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	<title>Der Gevatter Tod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stoll: K</title>
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		<updated>2026-03-04T18:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;K&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Märchen; zum gleichnamigen Roman von Terry Pratchett siehe [[Gevatter Tod]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Richter – Gevatter Tod.jpg|mini|Holzschnitt, [[Ludwig Richter]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Märchen]] ([[Aarne-Thompson-Uther-Index|ATU]] 332). Es steht in den &amp;#039;&amp;#039;[[Grimms Märchen|Kinder- und Hausmärchen]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] an Stelle 44 (KHM 44). [[Ludwig Bechstein]] übernahm es in sein &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Märchenbuch]]&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039; (1845 Nr. 20, 1853 Nr. 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Godfather Death.jpg|mini|Holzschnitt, [[Ludwig Richter]]]]&lt;br /&gt;
Ein verzweifelter armer Mann sucht für sein dreizehntes Kind einen [[Pate|Gevatter (Paten)]]. Doch lehnt er sowohl [[Gott]] („du gibst den Reichen und lässt den Armen hungern“) als auch den [[Teufel]] („du betrügst und verführst die Menschen“) ab und akzeptiert erst den [[Tod]], „der alle gleich macht“. Der Tod zeigt dem Knaben ein [[Heilpflanze|Kraut]], womit er Kranke heilen darf, jedoch nur wenn er den Tod bei ihrem Kopf stehen sieht und nicht wenn er zu ihren Füßen steht. Auch warnt der Tod ihn, dieses [[Gebot (Ethik)|Gebot]] nicht zu übertreten. Bald ist er als junger [[Arzt]] für seine Klarsicht berühmt und reich. Als der [[König]] schwer krank ist, wird der Arzt zu ihm gerufen, jedoch steht der Tod am Fußende des Bettes, eine Heilung ist also nicht erlaubt. Der Arzt lässt jedoch das Bett drehen, wodurch der Tod nun am Kopfende steht, und rettet damit den König. Daraufhin warnt der Tod den Arzt, nicht noch einmal seine Regel zu missachten. Nach einiger Zeit ruft der König den Arzt dann für seine schwerkranke Tochter. Doch auch diesmal steht der Tod am Fußende des Bettes. Der Arzt lässt auch hier, trotz vorheriger Warnung, das Bett drehen, wodurch der Tod nun wieder am Kopfende steht. Der Arzt übergibt der kranken [[Prinz|Prinzessin]] das Kraut, woraufhin sich diese erholt. Kurz darauf führt der Tod den Arzt in eine Höhle, wo die Lebenslichter aller Menschen flackern. Dort sieht der Arzt, dass seine eigene Kerze fast niedergebrannt ist. Er bittet den Tod um Erbarmen, jedoch verlängert der Tod seine Lebenskerze nicht. Sein Licht erlischt und er stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ubbelohde - Der Gevatter Tod.jpg|mini|Illustration von [[Otto Ubbelohde]], 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ubbelohde - Der Gevatter Tod 2.jpg|mini|Illustration von [[Otto Ubbelohde]], 1909]]&lt;br /&gt;
In der 1. Auflage von 1812 fehlt der Satz „So sprach der Mann, weil er nicht wusste, wie weislich Gott Reichtum und Armut verteilt“. Der Teufel kommt nicht vor. Statt am Kraut lässt der Doktor die Kranken an einem Fläschchen riechen und salbt ihnen damit die Füße. Sein Gevatter Tod bringt ihn zuletzt nicht um, sondern zeigt ihm nur sein schwaches Licht unter den übrigen: „Das ist dein Leben, hüt’ dich!“ [[Heinz Rölleke]] erklärt solche Änderungen als Reaktion der Brüder Grimm auf Kritik an ihren Märchen, hier wohl der Vorwurf der Areligiösität.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Rölleke. In: Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039;. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. 19. Auflage. Artemis &amp;amp; Winkler Verlag, Patmos Verlag, Düsseldorf / Zürich 1999, ISBN 3-538-06943-3, S. 865–866.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Schlussfragment aus Grimms Nachlass erbittet der Arzt ein letztes [[Vaterunser]] und legt den Tod herein, indem er es nicht zu Ende betet (vgl. KHM [[De Spielhansl|81]], [[Der Fuchs und die Gänse|86]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Rölleke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Märchen aus dem Nachlass der Brüder Grimm&amp;#039;&amp;#039;. 