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	<title>Der Hut des Brigadiers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:27:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Hut_des_Brigadiers&amp;diff=2399105&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Fuchs: halbautom: IB gem. Doku – Produzent nur für Personen</title>
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		<updated>2025-01-09T12:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;halbautom: &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Infobox_Film&quot; title=&quot;Vorlage:Infobox Film&quot;&gt;IB gem. Doku&lt;/a&gt; – Produzent nur für Personen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Der Hut des Brigadiers&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = DDR&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1986&lt;br /&gt;
| Länge                  = 92&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| FSK                    = &lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Horst E. Brandt]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Horst E. Brandt&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[DEFA]], KAG „Berlin“&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Walter Kubiczeck]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Hans-Jürgen Kruse]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Karin Kusche]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Roman Kaminski]]: Ralf Reider&lt;br /&gt;
* [[Peter Sodann]]: Fritz Siegert&lt;br /&gt;
* [[Reiner Heise]]: Manne Herford, genannt Maus&lt;br /&gt;
* [[Manuel Soubeyrand]]: Müller 2, genannt Pickel&lt;br /&gt;
* [[Joachim Unger]]: Frosch&lt;br /&gt;
* [[André Hiller]]: Seife&lt;br /&gt;
* [[Peter Trillhose]]: Paulchen Vogt&lt;br /&gt;
* [[Hans-Uwe Bauer]]: Matzke&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Reintsch]]: Müller 1, genannt Perle&lt;br /&gt;
* [[Albert Hetterle]]: Bauleiter Ronnseil&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Winkler (Schauspieler)|Wolfgang Winkler]]: Meister Kosenkamp&lt;br /&gt;
* [[Manfred Gorr]]: Sekretär der APO-Leitung&lt;br /&gt;
* [[Arianne Borbach]]: Charlie&lt;br /&gt;
* [[Lutz Riemann]]: Brigadier Eisenbacke&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Alex]]: Frau Siegert&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Georg Schwill]]: Betonfahrer Schorsch&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Krumbiegel]]: Heide Reider&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Ulrich]]: Heides Vater&lt;br /&gt;
* [[Helga Göring]]: Heides Mutter&lt;br /&gt;
* [[Gerd Blahuschek]]: Hartmann&lt;br /&gt;
* [[Fred Schmidt (Schauspieler)|Fred Schmidt]]: Bauarbeiter&lt;br /&gt;
* [[Bodo Krämer]]: Betonfahrer&lt;br /&gt;
* [[Diana Urbank]]: Silke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Hut des Brigadiers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Gegenwarts-Spielfilm der [[DEFA]] von [[Horst E. Brandt]] aus dem Jahr 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Ralf Reider verpflichtet sich im Rahmen der [[Jugendobjekt|FDJ-Initiative Berlin]] für ein Jahr in der Hauptstadt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zu arbeiten, um hier mehr Geld zu verdienen. Auf seiner Arbeitsstelle, einer [[Betonmischanlage]], bekommt er Ärger mit seinen Vorgesetzten. Nachdem er über mehrere Monate feststellt, dass der gefertigte Beton ungerecht auf die Baustellen verteilt wird, ändert er eines Tages eigenmächtig die festgelegte Lieferanschrift, und hilft so der Brigade Fritz Siegert ihren Plan zu erfüllen. Das ist der Grund, weshalb er strafversetzt wird und nun genau in dieser [[Sozialistische Brigade|Brigade]] arbeiten soll, da dort ein Kollege fehlt. Doch auch hier macht er sich von Beginn an keine Freunde. Erst gibt er nicht sofort eine [[Einstand (Feier)|Einstandslage]] aus und dann kann er sich nicht mit dem Chaos bei der Arbeitsorganisation anfreunden. Vor allen Dingen ärgert ihn, dass seine Kollegen lieber herumstehen, als sich eine andere Tätigkeit zu suchen, wenn mal wieder kein Beton kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Heimatdorf Katzsprung in der [[Rhön]] lebt er mit Frau Heide und Kind bei seinen Schwiegereltern und will sich jetzt ein eigenes Haus bauen. Nur am Wochenende