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	<title>Der Turm der blauen Pferde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:46:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Turm_der_blauen_Pferde&amp;diff=2378578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alinea: /* Literatur, Ausstellung und Film */</title>
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		<updated>2025-12-11T16:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur, Ausstellung und Film&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei = Franz Marc 029a.jpg&lt;br /&gt;
| alt       = Ölgemälde von vier blauen Pferden, die sich eng übereinander befinden, so dass nur vom vorderen Pferd der ganze Körper zu sehen ist. Sie blicken nach links in eine abstrakte Landschaft aus gelben, grünen und braunen Figuren. Auf den Körpern sind auch geometrische Figuren abgebildet.&lt;br /&gt;
| hochkant  = 1&lt;br /&gt;
| bildlink  = &lt;br /&gt;
| titel     = Der Turm der blauen Pferde&lt;br /&gt;
| künstler  = Franz Marc&lt;br /&gt;
| jahr      = 1913&lt;br /&gt;
| technik   = Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe      = 200&lt;br /&gt;
| breite    = 130&lt;br /&gt;
| museum    = verschollen seit 1945&lt;br /&gt;
| ort       = &lt;br /&gt;
| museen    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Titel eines Gemäldes des 1916 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen [[Expressionismus|expressionistischen]] [[Malerei|Malers]] [[Franz Marc]] aus dem Jahr 1913. Es gehört zu seinen bekanntesten Werken und gilt seit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 als verschollen. Der letzte bekannte Besitzer war [[Hermann Göring]], der das Gemälde nach seiner Entfernung aus der Ausstellung „[[Entartete Kunst (Ausstellung)|Entartete Kunst]]“ im Jahr 1937 in München für seine Kunstsammlung vereinnahmt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das großformatige Gemälde mit den Maßen 200&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;130&amp;amp;nbsp;cm ist nur noch auf Reproduktionen zu betrachten, da es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschollen ist. Eine Gruppe von vier frontal übereinander gestaffelten Pferden in blauen Farbtönen mit nach links gewandten Köpfen auf mächtigen, fast lebensgroßen Leibern dominieren das Bild. Ihre [[Kruppe]]n bilden den Bildmittelpunkt. Am linken Bildrand schließt sich eine [[Abstraktion#Kunst|abstrahierte]] Felslandschaft in Gelb-, Braun- und Rottönen an, die von einem orangefarbenen gestreiften Regenbogen auf gelbem Grund überwölbt wird. Der Regenbogen und die Mondsichel sowie die Kreuze auf dem Körper des ersten Pferdes im Bildvordergrund bilden möglicherweise Marcs Intention ab, die Einheit von [[Universum|Kosmos]] und Natur darzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanna Partsch: &amp;#039;&amp;#039;Marc&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;46&amp;amp;nbsp;f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Gemäldes ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung im Jahr 1913 ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039; entstammt dem beginnenden [[Abstraktion|abstrakten]] Malstil des Künstlers und entstand in seinem Wohnort [[Sindelsdorf]]. Das Thema „Pferd“ beschäftigte Marc bereits seit längerem. Als Beispiel sei sein bekanntes Gemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Blaues Pferd I]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1911 genannt, das ein in blauen Farben gemaltes Fohlen zeigt, das den Kopf zur Seite neigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Marc Blaues Pferd 1911.jpg|mini|hochkant=0.6|&amp;#039;&amp;#039;[[Blaues Pferd I]]&amp;#039;&amp;#039;, 1911, Öl auf Leinwand, [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Lenbachhaus]], München|alternativtext=Ölgemälde von einem blauen Pferd, der nach unten blickt. Er steht auf einer Wiese und der Hintergrund besteht aus violetten, gelben und blauen Bergen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Farbtheorie bestimmt die Farbe Blau das männliche Geschlecht: Franz Marc formulierte sie in einem Brief an Macke vom 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1910:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Blau ist das männliche Prinzip, herb und geistig. Gelb das weibliche Prinzip, sanft, heiter und sinnlich. Rot die Materie, brutal und schwer und stets die Farbe, die von den anderen beiden bekämpft und überwunden werden muß! Mischst Du z.&amp;amp;nbsp;B. das ernste, geistige Blau mit Rot, dann steigerst Du das Blau bis zur unerträglichen Trauer, und das versöhnende Gelb, die Komplementärfarbe zu Violett, wird unerläßlich. […] Mischst Du Rot und Gelb zu Orange, so gibst Du dem passiven und weiblichen Gelb eine megärenhafte, sinnliche Gewalt, daß das kühle, geistige Blau wiederum unerläßlich wird, der Mann, und zwar stellt sich das Blau sofort und automatisch neben Orange, die Farben lieben sich. Blau und Orange, ein durchaus festlicher Klang. Mischst Du nun aber Blau und Gelb zu Grün, so weckst Du Rot, die Materie, die Erde, zum Leben.