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	<title>Der Verdingbub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T19:00:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Verdingbub&amp;diff=2546133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, Abstand am Artikelanfang entfernt</title>
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		<updated>2026-04-29T09:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, Abstand am Artikelanfang entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Der Verdingbub&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Schweiz&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Schweizerdeutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2011&lt;br /&gt;
| Länge                  = 107&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|133577/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Markus Imboden]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Plinio Bachmann]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Jasmine Hoch]] (Mitarbeit)&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Peter Reichenbach]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Claudia Schröder]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Ben Jeger]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Peter von Haller]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Ursula Höf]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Max Hubacher]]: Max (Verdingbub)&lt;br /&gt;
* [[Juan José Mosalini]]: Max (2011)&lt;br /&gt;
* [[Lisa Brand]]: Berteli (Verdingkind)&lt;br /&gt;
* [[Katja Riemann]]: Bäuerin Bösiger&lt;br /&gt;
* [[Stefan Kurt]]: Bauer Bösiger&lt;br /&gt;
* [[Max Simonischek]]: Jakob (Sohn Bösiger)&lt;br /&gt;
* [[Miriam Stein]]: Esther (Lehrerin)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Matti]]: Hasslinger (Pfarrer)&lt;br /&gt;
* [[Christoph Gaugler]]: Störmetzger&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Verdingbub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Spielfilm]] des [[Schweizer]] Regisseurs [[Markus Imboden]] aus dem Jahr [[Filmjahr 2011|2011]]. Die Handlung spielt zu Beginn der 1950er Jahre und schildert das Leben von zwei [[Verdingkind]]ern im [[Emmental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmpremiere fand am 25. Oktober 2011 in [[Bern]] statt. Kinostart war am 3. November 2011. Mit über 200&amp;#039;000 Zuschauern war er nach neun Wochen der erfolgreichste Schweizer Spielfilm seit &amp;#039;&amp;#039;[[Die Herbstzeitlosen (2006)|Die Herbstzeitlosen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cinecom.ch/fr/applikationen/news/news-single-view/article/2012/01/13/der-verdingbub-ueber-200000-besucher-in-neun-wochen-kopie-1/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Der Verdingbub: Über 200&amp;#039;000 Besucher in neun Wochen&amp;#039;&amp;#039; |datum=2012-01-13 |abruf=2012-02-12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland startete der Film in hochdeutscher Synchronfassung am 25. Oktober 2012 in den Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Das 12-jährige Waisenkind &amp;#039;&amp;#039;Max&amp;#039;&amp;#039; wird aus einem Kinderheim unter Vermittlung des Dorfpfarrers an die Bauernfamilie &amp;#039;&amp;#039;Bösiger&amp;#039;&amp;#039; im [[Emmental]] verdingt. Dort nimmt er den Platz eines Verdingbuben ein, der kurz zuvor unter ungeklärten Umständen verstarb. Max muss auf dem wenig ertragreichen Bauernhof hart arbeiten. Nachdem ein weiteres Verdingkind auf dem Hof untergebracht wird, das 15-jährige Mädchen &amp;#039;&amp;#039;Berteli&amp;#039;&amp;#039;, kommt es zu Spannungen zwischen den beiden Kindern. Zunehmend wendet sich Max indessen mit freundschaftlichen Gefühlen Berteli zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gersteernte fällt schlecht aus, und die Kartoffeln faulen auf dem Acker. Der Bauer verfällt dem [[Alkoholismus|Alkohol]]. Von den Bauersleuten wird Max körperlich misshandelt; er wird beim geringsten Anlass [[Ohrfeige|geohrfeigt]] oder mit dem [[Gürtel]] ausgepeitscht. Er muss im Schweinestall schlafen. Einzig das Spiel auf seiner [[Handorgel]] verschafft ihm Anerkennung und gibt ihm Lebensfreude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schule fallen der Lehrerin die Spuren der körperlichen Misshandlungen auf. Sie setzt sich beim [[Gemeindepräsident]]en und dem Pfarrer für Max ein, worauf allerdings sein Leben bei der Bauernfamilie nur noch schwieriger wird. Nachdem er im Radio einen auf einem [[Bandoneon]] gespielten [[Tango (Musikrichtung)|Tango]] hört, ist er von [[Argentinien]] völlig fasziniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Bauerssohn &amp;#039;&amp;#039;Jakob&amp;#039;&amp;#039; beschimpft und schlägt Max. Nachts dringt er in die Kammer von Berteli ein und [[Vergewaltigung|vergewaltigt]] sie regelmässig. Als sie [[schwanger]] wird, zwingt die Bäuerin sie, eine Flüssigkeit zu trinken, die zu einer Fehlgeburt in der gleichen Nacht führt. Am nächsten Morgen wird die Leiche des Mädchens in der [[Güllegrube|Jauchegrube]] des Hofs gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der polizeilichen