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	<title>Der Fall Gleiwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-18T18:02:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Fall_Gleiwitz&amp;diff=1751190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-06-26T13:57:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = Der Fall Gleiwitz 1961.jpg&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Der Fall Gleiwitz&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = DDR&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1961&lt;br /&gt;
| Länge            = 63&lt;br /&gt;
| FSK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Gerhard Klein (Regisseur)|Gerhard Klein]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         =&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kohlhaase]],&lt;br /&gt;
* [[Günther Rücker]],&lt;br /&gt;
* [[Klaus Wischnewski]] &amp;lt;small&amp;gt;(Dramaturgie)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[DEFA]], KAG „Berlin“ &lt;br /&gt;
| Musik            = [[Kurt Schwaen]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Jan Čuřík]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Evelyn Carow]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Hannjo Hasse]]: SS-Hauptsturmführer [[Alfred Naujocks|Naujocks]]&lt;br /&gt;
* [[Herwart Grosse]]: Gestapochef [[Heinrich Müller (Gestapo)|Müller]]&lt;br /&gt;
* [[Hilmar Thate]]: KZ-Häftling (Franz Honiok)&lt;br /&gt;
* [[Georg Leopold]]: [[Volksdeutsche]]r Franz Wyczorek&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kalweit]]: Volksdeutscher Hans-Wilhelm Kraweit&lt;br /&gt;
* [[Rolf Ripperger]]: Volksdeutscher Bieratzki&lt;br /&gt;
* [[Christoph Beyertt]]: Volksdeutscher Franz Sitte&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Woschick]]: Volksdeutscher Tutzauer&lt;br /&gt;
* [[Manfred Günther (Schauspieler)|Manfred Günther]]: Volksdeutscher Kühnel&lt;br /&gt;
* [[Rolf Ludwig]]: SS-Arzt (Dr. Straßburger)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Richter (Schauspieler)|Friedrich Richter]]: Jüdischer Professor&lt;br /&gt;
* [[Günter Naumann]]: SS-Mann in Uniform&lt;br /&gt;
* [[Paul-Dolf Neis]]: SD-Chef Gleiwitz&lt;br /&gt;
* [[Heinz Schröder (Schauspieler)|Heinz Schröder]]: SD-Chef Oppeln&lt;br /&gt;
* [[Margarete Taudte]]: Schlossbesitzerin&lt;br /&gt;
* [[Georg Gudzent]]: Schlossbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Heinz Isterheil]]: Sendeingenieur&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kögel]]: Leiter der Fechtschule&lt;br /&gt;
* [[Martin Angermann]]: Bunkerscharführer Z&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wallrabe]]: 1. SS-Mann in Zivil&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Göhler]]: 2. SS-Mann in Zivil&lt;br /&gt;
* [[Achim Wolff]]: Mechaniker&lt;br /&gt;
* [[Paul Bieleke]]: Hilfspolizist&lt;br /&gt;
* [[Jochen Diestelmann]]: Hauptmann&lt;br /&gt;
* [[Fritz Ernst Fechner]]: SS-Führer&lt;br /&gt;
* [[Werner Dissel]]: Volksschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans Bussenius]]: Studienrat&lt;br /&gt;
* [[Axel Triebel]]: Herr von Saxonia&lt;br /&gt;
* [[Kurt Mühlhardt]]: Major der Abwehr&lt;br /&gt;
* [[Horst Giesen]]: Mann im Verstärkeramt&lt;br /&gt;
* [[Marianne Christina Schilling]]: Dame mit Kind&lt;br /&gt;
* [[Harry Küster]]: 1. Herr mit Parteiabzeichen&lt;br /&gt;
* [[Horst Friedrich (Schauspieler)|Horst Friedrich]]: 2. Herr mit Parteiabzeichen&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Borkenhagen]]: SS-Mann&lt;br /&gt;
* [[Theresia Wider]]: Tochter aus gutem Hause&lt;br /&gt;
* [[Heinz Behrens]]: Offizier&lt;br /&gt;
* [[Hubert Hoelzke]]: Urlauber&lt;br /&gt;
* [[Walter E. Fuß]]: Mann mit Hut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Fall Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Spielfilm der [[DEFA]] aus dem Jahr 1961. Die Handlung wurde nach den Aussagen des SS-Mannes [[Alfred Naujocks]] vor britischen Vernehmungsbehörden und im [[Nürnberger Prozess]] minutiös rekonstruiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mediendienste.info/leihmedien/details.asp?qTitleNumber=8395735 |wayback=20140317170100 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Fall Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-10 14:51:21 InternetArchiveBot }} Landesmediendienste Bayern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Der Film behandelt den von der [[Schutzstaffel|SS]] inszenierten [[Überfall auf den Sender Gleiwitz]] am Abend des 31.