5. verbesserte und ergänzte Auflage. WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2001, ISBN 3-88476-471-3, S. 42, 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimms Anmerkung notiert „Aus Hessen“ (von [[Marie Elisabeth Wild]]), wo der Arzt aber nur gewarnt wird, vorliegender Schluss stamme aus [[Friedrich Gustav Schilling|Schillings]] &amp;#039;&amp;#039;Abendgenossen&amp;#039;&amp;#039; 3, 145-286. Das Alter des Märchens beweise auch ein Meistergesang von [[Hans Sachs]], 1553, in einem weiteren von Heinrich Wolf weise erst der Teufel, dann der Tod den Bauern ab. In [[Jakob Ayrer]]s Fastnachtspiel vom „Baur mit seim Gevatter Tod“ weist er Jesus und den Teufel ab, der schickt ihm den Tod, der Gevatter steht. Sie nennen noch [[Johannes Praetorius (Schriftsteller)|Praetorius’]] &amp;#039;&amp;#039;Glückstopf&amp;#039;&amp;#039; „S. 147–149“, [[Heinrich Pröhle|Pröhles]] &amp;#039;&amp;#039;Kindermärchen&amp;#039;&amp;#039; Nr. 13, [[Johann Wilhelm Wolf|Wolfs]] &amp;#039;&amp;#039;Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039; „S. 365“. Sie bemerken, wie die Vorstellung der Lebenslichter auch in der Redensart „das Lebenslicht ausblasen“ anklingt, auch im griechischen Mythos sei das Leben an ein brennendes Scheit gebunden. Jacob Grimm untersuchte diese Vorstellung auch in Bezug auf das Märchen in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Mythologie|Deutschen Mythologie]]&amp;#039;&amp;#039; und verwendet es später in der Vorrede zum &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;: „meine Tage, nach dem gemeinen menschlichen losz, sind nahe verschlissen, und das mir vom lebenslicht noch übrige endchen kann unversehens umstürzen“. Die Brüder Grimm gaben 1815 gemeinsam [[Hartmann von Aue]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der arme Heinrich]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, wo es heißt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Dirre werlte veste,&lt;br /&gt;
: ir staete und ir beste&lt;br /&gt;
: und ir groeste mankraft,&lt;br /&gt;
: diu stât âne meisterschaft.&lt;br /&gt;
: des muge wir an der kerzen stehen&lt;br /&gt;
: ein wârez bilde geschehen,&lt;br /&gt;
: daz sî zeiner aschen wirt&lt;br /&gt;
: iemitten daz sî lieht birt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neuhochdeutschen:&lt;br /&gt;
Diese Welt besteht,&lt;br /&gt;
ihre Stärke und ihre Kraft&lt;br /&gt;
und ihre größte Macht,&lt;br /&gt;
die steht ohne Meisterschaft.&lt;br /&gt;
Davon mag an der Kerze stehen&lt;br /&gt;
ein wahres Bild entstehen,&lt;br /&gt;
dass sie zu Asche wird&lt;br /&gt;
mitten dabei, dass sie Licht birgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wendung „da war für ihn kein Kraut mehr gewachsen“ ist verbreitet, so auch in [[Hans Sachs]]’ Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039; (1547):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Darumb ist das als sprichwort war:&lt;br /&gt;
: Kain krawt sei für den dot gewachsen,&lt;br /&gt;
: Wirt auch verschonen nit Hans Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arzt benutzt das [[Lebenskraut]] trotzdem und hofft, der Tod drücke „wohl ein Auge zu“, der droht ihm „Du hast mich hinter das Licht geführt“ (vgl. KHM [[Der gute Handel|7]], [[Das Bürle|61]]), „so geht dir&amp;#039;s an den Kragen“ (ab 6. Aufl.; vgl. KHM [[Die Bremer Stadtmusikanten|27]], [[Der Teufel mit den drei goldenen Haaren|29]], [[Der Zaunkönig|171]], [[Der Stiefel von Büffelleder|199]]), der aber „alle Gedanken in den Wind schlug“, da heißt es „es ist aus mit dir und die Reihe kommt nun an dich“, und er war nun selbst „in die Hand des Todes geraten“ (vgl. KHM [[Die zwei Brüder|60]], [[Sechse kommen durch die ganze Welt|71]], [[Die Goldkinder|85]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Bluhm und Heinz Rölleke: &amp;#039;&amp;#039;„Redensarten des Volks, auf die ich immer horche“. Märchen - Sprichwort - Redensart. Zur volkspoetischen Ausgestaltung der Kinder- und Hausmärchen durch die Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; Neue Ausgabe. S. Hirzel Verlag, Stuttgart/Leipzig 1997, ISBN 3-7776-0733-9, S. 75–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans-Jörg Uther]] zufolge war eine maßgebliche Vorlage [[Jakob Ayrer]]s Fastnachtspiel &amp;#039;&amp;#039;Der Baur mit seim Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;, das Jacob Grimm kannte, im Schlussteil auch