<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Der_Pakt_mit_dem_Panda</id>
	<title>Der Pakt mit dem Panda - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Der_Pakt_mit_dem_Panda"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Pakt_mit_dem_Panda&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T02:00:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Pakt_mit_dem_Panda&amp;diff=2335709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Pakt_mit_dem_Panda&amp;diff=2335709&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-18T21:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  =&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Der Pakt mit dem Panda&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 2011&lt;br /&gt;
| Länge            = 43&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Deutsch&lt;br /&gt;
| FSK              =&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Wilfried Huismann]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = Wilfried Huismann&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Bettina Kapune]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Beatrix Holzmenger]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Carolin Rath]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Reto Sonderegger]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[André Feldhaus]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Ulli Köhler]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Birgit Handke]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Olaf Strecker]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* Sprecher: [[Hans-Peter Bögel]]&lt;br /&gt;
| Synchronisation  =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Pakt mit dem Panda: Was uns der WWF verschweigt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Fernseh-Dokumentarfilm von [[Wilfried Huismann]] über den [[World Wide Fund for Nature]] (WWF). Der Film zeigt die zweifelhaften Praktiken und den Einfluss von verschiedenen Interessengruppen auf die weltgrößte Naturschutzorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film ist eine Koproduktion von [[WDR]] und [[SWR]] unter der Redaktion von Tibet Sinha und Martin Schneider.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=DECB2B6FDA2C242F119126FBCE2A45B1 Der Pakt mit dem Panda.] daserste.de, abgerufen am 22. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Huismann arbeitete ein Jahr an dem Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kino hatte der Film am 22. Juni 2011 in Bremen Premiere.&amp;lt;ref&amp;gt;NordwestRadio, Gesprächszeit, 22. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Der WWF ist nach eigenen Angaben die größte [[Umweltschutzorganisation]] der Welt mit etwa 500 Millionen Euro an Spenden jährlich. Seit seiner Gründung 1961 ist der WWF eine der weltweit einflussreichsten [[Lobbyorganisation]]en für den [[Naturschutz|Natur-]] und [[Artenschutz]] und hat gute Kontakte zu hochrangigen Entscheidungsträgern in Politik und Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor Wilfried Huismann stellt im Film dar, dass diese Verbindung eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film wird dargestellt, dass der WWF mit Unternehmen wie Robert Kuoks [[Wilmar International]] kooperiere, die Wälder im indonesischen Teil der Insel [[Borneo]] roden, um auf den Flächen [[Palmöl]]plantagen anzulegen. Dadurch würden [[Orang-Utans]] bedroht, die der WWF vorgebe zu schützen. Der WWF erhalte Spenden auch von den Palmölunternehmen, denen er ein [[Gütesiegel]] für [[Nachhaltigkeit|nachhaltige]] Produktion verleihe ([[Roundtable on Sustainable Palm Oil]] (RSPO), der sogenannte Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl). Huismann sieht darin einen modernen [[Ablasshandel]], ein sogenanntes [[Greenwashing]]. Bereits im Oktober 2008 haben rund 250 Umweltverbände und Sozialgruppen, darunter 20 aus den deutschsprachigen Ländern, eine Erklärung veröffentlicht, in der die vom RSPO entwickelten Anbauformen als umweltzerstörend mit der Begründung anklagen, dass der Palmölanbau in großen [[Monokultur]]en grundsätzlich nicht nachhaltig sein könne und der RSPO der Industrie nur zum Greenwashing diene.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.biofuelwatch.org.uk/docs/17-11-2008-ENGLISH-RSPOInternational-Declaration.