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	<title>Der Guglhupf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:20:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Guglhupf&amp;diff=100733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhni74: /* Signation */ kleine Textkorrekturen gemäß Original</title>
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		<updated>2024-01-30T19:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Signation: &lt;/span&gt; kleine Textkorrekturen gemäß Original&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Guglhupf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Kabarett]]sendung des [[österreich]]ischen Hörfunksenders [[Ö1]]. Von 1978 bis 2009 wurde sie, mit Unterbrechung in den Ferien, wöchentlich Sonntag morgens ausgestrahlt. Die [[Signation]] sprach vom [[Gugelhupf]] als &amp;#039;&amp;#039;Kunstwerk aus Teig und Rosinen&amp;#039;&amp;#039;, das auch &amp;#039;&amp;#039;ein kleines bisserl Salz&amp;#039;&amp;#039; benötigt, in Österreich wird mit Gugelhupf aber auch die volkstümliche Bezeichnung für den Wiener „[[Narrenturm]]“, eine unter [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] erbaute Irrenanstalt assoziiert.&lt;br /&gt;
Am 1. November 2009 wurde durch den ORF der &amp;#039;&amp;#039;Guglhupf&amp;#039;&amp;#039; durch die Ausstrahlung der neuen Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Welt Ahoi!]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, die im Dezember 2010 eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und Charakter der Sendung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Guglhupf&amp;#039;&amp;#039; wurde im Oktober 1978 von [[Gerhard Bronner]], [[Peter Wehle]], [[Kurt Sobotka]], [[Lore Krainer]] und Peter Frick begründet. Ab 1988 leitete Lore Krainer den &amp;#039;&amp;#039;Guglhupf&amp;#039;&amp;#039;. Zu ihrem Team gehörten [[Herbert Prikopa]], [[Christian Futterknecht]], [[Andreas Steppan]], Oliver Vollmann (von 1983 bis 2000) und [[Walter Galla]]. Nicht vor dem Mikrofon stand [[Alfred Heinrich (Autor)|Alfred Heinrich]], der den Großteil der Texte schrieb. Am 13. November 2005 wurde die Sendung zum tausendsten Mal ausgestrahlt. Am 11. Oktober 2008 feierte der &amp;#039;&amp;#039;Guglhupf&amp;#039;&amp;#039; sein 30-jähriges Bestehen, am 25. Juni 2009 wurde die Sendung mit einer Abschiedsgala gewürdigt, am Sonntag, dem 28. Juni 2009, zum letzten Mal gesendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://oe1kalender.orf.at/index.php/show,76289,filter,1.html |archive-today=20120715100907 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eine Abschiedsgala für den „Guglhupf“&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[ORF]].&amp;#039;&amp;#039; 25. Juni 2009, abgerufen am 21. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden 1130 Sendungen gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090617_OTS0086/guglhupf-ein-stueck-radiogeschichte-verabschiedet-sich &amp;#039;&amp;#039;„Guglhupf“ – Ein Stück Radiogeschichte verabschiedet sich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Austria Presse Agentur|OTS]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Juni 2009, abgerufen am 24. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragendes Element der Sendung war eine [[Doppelconférence]] (anfänglich von Bronner und Wehle, dann von Krainer und Prikopa) zu hauptsächlich [[Tagespolitik|tagespolitischen]] Themen, die durch den &amp;#039;&amp;#039;Schönfärber,&amp;#039;&amp;#039; die [[Rosine]]n &amp;#039;&amp;#039;Gugl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hupfi,&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Zitateschleuderer,&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Herrn Pfneudl,&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Frageonkel,&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Klugbeißer,&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Consulter,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Anderl Speckknödlinger&amp;#039;&amp;#039; (Botschafter aus [[Tirol]]), die Herren „Grüneis und Veigerl“ (zwei Fußballfans zweier rivalisierender Wiener Fußballvereine), den Dr. Sigismund und andere unterbrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso meist tagespolitischen Themen widmeten sich die Lieder von Lore Krainer und Walter Galla. Neben den beiden traten auch Sobotka und Prikopa als Sänger in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer des &amp;#039;&amp;#039;Guglhupf&amp;#039;&amp;#039; war bis Juni 1975 &amp;#039;&amp;#039;[[Der Watschenmann]]&amp;#039;&amp;#039; und dazwischen die erfolglosen Sendungen &amp;#039;&amp;#039;Streng vertraulich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ihr Aufguß bitte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Alfred Treiber]] | Titel=Ö1 gehört gehört: die kommentierte Erfolgsgeschichte eines Radiosenders | Verlag=Böhlau Verlag | Ort=Wien/Köln/Weimar | Jahr=2007 | ISBN=978-3-205-77495-2 | Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Signation ==&lt;br /&gt;