eine Erzählung in [[Friedrich Gustav Schilling]]s &amp;#039;&amp;#039;Abendgenossen&amp;#039;&amp;#039;. Vgl. KHM 27a &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tod und der Gänshirt]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Märchentext sei in die Nähe des Exempels zu stellen und ähnele vielen allegorischen Geschichten aus Spätmittelalter und Früher Neuzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 105–108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich ist KHM 42 &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr Gevatter]]&amp;#039;&amp;#039;. In der ältesten Fassung des Typs, die [[Jón Halldórsson (Bischof)|Bischof Jón Halldórsson]] wohl aus lateinischen Quellen schuf und die später in [[Hugo Gering]]s &amp;#039;&amp;#039;Islendzk aeventyri&amp;#039;&amp;#039; und [[Albert Wesselski]]s &amp;#039;&amp;#039;Märchen des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Der Königssohn und der Tod&amp;#039;&amp;#039; erschien, verbringt der junge Mann eine Lehrzeit bei einem alten weisen Mann, der sich dann als der Tod herausstellt. In manchen Märchen erhält der Vater die Gabe, und erst sein Sohn versucht dann, den Tod zu überlisten. Der Ort der Lebenslichter kann unterschiedlich aussehen. Mitunter wird der Tod geprellt, indem Zeit für ein letztes [[Vaterunser]] erbeten und nicht zu Ende gebetet wird ([[Johann Wilhelm Wolf|Wolfs]] &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Hausmärchen (J.W. Wolf)|Deutsche Hausmärchen]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 36 &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schloß des Todes]]&amp;#039;&amp;#039;), oder der Tod überlistet ihn wiederum, das Gebet zu beenden. In [[Jurjen van der Kooi]]s &amp;#039;&amp;#039;Friesische Märchen&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 31 &amp;#039;&amp;#039;Der Tod als Arzt&amp;#039;&amp;#039; obsiegt die Bindung der Liebenden. [[Ulrich Jahn]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlüssel (Jahn)|Der Schlüssel]]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;[[Volksmärchen aus Pommern und Rügen]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 9 ähnelt Grimms &amp;#039;&amp;#039;[[Ferenand getrü und Ferenand ungetrü]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Pëtr Pavlovič Eršov]]s &amp;#039;&amp;#039;Höckerrösslein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Scherf: &amp;#039;&amp;#039;Das Märchenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. C. H. Beck, München 1995, ISBN 978-3-406-51995-6, S. 495–499.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vgl. bei Jahn auch Nr. 10 &amp;#039;&amp;#039;[[Das Patenkind des Todes]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
Auch die auf der Volkssage, dass ein Kranker sterben müsse, wenn der Tod am Fußende des Krankenbettes steht, beruhende Kupferstich-Folge&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schauplatz des Todes oder Totentanz in Kupffern und Versen.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdamm 1707.&amp;lt;/ref&amp;gt; des niederländischen Künstlers Salomon von Rusting aus dem Jahr 1707, schildert eine ähnliche Situation, in welcher der Tod am Kopfende des Bettes steht, aber dennoch, während der Arzt noch mit der [[Harnschau]] (Uroskopie) beschäftigt ist, eine junge Frau aus der Familie des Kranken am Arm berührt und damit zu sich holt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Pruss von Zglinicki|Friedrich v. Zglinicki]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Uroskopie in der bildenden Kunst. Eine kunst- und medizinhistorische Untersuchung über die Harnschau.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Giebeler, Darmstadt 1982, ISBN 3-921956-24-2, S. 94 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Franz von Pocci]] gibt es Illustrationen zu einer Gedichtfassung um 1845.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Scherf: &amp;#039;&amp;#039;Das Märchenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. C. H. Beck, München 1995, ISBN 978-3-406-51995-6, S. 495–499.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptionen ==&lt;br /&gt;
