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	<title>Der Heiratsantrag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Heiratsantrag&amp;diff=1813068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bahnfreund94: Natalja nicht Natalie</title>
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		<updated>2026-02-04T09:36:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Natalja nicht Natalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Drama&lt;br /&gt;
|T        = Der Heiratsantrag&lt;br /&gt;
|OT       = Предложение&lt;br /&gt;
|Bildname =&lt;br /&gt;
|Bildtext =&lt;br /&gt;
|Gattung  = Scherz in einem [[Akt (Theater)|Akt]]&lt;br /&gt;
|OS       = [[Russische Sprache|Russisch]]&lt;br /&gt;
|Autor    = [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Anton Tschechow]]&lt;br /&gt;
|LitVorl  = &lt;br /&gt;
|Mus      = &lt;br /&gt;
|EJahr    = 1888&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Uraufführung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UA       = 12. April 1889&lt;br /&gt;
|UAort    = [[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|Länge    = &lt;br /&gt;
|Regie    = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Handlung und Inhalt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|OrtZeit  = &lt;br /&gt;
|Pers     =&lt;br /&gt;
* Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer &lt;br /&gt;
* Natalja Stepanowna Tschubukowa, seine Tochter&lt;br /&gt;
* Iwan Wassiljewitsch Lomow, Tschubukows Nachbar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Heiratsantrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Предложение}}) ist ein [[Einakter]] (offizielle Bezeichnung: „Scherz in einem [[Akt (Theater)|Akt]]“) von [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Anton Tschechow]] aus dem Jahr 1888.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Wie bei allen [[Theaterstück]]en Tschechows ist der Handlungsort ein Landgut irgendwo in der [[Russland|russischen]] Provinz. Im Gästezimmer des Gutsherren Stepan Tschubukow erscheint ein befreundeter Nachbar, der Junggeselle Iwan Lomow. Er hat einen [[Frack]] und weiße Handschuhe an und verrät Tschubukow sogleich, er wolle dessen 25-jähriger Tochter Natalja einen [[Heiratsantrag]] machen. Tschubukow ist spontan begeistert, schickt Natalja herein und lässt beide allein. Nach der Begrüßung beginnt Lomow seine Rede. Ehe er jedoch auf das eigentliche Ziel seiner Visite eingehen kann, kommt es zwischen den beiden zu einem unerbittlichen Streit um ein Stück Land: Lomow behauptet, das Dorf Luschki gehöre ihm, während Natalja dies mit aller Entschiedenheit bestreitet und das Eigentum an Luschki für sich bzw. ihren Vater beansprucht. Beide streiten so laut, dass Tschubukow es hört und wieder herein kommt. Dieser behauptet ebenfalls, Luschki gehöre ihm, so dass es kurz darauf zu beleidigenden Äußerungen auf beiden Seiten kommt. Tschubukow wirft Lomow schließlich hinaus, dieser verlässt das Haus und droht Tschubukow mit einem Gerichtsprozess. Erst als er gegangen ist, erfährt Natalja, dass er eigentlich gekommen war, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Sie wird daraufhin hysterisch und verlangt in Panik, Lomow unverzüglich zurückzuholen. Als dieser zurück ist, versucht sie mit ihm einen versöhnlichen Ton und gesteht, dass Luschki wohl in der Tat ihm gehöre. Sie lenkt das Gespräch auf die Jagd, und sogleich entflammt zwischen den beiden erneut ein Streit, diesmal darum, wessen Jagdhund schneller ist. Wieder kommt Tschubukow herein; Lomow schreit ihn so laut an, dass er schließlich über Atemnot klagt und zusammensackt, so dass Vater und Tochter zuerst denken, er sei gestorben. Dann kommt er aber wieder zu sich. Tschubukow sagt den beiden, diese mögen doch endlich heiraten und ihn in Ruhe lassen. Beide küssen sich und bekommen den väterlichen Segen, beginnen sich aber unvermindert weiter zu streiten. Hierzu Tschubukows Schlussworte: „Das ist es, das beginnende familiäre Glück! Bringt Champagner!“, womit das Stück endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergründe ==&lt;br /&gt;
Mit seiner sehr schlicht aufgebauten, übertrieben komischen Handlung ist das Stück eher untypisch für Tschechows Werk – in dieser Hinsicht ist es eher mit seinen anderen Einaktern wie dem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bär (Tschechow)|Bären]]&amp;#039;&amp;#039; vergleichbar. Generell dienten diese Einakter dem Autor in seiner reifen Schaffenszeit (ab Mitte der 1880er-Jahre) als eine Art Ventil für seine humoristische Ader, die er in seinen frühen Erzählungen voll zum Einsatz brachte, während sein Stil in späteren Werken zunehmend nachdenklicher und zurückhaltender wurde. Speziell im &amp;#039;&amp;#039;Heiratsantrag&amp;#039;&amp;#039; vermischt sich die für Tschechows Frühwerke typische, dezente [[Situationskomik]] mit einer [[Satire|satirischen]] Anspielung auf die verlogenen Sitten und die Spießigkeit des russischen Kleinadels, für den jede Heirat wegen der aufwändigen [[Mitgift]]en vor allem eine Frage des Geldes ist, anstatt der echten Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschechow selbst schätzte seine Einakter im Vergleich zu Erzählungen und längeren Bühnenstücken eher niedrig ein; so schrieb er über den gerade fertiggestellten &amp;#039;&amp;#039;Heiratsantrag&amp;#039;&amp;#039; in einem Brief vom 7. November 1888 in einer gewohnt ironischen Manier: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe speziell für die Provinz ein dämliches [[Vaudeville]]chen namens „Der Heiratsantrag“ geschrieben und es nach Zensurien geschickt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;A.P.