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	<title>Der Reisepaß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:46:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Reisepa%C3%9F&amp;diff=2824225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Rezeption */ Erika Mann EZNs entfernt</title>
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		<updated>2025-07-08T13:12:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption: &lt;/span&gt; Erika Mann EZNs entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|grund=[[WP:Zitierregeln]] Mindestangeben für Belege,Wikipedia belegt sich nicht durch eigene Artikel so etwas, merkwürdige Literaturangaben &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bruno Frank#Carpenter 1952|#Carpenter 1952]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Siehe auch [[WP:Belege]]}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Reisepaß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Roman von [[Bruno Frank]], der im April 1937 bei [[Fritz Landshoff]] im [[Querido Verlag]]/Amsterdam erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner. S. 271, 6. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auszugsweise war der Text bereits, beginnend am 13. März desselben Jahres, in Paris von [[Leopold Schwarzschild]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tage-Buch#Das Neue Tage-Buch|Neuen Tage-Buch]]&amp;#039;&amp;#039; vorabgedruckt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 260, 5. Z.v.o. und S. 394, drei Einträge vom März und April 1937&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlung führt vom Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] bis zum Juni 1936&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;A1&amp;quot; /&amp;gt; nach Deutschland, in die [[Tschechoslowakei]] und über [[Belgien]] nach England. Thematisiert wird der Kampf gegen den [[Deutscher Faschismus|deutschen Faschismus]] – mit einem Prinzen als Akteur. Konrad Umlauf meint, der Adelige als Protagonist stehe symbolisch, gleichsam „als Ehrentitel für jemanden, der bereit ist, sich für andere zu opfern.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Umlauf anno 1982 (Kirchner, S. 374, Fußnote 169) sinngemäß wiedergegeben bei Kirchner, S. 271, 9. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Hinsicht läge ein [[Entwicklungsroman]] vor: Ein Aristokrat ersetzt seinen angeborenen Adel durch entsagungsvollen Opferwillen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 261, 8. Z.v.u. und S. 268, 11. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Minimierung der Nachweise und Vorbeuge vor dem Flüchtigkeitsanwurf: versteckter Kommentar bedeutet zumeist (seite,zeile) in der verwendeten Ausgabe, mehrere Angaben sind durch Semikolon getrennt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
=== Der Reisepaß ===&lt;br /&gt;
An einem Novemberabend anno 1935 möchte ein junger Mann im Gasthof „Morgenstern“ der [[Tschechoslowakei#Erste Republik|tschechoslowakischen]] Ortschaft [[Kumerau]] übernachten. Der Reisende weist sich beim Gastwirt als der 1908 geborene Kunstgelehrte Ludwig Camburg aus. Nach einem Blick in den [[Reisepass]] tituliert der Wirt den Gast statt beim Nachnamen nur noch mit „[[Anrede#Adelstitel und Anreden|Hoheit]]“ und erfüllt ihm auf einmal selbst den kleinsten Wunsch. Ludwig trägt den Smaragd der Maria da Gloria bei sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinz Ludwig ===&lt;br /&gt;