[[Ludwig Bechstein]] hält sich in &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Märchenbuch]]&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039; an Grimms Fassung, lässt aber die Prinzessin schon am Bett des Königs auftreten und für ihren Vater flehen. Bechstein nennt auch [[Hermann Schiff]]s &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod. Eine Mährchen-Novelle&amp;#039;&amp;#039; (1838), sowie eigene Werke: &amp;#039;&amp;#039;Der Herr Gevatter, einem Märchen nacherzählt&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Zeitspiegel&amp;#039;&amp;#039; 2 (1832), &amp;#039;&amp;#039;Der Herr Gevatter&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Novellen und Phantasieblüthen&amp;#039;&amp;#039; (1835) und &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod, ein Märlein&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Geschichten und Lieder mit Bildern als Fortsetzung des Festkalenders von Franz Pocci&amp;#039;&amp;#039; 3 (um 1845).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Uther (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Bechstein. Märchenbuch. Nach der Ausgabe von 1857, textkritisch revidiert und durch Register erschlossen.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, München 1997, ISBN 3-424-01372-2, S. 383.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vgl. auch &amp;#039;&amp;#039;[[Die drei dummen Teufel]]&amp;#039;&amp;#039; in Bechsteins &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Märchenbuch&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;[[Des Teufels Pate]]&amp;#039;&amp;#039; in der Ausgabe von 1845, oder das [[bretonisch]]e Märchen &amp;#039;&amp;#039;Der gerechte Mann&amp;#039;&amp;#039;, in dem allerdings der Vater des Knaben als Freund des Todes in den Mittelpunkt tritt. [[Constantin Hering]] beschreibt (ca. 1830), wie er auf Verreiben von [[Südamerikanischer Buschmeister|Lachesis]] benommen das Märchen wiedergab.&amp;lt;ref&amp;gt;Constantin Hering: &amp;#039;&amp;#039;Einiges über das Schlangengift.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus-Henning Gypser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herings Medizinische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Burgdorf, Göttingen 1988, ISBN 3-922345-25-5, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[B. Traven]]s Novelle &amp;#039;&amp;#039;Macario&amp;#039;&amp;#039; (1950) (auch unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der dritte Gast&amp;#039;&amp;#039;), die 1953 durch die New York Times zur besten Kurzgeschichte des Jahres gewählt wurde, ist die leicht variierte Übertragung des Märchens &amp;#039;&amp;#039;Der Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039; in ein mexikanisches Umfeld. [[Anne Sexton]] erzählt es als Gedicht in &amp;#039;&amp;#039;Transformations&amp;#039;&amp;#039; (1971).&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Sexton: &amp;#039;&amp;#039;Godfather Death.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Transformations.&amp;#039;&amp;#039; Mariner, Boston / New York 2001, ISBN 978-0-618-08343-5, S. 31–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Whitley Strieber]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;Cat Magic&amp;#039;&amp;#039; wird &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039; als alte Geschichte aus dem Matriarchat erzählt, mit Schauermotiven wie Grimms &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr Gevatter]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Ärztin entkommt und ist verjüngt.&amp;lt;ref&amp;gt;Whitley Strieber: &amp;#039;&amp;#039;Cat Magic.&amp;#039;&amp;#039; Crossroad Press, Hertford 1987, ISBN 978-1-951510-60-2, S. 95–97.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Terry Pratchett]] schrieb &amp;#039;&amp;#039;[[Gevatter Tod]]&amp;#039;&amp;#039; (1987). In [[Jane Yolen]]s Parodie rettet er die Prinzessin und wird gehängt, weil er sie heiraten will.&amp;lt;ref&amp;gt;Jane Yolen: &amp;#039;&amp;#039;Godmother Death.&amp;#039;&amp;#039; In: Ellen Datlow, Terri Windling: &amp;#039;&amp;#039;Black Swan, White Raven.&amp;#039;&amp;#039; Prime, 1998, ISBN 978-0-8095-7254-0, S. 350–358.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Heiler [[Anthony William]] erzählt eine ähnliche Einweihungsgeschichte von sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Anthony William: Medical Medium. Secrets Behind Chronic and Mystery Illness and How to Finally Heal. Revised &amp;amp; Expanded Edition. Hay House, Carlsbad / New York City / London / Sydney / New Delhi 2021, ISBN 978-1-4019-6287-6, S. 12–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Erin A. Craig]]s Fantasy-Roman findet die Heilerin ihren eigenen Weg.&amp;lt;ref&amp;gt;Erin A. Craig: &amp;#039;&amp;#039;Das dreizehnte Kind.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 2025, ISBN 978-3-69086-002-4 (Original: &amp;#039;&amp;#039;The Thirteenth Child&amp;#039;&amp;#039;, 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
