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	<title>Der Student von Wittenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:40:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Student_von_Wittenberg&amp;diff=2254251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr Lol am 16. Juni 2020 um 09:26 Uhr</title>
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		<updated>2020-06-16T09:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Student von Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Novelle&amp;lt;ref&amp;gt;von Studnitz, S. 308, Eintrag 4&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Wilhelm Raabe]], die im Winter 1854/1855 entstand&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann und Rohse in der verwendeten Ausgabe, S. 559, 9. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1857&amp;lt;ref&amp;gt;Meyen, S. 125, Eintrag 760 (Diskrepanz: In der verwendeten Ausgabe ist auf S. 562 unter dem Eintrag Z das Jahr 1858 notiert)&amp;lt;/ref&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;[[Westermanns Monatshefte]]n&amp;#039;&amp;#039; erschien. [[Adolf Glaser]] hatte um einen Beitrag für die Zeitschrift gebeten. Die Publikation ist der Beginn der Zusammenarbeit Raabes mit [[George Westermann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fuld, S. 115, 5. Z.v.u., S. 287, 13. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Buchausgabe kam 1859 bei Ernst Schotte in Berlin heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann und Rohse in der verwendeten Ausgabe, S. 562 oben&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Raabe-Forscher Fehse, Oppermann und Fuld&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Fehse (1912), zitiert bei Oppermann und Rohse in der verwendeten Ausgabe, S. 559, 13. Z.v.u. und Oppermann, S. 32 oben sowie Fuld, S. 58, 9. Z.v.o, S. 83 Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt; sind sich einig – der Text ist als die erste Prosaarbeit des jungen Autors anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Versteckte Kommentare beziehen sich stets auf die verwendete Ausgabe (Seite,(Zeile)), ggf. durch Semikolon getrennt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Anno 1559&amp;lt;!--252,13u--&amp;gt; schlägt der [[Scholar]] Paulus Halsinger den Gästen in einer Schenke – irgendwo zwischen [[Mansfeld]] und [[Magdeburg]] – die [[Zither]]. Paulus stammt aus [[Osterwieck]]&amp;lt;!--254 Mitte--&amp;gt;. Die Eltern sind verstorben. Paulus, Student der Medizin&amp;lt;!--253,4--&amp;gt;, war von der [[Leucorea|Universität Wittenberg]] relegiert worden&amp;lt;!--255,5u--&amp;gt;&amp;lt;ref group=A name=A1 /&amp;gt; und hatte auch in [[Universität Leipzig|Leipzig]] studiert&amp;lt;!--256,3--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Magdeburg dann lauscht Paulus dem betörenden Gesang und [[Harfe]]nspiel&amp;lt;!--259,2u--&amp;gt; einer schönen jungen Fremden und verfällt ihrem Zauber. Die Angebetete heißt Felicia und ist die Tochter des italienischen [[Goldschmied]]s Malco Guarnieri&amp;lt;!--260u--&amp;gt;. Die Magdeburger, meistens [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Lutheraner]], halten den [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] Guarnieri für einen Zauberer und Goldmacher&amp;lt;!--260u--&amp;gt;. Als die Magdeburger Schmiedegesellen aufbegehren, gerät der Italiener zusammen mit seiner Tochter auf offener Straße in einen Tumult. Paulus rettet die zwei Fremden mit Unterstützung seines wehrhaften Onkels Lamprecht Beltzer&amp;lt;!--254Mitte;261-262--&amp;gt;, eines trunksüchtigen Söldnerführers&amp;lt;!--258--&amp;gt;. Felicia bedankt sich in Anwesenheit ihres Vaters bei dem linkischen Paulus. Im Scherz verweist der Goldschmied auf Felicias Verlobten Lucio in [[Florenz]]: Was der wohl sagen würde, wenn er das sähe!&amp;lt;!--264 Mitte--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus gesteht Felicia seine Liebe&amp;lt;!--267 oben--&amp;gt; und wird zurückgewiesen. Lamprecht Beltzer will den lieben Neffen Paulus aus den Fängen der „Teufelshexe“&amp;lt;!--268,14u--&amp;gt; Felicia erretten und dringt mit seinen Söldnern gegen das Haus des Goldschmieds vor. Paulus, verblendet, stellt sich in seiner „Liebeswut“&amp;lt;!--273,3u--&amp;gt; den Angreifern entgegen und erschlägt den Onkel. Paulus, der Student von Wittenberg, spricht sein eigenes Todesurteil, als er den vordringenden Lutheranern ins Gesicht schreit, [[Martin Luther|Luther]] sei ein „Teufelsdiener“.&amp;lt;!--274,5--&amp;gt; Paulus kommt bei dem Angriff zusammen mit den beiden Italienern um&amp;lt;!--276,5--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form ==&lt;br /&gt;