Rückblende ins Jahr 1918: Ludwig, Prinz von Sachsen-[[Camburg]], erlebt als 10-Jähriger, wie sein Vater, der regierende Herzog Philipp&amp;lt;!--28,8--&amp;gt;, vom Thron „gleitet“. Ludwigs Hauslehrer, der bürgerliche&amp;lt;!--Kirchner 262,5--&amp;gt; Philologe und Historiker Dr. Otto&amp;lt;!--92,2u--&amp;gt; Steiger, ein eingefleischter Monarchist, tut so, als wäre nichts gewesen. Der Privatunterricht geht für den jungen Prinzen weiter. Im Jahr 1923 stirbt Ludwigs Mutter. Der entmachtete Vater frönt seiner numismatischen Leidenschaft. Der herzogliche Finanzdirektor schüttelt den Kopf, als Jacques Wetzlar, ein [[Juden|jüdischer]] Antiquar aus der Frankfurter Miquelstraße&amp;lt;!--30,2u--&amp;gt;, die Rechnung für über zweitausend Jahre alte&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 27, 11. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Münzen vorlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 sucht der inzwischen erblindete Wetzlar den Herzog Philipp in Begleitung seiner 14-jährigen Tochter Ruth&amp;lt;!--201,2u--&amp;gt; auf. Der Frankfurter Antiquar schenkt dem Regenten, der seit zwölf Jahren nicht mehr regieren darf, zum 25. Jahrestag des Regierungsantritts die [[:Datei:Decadrachm Arethusa MBA Lyon GR71.jpg|Dekadrachme von Syrakus]]&amp;lt;!--35m--&amp;gt;. Ludwig, der im nicht weit entfernten Jena studiert und dessen älterer Bruder, der Erbprinz August, sind zur Feier des Tages gekommen. August, der neuerdings uniformiert auftritt und mit „Deutschland erwache!“&amp;lt;!--32--&amp;gt; grüßt, beleidigt den Juden Wetzlar.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 33, 7. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruth kann den Schimpf nicht verwinden. Das junge Mädchen weint.&amp;lt;!--36m--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Studiums in Jena&amp;lt;!--38,3u;47,13u;67,4--&amp;gt; war Ludwig durch den Geheimrat Professor Johannes Rotteck&amp;lt;!--39,12--&amp;gt; auf seinen Forschungsgegenstand, die „Geschichte des Porträts in Europa“&amp;lt;!--42m--&amp;gt;, gelenkt worden. Der Student hatte sich in die bereits vorliegenden Bände – vier an der Zahl – eingelesen. Fortan konzentriert er seinen Studieneifer auf den Hofmaler [[Francisco de Goya|Goya]]. &amp;lt;!--45m,75,10u--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933, im Frühjahr nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]&amp;lt;!--58,3u--&amp;gt;, verliert Rotteck sein Lehramt.&amp;lt;!--63,4--&amp;gt; Als darauf ein [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Mitglied auf Rottecks Lehrstuhl berufen wird, verlässt Ludwig die Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigs Vater stirbt Ende Juni 1934. Erbprinz August, in der [[Sturmabteilung|SA]] ein Gefolgsmann [[Ernst Röhm|Röhms]]&amp;lt;!--86,9u--&amp;gt;, entgeht nur der „[[Röhm-Putsch|Nacht der langen Messer]]“, weil er gerade an der Beisetzung in Camburg teilnimmt.&amp;lt;!--87,7--&amp;gt; Unter anderen diese Morde bestärken einen elitären Kreis um den Lehrer Steiger in dem Willen zum Kampf gegen die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland. Ludwig wird von Steiger als Haupt der kleinen Widerstandsgruppe auserkoren&amp;lt;!--97,7--&amp;gt;. Im Frühjahr 1935 begibt sich der Prinz nach Berlin und nimmt an konspirativen Treffen einer Handvoll adeliger Antifaschisten teil&amp;lt;!--100,6u--&amp;gt;. Die Putschisten werden in Dresden&amp;lt;!--101,6u;106,3--&amp;gt;, dem Ort der zu Weihnachten geplanten Erhebung, von der [[Schutzstaffel|SS]] verhaftet und gefoltert.&amp;lt;!--105--&amp;gt; An Ludwig geht die Tortur vorüber, obwohl er während des Verhörs die Schuld der Mitverschwörer auf sich lädt. In Sachsen sollte die Monarchie restauriert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 264, 9. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwig, dem Prinzen von Sachsen, wird nicht geglaubt.&amp;lt;!--109,12--&amp;gt; Im Gegensatz zu den Mithäftlingen hat Ludwig Glück. Polizeirat Donner&amp;lt;!--122m--&amp;gt; bringt ihn Anfang November 1935&amp;lt;!--124,8u--&amp;gt; von Dresden nach Kumerau und übergibt dem des Landes Verwiesenen den Reisepass. Falls Ludwig deutsches Gebiet betritt, wird ihm bedeutet, würden seine Mitverschworenen hingerichtet werden&amp;lt;!--125u--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herr Ozols ===&lt;br /&gt;