Laut Anthroposoph [[Rudolf Meyer (Anthroposoph)|Rudolf Meyer]] ist die Todesmacht immer, und zwar in verknöchernden Kräften von oben nach unten im Leib tätig. Der Arzt ist also hellsichtig. Er darf nicht „gegen das Schicksal“ heilen. Meyer nennt auch eine Schweizer Fassung vom „Gerechten Götti“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Weisheit der deutschen Volksmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Urachhaus, Stuttgart 1963, S. 243–244.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Edzard Storck]] zufolge führt die amoralisch wertfreie Haltung an eine Grenze, Heilung geschieht gleichsam mit dem Tod. Das Schlussbild erinnere an [[Platon]]s Gedanken in &amp;#039;&amp;#039;[[Politeia]]&amp;#039;&amp;#039;, wonach die Zahl der menschlichen Seelen immer gleich groß ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Edzard Storck: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Schöpfung in den Märchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; Turm Verlag, Bietigheim 1977, ISBN 3-7999-0177-9, S. 153–158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überraschend erscheint, dass der Tod bei den Füßen eine tödliche Krankheit darstellt und beim Kopf eine harmlose. In einigen Erzählungen ist es umgekehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;So z. B. bei B. Traven, &amp;#039;&amp;#039;Macario&amp;#039;&amp;#039;, Mexiko 1961, S. 64: „(...) denn wenn ich zu Häupten des Kranken stehe, wird er sterben, ganz gleich, ob du etwas tust oder nicht“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wird vielleicht angedeutet, dass der Tod die Menschen ja nicht vernichtet, sondern ihnen nur die physische Erdhaftung nimmt. Geht man weiterhin von einer Interpretation des Königs und seiner Tochter als Geist und Seele aus, handelt der Arzt vielleicht weise trotz seiner Vermessenheit, den Tod zu manipulieren, da er die geistige und seelische Gesundheit bewahrt. [[Hedwig von Beit]] deutet es so, dass am Kopf das Bewusstsein herrscht, zu Füßen die Unterwelt, letztlich verfügt der Tod aber frei. Er sei hier als geistiger Vater zu verstehen und vereint in sich Licht und Dunkelheit. In einer isländischen Variante lehrt er den Helden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hedwig von Beit: &amp;#039;&amp;#039;Symbolik des Märchens. Versuch einer Deutung.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Francke, Bern und München 1971, S. 112–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unglück des 13. Kindes treibt den armen Vater zum kopflosen Hilferuf an den Paten, von dem wie vom Arzt übernormale Fähigkeiten erwartet werden. Gott und Teufel lehnt er ab wegen Ungerechtigkeit bzw. moralischer Zweideutigkeit. Die Direktheit des Todes (der unabhängig von jeglicher Religion handelt) spricht ihn an. Sein Sohn erbt ihn als Lebensthema. Der Tod als Gleichmacher (in „gleich“ steckt ‚leich‘, also ‚denselben Körper habend‘) ist Gleichnis für die Paradoxien im Leben. Der Todeswunsch des verzweifelten Vaters wandelt sich im Sohn, das entspricht auch der Bedeutung der Taufe ({{B|Röm|6|3}}). Der Tod führt ihn zum Kraut im Walde, d.