Der Magdeburger Rektor [[Georg Rollenhagen]] [[Rahmenerzählung|erzählt]] die [[Binnenerzählung|Geschichte]] des Studenten Paulus Halsinger. Der Schulmann Rollenhagen ist dem Raabe-Leser aus „[[Eine Grabrede aus dem Jahre 1609]]“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingangs zitiert Raabe sechs Verse aus „[[Der arme Heinrich|Dem armen Heinrich]]“ des [[Hartmann von Aue]]&amp;lt;ref group=A name=A2 /&amp;gt; und zeichnet damit das Ende des Protagonisten vor:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„sin swebendez herze daz verswanc,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;sin swimmendiu vreude ertranc,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:…&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;ein swinde vinster donerslac&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;zebrach im sinen mitten tac,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;ein trüebez wolken unde dic&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;bedahte im siner sunnen blic“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nach [[Georg Brandes|Brandes]] diente „Der Student von Salamanca“ aus [[Washington Irving]]s „Bracebridge Hall“ als Vorlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann und Rohse in der verwendeten Ausgabe, S. 561, 10. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Meyen&amp;lt;ref&amp;gt;Meyen, S. 381–382&amp;lt;/ref&amp;gt; nennt acht Besprechungen aus den Jahren 1860 bis 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
=== Erstausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Halb Mähr, halb mehr! Erzählungen, Skizzen und Reime von Wilhelm Raabe&amp;#039;&amp;#039;. 177 Seiten. Ernst Schotte, Berlin 1859 (Der Weg zum Lachen. Der Student von Wittenberg. Weihnachtsgeister. Lorenz Scheibenhart. Einer aus der Menge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendete Ausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Student von Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;. S. 243–277. Mit einem Anhang, verfasst von [[Hans Oppermann]] und Eberhard Rohse, S. 559–569 in Karl Hoppe (Bearb.), Hans Oppermann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kinder von Finkenrode]]. [[Der Weg zum Lachen]]. Der Student von Wittenberg. [[Weihnachtsgeister]]. [[Lorenz Scheibenhart]]. [[Einer aus der Menge]]. [[Die alte Universität]]. [[Der Junker von Denow]]. [[Aus dem Lebensbuch des Schulmeisterleins Michel Haas]]. [[Wer kann es wenden?]]&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1992. Bd. 2 (2. Aufl., besorgt von [[Eberhard Rohse]]), ISBN 3-525-20164-8 in [[Karl Hoppe (Germanist)|Karl Hoppe]] (Hrsg.), Jost Schillemeit (Hrsg.), Hans Oppermann (Hrsg.), Kurt Schreinert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; 24 Bde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hans Oppermann: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1970 (Aufl. 1988), ISBN 3-499-50165-1 (rowohlts monographien).&lt;br /&gt;
* [[Fritz Meyen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; 438 Seiten. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1973 (2. Aufl.). Ergänzungsbd. 1, ISBN 3-525-20144-3 in Karl Hoppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde.&lt;br /&gt;
* [[Cecilia von Studnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Schriftsteller. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 346 Seiten. Droste Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0778-6&lt;br /&gt;
*[[Werner Fuld]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 383 Seiten. Hanser, München 1993 (Ausgabe dtv im Juli 2006), ISBN 3-423-34324-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=A&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A1&amp;gt;Um 1559 gab es in Wittenberg keine Fakultät Medizin (Oppermann und Rohse in der verwendeten Ausgabe, S. 568, 11. Z.v.u.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A2&amp;gt;Die Schreibung wurde aus dem [https://www.projekt-gutenberg.org/hvonaue/armehein/Kapitel1.html Projekt Gutenberg] übernommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Wilhelm Raabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4254164-5|VIAF=213323616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Student Von Wittenberg #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Wilhelm Raabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr Lol</name></author>
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