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	<title>Der Hexenmeister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-24T15:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Gemälde. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Hexenmeister]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei=Der Hexenmeister (Carl Spitzweg).jpg&lt;br /&gt;
| titel=Der Hexenmeister&lt;br /&gt;
| künstler=Carl Spitzweg&lt;br /&gt;
| jahr=1875/1880&lt;br /&gt;
| technik=Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe=29,8&lt;br /&gt;
| breite=21,9&lt;br /&gt;
| museum=[[Museum Georg Schäfer]], Schweinfurt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Hexenmeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zauberer und Drache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist der Titel zweier Gemälde von [[Carl Spitzweg]], die 1875 und 1880 in [[Ölmalerei|Öl auf Leinwand]] entstanden. Ein Gemälde befindet sich heute im &amp;#039;&amp;#039;[[Museum Georg Schäfer]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Schweinfurt]], das andere ist Eigentum der Erben des Sammlers Leo Bendel. Die Bilder sind im Motiv nahezu identisch und unterscheiden sich in der Größe und in der Farbgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildbeschreibung ==&lt;br /&gt;
In der unteren Bildhälfte steht inmitten einer finsteren Felslandschaft der Hexenmeister, um den herum sechs oder sieben Totenschädel kreisförmig angeordnet sind. In der Pose eines Schulmeisters oder Dompteurs hat er seinen Stab hochgereckt. Vor ihm erhebt sich mit offenem Maul ein nicht allzu großer Drache, der sich mit seinen Vordertatzen an einem Felsbrocken festkrallt, um den sich auch sein schlangenhafter Schwanz legt. Die Flügel heben sich schwarz gegen einen glutroten Schein ab, der aus dem Untergrund, wohl einer Felsspalte, dringt. Darüber kräuselt sich dichter, bleigrauer Rauch, hinter dem neben einer aufragenden Säule ein sonnenbeschienenes Märchenschloss sichtbar wird, nicht unähnlich dem [[Schloss Neuschwanstein]], dessen Bau 1869 begonnen worden war.&lt;br /&gt;
Die Signatur des Künstlers, das S mit dem stilisierten [[Brötchen#Regionale Varianten|Spitzweck]], findet sich unten links am Bildrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Ursula Seibold-Bultmann sieht in der [[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]] den Drachen als [[Fafnir]] aus der [[Nordische Mythologie|nordischen Mythologie]] und das Gemälde als einen Seitenhieb auf „die Wagner-Begeisterung des Bayernkönigs [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] und [...] [[Michael Echter]]s Nibelungen-Wandbildern aus der [[Münchner Residenz]] (1864).“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Seibold-Bultmann, Ursula |url=http://www.nzz.ch/2002/06/13/fe/article85or1_1.401009.html |titel=Geküsste Bagatelle |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2002-06-13 |zugriff=2010-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lisa Zeitz würdigt in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] den &amp;#039;&amp;#039;Hexenmeister&amp;#039;&amp;#039; und Spitzwegs Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Justitia&amp;#039;&amp;#039; als „zwei besonders schöne Gemälde mit dem typisch leisen Humor von Carl Spitzweg.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zeitz, Lisa |url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/restitution-auf-der-spur-der-bilder-1758019.html |titel=Auf der Spur der Bilder |hrsg=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2008-04 |zugriff=2010-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provenienz ==&lt;br /&gt;
Das kleinere der beiden Gemälde mit den Maßen 29,8 × 21,9 Zentimeter hat die Werkverzeichnisnummer 1394 und wurde mit der Sammlung des Industriellen [[Georg Schäfer (Industrieller)|Georg Schäfer]] in das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt übergeben und ist dort seit dem Jahr 2000 ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oldieszuhause.de/index.php?page=vorforum&amp;amp;propage=vortopic&amp;amp;topicid=12885&amp;amp;start=10 &amp;#039;&amp;#039;Werke von Spitzweg&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größere Gemälde hat die Maße 47,1 × 26,2 Zentimeter und die Werkverzeichnisnummer 1395. Es befand sich Anfang der 1930er Jahre im Besitz von [[Leo Bendel]], Generalvertreter der Tabakunternehmen [[Wilhelm Ferdinand Ermeler|Ermeler]] und [[JOB Zigarettenpapier]], in [[Berlin]]. Nach der [[Machtergreifung]] der [[NSDAP|Nationalsozialisten]] wurde Bendel 1935 entlassen; er und seine Frau Else mussten Möbel und Kunstwerke unter Wert verkaufen, um Mittel für die [[Emigration]] aufzubringen. Den &amp;#039;&amp;#039;Hexenmeister&amp;#039;&amp;#039; verkaufte Bendel am 15. Juni 1937 für 18.000 Reichsmark an die [[Galerie Heinemann]] in München. Dieser Vorgang ist rechtlich als &amp;#039;&amp;#039;verfolgungsbedingter Vermögensverlust&amp;#039;&amp;#039; anzusehen, das Bild gilt damit als [[NS-Raubkunst]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lostart.de/sid_75E3F5E07666F3DBC54DB74B0C09E722/Webs/DE/Datenbank/EinzelobjektVerlust.html?param=EOBJ_ID%3D308656%26_page%3D0%26_sort%3D%26_anchor%3Did4442 |titel=Lost Art Internet Database |hrsg=[[Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste|Koordinierungsstelle Magdeburg]] |datum=2010 |zugriff=2010-08-12 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304061648/http://www.lostart.de/sid_75E3F5E07666F3DBC54DB74B0C09E722/Webs/DE/Datenbank/EinzelobjektVerlust.html?param=EOBJ_ID%3D308656%26_page%3D0%26_sort%3D%26_anchor%3Did4442 |archiv-datum=2016-03-04   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. August 1937 erwarb die Gattin des Backpulverfabrikanten [[August Oetker]], Caroline „Lina“ Oetker das Gemälde zum Preis von 28.000 Reichsmark. 