&amp;amp;nbsp;h. zur Heilkraft im Unbewussten (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Die drei Schlangenblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Gilgamesch]]). Der Arzt ist stets nur Heilgehilfe der Natur oder der Seele. Dabei sind Nahtoderfahrungen bzw. Synchronizitätsereignisse besonders eindrucksvoll. Auch im griechischen Mythos ist die Welt zwischen [[Zeus]], [[Poseidon]] und [[Hades]] aufgeteilt. Hades ist auch unsichtbar, der Eingang zu seiner Unterwelt liegt auch in Höhlen. Als Pluto verfügt er über Heilpflanzen und Reichtum. [[Herakles]] will ihn überlisten. [[Asklepios]], der berühmteste Arzt der antiken Welt, lernte beim heilkundigen [[Cheiron|Chiron]], dem Bruder des Totenfährmanns [[Charon (Mythologie)|Charon]], fand auch ein Heilkraut und wurde von Zeus’ Blitz erschlagen. Die Methode seiner Nachfolger umfasste einen Heilschlaf, wobei der Gott im Traum das Heilmittel verkündete (der Schlaf galt als des Todes Bruder). Nach [[Paracelsus]] basiert Heilkunde auf Erkenntnis vom „Licht der Natur“ (Philosophie), auf dem Wissen um die „Zeitigung“ des Todes (Astronomie), an die man sich halten muss, und auf Kenntnis der Heilmittel (Alchemie). Man kann [[Größenphantasie]]n bei einem so erfolgreichen jungen Arzt vermuten. Erstmals überwirft er sich als [[Trickster]] mit einer seiner Vatergestalten, um eine schon kranke Herrschaft künstlich zu verlängern, obwohl er nur sagen sollte „ob Genesung möglich wäre“. Die zweite Wunderheilung ist durch die Liebe motiviert, die durch schwierige Elternhäuser erschwert ist. Die Jenseitsfahrt in die Höhle mit Lichtern, tiefenpsychologisch eine Fahrt ins [[Das Unbewusste|Unbewusste]] mit Tod und Wiedergeburt des Ich, entspricht einer Schamanenweihe oder der Geburt in psychedelischen Erfahrungen. Die göttliche Strafe, wie bei [[Prometheus]]’ Feuerraub oder der Vertreibung aus dem Paradies, ist typisch abendländisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hark: &amp;#039;&amp;#039;Der Gevatter Tod. Ein Pate fürs Leben&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Kreuz Verlag, Zürich 1991, ISBN 3-268-00025-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eugen Drewermann]] zeigt, wie die Ablehnung herrschender Zwangsdogmen, nach denen Ablehnung des „lieben Gottes“ zur Verführung durch den Teufel ({{B|Mt|4|1–11}}) hätte führen müssen, bei der Lebenserfahrung des armen Mannes keine psychologische, sondern eine moralische Frage ist. Dieser praktische Atheismus und Pragmatismus passt zur modernen Medizin. Durch das Wagnis der Liebe wird der Arzt wieder Mensch und der Tod sein Feind (vgl. [[Inanna]], [[Isis]], [[Alkestis]], [[Orpheus]]). Wie mit der Verzweiflung umgegangen werden soll, bleibt offen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Drewermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Rapunzel, Rapunzel, laß dein Haar herunter. Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. dtv, München 2004, ISBN 3-423-35056-3, S. 283–315.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Homöopathie|Homöopathen]] verglichen das Märchen mit den Arzneimittelbildern von &amp;#039;&amp;#039;Causticum Hahnemanni&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Bomhardt: &amp;#039;&amp;#039;Symbolische Materia medica.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Verlag Homöopathie + Symbol, Berlin 1999, ISBN 3-9804662-3-X, S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Plumbum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jane Cicchetti: &amp;#039;&amp;#039;Träume, Symbole und Homöopathie. Archetypische Dimensionen des Heilens.&amp;#039;&amp;#039; Homöopathie + Symbol, Berlin 2010, ISBN 978-3-937095-16-5, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;, Trickfilm, [[Astoria-Film]], Österreich 1922 (Regie: Heinz Hanus)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Darbujan a pandrhola&amp;#039;&amp;#039; (Gevatter Tod), Spielfilm, 80 min., Tschechoslowakei 1960 (Regie: Martin Frič)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gevatter Tod (Film)|Gevatter Tod]]&amp;#039;&amp;#039;, Spielfilm, [[DEFA]]-Film, 76 min., DDR 1980 (Regie: [[Wolfgang Hübner (Regisseur)|Wolfgang Hübner]], Hauptdrehort: historische Altstadt von [[Görlitz]])&lt;br /&gt;
* [[Grimms Märchen (Anime)|Gurimu Meisaku Gekijō]], japanische Zeichentrickserie 1987, Folge 47: &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Macario (Film)|Macario]], mexikanischer Film 1960 nach der auf dem Märchen beruhenden Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Der dritte Gast&amp;#039;&amp;#039; von [[B. Traven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1951 und 1954 entstanden beim [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR Hamburg]] und bei [[Radio Bremen]] zwei Hörspiele in [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutscher Sprache]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Krut gegen den Dood&amp;#039;&amp;#039; (Kraut gegen den Tod) auf Grundlage des Märchens, welches von dem niederdeutschen Dichter [[Hans Heitmann]] neu gestaltet wurde und mit einem veränderten Schluss, in dem der Herrgott in das Geschehen eingreift und die jungen Leute frei gibt, versehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben zu den Produktionen:&lt;br /&gt;
