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	<title>Der Kontrabaß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T09:35:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Kontraba%C3%9F&amp;diff=227039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vells: /* Handlung */ +wikilink</title>
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		<updated>2023-10-06T10:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Handlung: &lt;/span&gt; +wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Kontrabaß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Einakter]] aus dem Jahre 1981 von [[Patrick Süskind]]. Er war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen. Am 22. September 1981&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theatertexte.de/nav/2/2/3/werk?verlag_id=diogenes_verlag_ag&amp;amp;wid=1781046199&amp;amp;ebex3=3 |titel=Der Kontrabaß - Süskind, Patrick |abruf=2020-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das hintergründig-witzige [[Monodrama|Ein-Mann-Stück]] mit [[Nikolaus Paryla]] in der Hauptrolle im [[München|Münchner]] [[Cuvilliés-Theater]] uraufgeführt und vom Publikum sofort begeistert aufgenommen. Das theatertechnisch aufwandsarme Drama lief erfolgreich in den folgenden Jahrzehnten an fast allen deutschsprachigen Bühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Das Stück besteht aus dem [[Monolog]] eines alternden [[Kontrabass]]isten („ein Mann, Mitte dreissig, nämlich ich“), Mitglied in einem Staatsorchester, der in seinem schallgedämmten Musikzimmer, hermetisch gegen die Außenwelt abgeschottet, dem Publikum einen emphatischen Vortrag über die Vorzüge seines Instruments hält. Seine anfänglichen Lobreden auf den Kontrabass werden jedoch bald immer widersprüchlicher und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich als verbitterter, einsamer, [[introvertiert]]er Stubenhocker, ein nur mäßig begabter Musiker, der sein Instrument und seinen Beruf aus tiefster Seele verabscheut, ein Namenloser (nur „drittes Pult“, ein „Tutti-Schwein“), der [[Mozart]] und [[Richard Wagner|Wagner]] hasst und aus Rache im Konzert auch gerne mal ein paar ihrer Noten unterschlägt. [[Dirigent]]en hält er für überschätzt, ja überflüssig. Mit reichlich [[Bier]] versucht er nach jeder Vorstellung gegen seinen angeblichen Feuchtigkeitsverlust und Orchesterfrust anzukämpfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine einzigen positiven Gefühle fokussiert er, nicht ohne eine gewisse Lüsternheit, geradezu manisch auf die junge [[Sopran]]istin Sarah. Da er sie aber noch nie anzusprechen gewagt hat, blüht seine enthusiastische Verehrung seit Jahren im Verborgenen. Wenn sie auf der Bühne ist, spielt er zwar – soweit ihm das auf seinem Kontrabass möglich ist – immer besonders fehlerfrei, schön und hingebungsvoll. Sie jedoch bemerkt ihn und seine Bemühungen „natürlich nicht“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht könnte sich das heute Abend ändern: Während er seine Alltagskleidung ablegt und sich für die unmittelbar bevorstehende [[Das Rheingold|Rheingold]]-Festspielpremiere unter [[Carlo Maria Giulini]] umzieht, fragt er sich, was wohl geschähe, wenn er dieses Mal unmittelbar vorm Einsatz des Orchesters den Namen „Sarah!“ laut in den Saal hineinriefe. Ob er dies tun wird, bleibt offen. Er verabschiedet sich, löscht das Licht und geht zum Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikbeispiele ==&lt;br /&gt;
Zur Erhellung seiner Ausführungen gibt der Kontrabassist einige Beispiele aus der Musikliteratur in Einspielungen. Diese sind:&lt;br /&gt;
* [[2. Sinfonie (Brahms)]]&lt;br /&gt;
* [[Richard Wagner]]: Vorspiel zu &amp;#039;&amp;#039;[[Die Walküre]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Carl Ditters von Dittersdorf]]: Kontrabasskonzert Nr. 2 E-Dur&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Amadeus Mozart]]: &amp;#039;&amp;#039;È amore un ladroncello&amp;#039;&amp;#039;, Arie der Dorabella aus &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]]&amp;#039;&amp;#039; 2. Akt, Sz. 10&lt;br /&gt;
* [[Franz Schubert]]: [[Forellenquintett|Klavierquintett A-Dur D. 667]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspielfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufzeichnung des [[WDR]] mit [[Walter Schmidinger (Schauspieler)|Walter Schmidinger]] unter der Regie von [[Friedhelm Ortmann]] 1981, Der HÖR Verlag, DHV (1995), ISBN 978-3-89584-129-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marcel Reich-Ranicki]] nannte dies ein „kabarettistisch(es) Stück mit Pfiff und Charme und mit leiser, gleichsam lächelnder Melancholie“. Süskinds Humor, sein „diebisches Vergnügen an der Sprache“ und, ähnlich wie bei [[Anton Pawlowitsch Tschechow]], die Schwäche für die Benachteiligten komme hier zum Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Reich-Ranicki, Thomas Anz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meine Geschichte der deutschen Literatur: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2014, ISBN 978-3-421-04663-5, S. 541&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Volker Krischel: &amp;#039;&amp;#039;Patrick Süskind: Der Kontrabaß.&amp;#039;&amp;#039; [[Königs Erläuterungen]] und Materialien #414. C. Bange, Hollfeld 2002. ISBN 978-3-8044-1778-6 (mit weiterer Lit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Romane, Erzählungen und Drehbücher von Patrick Süskind}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kontrabass #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Patrick Süskind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vells</name></author>
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