fährt er dorthin, wo er sehnsüchtig erwartet wird und den größten Teil seiner Zeit für den Ausbau des Hauses verbringt. Auch hier wird er seiner Frau von der Versetzung in eine andere Abteilung erzählen, die nicht versteht, dass er sich in solche Schwierigkeiten begibt, da er nur noch fünf Monate in dem Betrieb arbeiten wird, bis das eine Jahr abgelaufen ist. Doch Ralf erklärt ihr, mit seinem gesunden Gerechtigkeitssinn nicht anders handeln zu können. Gemeinsam träumen sie von dem gemeinsamen Leben nach seiner Zeit in Berlin, denn zuvor war er bereits drei Jahre bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück auf der Baustelle bekommt Ralf erneut Ärger mit seinen Kollegen, denn diese unterbrechen die Arbeiten an einer [[Schalung (Beton)|Schalung]], nur weil es regnet. Da er dafür kein Verständnis aufbringen kann, arbeitet er allein weiter, denn nach seinen Worten verdient er sein Geld nicht mit dem herumsitzen. Sogar mit dem [[Bauleitung|Bauleiter]] bekommt er Ärger, da dieser verantwortlich ist, für das Herumstehen einer [[Autobetonpumpe|Betonpumpe]], denn ein [[Bagger]] wurde  nicht rechtzeitig repariert, woran er die Schuld trägt und fragt ihn dann direkt, wie er den Beschiss kaschiert. Dieser Mut kommt bei seinen Kollegen gut an und am abendlichen Kegelabend gibt Ralf endlich auch mit mehreren  Flaschen Sekt seinen Einstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich soll am Wochenende eine Sonderschicht gefahren werden. Ralf sagt, dass er nach Hause fahren wird aber nicht, weil er unbedingt zu seiner Frau will, sondern weil diese Schicht durch schlampige Organisation der Leitung erforderlich wurde. Der Brigadier Siegert, der von allen seinen Leuten anerkannt wird, besucht ihn am Abend in seinem Wohnheim, um ihn noch umzustimmen, was aber nicht gelingt. Jedoch kommen Ralf auf der Bahnfahrt Zweifel an der Richtigkeit seiner Entscheidung. Zu Hause angekommen beschließt er, doch am Sondereinsatz teilzunehmen und fährt mit einer Taxe zurück nach Berlin, da kein Zug mehr fährt. Natürlich gibt es von seinen Kollegen spöttische Bemerkungen, als er der Taxe entsteigt. Nun sind alle da, bis auf Fritz Siegert. Mitten in der Arbeit erscheint der Bauleiter und teilt den versammelten Kollegen mit, dass Siegert am Morgen auf dem Weg zur Arbeit mit dem Motorrad tödlich verunglückt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wird ein neuer Brigadier gebraucht. Der bisherige Stellvertreter Maus ist dazu nicht in der Lage, was der auch einsieht. Da kommt der Vorschlag, dass Ralf Reider den Posten übernehmen soll, was der Bauleiter strikt ablehnt. Ein anderer lehnt die Aufgabe ab, da ihm nie beigebracht wurde, Verantwortung zu übernehmen. Da keine anderen Meinungen geäußert werden, droht der Bauleiter mit der Auflösung der Brigade. Selbst als sich Ralf die Sache noch einmal überlegt und Brigadier werden will, lehnt ihn der Bauleiter ab, sogar von der Parteileitung der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bekommt er nicht sofort die von ihm gewünschte Unterstützung. Nach längeren Diskussionen und besonders mit der Unterstützung seines Meisters Kosenkamp wird Ralf  doch noch vom Betriebsleiter zum Brigadier berufen, was aber auch nicht alle seine Kollegen befürworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss sich Ralf erst einmal die Aufgaben eines Brigadiers erlernen und sucht Hilfe beim Brigadier Eisenbacke, der in einer anderen Abteilung arbeitet. Doch der betrinkt sich während der Einweisung und erklärt Ralf, wie man vor allen Dingen die Abrechnungen schönt, damit die Kollegen genug Geld verdienen. Doch damit hilft ihm Eisenbacke nicht weiter. Obwohl Ralf jetzt mehr arbeiten und lernen muss, fährt er doch nach längerer Zeit wieder einmal nach Katzsprung. Als er am frühen Morgen zu Hause eintrifft und seine Frau nicht in ihrem Bett liegt, erfährt er von seinem Schwiegervater, dass sie neuerdings auch Nachtschichten macht, aber gleich kommen wird. Als Heide eintrifft, sagt er ihr sofort, dass er noch mindestens zwei Jahre länger in Berlin bleiben wird, was sie sehr mitnimmt. Völlig verstört und auch zerstritten mit ihrem Vater wegen der Verlängerung in Berlin, bleibt Heide in ihrem Dorf zurück, während Ralf wieder auf die Baustelle fährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ralf sich weigert, den Schwindel auf einigen Abrechnungsbögen durchzulassen, kommt es zu einer Prügelei mit Maus. Als Ergebnis beschließt er den Posten als Brigadier aufzugeben, erhält aber Unterstützung vom Meister Kosenkamp, der Maus in seine Schranken verweist. Am Nachmittag holt Ralf seine Frau am [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion und Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