Untersuchung beteuert die Bäuerin, nur das Beste für das Mädchen gewollt zu haben, bis der Bauer dem Polizisten die Flasche mit der Aufschrift «[[Rizinusöl]]» übergibt. Dieser riecht an der Flasche und sagt bedeutungsvoll, dass eine Untersuchung der Vorfälle nötig sei. Max sagt, er habe die Bäuerin in der betreffenden Nacht mit blutiger Wäsche im Haus gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max will nicht mehr auf diesem Hof bleiben. In der nächsten Nacht bricht er auf. Ein [[Stör (Handwerk)|Störmetzger]] (Schlachtknecht) im Dorf, selber ein ehemaliger Verdingbub, gibt ihm zu essen und hört ihm beim Handorgelspielen zu. Die zwanzig Franken, die er Max gibt, reichen für dessen Fahrt nach Basel, von wo aus er auf einem Rheinschiff bis an die [[Nordsee]] fährt. Dort heuert er auf einem Schiff an, das ihn nach Argentinien bringen soll. Im gedanklichen Gespräch mit Berteli erzählt er ihr, dass er an Bord hart arbeiten müsse, aber nicht geschlagen werde. Beim Essen sässen alle zusammen und jeder bekomme die gleichen Speisen wie der [[Kapitän]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussszene gibt Max im hohen Alter als [[Bandoneon]]spieler auf einer Bühne ein [[Konzert (Veranstaltung)|Konzert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=… ein stilles, klares Drama, das in den fünfziger Jahren spielt und einer Reihe von Katastrophen mit der Unerbittlichkeit eines Uhrwerks entgegentickt. … So reihen sich denn die Szenen für den Zuschauer in diesem Anti-Heimatfilm – der an die sozialkritischen Schweizer Dramen der achtziger Jahre erinnert – bald zu einem Parcours von psychischen Faustschlägen, bis einem ganz stumpf ums Herz wird.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor= Alexandra Stäheli&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/film/das_hoechste_quantum_an_traenensalz_1.13202079.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Das höchste Quantum an Tränensalz&amp;#039;&amp;#039; |werk=[[NZZ.ch]] |datum=2011-11-03 |abruf=2012-02-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111108121616/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/film/das_hoechste_quantum_an_traenensalz_1.13202079.html |archiv-datum=2011-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In dunklen Farben schildert Regisseur Markus Imboden&amp;amp;nbsp;[…] die Freudlosigkeit und Armut auf dem Bauernhof der Bösigers. Dabei werden die Eheleute nicht diffamiert, sondern es wird aufgezeigt, wie sie einerseits durch Not und ständigen Verzicht so hart geworden sind, andererseits aber auch ihre Sozialisation verhindert, das Leben in die Hand zu nehmen und den Kreislauf von Ungerechtigkeit, Demütigungen und Gewalt zu durchbrechen. So wie sich Max und Berteli in ihrer Abhängigkeit befinden, sind sie auch selbst einander ausgeliefert. Beeindruckend und wahrlich überzeugend werden die Bauersleute von Stefan Kurt und Katja Riemann gespielt.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Quelle=Top-Videonews&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.top-videonews.de/tops/default.htm?id=7416 &amp;#039;&amp;#039;Der Verdingbub.&amp;#039;&amp;#039;] Top-Videonews. Herausgeber: [[Kinder- und Jugendfilmzentrum]] im Auftrag des [[BMFSFJ]].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Prix Walo]] 2011 in der Kategorie beste Filmproduktion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/05/13/Kultur/Prix-Walo-Ausgabe-2012-mit-erwarteten-Gewinnern | wayback=20120616124907 | text=&amp;#039;&amp;#039;Prix Walo Ausgabe 2012 mit erwarteten Gewinnern.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Fernsehen]] [[Tagesschau (SRF)|Tagesschau]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Filmpreis]] 2012: Nachwuchsdarstellerpreis an [[Lisa Brand]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Fernsehpreis]] 2012 in der Kategorie: Bester Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theateradaption ==&lt;br /&gt;
Plinio Bachmann adaptierte mit Barbara Sommer sein Filmdrehbuch für das [[Stadttheater Bern]]; die Uraufführung des Schauspiels &amp;#039;&amp;#039;Verdingbub&amp;#039;&amp;#039; fand am 15. Oktober 2017 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.konzerttheaterbern.ch/schauspiel/uebersicht/veranstaltung/-9bda11d2a8/?month=201710&amp;amp;date=1508018400 |wayback=20171016104210 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verdingbub&amp;#039;&amp;#039;}}. [[Konzert Theater Bern]], 15. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schwabenkinder (Film)|Schwabenkinder (Fernsehfilm)]]&lt;br /&gt;
* [[Die schwarzen Brüder (Film)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.verdingbub.ch/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt2057931}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|cd925485134c4e549a6528abdb915306}} (mit Trailer und Fotogalerie)&lt;br /&gt;
* {{Swiss Films|73B5739A443B42B8ABDC9922F241DA35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Verdingbub #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatfilm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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