Der Text wird zum Exilroman&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 265,14. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;: In Prag sucht Ludwig seinen Meister, den davongejagten Professor Rotteck&amp;lt;!--128--&amp;gt;, auf und beginnt eine Äffare mit dessen junger Frau Susanna&amp;lt;!--136;143,2;150m--&amp;gt;. Rotteck arbeitet weiter an seinem vielbändigen Lebenswerk „Geschichte des Porträts in Europa“. Susanna verlässt Rotteck.&amp;lt;!--158m--&amp;gt; Ludwig nimmt diese Mitteilung Rottecks ungerührt zur Kenntnis und kontaktiert in Prag Leo Breisach, den Redakteur der Wochenzeitschrift „Freies Wort“&amp;lt;!--158,9--&amp;gt;. Er will die Haftorte seiner Gefährten in Erfahrung bringen. Breisach hilft ihm mit einer Adresse&amp;lt;!--165--&amp;gt; und einer neuen Identität weiter. Ludwig reist als [[Riga]]er Kaufmann Karlis Peteris Ozols&amp;lt;!--177,8--&amp;gt; ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Reich]] ein und erfährt in Eisenach Steigers Aufenthaltsort: [[Konzentrationslager]] Ginnheim bei Frankfurt am Main&amp;lt;!--186,8u;188,7u--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig macht in Frankfurt Martis, den ehemaligen Chauffeur Wetzlars, ausfindig&amp;lt;!--196 oben--&amp;gt;. Von Martis erfährt Ludwig, wie Wetzlar von den Machthabern in den Suizid getrieben wurde&amp;lt;!--199-212--&amp;gt;. Martis und Ludwig bestechen [[SS-Untersturmführer|Sturmführer]] Linnemann mit 1500 Mark. Schutzhäftling Dr. Steiger kommt frei.&amp;lt;!--215m;219--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Smaragd ===&lt;br /&gt;
Auf der Flucht nach England besichtigen Ludwig und Steiger in [[Brüssel]] [[Kathedrale St. Michael und St. Gudula|St. Gudula]].&amp;lt;!--234,7u--&amp;gt; In [[Ostende]]&amp;lt;!--236--&amp;gt; naht die Stunde der Wahrheit. Der KZ-Häftling Steiger besitzt keinen Pass. Die beiden Flüchtlinge besteigen den rettenden Dampfer im Gefolge des Prinzen Victor von Bourbon-[[Haus Braganza#Die portugiesische Linie|Braganza]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;A2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--244m--&amp;gt;, eines Verwandten Ludwigs. Im Woburn-Haus&amp;lt;ref&amp;gt;engl. [[:en:Arthur Willner|Arthur Willner]] und das Woburn House&amp;lt;/ref&amp;gt; in London, dem Sitz einer jüdischen Hilfsorganisation&amp;lt;!--260m--&amp;gt;, wird weitergeholfen. Ludwig profiliert sich als Sprachlehrer&amp;lt;!--268 oben--&amp;gt;. Dr. Steiger macht sich indes in der bescheidenen gemeinsamen Mietwohnung als Koch nützlich.&amp;lt;!--266u--&amp;gt; Ab März 1936 arbeitet Ludwig neben der Hauslehrer-Tätigkeit am Goya-Manuskript weiter&amp;lt;!--286u--&amp;gt;. In der Bibliothek begegnet er im April Ruth Wetzlar&amp;lt;!--294,9--&amp;gt;. Ruth, bettelarm, fristet in London ihren Aufenthalt.&amp;lt;!--302 oben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigs kleines Werk „Goyas Jugend“ wird von einem Verlag angenommen&amp;lt;!--308--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ruth sich einer riskanten [[Tonsilla palatina|Mandeloperation]]&amp;lt;!--320-321--&amp;gt; unterziehen muss, veräußert Ludwig seinen Smaragd, um den besten Halschirurgen Londons zu gewinnen. Der Eingriff gelingt. Ruth erholt sich auf der Insel [[Isle of Wight|Wight]]&amp;lt;!--331--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Rotteck stirbt 57-jährig auf der Überfahrt nach [[New York City|New York]]&amp;lt;!--333 oben--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sieht ganz so aus, als würden Ruth und Ludwig ein Paar werden.&amp;lt;!--337--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstzeugnis ==&lt;br /&gt;
* Bruno Frank&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Frank, zitiert bei Kirchner, S. 272, 17. Z.v.o. und S. 374, Fußnote 172&amp;lt;/ref&amp;gt; schreibt am 22. Mai 1937 an [[Thomas Mann]]: „Das Ding ist... doch ein Kunstwerk geworden, obwohl eine gewisse naive Direktheit nicht auszutreiben war.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