Der Text zur [[Kennmelodie]] von Bronner/Wehle, in schwungvollem, [[Synkope (Musik)|synkopenreichen]] [[Takt (Musik)|4/4-Takt]] im [[Tenor]] gesungen, lautete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was den Sonntag erst&lt;br /&gt;
zu einem Sonntag macht,&lt;br /&gt;
ist der Guglhupf –&lt;br /&gt;
der Guglhupf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein rundes G’sicht,&lt;br /&gt;
das immer freundlich lacht,&lt;br /&gt;
ist ein Guglhupf –&lt;br /&gt;
ein Guglhupf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kunstwerk aus Teig und Rosinen&lt;br /&gt;
jedem Österreicher g’fallts.&lt;br /&gt;
Doch es braucht, um Geschmack zu gewinnen,&lt;br /&gt;
auch ein kleines bisserl Salz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt grad vom [Back-]Rohr&lt;br /&gt;
und es ist wichtig, dass&lt;br /&gt;
er seine Frische nicht verliert …&lt;br /&gt;
Drum wird jetzt unser Guglhupf&lt;br /&gt;
brennheiß serviert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Ende der Sendung wurde etwa zur Melodie des obigen vierten Teils folgender Text gesungen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit haben wir&lt;br /&gt;
die letzten Brösel&lt;br /&gt;
von unser&amp;#039;m Guglhupf inhaliert …&lt;br /&gt;
und nächsten Sonntag wird ein neuer Guglhupf serviert,&lt;br /&gt;
ein neuer Guglhupf, ein neuer Guglhupf, ein neuer Guglhupf serviert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate zum Abschied ==&lt;br /&gt;
Lore Krainer freute, als die letzte &amp;#039;&amp;#039;Guglhupf&amp;#039;&amp;#039;-Sendung vorbei war: „Dass ich die &amp;#039;&amp;#039;[[Kronenzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; abbestellen kann und sie nicht mehr lesen muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Sobotka: … „denn die wirkliche Kunst ist, Personen auf so eine Weise scharf zu kritisieren, dass sie selbst dabei lachen müssen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Man hat in Österreich ja das Glück, dass wirklich alle Politiker was Blödes machen“, schmunzelt Sobotka. „Sonst hätten wir nicht jede Woche die Sendung machen können“, ergänzte Krainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum „nicht ganz freiwilligen“ Ende der Serie: „Wir haben schon etliche Intendanten erlebt und überlebt“ (Krainer) … „bei dem, was alles aus dem ORF getreten wird, sind wir mit dem [[Radio-Symphonieorchester Wien|Radiosymphonieorchester]] in hervorragender Gesellschaft“ (Prikopa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leserkommentare &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039; 20.–23. Juni 2009: „Der Guglhupf gehört zum Radio wie der kritische Hofnarr zum Kaiserreich“ … „Tausend Dank dem ‚Guglhupfteam‘! Hoffentlich seid Ihr nicht wegen Maulkorberlass in Pension geschickt worden“ … „hat diese unerträgliche Rechthaberei und rechthaberische Moralisiererei endlich ein Ende“ … „Was sollen das für Sonntage sein, ohne Guglhupf?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leserkommentare „Der Standard“ 22.–25. Juni 2009: „Habe noch Riesen-Appetit auf Guglhupf … Hoffentlich überlegt sich das der ORF noch mal anders.“ … „Nix schad um den guglhupf - der hatte sein Haltbarkeitsdatum um runde 15 Jahre überschritten“ … „Findet sich denn kein anderer Sender, der den Guglhupf übernimmt?“ … „Man darf froh sein, dass eine Legende endlich zur Ruhe gelegt wird“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christina Höfferer und Andreas Kloner: &amp;#039;&amp;#039;Der Guglhupf. Ein Erfolgsrezept.&amp;#039;&amp;#039; [[Radio-Feature]]. Produktion: ORF, 2009 (54 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Clemens Fabry: [https://www.diepresse.com/488908/abschied-vom-guglhupf-das-backen-hat-ein-ende &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom „Guglhupf“: Das Backen hat ein Ende.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Presse.&amp;#039;&amp;#039; 21. Juni 2009&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche/?q%5B%5D=%22Der+Guglhupf%22 „Der Guglhupf“] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/1077215C-29F-001C4-00000FE8-10763EE5 1. Guglhupf-Sendung] (15. Oktober 1978)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guglhupf #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultursendung (Hörfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunksendung (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ö1]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhni74</name></author>
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