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	<title>Der Mittag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Mittag&amp;diff=1574402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: /* Nachkriegszeit */ Punkt als Tausendertrennzeichen wie bereits an anderer Stelle</title>
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		<updated>2025-10-13T13:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegszeit: &lt;/span&gt; Punkt als Tausendertrennzeichen wie bereits an anderer Stelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = &lt;br /&gt;
|bild               = &lt;br /&gt;
|beschreibung       = deutsche Tageszeitung&lt;br /&gt;
|sprache            = &lt;br /&gt;
|verlag             = &lt;br /&gt;
|land               = &lt;br /&gt;
|hauptsitz          = [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = 15. Mai&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1920&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = 20. September&lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = 1967&lt;br /&gt;
|gründer            = [[Heinrich Droste (Verleger)|Heinrich Droste]]&lt;br /&gt;
|erscheint          = täglich&lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = &lt;br /&gt;
|weblink            = &lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = &lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
|zdb                = 636901-7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Mittag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine in [[Düsseldorf]] erscheinende [[Tageszeitung]]. Entgegen der heute üblichen Erscheinungsweise zum Morgen des jeweiligen Tages erschien die Zeitung, ihrem Namen entsprechend, zur Mittagszeit. [[Heinrich Droste (Verleger)|Heinrich Droste]] gründete sie als bürgerlich-liberale, überregional verbreitete [[Kaufzeitung]]. &amp;#039;&amp;#039;Der Mittag&amp;#039;&amp;#039; erschien ab dem 15. Mai 1920 täglich, bis er 1944 verboten wurde. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erschien er bis 1963 wieder im [[Droste Verlag]]. Danach versuchten die Verlage von [[Axel Springer]] und der [[Rheinische Post|Rheinischen Post]] erfolglos, ihn als [[Boulevardzeitung]] in Nordrhein-Westfalen zu etablieren. 1967 wurde „Der Mittag – Zeitung für Rhein und Ruhr“ eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Nachdem der Verleger [[Heinrich Droste (Verleger)|Heinrich Droste]] und einige Freunde 1919 und 1920 beim Verlag der &amp;#039;&amp;#039;[[Düsseldorfer Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; einstiegen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Stöcker |Titel=Das Neueste seit 1712 : 250 Jahre Düsseldorfer Zeitungstradition von Tilmann Liborius Stahl bis Heinrich Droste |Auflage=Von Karl Baals und Helmut Schachenmeyer neubearbeitete und ergänzte |Verlag=[[Droste Verlag]] |Ort=Düsseldorf |Datum=1963 |Kapitel=Zeittafel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; machte Droste deren Mittagsausgabe zu einer eigenständigen [[Kaufzeitung|Verkaufszeitung]]. Am 15. Mai 1920 erschien die erste Ausgabe unter dem Titel „Der Mittag – Illustrierte Tageszeitung für Sport, Verkehr, Politik und Kunst“. Sie hatte ein größeres [[Zeitungsformat|Format]] als andere Zeitungen und war modern aufgemacht. Die in großen Teilen [[Westdeutschland|Westdeutschlands]] angebotene Zeitung erreichte bereits nach kurzer Zeit eine Auflage von 50.000 Exemplaren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Stöcker |Titel=Das Neueste seit 1712 : 250 Jahre Düsseldorfer Zeitungstradition von Tilmann Liborius Stahl bis Heinrich Droste |Auflage=Von Karl Baals und Helmut Schachenmeyer neubearbeitete und ergänzte |Verlag=[[Droste Verlag]] |Ort=Düsseldorf |Datum=1963 |Seiten=52-60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung zielte auf eine breite, bürgerliche Leserschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; An erster Stelle stand der [[Sportjournalismus]], aber auch die Kulturberichterstattung und politische [[Glosse (Journalismus)|Glossen]], etwa von [[Gottfried Stoffers]], waren Schwerpunkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Schwester des Verlegers, [[Hulda Pankok]], arbeitete als [[Feuilleton]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;redakteurin der Zeitung. Sie entwickelte für den &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; die Kulturbeilage „Geistiges Leben“, die in den Folgejahren zahlreiche Buch- und Theaterbesprechungen sowie philosophische Essays publizierte. In der Avantgard-Galerie von [[Johanna Ey]], dem Tagungsort der Künstlervereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Das Junge Rheinland]]&amp;#039;&amp;#039;, lernte sie durch ein Interview ihren späteren Mann, den Künstler [[Otto Pankok]], 1920 kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pankok.de/hulda/ aus dem Portrait von Hulda Pankok auf der Seite der Otto-Pankok-Gesellschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser war zwischen 1924 und 1936 auch für den &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; tätig und fertigt in dieser Zeit eine große Zahl (etwa 3500) Porträts von Persönlichkeiten an.