;Äußerungen vor dem Erscheinen&lt;br /&gt;
* [[Erika Mann]], die sich wie Bruno und Liesl Frank in London aufhielt, schrieb über &amp;#039;&amp;#039;Den Reisepaß&amp;#039;&amp;#039; an ihre Mutter [[Katia Mann]] am 18. Mai 1836: „... und eben hat mir der Brunonarr aus seinem neuen Romane vorgelesen, der entschieden gut zu werden verspricht, – die Geschichte eines kleinen deutschen Prinzen, – etwa des schönen Hessenprinzen, den der Emil immer so gern hatte, – in Nazideutschland, – sehr leidenschaftlich erzählt, dabei aber übersetzt, – nicht so machwerkhaft wie die »Oppenheimer« oder der Tagger gar, – ganz aufregend, und erfreulich.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Zanco Prestel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erika Mann. Briefe und Antworten.&amp;#039;&amp;#039; München 1984, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Äußerungen nach dem Erscheinen&lt;br /&gt;
* Zwar bemängelt Thomas Mann&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann, zitiert bei Hermsdorf in der verwendeten Ausgabe, S. 344 unten&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Basler &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung|National-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Juni 1937&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 274, 12. Z.v.u. und S. 374, Fußnote182&amp;lt;/ref&amp;gt; das Sentimentale, doch er hebt die „künstlerische Lauterkeit und Anständigkeit“ hervor: „Er [der Roman] bietet ebensoviel Reizendes wie Grauenhaftes, und dies Grauenhafte, der deutsche Schrecken, weckt nie den Verdacht frivoler Ausbeutung zum Zwecke erzählerischer Sensation,...“&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mann]] bewundert das Werk „als politischen Roman großen Stils“, moniert aber im Pariser &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tage-Buch#Das Neue Tage-Buch|Neuen Tage-Buch]]&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Juni 1937 auf den Seiten 547–548&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 398, Eintrag Klaus Mann&amp;lt;/ref&amp;gt; die „etwas romantisch-willkürliche Heldenwahl... als dichterische Laune..., uns als antifaschistischen Kämpfer diesen Prinzen-Jüngling vorzuführen: diesen Ausnahmefall, dieses nicht-typische Exemplar“. Das Märchenhafte der abenteuerlichen Helden-Chronik sei unübersehbar&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mann, zitiert bei Hermsdorf in der verwendeten Ausgabe, S. 341, 8. Z.v.u., S. 342, 8. Z.v.u. und S. 345, 9. Z.v.u. (siehe auch Kirchner, S. 373, Fußnote 160)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Golo Mann]] lobt in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne#Die Neue Weltbühne|Neuen Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Juli 1937 auf den Seiten 846–849&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 397, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Golo Mann&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; das Werk als unnachgiebigen politischen Text: „Er [Bruno Frank] nennt die Dinge beim Namen... Es geht ihm um Deutschland.“ Mit seiner Darstellung der adeligen Einzelkämpfer um den konservativen Dr. Steiger missbillige der Autor das Verhalten der deutschen Oberschicht in jenen Jahren.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Zweig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 274, 1. Z.v.o. und S. 374, Fußnote 180&amp;lt;/ref&amp;gt; tadelt Idealisierungen – zum Beispiel die Darstellung von Wetzlar und seiner Tochter.&lt;br /&gt;