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Kunst/M/Marc,+Franz/Briefe/August+Macke+und+Franz+Marc%3A+Briefwechsel/Briefwechsel+1910-1914/Franz+Marc+12.12.1910 Brief Marcs an Macke vom 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 1910], zeno.org, zitiert nach: &amp;#039;&amp;#039;Franz Marc, August Macke: Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1964., S. 27–30, abgerufen am 23. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Marc - Der Turm der blauen Pferde - Skizze.jpg|mini|links|hochkant=0.6|&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;, 1912/1913. Bleistift auf Papier, Privatbesitz|alternativtext=Skizze von vier Pferden, die sich eng übereinander befinden und nach links blicken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe Gelb als weibliches Prinzip wandte Marc beispielsweise in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die gelbe Kuh]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1911 an; es war auf der ersten Ausstellung des [[Der Blaue Reiter|Blauen Reiters]], die vom 18. Dezember 1911 bis zum 1. Januar 1912 in München lief, zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Marc - Der Turm der blauen Pferde - Skizze in Farbe.jpg|mini|hochkant=0.6|&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;, 1912/1913. Deckfarbe und Tusche auf Papier, [[Staatliche Graphische Sammlung München]]|alternativtext=Gemälde von vier blauen Pferden, die sich eng übereinander befinden. Auf ihren Körpern sind Sterne gezeichnet. Sie blicken nach links, wo dunkle Farbe aufgetragen ist. Der Himmel ist in gelb-weißen Streifen gemalt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer [[Künstlerpostkarte|Postkarte]] aus dem Jahr 1912 ist eine Zeichnung zu sehen, ausgeführt mit Tinte und Tusche, die er 1912 an die befreundete Dichterin [[Else Lasker-Schüler]] schickte. Neben einem Pferd und einem Reiter stehen die Worte: „Der blaue Reiter präsentiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd …“ Es war der erste von 28 Kartengrüßen, die er an die Dichterin schickte. Ein Neujahrsgruß an Lasker-Schüler 1913 im Format 14&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;9&amp;amp;nbsp;cm war der erste farbige Entwurf auf Papier zum Gemälde. Er hatte ihn aus einer kurz zuvor gefertigten Bleistiftskizze entwickelt&amp;lt;ref&amp;gt;Ricarda Dick: &amp;#039;&amp;#039;Else Lasker-Schüler als Künstlerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Else Lasker-Schüler. Die Bilder&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog, herausgegeben von Ricarda Dick im Auftrag des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-633-54246-8, S. 117–158, hier S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Halbmonde und Sterne als Insignien eingeschrieben, mit denen die Dichterin ihren Dankesbrief besiegelt hatte. Die Welt Marcs ist so, laut [[Peter-Klaus Schuster]], „mit allen Versatzstücken jenseitiger, überirdischer Schönheit geschmückt, deren sich auch die Dichterin bedient“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Franz Marc – Else Lasker-Schüler, Der blaue Reiter präsentiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd, Karten und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und kommentiert von Peter-Klaus Schuster. Prestel, München 1987, ISBN 3-7913-0825-4, S.  119&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Details übernahm Marc in sein gleichnamiges Gemälde.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanna Partsch: &amp;#039;&amp;#039;Marc&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;66&amp;amp;nbsp;f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild entstand in den ersten Monaten des neuen Jahres, der Freund [[Wassily Kandinsky]] sah das Bild in Sindelsdorf noch auf der Staffelei&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Lankheit: &amp;#039;&amp;#039;Franz Marc im Urteil seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Piper, München 1989, ISBN 3-492-10986-1, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Speicher des Bauernhauses, wo Marc auch im Winter sein Atelier hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc war an der Ausgestaltung von [[Herwarth Walden]]s [[Erster Deutscher Herbstsalon|Erstem deutschen Herbstsalon]] beteiligt, der vom 18.