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Werkverzeichnis Otto Pankok, Band 4: Wolfgang Fenner: &amp;#039;&amp;#039;Die Pressezeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Droste-Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-7700-1148-1. Vollständige Auflistung aller ca. 3500 Pressezeichnungen, mit ca. 380 Abbildungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr liberales Gesicht verlor die Zeitung während der nationalsozialistischen Diktatur nicht vollständig. Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1939 wurde die Beilage &amp;#039;&amp;#039;Das Geistige Leben&amp;#039;&amp;#039; verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Kaufmann, Hartkopf u. Meizies (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bilanz Düsseldorf ’45&amp;#039;&amp;#039;. Grupello, Düsseldorf 1992, S. 35ff, ISBN 3-928234-06-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Nationalsozialisten es 1944 so angeordnet hatten, erschien &amp;#039;&amp;#039;Der Mittag&amp;#039;&amp;#039; am 31. August 1944 zum letzten Mal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der Pressefreiheit konnte Heinrich Droste den &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; ab dem 30. Oktober 1949 wieder herausbringen. Ab dem Februar 1953 führte er eine separat im Straßenverkauf vertriebene „Spätausgabe“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZDB|1475699-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Axel Springer AG|Axel-Springer-Verlag]] und [[Anton Betz]], der Verleger der &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Post|Rheinischen Post]]&amp;#039;&amp;#039;, übernahmen den &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; 1963. Springer verfolgte die Strategie, das Erscheinungsgebiet des &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; auf ganz [[Nordrhein-Westfalen]] auszuweiten. Die Auflage wurde auf 285.000 Exemplare erhöht. Der alteingesessene Kölner Verlag [[M. DuMont Schauberg]] reagierte auf diese Idee mit der Herausgabe des &amp;#039;&amp;#039;[[Express (deutsche Zeitung)|Express]]&amp;#039;&amp;#039;, der am 2. März 1964 zum ersten Mal erschien. Die damit verbundene Werbekampagne war sehr erfolgreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte.nrw.de&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Hippe: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel%5Bid%5D=518&amp;amp;lkz=de |text=1964 - Express gegen Bild |wayback=20070626203321}}&amp;#039;&amp;#039; In: geschichte.nrw.de 10. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tod des Fossils |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1967-10-01 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/tod-des-fossils-a-90bd0d56-0002-0001-0000-000046289922 |Abruf=2024-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; konnte nicht gewinnbringend arbeiten, wohl auch, weil er nicht mit der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Post&amp;#039;&amp;#039; um [[Anzeige (Medien)|Anzeigen]] konkurrieren wollte. Übernahmeangebote von Droste und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; wurden abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Am 20. September 1967 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Mittag&amp;#039;&amp;#039; eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OPAC_2&amp;quot;&amp;gt;Vergleiche die Angaben in der [[Zeitschriftendatenbank]]: {{ZDB|636901-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Reaktion darauf gründete der &amp;#039;&amp;#039;Express&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit dem [[Girardet-Verlag]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Düsseldorfer Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;), die [[Lokalausgabe]] &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf Express&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redaktion ==&lt;br /&gt;
Letzter Chefredakteur war [[Hermann Rasch (Journalist)|Hermann Rasch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zu den weiteren Redakteuren zählten unter anderem die Schriftsteller [[Willy E. J. Schneidrzik]], [[Herbert Eulenberg]] und [[Otto Brües]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/MLSO7OE72U3ULFS77YHQEQ7ZX5ZS5NGY &amp;#039;&amp;#039;Der Mittag&amp;#039;&amp;#039; im Bundesarchiv (digital)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mittag #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Düsseldorf, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1967]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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