* [[Arnold Zweig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 273 unten und S. 374, Fußnote 179&amp;lt;/ref&amp;gt; äußert sich am 16. Juni 1937 in einem Brief an Lion Feuchtwanger abfällig über das aristokratische Milieu im Roman.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Marcuse]] kritisiert im Juli-Heft 1937 der [[Moskau]]er Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschsprachige Exilpresse (1933–1945)#Das Wort|Das Wort]]&amp;#039;&amp;#039; auf den Seiten 81–89&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 398, zweiter Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Marcuse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; den unangemessenen Titel&amp;lt;ref&amp;gt;Marcuse, zitiert bei Kirchner, S. 268, 21. Z.v.o. und S. 164, Fußnote 164&amp;lt;/ref&amp;gt; des „problematischen“&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus, zitiert bei Hermsdorf in der verwendeten Ausgabe, S. 342, 4. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; Romans, relativiert aber: „...das Buch strömt eine solche Wärme des Herzens aus, daß man sich fast scheut, auf seine Unvollkommenheit zu ausführlich hinzuweisen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcuse, zitiert bei Hermsdorf, S. 349 unten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alfred Kurella]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kurella in der verwendeten Ausgabe, S. 351–356&amp;lt;/ref&amp;gt; bespricht den Roman im Heft 2/1937 der Moskauer Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschsprachige Exilpresse (1933–1945)#Internationale Literatur|Internationale Literatur]]&amp;#039;&amp;#039; auf den Seiten 127–130. Erstaunt über die Wahl des fürstlichen Helden versucht der Rezensent die Einordnung dieser „eigenartigen Deutung des deutschen Schicksals und seiner Zukunft“ in den [[Symbolismus (Literatur)|Symbolismus]]. Zwar distanziert sich Kurella vorsichtig von diesem „Neosymbolismus“ und geißelt die Fabel teilweise als unverständlich oder unwahrscheinlich&amp;lt;ref&amp;gt;Hermsdorf in der verwendeten Ausgabe, S. 342, 1. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;, doch er nennt die tiefere Wahrheit: Der [[Don Quijote|Don Quichote]] Ludwig ziehe unerschrocken aus in die Welt voller Abenteuer und fände sich in ihr zurecht. Dabei konstituierten Begegnungen mit solchen Figuren wie dem Chauffeur Martis den Sinn dieses „durch und durch optimistischen Buches“.&lt;br /&gt;
* Erika Mann und Klaus Mann schreiben in ihrer Darstellung des deutschen Exils &amp;#039;&amp;#039;[[Escape to life]]&amp;#039;&amp;#039; von 1939: „Held des Romans &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß&amp;#039;&amp;#039; ist nur ein braver, anständiger und gutherziger junger Deutscher, wie es ihrer viele gibt: wir möchten es hoffen . Er stammt zwar aus einem ehemalig regierenden Fürstengeschlecht und führt in seinem Handgepäck eine Art von Talisman mit sich – einen kostbaren und glückbringenden Smaragd –; aber diese märchenhaft-romantischen Einschläge, denen die Erzählung einen Teil ihres literarischen Reizes verdankt, können nicht darüber täuschen, daß es sich hier um einen politischen und realistischen Roman handelt, um ein sehr aktuelles, schonungslos wahres und mutiges Buch.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bruno Frank#Mann, Erika 1991|#Mann, Erika 1991]], S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neuere Äußerungen&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Fröhlich|Hans J. Fröhlich]] rezensiert den Roman in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Februar 1976 auf S. 18.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 396, Eintrag H. J. Fröhlich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hermsdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hermsdorf in der verwendeten Ausgabe, S. 339–349&amp;lt;/ref&amp;gt; ist im Juli 1979 von der „Liebesromanze“ am Ende des – fast unzumutbaren, eigentlich unglaubwürdigen&amp;lt;!--341,10u--&amp;gt; – Romans leicht befremdet. Entführungen aus Konzentrationslagern seien seinerzeit nicht so glatt geglückt wie bei Bruno Frank. Hermsdorf verweist auf &amp;#039;&amp;#039;[[Das siebte Kreuz]]&amp;#039;&amp;#039; und nennt Hintergründe einiger Nebenepisoden: [[Erich Mühsam]]s Ende 1934 im [[KZ Oranienburg]] sei in der Figur des Heinrich Nothaft porträtiert. Mit dem „Freien Wort“ Leo Breisachs in Prag werde an das &amp;#039;&amp;#039;Neue Tage-Buch&amp;#039;&amp;#039; Leopold Schwarzschilds in Paris erinnert. Wie andere Interpreten weist auch Hermsdorf besonders auf das Symbolträchtige des Textes hin. So stehe der Verkauf des Smaragds für das „Abschiednehmenmüssen“ Ludwigs von der eigenen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