&amp;amp;nbsp;September bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1913 in Berlin stattfand. Er zeigte Gemälde internationaler [[Avantgarde]], die zu heftigen Reaktionen in der Berliner Öffentlichkeit führten. Marc gab sieben neue Bilder in die Ausstellung, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Tierschicksale]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;, der im  Ausstellungskatalog die Nummer 272 trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellung und Verbleib ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039; wurde im Juli 1919 von [[Ludwig Justi]], dem Direktor der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]], unter Anraten von [[August Gaul]]&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Lankheit: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 1961, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; für 20.000 Reichsmark von Marcs Witwe [[Maria Marc]] erworben und hing im [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzenpalais]] an hervorragender Stelle. Die Besucher der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele 1936]] konnten es noch sehen, 1937 wurde es abgehängt, da nun die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter anderem Franz Marc als „[[Entartete Kunst|entarteten Künstler]]“ [[Diffamierung|diffamierten]]. Sie beschlagnahmten mehr als 130 seiner Werke aus deutschen Sammlungen und Museen, darunter auch den ganzen Besitz an Marc-Bildern der Nationalgalerie. Sechs davon wurden ab dem 19. Juli 1937 in der [[Entartete Kunst (Ausstellung)|Ausstellung „Entartete Kunst“]] im Archäologischen Institut der [[Hofgarten (München)|Hofgartenarkaden]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039; mit der Verzeichnis-Nummer 14126 wurde, wie auch die anderen Werke Marcs, aus der Ausstellung entfernt, nachdem der Deutsche Offiziersbund bei der Reichskammer der bildenden Künste dagegen protestiert hatte, dass Bilder eines Frontsoldaten, der im Ersten Weltkrieg bei [[Schlacht um Verdun|Verdun]] gefallen sei, in der Ausstellung gezeigt würden. Die [[Frankfurter Zeitung]] registrierte am 14.&amp;amp;nbsp;November 1937 lakonisch die Entfernung der „Blauen Pferde“. Da die als „entartet“ geltenden Werke devisenbringend in der Schweiz verkauft werden sollten, wurden sie im [[Schloss Schönhausen|Schloss Niederschönhausen]] zwischengelagert. In der entsprechenden Liste ist der &amp;#039;&amp;#039;Turm der Blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt und mit 80.000 Reichsmark bewertet. [[Hermann Göring]] wählte 13 Gemälde aus, die er für seine Sammlung vereinnahmte, darunter von Marc &amp;#039;&amp;#039;Hirsche im Walde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;, der nun mit 20.000 [[Reichsmark]] bewertet war. Für alle Bilder zusammen soll Göring 165.000 Reichsmark bezahlt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Ofczarek, Stefan Frey: &amp;#039;&amp;#039;Chronologie einer Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Baumgartner, Cathrin Klingsöhr-Leroy, Katja Schneider (Hrsg.), S.&amp;amp;nbsp;222&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink art – Das Kunstmagazin&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berliner-kurier.de/archiv/kehren-die-blauen-pferde-bald-zurueck-,8259702,8063466.html |wayback=20150225133809 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kehren die blauen Pferde bald zurück?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-11-24 16:55:20 InternetArchiveBot }}, berliner-kurier.de, 3. April 2001, abgerufen am 15. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kunsthistoriker und ehemalige [[Reichskunstwart]] [[Edwin Redslob]] und der Berliner Journalist [[Joachim Nawrocki]] wollen das Gemälde noch nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] in Berlin gesehen haben. Nach Redslob sei es um 1945 im „[[Haus am Waldsee]]“ (früher Sitz der [[Reichsfilmkammer]]) in [[Berlin-Zehlendorf|Zehlendorf]] gewesen, während es Nawrocki etwa 1948/49 in einem Jugendheim gleich nebenan sah. Er berichtete, dass das Gemälde durch Einschnitte beschädigt gewesen sei. Das Jugendheim war das ehemalige Wohnhaus von [[Wolf-Heinrich von Helldorff]], vormals [[Der Polizeipräsident in Berlin|Polizeipräsident von Berlin]], der 1944 als Widerstandskämpfer hingerichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Nawrocki: [https://www.welt.de/print-welt/article442595/Die-Blauen-Pferde-Goerings-letzte-Gefangene.html &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Pferde: Görings letzte Gefangene&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. März 2001, abgerufen am 9. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Weblink Stefan Koldehoff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 gab es Vermutungen, dass sich das Gemälde in einem Zürcher Banksafe befände, was sich jedoch nicht beweisen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/franz-marcs-verschollenes-meisterwerk-in-einem-zuercher-banksafe--der-turm-der-blauen-pferde,10810590,9890242.html |wayback=20150924082301 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Turm der Blauen Pferde.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-10 22:56:43 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 31. März 2001, abgerufen am 10. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039; ist auch gegenwärtig verschollen, und es ist unbekannt, ob es zerstört oder als [[Beutekunst]] verschleppt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Weblink Stefan Koldehoff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbreproduktion ==&lt;br /&gt;
