] nominiert, darunter Angelina Jolie in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Changeling (2008 film)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0824747}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|1191742_changeling|Changeling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Gespräche ===&lt;br /&gt;
* Mit Angelina Jolie in Der Spiegel, Nr. 3/2009 vom 12. Januar 2009, S. 132: „Familie ist uns wichtiger als Film“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritikenspiegel ===&lt;br /&gt;
* [[Cinema]] Nr. 2/2009, S. 36–38, von Jochen Schütze: &amp;#039;&amp;#039;Der fremde Sohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anke Sterneborg: &amp;#039;&amp;#039;Der fremde Sohn&amp;#039;&amp;#039; in: [[epd Film]] Nr. 1/2009, S. 44–45&amp;lt;ref name=&amp;quot;epd&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;({{Rating|4|5}}; Regie und Jolie lobend erwähnt)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Daniel Kothenschulte]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine stumme Predigt&amp;#039;&amp;#039; in: [[Frankfurter Rundschau]], 22. Januar 2009, S. 33: &amp;#039;&amp;#039;„Meisterstück“; fokussiert und beklemmend, Jolie gut wie noch nie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Helmut Merker: &amp;#039;&amp;#039;It happened one night&amp;#039;&amp;#039; in: [[Ray (Zeitschrift)|Ray]] Nr. 12/2008:&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Merker: {{Webarchiv|url=http://www.ray-magazin.at/2008/1208/th_changeling.htm |wayback=20081216035049 |text=&amp;#039;&amp;#039;It happened one night&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-11 00:08:40 InternetArchiveBot }} in: [[Ray (Zeitschrift)|Ray]] Nr. 12/2008&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;faktenüberfrachtet, ungenügend dramatisiert, verliert sich in zuvielen Stilen, nur Jolie hat Größe, Malkovich manieriert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Christina Krisch: &amp;#039;&amp;#039;Angelina Jolie in &amp;quot;Changeling – Der fremde Sohn&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; in: [[Kronen Zeitung]] vom 22. Jänner 2009:&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Krisch: [https://www.krone.at/krone/S49/object_id__129308/hxcms/index.html &amp;#039;&amp;#039;Angelina Jolie in &amp;quot;Changeling - Der fremde Sohn&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Kronen Zeitung]], 22. Jänner 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; „ein weiteres Meisterwerk von Eastwood“; komplex, fesselnd und fordernd, „Jolie in einer ihrer besten Rollen“&lt;br /&gt;
* Christoph Egger: Kurzkritik in: [[Neue Zürcher Zeitung]], 22. Januar 2009, S. 41: „solide, aber ohne Überraschungen“&lt;br /&gt;
* Julia Evers: &amp;#039;&amp;#039;Durch das Martyrium einer Mutter&amp;#039;&amp;#039; in: [[Oberösterreichische Nachrichten]], 24. Januar 2009:&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Evers: [https://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,99538 &amp;#039;&amp;#039;Durch das Martyrium einer Mutter&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Oberösterreichische Nachrichten]], 24. Januar 2009, abgerufen am 19. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;kein Meisterwerk; nicht gebrochene Klischees, unklare Motivationen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Die Presse]], 22. Januar 2009, nicht gezeichnet: [https://diepresse.com/home/kultur/film/filmkritik/445740/index.do Filmkritik: „Der fremde Sohn“]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Jolie erbringt bemerkenswerte Leistung)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Andreas Borcholte]]: &amp;#039;&amp;#039;Übermama Jolie gegen Täubchen Paltrow&amp;#039;&amp;#039; in: [[Spiegel Online]], 20. Mai 2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Online&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(gemischt; vielschichtig, hochkonzentriert und visuell perfekt, aber Heldin lässt kalt)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Süddeutsche Zeitung]], 21. Januar 2009, S. 11, von [[Tobias Kniebe]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(positiv)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Der Standard]], 21. Januar 2009, S. 24, von Isabella Reicher: Eine Frau, die gegen eine Stadt aufbegehrt&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(fehlbesetzt, nur mittlerer Filmteil überzeugt, bietet aber noch genug Interessantes)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Christina Tilmann: &amp;#039;&amp;#039;Allein mit der Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; in: [[Der Tagesspiegel]], 22. Januar 2009, S. 27:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christina Tilmann |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Allein mit der Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2009-01-22 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/allein-mit-der-wahrheit-6545365.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eher negativ; &amp;#039;&amp;#039;„die Leinwand scheint zu beben vor der Energie“, Dramaturgie und Musik missraten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bert Rebhandl]]: &amp;#039;&amp;#039;Unglückliche Familienzusammenführung&amp;#039;&amp;#039; in: [[Die tageszeitung|taz]], 22. Januar 2009, S. 15:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bert Rebhandl]]: [https://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/unglueckliche-familienzusammenfuehrung/ &amp;#039;&amp;#039;Epische Verwechslung&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Die tageszeitung|taz]], 22. Januar 2009, S. 15, abgerufen am 19. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; eher positiv; eine große, epische Geschichte&lt;br /&gt;
* [[Die Welt]], 20. Januar 2009, S. 25, von [[Hanns-Georg Rodek]]: [https://www.welt.de/welt_print/article3056870/Dies-ist-nicht-mein-Kind.html Dies ist nicht mein Kind]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(eher positiv)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Clint Eastwood}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|LCCN=no2009100898|VIAF=174071879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fremde Sohn #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thriller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clint Eastwood]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiatrische Klinik im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>