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.today/2009.01.09-141332/http://www.greenpeace.org/seasia/en/news/greenpeace-challenges-rspo-to&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit pflegt der WWF dem Film zufolge Partnerschaften mit großen Firmen aus dem Energie- und Agrarsektor. Dabei sei auch [[transgene Sojabohne|gentechnisch verändertes Soja]] des Chemiekonzerns [[Monsanto]] vom WWF akzeptiert und damit im öffentlichen Ansehen aufgewertet worden. In diesem Zusammenhang wirft der Film die Frage auf, ob die Kooperationen des WWF mit der Industrie die letzten noch intakten [[Ökosystem]]e der Welt wirklich retten können oder eher ihre Vernichtung beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huismann interviewt den Agrarunternehmer Hector Laurence, der laut Film im Jahr 2003 als Chef des WWF Argentinien Verhandlungen über eine [[Biodiesel]]-Strategie für das Land führte. Laurence sei damals jedoch gleichzeitig auch Agrarverbandspräsident und Direktor einer Gentechnikfirma gewesen. In dem Interview verteidigt Laurence die Gentechnik: „Ich glaube, Gentechnik und Artenvielfalt lassen sich perfekt miteinander vereinbaren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jason Clay, Senior Vice President Market Transformation (Vizepräsident bzw. Vizedirektor für Marktumstellung)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.worldwildlife.org/who/experts/jason-clay.html&amp;lt;/ref&amp;gt; beim WWF USA, wird bei einer Veranstaltung des Agrarindustrieverbandes &amp;#039;&amp;#039;Global Harvest Initiative&amp;#039;&amp;#039; gezeigt, in dem Monsanto, [[Cargill]], [[Archer Daniels Midland|ADM]] und auch der WWF Mitglied sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.globalharvestinitiative.org/aboutus.htm |wayback=20110624183059 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film gibt ein Video wieder, in dem Clay in einer Rede sagt: „Wir müssen den [[ökologischer Fußabdruck|ökologischen Fußabdruck]] der Landwirtschaft einfrieren. Dazu schlagen wir sieben oder acht Maßnahmen vor, über die man diskutieren sollte. Erstens: Gentechnik&amp;amp;nbsp;…“ Neben Getreide müsse die Gentechnik auf etliche weitere Nutzpflanzenarten ausgedehnt werden. Clay wiederholte seine Thesen&amp;lt;ref&amp;gt;Jason W. Clay: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.globalharvestinitiative.org/Documents/Clay%20-%20Agriculture%20from%202000%20to%202050.pdf |wayback=20110628002234 |text=Agriculture from 2000 to 2050 – The Business as Usual Scenario. |archiv-bot=2023-12-10 20:54:11 InternetArchiveBot }} (PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; Pre-publication draft, Global Harvest Initiative, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; mehrfach und im Juli 2011 auch in einem Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;Jason Clay: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150924034713/http://www.indiaenvironmentportal.org.in/files/file/food.pdf Freeze the footprint of food.] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; Nature 475, 287–289, 21. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Wissenschaftszeitschrift [[Nature]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Pany: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/tp/features/Acht-Keile-gegen-den-Hunger-3390604.html Acht Keile gegen den Hunger.]&amp;#039;&amp;#039; [[Telepolis]], 21. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Clay ist für die Wald-, Fischerei-, Landwirtschafts- und Aquakultur-Initiativen der Naturschutzorganisation verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13519338/Ueberbevoelkerung-ist-groesstes-Problem-der-Menschheit.html &amp;#039;&amp;#039;Überbevölkerung ist größtes Problem der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutsche Presse-Agentur|DPA]]/[[Die Welt]], 1. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Er spricht sich auch für genetische Methoden zur Produktionssteigerung in der Viehzucht aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zds-bonn.de/wwf_nachhaltigkeitsdefinition_ueberdenken.html |wayback=20120127020307 |text=&amp;#039;&amp;#039;WWF: Nachhaltigkeitsdefinition überdenken.&amp;#039;&amp;#039; }} Mitteilung des [[Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion|Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion]] vom 8. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionen ==&lt;br /&gt;