* Kirchner setzt sich in dem Kapitel „III. Ein adliger Antifaschist - &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 252–276 und S. 372–375&amp;lt;/ref&amp;gt; seiner Dissertation mit dem Roman auseinander. Die Affäre Ludwigs mit Susanna Rotteck in Prag sei vom [[Kitsch]] nicht weit entfernt. Kirchner kreidet dem Verfasser den [[Deus ex machina]] Victor von Bourbon-Braganza an und zitiert in dem Kontext [[Martin Gregor-Dellin]] Kategorisierung vom „Rettungsmärchen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gregor-Dellin, zitiert bei Kirchner, S. 268 unten&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz alledem, so lobt Kirchner, funktioniere die Geschichte des Prinzen – gleichsam als Klammer – für wirklichkeitsnähere Episoden. Gemeint sind die vier antifaschistischen Geschichten um Rotteck, Steiger, Wetzlar und Martis.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 271 Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
=== Erstausgabe in deutscher Sprache ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Querido Verlag, Amsterdam 1937.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 387, Eintrag 1937&amp;lt;/ref&amp;gt; 363 Seiten, Leinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Ausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lost heritage.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzer Cyrus Brooks. Viking Press, New York 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Closed frontiers. A story of modern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzer: Cyrus Brooks. Macmillan Publishers, London 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cestovní pas.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzer: Pavel Levit. Družstevni Práce, Prag 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von [[Martin Gregor-Dellin]] (S. 351–360).&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchner, S. 396, erster Eintrag Gregor-Dellin&amp;lt;/ref&amp;gt; Nymphenburger Verlagshandlung, München 1975.&lt;br /&gt;
* Bruno Frank: &amp;#039;&amp;#039;Het paspoort.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzer: Huib van Krimpen.&amp;lt;ref&amp;gt;nl: [[:nl:Huib van Krimpen|Huib van Krimpen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachwort: M. H. Würzner. Allert de Lange Verlag, Amsterdam 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendete Ausgabe ===&lt;br /&gt;
* Bruno Frank: &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß. Roman. Mit einem Text von Alfred Kurella und einer Nachbemerkung von Klaus Hermsdorf.&amp;#039;&amp;#039; (S. 339–356). Buchverlag Der Morgen, Berlin 1980 (1.&amp;amp;nbsp;Aufl.) (Lizenzgeber: Nymphenburger Verlagshandlung, München 1975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno Frank#Carpenter 1952|#Carpenter 1952]], S. 39–43.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Grimm 1975}}Reinhold Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Vom sogenannten Widerstand gegen die Völkischen: Ein Nachtrag zum Thema „Ritter, Tod und Teufel“.&amp;#039;&amp;#039; In: Lawrence Baron: &amp;#039;&amp;#039;Ideologiekritische Studien zur Literatur. Essays II.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1975, S. 73–84.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Frank#Günther 1946|#Günther 1946]], S. 136.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Kamla 1975}}Thomas A. Kamla: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Frank’s &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß&amp;#039;&amp;#039;: The exile as an aristocrat of humanity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 67, Nummer 1, 1975, S. 37–47.&lt;br /&gt;