* 1951: Krut gegen den Dood – Musik: [[Otto Tenne]]; Regie: [[Hans Freundt]], mit [[Hans Mahler]] (Der Herrgott), [[Hartwig Sievers]] (De Dood), [[Otto Lüthje]] (De Leege), [[Heinz Lanker]] (De Vadder), [[Heidi Kabel]] (De Mudder), [[Erwin Wirschaz]] (De Jung, naaher Dokter), [[Walter Scherau]] (De Senater), [[Georg Pahl (Schauspieler)|Georg Pahl]] (De Fährmann), [[Irmgard Harder]] (Stine) u. a.&lt;br /&gt;
Abspieldauer: 45&amp;#039;50 Minuten.&lt;br /&gt;
Das Tondokument ist noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1954: Kruut gegen den Dood – Musik: Otto Tenne; Bearbeitung: [[Eberhard Freudenberg]]; Regie: [[Walter A. Kreye]], mit [[Georg Gläseker]] (Us Herrgotts Stimm), [[Heinz Burmeister]] (De Dood), [[Hans Robert Helms]] (De Leege), [[Bernd Wiegmann]] (De Vadder), [[Ruth Bunkenburg]] (De Mudder), [[Jochen Schenck]] (De Jung, naher Dokter) u. a.&lt;br /&gt;
Abspieldauer: 84&amp;#039;57 Minuten.&lt;br /&gt;
Das Tondokument ist noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039;. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. 19. Auflage. Artemis &amp;amp; Winkler Verlag, Patmos Verlag, Düsseldorf / Zürich 1999, ISBN 3-538-06943-3, S. 247–250.&lt;br /&gt;
* Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Reclam-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 81–83, 461.&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Uther: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 105–108.&lt;br /&gt;
* Walter Scherf: &amp;#039;&amp;#039;Das Märchenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. C. H. Beck, München 1995, ISBN 978-3-406-51995-6, S. 495–499.&lt;br /&gt;
* Lothar Bluhm und Heinz Rölleke: &amp;#039;&amp;#039;„Redensarten des Volks, auf die ich immer horche“. Märchen – Sprichwort – Redensart. Zur volkspoetischen Ausgestaltung der Kinder- und Hausmärchen durch die Brüder Grimm.&amp;#039;&amp;#039; Neue Ausgabe. S. Hirzel Verlag, Stuttgart/Leipzig 1997, ISBN 3-7776-0733-9, S. 75–80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://maerchen.com/bechstein/gevatter-tod.php Märchen.com: Bechsteins &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;, 1847]&lt;br /&gt;
* [http://www.grin.com/de/e-book/105950/grimm-gebrueder-der-gevatter-tod-maerchenanalyse Facharbeit zum Märchen &amp;#039;&amp;#039;Der Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.erzaehlkarawane-ammersee.de/geschichtenundinterpretationen/bruedergrimm/gevattertod/gevattertod_interpretation.php Interpretation von Daniela Tax zu &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.maerchen.pushpak.de/gevatter_tod.html Interpretation von Undine &amp;amp; Jens zu &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20251018204357/https://www.maerchenatlas.de/deutsche-maerchen/grimms-marchen/gevatter-tod Märchenatlas.de zu &amp;#039;&amp;#039;Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;] ([[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* [https://www.surlalunefairytales.com/a-g/godfather-death/godfather-death-tale.html kommentiertes Märchen auf SurLaLuneFairytales.com (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://grimmbilder.fandom.com/de/wiki/Der_Gevatter_Tod_(Illustrationen) Illustrationen]&lt;br /&gt;
* [https://ia802504.us.archive.org/35/items/maerchen_grimm_1406_librivox/grimm_13_gevattertod_128kb.mp3 Grimms &amp;#039;&amp;#039;Der Gevatter Tod&amp;#039;&amp;#039;, gelesen von Hans Hafen (9:30)] ([[LibriVox]])&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/mediathek/video/koehlmeiers-maerchen-der-gevatter-tod-av:5c4896ea2fe8e400187c698c Nacherzählung von Köhlmeier (Video)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gevatter Tod #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bechsteins Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimms Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tod in der Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stoll</name></author>
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