Das Gemälde ist in vielfältigen und voneinander abweichenden Farbabbildungen überliefert, die vor 1933 und nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Verschwinden des Originals als Kunstdrucke und Postkarten von Münchner Firmen wie [[Bruckmann Verlag|Bruckmann]] oder [[Egon Hanfstaengl|Hanfstaengl]] verbreitet wurden. Auf Grund seiner Bedeutung wurde es häufig in Bildbänden, Monografien und Ausstellungskatalogen abgebildet, dabei wurde in der Regel auf die [[Provenienzforschung|Provenienz]] des Ölbildes verwiesen. Im Werkverzeichnis von 2004 wurde eine Farbvorlage des Bildarchivs [[Artothek]] verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Annegret Hoberg, Isabelle Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Franz Marc Werkverzeichnis, Bd. I, Gemälde.&amp;#039;&amp;#039; S. 19, S. 27 Anmerkung 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, Ausstellung und Film ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Jaumann: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;, Kriminalroman. Galiani Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-86971-141-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermisst. Der Turm der blauen Pferde. Zeitgenössische Künstler auf der Suche nach einem verschollenen Meisterwerk&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung im [[Haus am Waldsee]], Berlin, 3. März bis 5. Juni 2017; zeitgleich in der [[Staatliche Graphische Sammlung München|Staatlichen Graphischen Sammlung München]].&lt;br /&gt;
* [[Katja Blomberg]] und [[Michael Hering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vermisst, Der Turm der blauen Pferde von Franz Marc, Zeitgenössische Künstler auf der Suche nach einem verschollenen Meisterwerk&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2017, ISBN 978-3-96098-095-7.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Fleckner]]: &amp;#039;&amp;#039;Angriff auf die Avantgarde: Kunst und Kunstpolitik im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-05-004062-2.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Lankheit]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1961.&lt;br /&gt;
* [[Susanna Partsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Marc&amp;#039;&amp;#039;. 9. Auflage. Taschen Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-8228-5585-0.&lt;br /&gt;
* 1989: [[Geschichte eines Bildes: Der Turm der blauen Pferde, Franz Marc, 1913]], 21 min., [[DEFA]]&lt;br /&gt;
* [[Annegret Hoberg]], Isabelle Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Franz Marc, Werkverzeichnis, Bd. I, Gemälde&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51139-2, Nr. 211, S. 246.&lt;br /&gt;
* Else Lasker-Schüler, Franz Marc: &amp;#039;&amp;#039;Mein lieber, wundervoller blauer Reiter: Privater Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Ulrike Marquardt. Artemis &amp;amp; Winkler, Düsseldorf 1998, ISBN 3-538-06820-8&lt;br /&gt;
* Uwe Fleckner: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der blauen Pferde.&amp;#039;&amp;#039; C. Bertelsmann, München 2023, ISBN 978-3-570-10474-3. Roman über einen Kunsthistoriker, der das Gemälde aufspüren will.&lt;br /&gt;
* Reinhard Lindenhahn: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der blauen Pferde&amp;#039;&amp;#039;. Roman um Franz Marcs verschollenes Jahrhundertwerk. Steinmann Verlag, Hamburg 2024, ISBN 978-3-927043-91-6. Der Autor stellt in einem fiktiven Kontext eine neue Theorie auf, was mit dem Gemälde geschehen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Stefan Koldehoff]]: [https://www.welt.de/welt_print/kultur/article8367358/Auf-der-Jagd-nach-Goerings-verlorenem-Schatz.html &amp;#039;&amp;#039;Auf der Jagd nach Görings verlorenem Schatz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039;, 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2010.&lt;br /&gt;
* [[Mario-Andreas von Lüttichau]]: [https://archive.is/20130210105316/http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/2001/5/EGOWTEGWPPOPSPOGWTROTOWC/Pferde,-bitte-meldet-Euch! &amp;#039;&amp;#039;Pferde, bitte meldet Euch!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[art – Das Kunstmagazin]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 5, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4670068-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Turm Der Blauen Pferde #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollenes Kunstwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferd (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Franz Marc]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alinea</name></author>
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