1968 kam es durch Erbfolge an [[Rudolf-August Oetker]], es stand dann, seit deren Gründung, im Eigentum der &amp;#039;&amp;#039;Kunstsammlung Rudolf August Oetker GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Im Juni 2006 wandten sich die Erben Bendel an die Kunstsammlung GmbH und regten ein Gespräch an, um eine „faire und gerechte Lösung“ gemäß der &amp;#039;&amp;#039;[[Washingtoner Erklärung]]&amp;#039;&amp;#039; zu verhandeln. Die Kunstsammlung GmbH lehnte jedoch jedes Gespräch ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=20&amp;amp;order=datum&amp;amp;richtung=DESC&amp;amp;z=93&amp;amp;id=22482 Neue Westfälische: &amp;#039;&amp;#039;Gespräche abgelehnt / Oetker will mit Erben wegen Spitzweg aus jüdischem Besitz nicht verhandeln&amp;#039;&amp;#039;, Artikel vom 6. Februar 2009], abgerufen am 28. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Oktober 2016 gab der Oetker-Konzern bekannt, dass die Kunstsammlung auf eventuelle Raubkunst untersucht wird und auch der Hexenmeister vermutlich zurückgegeben wird&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/kultur_und_freizeit/theater_und_kunst/20959746_Vier-moegliche-Werke-in-Kunstsammlung-von-Dr.-Oetker-Neue-Details.html Vier Werke in Oetkers Sammlung womöglich Raubkunst],  Neue Westfälische, 27. Oktober 2016, abgerufen am 22. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nachdem im Juli eine Ausstellung von Goldschmiedekunst der Oetker Sammlung in Toulouse für Aufsehen, auf Grund der Unklarheit der Herkunft der Kunstobjekte,  erregt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lequotidiendelart.com/articles/9395-A-toulouse-la-collection-d-un-ancien-nazi-exposee-a-la-fondation-bemberg-souleve-des-questions.html À Toulouse, la collection d’un ancien nazi exposée à la Fondation Bemberg soulève des questions], Le Quotidien de l’Art, Sarah Hugounenq, 6. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2019 hat die Kunstsammlung Rudolf-August Oetker GmbH das  Gemälde an die Nachkommen des jüdischen Sammlers Leo Bendel zurückgegeben. Der Restitution vorausgegangen war eine jahrelange internationale Suche nach den rechtmäßigen Erben des von den Nationalsozialisten ermordeten ursprünglichen Eigentümers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.oetker-gruppe.de/Oetker-Group/press-releases-de/2019.11.20_Presseinformation_Kunstsammlung%20Rudolf-August%20Oetker%20GmbH.pdf |wayback=20210822090232 |text=Presseinformation - Kunstsammlung Rudolf-August Oetker gibt Gemälde von Carl Spitzweg an die Nachkommen des jüdischen Sammlers Leo Bendel zurück |archiv-bot=2024-11-24 11:46:14 InternetArchiveBot }}, oetker-gruppe.de, 20. November 2019, abgerufen am 20. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/dr-oetker-gibt-bild-an-juedische-eigentuemer-zurueck Jüdische Allgemeine: Das Unternehmen gibt ein weiteres Gemälde zurück an die Nachkommen verfolgter jüdischer Besitzer], juedische-allgemeine.de, 20. November 2019, abgerufen am 20. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.lostart.de/sid_75E3F5E07666F3DBC54DB74B0C09E722/Webs/DE/Datenbank/EinzelobjektVerlust.html?param=EOBJ_ID%3D308656%26_page%3D0%26_sort%3D%26_anchor%3Did4442| wayback=20160304061648| text=Lost Art Internet Database.}}[[Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste|Koordinierungsstelle Magdeburg]], 2010, abgerufen am 12. August 2010.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Müller, Melissa; Tatzkow, Monika |Titel=Verlorene Bilder, verlorene Leben |Verlag=Elisabeth Sandmann Verlag |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=3-938045-30-2}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Seibold-Bultmann, Ursula |url=http://www.nzz.ch/2002/06/13/fe/article85or1_1.401009.html |titel=Geküsste Bagatelle |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2002-06-13 |zugriff=2010-08-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Zeitz, Lisa |url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/restitution-auf-der-spur-der-bilder-1758019.html |titel=Auf der Spur der Bilder |hrsg=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2008-04 |zugriff=2010-08-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hexenmeister #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Carl Spitzweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restitution von NS-Raubgut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmalerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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