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	<title>Der Revoluzzer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:48:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Revoluzzer&amp;diff=1007463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-28T12:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Revoluzzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein politisches [[Gedicht]] von [[Erich Mühsam]] aus dem Jahr 1907. Mühsam weist mit seinen Gedichten auf Vorgänge seiner Zeit hin. Der Untertitel {{&amp;quot;|Der deutschen Sozialdemokratie gewidmet}} zeigt seine Kritik an der damaligen [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]]. Veröffentlicht wurde das Gedicht in &amp;#039;&amp;#039;Wüste, Krater, Wolken. - Die Gedichte von Erich Mühsam&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1914 im Verlag [[Paul Cassirer]] Berlin. Später wurde das Gedicht vielfach vertont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meritullinkatu 10, Helsinki 1912.jpg|mini|hochkant|[[Gaslaterne]] und Lampenputzer, 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
War einmal ein Revoluzzer,&lt;br /&gt;
Im Zivilstand Lampenputzer;&lt;br /&gt;
Ging im Revoluzzerschritt&lt;br /&gt;
Mit den Revoluzzern mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er schrie: „Ich revolüzze!“&lt;br /&gt;
Und die Revoluzzermütze&lt;br /&gt;
Schob er auf das linke Ohr,&lt;br /&gt;
Kam sich höchst gefährlich vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Revoluzzer schritten&lt;br /&gt;
Mitten in der Straßen Mitten,&lt;br /&gt;
Wo er sonsten unverdrutzt&lt;br /&gt;
Alle Gaslaternen putzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie vom Boden zu entfernen,&lt;br /&gt;
rupfte man die Gaslaternen&lt;br /&gt;
Aus dem Straßenpflaster aus,&lt;br /&gt;
Zwecks des Barrikadenbaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unser Revoluzzer&lt;br /&gt;
Schrie: „Ich bin der Lampenputzer&lt;br /&gt;
Dieses guten Leuchtelichts.&lt;br /&gt;
Bitte, bitte, tut ihm nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ihn’ das Licht ausdrehen,&lt;br /&gt;
Kann kein Bürger nichts mehr sehen,&lt;br /&gt;
Laßt die Lampen stehn, ich bitt!&lt;br /&gt;
Denn sonst spiel’ ich nicht mehr mit!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Revoluzzer lachten,&lt;br /&gt;
Und die Gaslaternen krachten,&lt;br /&gt;
Und der Lampenputzer schlich&lt;br /&gt;
Fort und weinte bitterlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist er zuhaus geblieben&lt;br /&gt;
Und hat dort ein Buch geschrieben:&lt;br /&gt;
Nämlich, wie man revoluzzt&lt;br /&gt;
Und dabei doch Lampen putzt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Der Revoluzzer|Der Revoluzzer]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Wikisource]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 vertonte der [[Ungarn|ungarische]] Komponist [[Béla Reinitz]] (1878–1943) das Gedicht und der Sänger und Schauspieler [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]] nahm es in sein Repertoire. Durch ihn wurde das Lied weltberühmt. Bereits zuvor befand es sich im Programm der politischen [[München]]er Kabarettisten [[Die Elf Scharfrichter]], jedoch in der Vertonung von [[Marc Henry]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://erinnerungsort.de/lied/revoluzzer-der/ |titel=Revoluzzer, Der |titelerg=Text: Erich Mühsam; Musik: Bela Reinitz |werk=Geschichte erforschen, erzählen, ausstellen |hrsg=erinnerungsort.de |datum= |abruf=2019-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 wurde es erneut vertont von [[Werner Haentjes]] für das WDR-Fernsehspiel „Rotmord“ von [[Tankred Dorst]] und [[Peter Zadek]]; gesungen hat es [[Wolfgang Neuss]] als Darsteller des Mühsam,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rotmord_dtv&amp;quot; /&amp;gt; dessen Interpretation auch auf CD veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 erschien eine Vertonung des Stückes durch die Folkband [[Zupfgeigenhansel]] auf ihrem Live-Album &amp;#039;&amp;#039;Eintritt frei&amp;#039;&amp;#039;. Die deutsche Metal-Band [[Totenmond]] vertonte das Gedicht im Jahr 2001 auf ihrem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Auf dem Mond ein Feuer]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.discogs.com/release/1078931 Totenmond – Auf Dem Mond Ein Feuer.] discogs.com; abgerufen am 13. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2004 präsentiert [[Konstantin Wecker]] auf seiner Tournee das Gedicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amazon.de/dp/B000BDIWUG/ Konstantin Wecker – Am Flussufer – Live.] amazon.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 wurde das Lied auf der CD &amp;#039;&amp;#039;Stimmgewitter. kitsch&amp;amp;revo.&amp;#039;&amp;#039; vom 2000 gegründeten „Clochard-Klangkörper“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stimmgewitter.org/2-Geschichte/geschichte.htm Geschichte] (abgerufen am 25. Jänner 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; „Stimmgewitter [[Augustin (Straßenzeitung)|Augustin]]“ interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stimmgewitter.org/3-Tontraeger/tontraeger.htm www.stimmgewitter.org 2006/nff 2319/Augustin] (abgerufen am 25. Jänner 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte die deutsche Punkband [[Slime (Band)|Slime]] das Album &amp;#039;&amp;#039;Sich fügen heißt lügen&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Texte von Erich Mühsam vertont wurden – unter anderem auch &amp;#039;&amp;#039;Der Revoluzzer&amp;#039;&amp;#039;. Auch der Liedermacher-Punk Fidl Kunterbunt veröffentlichte eine eigene Interpretation des Stücks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wird das Lied regelmäßig von [[David P.|David 58 P.]] acappella auf Konzerten seiner Crew [[Main Concept]] vorgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=qWfAmWwP0Vg youtube.com] abgerufen am 27. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Edgar Neis: &amp;#039;&amp;#039;Interpretationen von 66 Balladen, Moritaten und Chansons. Analysen und Kommentare&amp;#039;&amp;#039;. Bange-Verlag, Hollfeld 1978, ISBN 3-8044-0590-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rotmord_dtv&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Tankred Dorst, Peter Zadek, Hartmut Gehrke&lt;br /&gt;
 |Titel=Rotmord oder I was a German&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Ein Fernsehspiel von Tankred Dorst und Peter Zadek. Nach dem Theaterstück „Toller“ von Tankred Dorst. Unter Mitarbeit von Wilfried Minks&lt;br /&gt;
 |Reihe=sonderreihe dtv&lt;br /&gt;
 |NummerReihe=72&lt;br /&gt;
 |Verlag=Deutscher Taschenbuchverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=1969&lt;br /&gt;
 |DNB=456482245}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1267686480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Revoluzzer #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erich Mühsam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ballade]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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