Der von der Künstlerischen Arbeitsgruppe „Berlin“ der [[DEFA]] auf [[ORWO]]-Color gedrehten Film hatte am 20. März 1986 im [[Berlin]]er Kino [[Kosmos (Berlin)|Kosmos]] Premiere. Die Erstausstrahlung im 2. Programm des [[Deutscher Fernsehfunk|Fernsehens der DDR]] erfolgte am 18. Dezember 1987 und bereits am 13. Juli 1988 wurde der Film vom [[ZDF]] gesendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dramaturgie lag in den Händen von [[Anne Pfeuffer]] und [[Werner Beck (Drehbuchautor)|Werner Beck]], während für das Szenarium [[Manfred Richter (Autor)|Manfred Richter]] verantwortlich war. Die Aufnahmen in dem fiktiven Ort „Katzsprung“ wurden im thüringischen [[Wohlmuthausen (Rhönblick)|Wohlmuthausen]] abgedreht. Der Titelsong &amp;#039;&amp;#039;Großer Träumer&amp;#039;&amp;#039; wurde von der Gruppe [[Silly (Band)|Silly]] mit [[Tamara Danz]] eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund == &lt;br /&gt;
Ein Bauarbeiter wird wegen Aufsässigkeit und Eigenmächtigkeit strafversetzt, will sich aber nicht geschlagen geben. Der Film war für damalige Verhältnisse recht systemkritisch. Thematisiert werden unter anderem die Materialknappheit im Wohnungsbau der DDR und die Schwierigkeiten, private Angelegenheiten und den Arbeitsalltag zu bewältigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Obwohl die Figur des Reider den Mittelpunkt des Films wie auch des Interesses beansprucht, zeichnen Manfred Richter und Regisseur Horst E. Brandt dennoch ein Gruppenporträt von Arbeitern. Sie ließen dabei jede Charakterverschnörkelung und alle Baustellenromantik aus. Die durchgängige Sachlichkeit des Stils, nicht zuletzt mitgeprägt durch die Kameraarbeit Jürgen Kruses, entspricht den zu vermittelnden Realitäten und wirkt in ihrer Art überzeugend.|Quelle=[[Berliner Zeitung]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es gab in unserer nationalen Filmproduktion noch nicht so viele Werke, die sich in so beeindruckender Weise und so konkret dem Thema Arbeiterklasse in der Gegenwart zugewandt, die sich so intensiv mit Fragen der sozialistischen Moral auseinandergesetzt haben. Das macht die Lebensnähe, dieser Produktion aus. Die Szenen auf den Baustellen sind dicht und realistisch gestaltet, die Männer und Frauen in den Brigaden von unverwechselbarem Profil.|Quelle=[[Neues Deutschland]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; vom 22. März 1986, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ein gelegentlich schönfärberischer Gegenwartsfilm der DDR, als Auftragswerk zum XI. Parteitag und zur Berlin-Initiative der Hauptstadt anzusehen. In der Beschreibung der Probleme mit der Arbeitsmoral in einer Baubrigade und in der Benennung von Fehlplanung und Schlendrian überraschend offen.|Quelle=[[Lexikon des internationalen Films]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|5543|zugriff=2017-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Nationales Spielfilmfestival der DDR]]: Publikumspreis „Großer Steiger“: [[Roman Kaminski]] für die gelungene Darstellung einer Arbeiterpersönlichkeit&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Mai 1986, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986: [[Kunstpreis des FDGB]] für Film/Fernsehen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Juni 1986, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3896023497|Seiten=259–260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0091237}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|25de18def92346a0ad3f05466a492a1c}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/der-hut-des-brigadiers/ &amp;#039;&amp;#039;Der Hut des Brigadiers&amp;#039;&amp;#039;] bei der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hut Des Brigadiers #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Fuchs</name></author>
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