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	<title>Der Hausengel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:01:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Hausengel&amp;diff=2641873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Darkking3: lf</title>
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		<updated>2025-11-19T21:02:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bilddatei= &lt;br /&gt;
|bildlink = http://2.bp.blogspot.com/_an-St36CMTk/RzDLulL5tpI/AAAAAAAAACE/fam0uYCa17c/s400/1937-6.jpg&lt;br /&gt;
| titel = Der Hausengel (Erste Fassung)&lt;br /&gt;
|künstler = Max Ernst&lt;br /&gt;
| jahr = 1937&lt;br /&gt;
| technik = Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe = 54&lt;br /&gt;
| breite = 74&lt;br /&gt;
| museum = [[Theo Wormland-Stiftung]], [[Pinakothek der Moderne]]&lt;br /&gt;
| ort = München&lt;br /&gt;
| museen = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Hausengel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;L’Ange du foyer&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Surrealismus|surrealistisches]] Gemälde von [[Max Ernst]], das ein schwebendes Ungeheuer über einer flachen Landschaft zeigt und 1937 in drei Variationen in Paris entstand. Die zweite Version zeigt nur den Kopf, die dritte und größte Version &amp;#039;&amp;#039;L’Ange du foyer ou le Triomphe du surréalisme&amp;#039;&amp;#039; („Der Hausengel oder der Triumph des Surrealismus“) weist eine Reduktion des Motivs auf das Ungeheuer und seinen Angreifer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Ernsts Gemälde sind unter dem Eindruck des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] entstanden. Die spanische Stadt [[Gernika]] wurde am 26. April 1937 von der deutschen [[Legion Condor]] zu einem großen Teil zerstört. [[Pablo Picasso]] malte anlässlich des Geschehens sein berühmt gewordenes Antikriegsbild &amp;#039;&amp;#039;[[Guernica (Gemälde)|Guernica]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Ernst äußerte sich später zur Entstehung der Werke: „Ein Bild, das ich nach der Niederlage der Republikaner in Spanien gemalt habe, ist der &amp;#039;&amp;#039;Hausengel&amp;#039;&amp;#039;. Das ist natürlich ein ironischer Titel für eine Art Trampeltier, das alles, was ihm in den Weg kommt, zerstört und vernichtet. Das war mein damaliger Eindruck von dem, was in der Welt wohl vor sich gehen würde, und ich habe damit recht gehabt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Ulrich Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Max Ernst 1891–1976. Jenseits der Malerei&amp;#039;&amp;#039;. Taschen, Köln 2005, ISBN 978-3-8228-6594-1, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titelgebung war inspiriert von [[Léon Mathot]] (1886–1968), dessen Film &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Ange du foyer&amp;#039;&amp;#039; am 26. Februar 1937 in Paris uraufgeführt wurde. Er nahm [[Robert de Flers]]’ dreiaktigen Komödienstoff auf, der am 19. März 1905, ebenfalls in Paris, seine Uraufführung hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weeklyart.blogspot.com/2007/11/19376-grauen-vor-der-geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Grauen vor der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Artus: Newsletter Kunst&amp;amp;Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 4. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Fassung des &amp;#039;&amp;#039;Hausengels&amp;#039;&amp;#039; wurde 2008/09 in einer Ausstellung des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Kassandra (Mythologie)|Kassandra]]. Visionen des Unheils 1914–1945&amp;#039;&amp;#039; in Berlin gezeigt. Die Exponate bestanden aus Werken der von [[Exil]] und Verfolgung betroffenen Künstler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhm.de/ausstellungen/kassandra/schatten_ueber_europa.html &amp;#039;&amp;#039;Kassandra. Visionen des Unheils 1914–1945.&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Historisches Museum|dhm.de]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 20. Mai 2012.{{Toter Link |url=http://www.dhm.de/ausstellungen/kassandra/schatten_ueber_europa.html |date=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937, im Jahr der Entstehung der Gemälde, wurden zwei seiner Bilder in der Münchner [[Entartete Kunst (Ausstellung)|Ausstellung „Entartete Kunst“]] gezeigt. Nach mehreren Verhaftungen floh Max Ernst im Jahr 1941 aus dem von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] besetzten Frankreich in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Ulrich Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Max Ernst 1891–1976. Jenseits der Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Taschen, Köln 2005, ISBN 978-3-8228-6594-1, S. 29, 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bilddatei= &lt;br /&gt;
|bildlink = {{fullurl:en:File:L&amp;#039;Ange du Foyeur.jpg}}&lt;br /&gt;
| titel = L’Ange du foyer ou Le Triomphe du surréalisme (Dritte Fassung)&lt;br /&gt;
|künstler = &lt;br /&gt;
| jahr = 1937&lt;br /&gt;
| technik = Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe = 114&lt;br /&gt;
| breite = 146&lt;br /&gt;
| museum = Privatbesitz&lt;br /&gt;
| ort = &lt;br /&gt;
| museen = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer wird als ein Vogel-Drachen-Wesen mit gefletschten Zähnen und Händen, die wie ausgefahrene Krallen wirken, und menschenähnlichen Beinen, der eine Fuß mit einem Schuh bekleidet, in Untersicht dargestellt. Es trägt einen dunklen Anzug mit einem roten Tuch und schwebt über einer grünen Hochebene in einem bewölkten Himmel, anscheinend bereit zum Zuschlagen. Ein kleines grünes Wesen, ebenfalls mit krallenartigen Endgliedern ausgestattet, scheint ihn aufhalten zu wollen. Es wird oft als der Vogel Loplop gedeutet, Max Ernsts künstlerisches [[Alter Ego]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Ulrich Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Max Ernst 1891–1976. Jenseits der Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Taschen, Köln 2005, ISBN 978-3-8228-6594-1, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
. Die zweite Fassung ist auf den Kopf des Ungeheuers reduziert. Das Bild ist im Besitz der Kunstsammler Ulla und [[Heiner Pietzsch]], Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.staatliche-museen.de/smb/media/exhibition/21551/Pietzsch02.jpg |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Kopf des Hausengels.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140424162330}} In: &amp;#039;&amp;#039;staatliche-museen.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 4. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dritte und letzte Fassung befindet sich ebenfalls im Privatbesitz. In ihr betritt das in verschiedenfarbige Tücher gehüllte Ungeheuer bereits mit einem Fuß die Erde, und das kleine grüne Wesen ist ihm zur Abwehr ganz nah gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Spies]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Ernst: L’ange du foyer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jean Clair]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Melancholie. Genie und Wahnsinn in der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Hatje Cantz, Ostfildern/Ruit 2005, ISBN 3-7757-1647-5, S. 60–63.&lt;br /&gt;
* [[Werner Hofmann (Kunstwissenschaftler)|Werner Hofmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Phantasiestücke. Über das Phantastische in der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer Verlag, München 2010, ISBN 978-3-7774-2941-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://universes.art/de/biennale-venedig/2019/tour-giardini-2/cyprien-gaillard Cyprien Gaillard: L&amp;#039;Ange du foyer (Vierte Fassung). 2019, Holographisches LED-Display. Basis aus galvanisiertem Stahl, 75 × 160 × 30 cm.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bildrechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hausengel #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Max Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Surrealismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinakothek der Moderne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darkking3</name></author>
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