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	<title>Der Frieden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Taxtman: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-06-10T15:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Drama&lt;br /&gt;
|T       = Der Friede(n)&lt;br /&gt;
|OT      = Εἰρήνη (Eirene)&lt;br /&gt;
|Gattung = Komödie&lt;br /&gt;
|OS      = [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]]&lt;br /&gt;
|Autor   = [[Aristophanes]]&lt;br /&gt;
|EJahr   = ca. [[421 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
|UA      = 421 v. Chr.&lt;br /&gt;
|UAort   = Athen&lt;br /&gt;
|OrtZeit = [[Antikes Griechenland]]: Dorf in [[Attika (Landschaft)|Attika]] und [[Olymp]]&lt;br /&gt;
|Pers    = * Trygaios, ein attischer Landmann&lt;br /&gt;
* Zwei Sklaven des Trygaios&lt;br /&gt;
* Zwei Töchterchen des Trygaios&lt;br /&gt;
* Hermes, der Gott&lt;br /&gt;
* Polemos, der Krieg&lt;br /&gt;
* Kydoimos, Daimon des Nahkampfs, sein Diener&lt;br /&gt;
* Der Chor, aus attischen Landleuten bestehend.&lt;br /&gt;
* Hierokles, ein Wahrsager&lt;br /&gt;
* Ein Sensenschmied&lt;br /&gt;
* Ein Helmbuschbinder&lt;br /&gt;
* Ein Brustpanzerschmied&lt;br /&gt;
* Ein Trompetenmacher&lt;br /&gt;
* Ein Helmschmied&lt;br /&gt;
* Ein Lanzenmacher&lt;br /&gt;
* Zwei Knaben&lt;br /&gt;
* Eirene, die Friedensgöttin, stumme Person&lt;br /&gt;
* Opora, die Fruchtgöttin, stumme Person&lt;br /&gt;
* Theoria, die Festesgöttin, stumme Person&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Frieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von [[Aristophanes]] geschriebene Komödie. Sie erhielt 421 v. Chr. den zweiten Preis bei den [[Dionysien]]. Es ist das einzige [[Akt (Theater)#Zahl der Akte|dreiaktige]] der erhaltenen Stücke des Dichters; es umfasst 1357 [[Vers]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Der griechische Winzer Trygaios fliegt auf einem Mistkäfer in den Olymp, um Zeus zu fragen, was er mit den ständig Krieg führenden Griechen im Sinn habe. Von [[Hermes]] erfährt er, dass die Götter sich wegen des Kriegslärms, angefacht durch athenische Politiker wie [[Perikles]], in höhere Himmelsebenen zurückgezogen haben und [[Eirene (Friedensgöttin)|Eirene, die Göttin des Friedens]], von [[Polemos]], dem personifizierten Krieg, in eine Schlucht gesperrt wurde. Polemos ist gerade dabei, einige griechische Städte im Mörser zu zerstampfen; [[Kydoimos]], sein Diener, hilft ihm dabei. Deswegen herrscht nun überall in Griechenlands Städten Krieg. Daraufhin holt Trygaios mit Hilfe des [[Chor (Theater)|Chors]] Eirene aus der Schlucht heraus und mit ihr Opora, die Göttin der Ernte, und Theoria, die Göttin der Festesfeier. Mit den drei Göttinnen fliegt Trygaios nach Hause und hält zunächst eine Opferzeremonie ab. Dabei erscheint der stets Krieg fordernde Seher Hierokles und will sie aufhalten, verlangt aber im Gegenzug einen Anteil an dem Opfertier. Trygaios und sein Sklave jagen den Heuchler davon. Ein Sensenschmied und ein Töpfer preisen anschließend den Winzer, weil sie am Frieden verdienen. Andererseits werfen ihm ein Lanzenmacher und ein Waffenhändler vor, sie um ihre Geschäfte gebracht zu haben. Das Schauspiel endet in der Hochzeitsfeier von Trygaios und Opora, und Trygaios gilt am Ende der Komödie als Wohltäter an Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeitliche Wahrnehmung ==&lt;br /&gt;