Der WWF (WWF Deutschland) reagierte auf den Film mit Kritik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;informiert&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;gt;https://www.wwf.de/der-wwf-informiert&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat eine umfangreiche Stellungnahme veröffentlicht, in der die Organisation viele der Behauptungen im Film bestreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;informiert&amp;quot; /&amp;gt; Hierauf antwortete wiederum Huismann mit einer Stellungnahme, in dem er dem WWF Unwahrheiten vorwirft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Pakt mit dem Panda |url=http://www.wilfried-huismann.de/pakt-mit-dem-panda.html |wayback=20131011000957 }}, wilfried-huismann.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Streit um einzelne Aussagen (siehe [[Der Pakt mit dem Panda#Rechtliche Auseinandersetzung|rechtliche Auseinandersetzung]]) wehrte sich der WWF gegen die Anschuldigung, er würde von Konzernen Geld für die Ausstellung von Nachhaltigkeitssiegeln nehmen, da er generell keine derartigen Siegel vergibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;informiert&amp;quot; /&amp;gt; Im Film selbst rechtfertigt der WWF die enge Zusammenarbeit mit einem „unideologischen“ Kurs, der viel mehr bringe als konsequente Ablehnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-1111269&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Lars Langenau | url=https://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269 | titel=WWF und die Industrie – der Pakt mit dem Panda | werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] | datum=2011-06-24 |zugriff=2018-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WWF Deutschland nahm zu den Vorwürfen, die Organisation würde durch die gemeinsame Mitgliedschaft mit Monsanto beim &amp;#039;&amp;#039;Round Table on Responsible Soy&amp;#039;&amp;#039; (RTRS) den Anbau gentechnisch veränderter Soja unterstützen, gegenüber der Süddeutschen Zeitung Stellung: „Wir arbeiten weiter am RTRS mit, weil wir mehr gentechnikfreies Soja wollen und die Umweltschäden des Sojaanbaus generell minimieren wollen, wie die Zerstörung der Wälder. Wir lehnen Gentechnik ab. Dies werden wir so lange tun, bis bewiesen ist, dass gentechnisch veränderte Pflanzen absolut unbedenklich für Umwelt, Biodiversität und uns Menschen sind. Diese Position des WWF International gilt für alle WWF-Länderorganisationen.“ Der WWF räumt ein, es gebe „bei einzelnen Länderorganisationen auch Mitarbeiter, deren Meinung sich nicht mit der offiziellen WWF-Position deckt. Dies gilt insbesondere für Staaten, in denen der Anteil der Gentechnik in der Landwirtschaft bereits sehr hoch ist, etwa die USA und Argentinien.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-1111269&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings handelt es sich bei diesen Mitarbeitern um Angehörige der obersten Führungsriege des WWF. Jason Clay, der sich offen zum Anbau von Gensoja bekennt (siehe [[Der Pakt mit dem Panda#Inhalt|Inhalt]]) und gemeinsam mit dem Chemie- und Saatgutkonzern Monsanto die Anwendung der Gentechnik auch bei vielen anderen Pflanzen fordert, ist ein Vizepräsident des WWF USA und beim WWF International Koordinator für den Bereich Marktbeziehungen und Agrarpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele internationale [[Nichtregierungsorganisation]]en hatten sich schon vor dem Film, im Jahr 2009, gegen eine Teilnahme am RTRS ausgesprochen, und eine Reihe deutscher Umwelt- und Bauernorganisationen hatten den WWF zum Verzicht aufgefordert, woraufhin der WWF sein Engagement beim RTRS mit dem Argument verteidigte, eine Teilnahme ermögliche größeren Einfluss als ein Verzicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Tanzt der Panda für Monsanto? |url=http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/05/28/tanzt_der_panda_fuer_monsanto/ |wayback=20110827203941 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls vor dem Film (2011) bezeichneten [[Greenpeace]], [[Friends of the Earth]] und weitere Umweltorganisationen den Anbau von Palmöl auf der indonesischen Insel Borneo als umweltschädigend und zusätzliche Gefahr für [[bedrohte Arten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Auseinandersetzung ==&lt;br /&gt;