* Sascha Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Der Bürger als Künstler. Bruno Frank (1887–1945) – Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Grupello Verlag, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-89978-095-6 (zugleich Diss. [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf#Philosophische Fakultät]]), S. 251–276, 12, 13, 278, 286, 287, 304, 319, 322, 324, 330, 339, 373, 374, 394, 396, 398, 400.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Mann, Klaus 1968}}[[Klaus Mann]]; [[Martin Gregor-Dellin]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Prüfungen: Schriften zur Literatur.&amp;#039;&amp;#039; München 1968, S. 252–258 (Bruno Frank: &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepaß&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* {{Anker| Mann 1984}}[[Thomas Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Rede und Antwort. Über eigene Werke. Huldigungen und Kränze: Über Freunde, Weggefährten und Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; Nachwort von Helmut Koopmann. Frankfurt am Main 1984, S. 385–386.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Frank#Mann, Erika 1991|#Mann, Erika 1991]], Seite 316.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Mann, Golo 1937}}[[Golo Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Reisepass.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Weltbühne: Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; 33. Jahrgang, Heft 27, 1. Juli 1937, S. 846–849.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Müller 1994}}Ulrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Schreiben gegen Hitler. Vom historischen zum politischen Roman. Untersuchungen zum Prosawerk Bruno Franks.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1994, S. 69–78.&lt;br /&gt;
* {{Anker| Paul 1982.1}}Konrad Paul: &amp;#039;&amp;#039;Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; In: Bruno Frank: &amp;#039;&amp;#039;Politische Novelle.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1982, Seite 381–395, hier: 393.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Frank#Umlauf 1982|#Umlauf 1982]], S. 24–35, 117, 123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=A&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A1&amp;gt;Am Romanende wird [[Léon Blum]] in Frankreich Regierungschef (Verwendete Ausgabe, S. 332, 11. Z.v.o.). Eigentlich beginnt die Romanhandlung gegen Ende 1935. Die Zeit zuvor wird im zweiten Teilen „Prinz Ludwig“ (siehe oben) nacherzählt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A2&amp;gt;Bruno Frank, ein Bürgerlicher, nennt die adeligen Stammbäume mit einem Augenzwinkern. Die Verwandtschaft der Camburger mit den Braganzas (Verwendete Ausgabe, S. 244 Mitte) könnte als Hinweis dafür genommen werden, dass mit Sachsen-Camburg auf das [[Haus Sachsen-Coburg und Gotha]] (siehe auch Kirchner, S. 261 unten) angespielt wird. Der oben genannte Smaragd der Maria da Gloria weist übrigens über [[Maria II. (Portugal)|Maria II.]] auf das Adelshaus Braganza.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gerd-leibrock-stuttgart.de/werke-digital/8-romane/ Bruno Frank, Werke Digital, Romane]&lt;br /&gt;
* Inhaltsverzeichnis der Amsterdamer Erstausgabe anno 1937: [http://d-nb.info/992298563/04 Faksimile]&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Bruno+frank%2C+der+reisepa%C3%9F&amp;amp;method=simpleSearch DNB Einträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Bruno Frank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4818601-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reisepass #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungsroman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Bruno Frank]]&lt;/div&gt;</summary>
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