Eine frühe neuzeitliche Aufführung fand 1540 am [[Trinity College (Cambridge)|Trinity College]] statt. Das Stück diente neben &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wespen]]&amp;#039;&amp;#039; zu Beginn des 17. Jahrhunderts an der St.-Johann-Kirche in Hamburg als Schulliteratur. Im Jahr 1917 verfasste [[Hugo Blümner]] das Drama &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Frieden&amp;#039;&amp;#039;, in dem er Motive aus &amp;#039;&amp;#039;[[Die Acharner]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Frieden&amp;#039;&amp;#039; verschmolz. Eine ähnliche Kombination schuf [[Lion Feuchtwanger]] im Jahr 1918 mit seinem Stück &amp;#039;&amp;#039;Friede. Ein burleskes Spiel nach den ‚Acharnern‘ und der ‚Eirene‘ des Aristophanes&amp;#039;&amp;#039;. 1934 wurde Aristophanes’ Komödie auch in Paris auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philologe [[Jürgen Werner (Philologe)|Jürgen Werner]] bewertete Trygaios’ Ritt auf dem Mistkäfer als Parodie auf [[Pegasos (Mythologie)|Pegasosdarstellungen]] in [[Euripides]]’ Werken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Werner (Philologe)|Jürgen Werner]], [[Walter Hofmann (Altphilologe)|Walter Hofmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aristophanes. Komödien in zwei Bänden&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothek der Antike]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Volksverlag Weimar]], 1963, Band 1, Einleitung S. 55 ff., S. 307 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Hacks]] bearbeitete das Schauspiel 1962.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hacks: &amp;#039;&amp;#039;„Der Frieden“ nach Aristophanes&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1963. = edition suhrkamp 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albio C. Cassio, &amp;#039;&amp;#039;Commedia e partecipazione. La Pace di Aristofane.&amp;#039;&amp;#039; Napoli 1985&lt;br /&gt;
* S. Douglas Olson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aristophanes Peace.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1998&lt;br /&gt;
* [[Niklas Holzberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Aristophanes. Sex und Spott und Politik&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60592-5, S. 90–105&lt;br /&gt;
== Hochschulschriften ==&lt;br /&gt;
* Fabian Zogg: &amp;#039;&amp;#039;Lust am Lesen: Literarische Anspielungen im Frieden des Aristophanes&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-65972-0 (Dissertation Universität Zürich 2013).&lt;br /&gt;
* Stylianos Chronopoulos: &amp;#039;&amp;#039;Spott im Drama. Dramatische Funktionen der persönlichen Verspottung in Aristophanes’ &amp;#039;&amp;#039;Wespen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Frieden. Verlag Antike, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-938032-67-1 (Dissertation Universität Freiburg 2010, {{URN|nbn:de:bsz:25-opus-93735}}).&lt;br /&gt;
* Koen Vanhaegendoren: &amp;#039;&amp;#039;Die Darstellung des Friedens in den Acharnern und im Frieden des Aristophanes: stilistische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Münsteraner Beiträge zur klassischen Philologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 3), Lit, Münster 1996, ISBN 3-8258-2986-3 (Dissertation Universität Hamburg 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3atext%3a1999.01.0037 Griechischer Text von F. W. Hall und W. M. Geldart (Hrsg.)] im Perseus Project&lt;br /&gt;
* {{PGDW|aristoph/friede/friede}} (ohne Versnummern)&lt;br /&gt;
* [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3atext%3a1999.01.0038 Englische Übersetzung von Eugene O’Neill, Jr.] im Perseus Project&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Komödien von Aristophanes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frieden #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Komödie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altgriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:421 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Aristophanes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taxtman</name></author>
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