Der WWF strengte vor Ausstrahlung des Filmes am 22. Juni 2011 in der ARD sechs [[Unterlassungserklärung]]en gegen den Film an. Die ARD zog die in der ursprünglichen Pressemeldung vom 11. Mai 2011 enthaltene Aussage, wonach das ARD-Team auf Borneo (Indonesien) „kein einziges Orang-Utan-Schutzprojekt des WWF“ gefunden habe, zurück. Gleiches galt für die Formulierung: „Der WWF nimmt Geld von den Unternehmen und verschafft ihm das Gütesiegel für nachhaltige Produktionen“, soweit dadurch der Eindruck erweckt würde, das Unternehmen würde gegen Geldzahlung ein WWF-Gütesiegel für nachhaltige Produktionen erhalten. Die ARD hat sich gegenüber dem WWF Deutschland zur Unterlassung dieser Aussagen im Zusammenhang mit dem Film verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ Webarchiv | url=http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/programmhinweise/fernsehen/2011/06/20110622_pakt_mit_dem_panda.phtml | wayback=20120502095036 | text= Programmhinweis des WDR mit Richtigstellung }}, abgerufen am 5. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WWF äußerte sich bereits im Vorfeld des Filmes, als dessen genauer Inhalt noch nicht bekannt war: „In den Ankündigungen gibt es drei Behauptungen, die schlichtweg falsch sind.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-panda-mit-kratzern/ Ein Panda mit Kratzern]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[taz.de]] vom 22. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Unterlassungserklärungen sagte Huismann der [[die tageszeitung|tageszeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;„Das liegt daran, dass der WWF nicht will, dass über diese Dinge öffentlich diskutiert wird. … Immerhin ist das WWF-Symbol, der [[Großer Panda|Panda]], laut [[Marktforschung]] die viertglaubwürdigste [[Marke (Marketing)|Marke]] der Welt.“ Das bringe allen Beteiligten etwas.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 2012 ordnete das Landgericht Köln an, dass der WDR vier in der Doku „Der Pakt mit dem Panda“ getätigte Aussagen vorerst nicht wiederholen darf. Die einstweilige Verfügung erging an den WDR, der als produzierender Sender für den Film verantwortlich ist. Der WDR musste dafür sorgen, dass die Vorwürfe gegen den WWF von keinem Sender oder der ARD-Mediathek wiederholt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Der Pakt mit dem Panda |url=https://www.wwf.de/2012/april/gericht-stoppt-falschaussagen-des-films-der-pakt-mit-dem-panda|abruf=2021-02-12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. September wurden diese einstweiligen Verfügungen jedoch aufgehoben wegen mangelnder Eilbedürftigkeit.&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen mündeten schließlich in einem Hauptsacheverfahren, in dem das Kölner Landgericht im Dezember 2013 sein Urteil fällte und dem WWF in fünf von sechs beanstandeten Punkten Recht gab. Die Berufung von WDR und SWR wies das Kölner Oberlandesgericht im Dezember 2014 zurück, eine Revision wurde nicht zugelassen. Damit ist es den Sendern unter Strafandrohung untersagt, die entsprechenden Aussagen zu wiederholen. So handele es sich bei der Behauptung, der WWF erhalte „Honorare für das Grünwaschen einer zerstörerischen Produktion“ um eine falsche Tatsachenbehauptung. Die Aussage, der WWF unterstütze die Abholzung der Savannenwälder des Chaco, verurteilte das Gericht als üble Nachrede. Auch monierte der Richter die Vernachlässigung journalistischer Sorgfaltspflichten seitens des Autors Wilfried Huismann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Urteil-OLG-02.12.2014.pdf Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 2. Dezember 2014], abgerufen am 4. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lars Langenau: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269 WWF am Tisch mit Monsanto]&amp;#039;&amp;#039;, Süddeutsche Zeitung, 22. Juni 2011&lt;br /&gt;
* [http://www.wilfried-huismann.de/ Stellungnahme des Filmemachers Wilfried Huismann]&lt;br /&gt;
* [https://www.wwf.de/der-wwf-informiert Stellungnahme zum Film des WWF Deutschland], sowie weitgehend identisch [http://wwf.ch/de/newsundservice/news/newsletter/pakt.cfm des WWF Schweiz]&lt;br /&gt;
* [http://de.wwfdoku.wikia.com/wiki/WWF-Doku_%22Pakt_mit_dem_Panda%22_Wiki WWF Doku-Wiki zum Gegencheck durch die Internetgemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/125-WWF-wehrt-sich-mit-Luegen.html Stellungnahme einer weiteren Journalistin und Buchautorin]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110703233448/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/niemand_beim_wwf_will_ein_feigenblatt_sein_1.11087668.html «Niemand beim WWF will ein Feigenblatt sein»] Interview mit [[Hans-Peter Fricker]], Chef [[WWF Schweiz]]. In: [[NZZ Online]] vom 29. Juni 2011&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt2010971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pakt Mit Dem Panda #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt- und Naturschutz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WWF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologie im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>