Čechov. Polnoe sobranie sočinenij i pisem. Moskau 1978. Band 11, S. 436.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dennoch wurde das Stück am 12. April 1889 in [[Sankt Petersburg]] und am 9. August in [[Moskau]] uraufgeführt, offenbar mit Erfolg, wie die Schauspieler später Tschechow berichteten. Am 30. Mai wurde &amp;#039;&amp;#039;Der Heiratsantrag&amp;#039;&amp;#039; im [[Národní divadlo|Prager Nationaltheater]] und somit erstmals im Ausland aufgeführt. Zu Tschechows Lebzeiten wurde das Stück unter anderem ins Deutsche, Englische und Ungarische übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;A.P.Čechov. Polnoe sobranie sočinenij i pisem. Moskau 1978. Band 11, S. 440.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1924: Heiratsantrag; Regie: Nicht bekannt, mit [[F. W. Kaiser]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Erna Reigbert]] (Natalie Stepanowna, seine Tochter), [[Gerd Fricke]] (Iwan Wassiljewitsch Lomow, Tschubukows Nachbar) – Produzent: [[Südwestdeutscher Rundfunkdienst AG|SÜWRAG]]&lt;br /&gt;
* 1926: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Hans Bodenstedt]], mit [[Karl Pündter]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Hedwig Herder]] (Natalia Stepanowna, seine Tochter), [[Hans Freundt]] (Iwan Wassiljitsch Lomow, Tschubukows Nachbar) – Produzent: [[Nordische Rundfunk AG|NORAG]]&lt;br /&gt;
* 1927: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Hermann Probst]], mit [[Georg Feuerherd]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Herta Reiß]] (Natalia Stepanowna, seine Tochter), [[Oskar Walleck]] (Iwan Wassiljitsch Lomow, Tschubukows Nachbar) – Produzent: [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk AG (WERAG)]]&lt;br /&gt;
* 1929: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Josef Krahé]], mit [[Dittrich von Oppen]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Martina Otto-Morgenstern]] (Natalia Stepanowna, seine Tochter), [[Leon Epp]] (Iwan Wassiljitsch Lomow, ihr Nachbar) – Produzent: [[Mitteldeutsche Rundfunk AG|NIRAG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind nach 1945 weitere 8 Hörspielversionen des Einakters entstanden.&lt;br /&gt;
* 1946: Der Heiratsantrag; Regie: [[Cläre Schimmel]], mit Johannes Marx (Ansager), [[Fritz Klippel]] (Stepan Stepanowitsch), [[Margot Bieler]] (Natalja) und [[Otto Schlandt]] (Iwan) – Produzent: [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]]&lt;br /&gt;
* 1946: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Fritz Schröder-Jahn]], mit [[Kurt Meister]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow), [[Dagmar Altrichter]] (Natalia Stepanowna) und [[Heinz Erhardt]] (Iwan Wassiljewitsch Lomow) – Produzent: [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR Hamburg]]&lt;br /&gt;
* 1946: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Hans Krüger (Regisseur)|Hans Krüger]]; Sprecher: Nicht bekannt – Produzent: [[Radio Bremen|RB]]&lt;br /&gt;
* 1950: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Hanns Farenburg]], mit [[Karl Hellmer]] (Stepan Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Helga Zülch]] (Natalja, seine Tochter) und [[Carl-Heinz Schroth]] (Iwan Lomow, ein Nachbar) – Produzent: [[Rundfunk der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1957: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Ludwig Cremer]], mit [[Gustav Knuth]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Hannelore Schroth]] (Natalie, seine Tochter) und [[Max Mairich]] (Iwan Wasiljewitsch Lomow, Gutsnachbar) – Produzent: [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]&lt;br /&gt;
* 1957: Der Heiratsantrag und [[Der Bär (Tschechow)|Der Bär]] (Theatermitschnitt); Regie: [[Erwin Piscator]], mit [[Hans Caninenberg]], [[Anneliese Römer]], [[Walter Bluhm]] und [[Ernst Sattler (Schauspieler)|Ernst Sattler]] – Produzent: [[RIAS]]&lt;br /&gt;
* 1960: Der Heiratsantrag; Regie: Cläre Schimmel, mit [[Hans Mahnke]] (Gutsbesitzer Tschubukow), [[Julia Costa]] (Natalia Stepanowa) und Hans Caninenberg (Lomow) – Produzent: SDR&lt;br /&gt;
* 1960: Ein Heiratsantrag; Regie: [[Peter Brang (Schauspieler)|Peter Brang]], mit [[Paul R. Henker]] (Stepan Stepanowitsch Tschubukow, Gutsbesitzer), [[Marianne Wünscher]] (Natalja Stepanowa, seine Tochter) und [[Walter Lendrich]] (Iwan Wassiljewitsch Lomow, Gutsbesitzer, Tschubukows Nachbar) – Produzent: Rundfunk der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Riegel: &amp;#039;&amp;#039;„Der Heiratsantrag“,&amp;#039;&amp;#039; in Kurt Bräutigam, Hg.: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Komödien, dargestellt an Einzelinterpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Diesterweg, Frankfurt 1964, S. 126–132&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ilibrary.ru/text/1186/p.1/index.html Vollständiger Text] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theaterstücke von Anton Tschechow}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=108802050X|VIAF=312364616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiratsantrag #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lustspiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Anton Pawlowitsch Tschechow]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnfreund94</name></author>
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