&amp;amp;nbsp;August 1939, der der [[NS-Propaganda]] zusammen mit anderen Ereignissen als Vorwand zum [[Überfall auf Polen]] als Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfangseinstellung zeigt die Kinovorführung einer [[Die Deutsche Wochenschau|Wochenschau]], die [[Kriegsverherrlichung|kriegsverherrlichend]] über eine Militärparade berichtet. Unter den Zuschauern ist (in Zivil) SS-Hauptsturmführer [[Alfred Naujocks]], der in einigen Passagen des Films als Erzähler der Ereignisse aus seiner Sicht zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geheime Staatspolizei|Gestapochef]] [[Heinrich Müller (Gestapo)|Müller]] rekrutiert [[volksdeutsche]] SS-Angehörige, darunter Naujocks, um in Verkleidung Überfälle polnischer [[Freischärler]] auf deutsche Einrichtungen zu inszenieren. Parallel dazu werden einzelne polnische [[KZ-Häftling]]e an Orte im Grenzgebiet verlegt. Für die Einsatzgruppen werden polnische Uniformen und Waffen bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Platzierung eines [[Störgeräusch]]es verschafft sich Naujocks mit gefälschtem Dienstausweis und Uniform der [[Reichspost]] als angeblicher Störungstechniker Zutritt zum Sender (der nur als Relaisstation das Programm des Senders Breslau ausstrahlt und daher wenig Personal hat), um sich dort zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein KZ-Häftling soll –&amp;amp;nbsp;als angeblicher Täter präpariert&amp;amp;nbsp;– im Anschluss an den Überfall am Sender erschossen werden. Dazu wird ein [[Hilfspolizei|Hilfspolizist]] eingeweiht, der nachher aussagen würde, dass er auf einen Flüchtenden geschossen hätte. Ein gleichfalls eingeweihter Arzt verabreicht dem Häftling eine Injektion, die ihn für drei bis vier Stunden betäubt, so dass eine [[Obduktion]] ergeben würde, dass der Tod erst durch den Schuss eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe um Naujocks fährt nicht in Uniform, sondern in ziviler Kleidung mit zwei Wagen zum Sender. Auf dem Weg dahin übergibt ihnen die Gestapo den betäubten Häftling und für dessen Ermordung einen [[Mauser Modell 98|Karabiner K98]], wie ihn auch die örtliche Polizeistation hat. Ein Mann der Schutzstaffel übersteigt und öffnet das Tor zur Anlage, die Gruppe dringt in das Gebäude ein und sperrt die Techniker in den Keller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Schrank findet Naujocks das [[Notmikrofon]], unterbricht das Programm und lässt einen zweisprachigen Untergebenen einen deutsch und polnisch abgefassten Aufruf verlesen. Währenddessen zertrümmern die anderen einiges Mobiliar als Hintergrundgeräusche für die Sendung. Nach wenigen Minuten bricht Naujocks die Durchsage ab, die Gruppe verlässt den Sender, bevor die Polizei eintrifft, und ein Mann der Schutzstaffel erschießt den gerade erwachenden Häftling vor dem Sender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlusseinstellung gehen die Männer von der Kamera weg auf den [[Sendemast]] zu. Im Hintergrund ist zunächst ein Teil aus [[Hitlers Rede vor dem Deutschen Reichstag am 1. September 1939|Hitlers Radioansprache vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1939]] zu hören, die mit den Worten „Seit 5&amp;amp;nbsp;Uhr&amp;amp;nbsp;45 wird jetzt zurückgeschossen“ endet, gefolgt von der ersten Strophe des [[Deutschlandlied]]es. Darüber wird zum Schluss groß der Text „43.000.000 Tote“ geblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Filmaufnahmen erfolgten am Originalschauplatz in der Zeit von August 1960 bis März 1961. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studioabnahme der DEFA erhielt der Film problemlos, [[Slatan Dudow]] hatte sich ausgesprochen positiv geäußert. Trotzdem geriet &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039; anschließend heftig in die Kritik einiger SED-Kulturfunktionäre. Alfred Kurella, Verfechter des [[Sozialistischer Realismus|sozialistischen Realismus]] und Kandidat des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros]], fragte, warum das Positive, der antifaschistische Widerstand im Film völlig fehle und äußerte schließlich den Verdacht, der Film ästhetisiere und glorifiziere den Faschismus. Die Kritiker konnten sich aber nicht durchsetzen: Der Film wurde außer Konkurrenz zu den Festivals nach Edinburgh und Moskau geschickt und ab dem 24. August 1961 lief er auch in den Kinos der DDR. Im Nachklang kritisierte das [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK-Mitglied]] Arno Röder im [[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]] „Konzeption, Inhalt und künstlerische Aussage“ als „unzulänglich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Boykotthaltung des [[Interministerieller Ausschuß für Ost-West-Filmfragen|Interministeriellen Ausschusses]] der [[Adenauer]]-Regierung gegenüber DEFA-Produktionen konnte der Film erst zwei Jahre später in Westdeutschland im Rahmen von Filmclub-Veranstaltungen gezeigt werden. Teilweise hatten die Vorführungen juristische Folgen, so auch die Aufnahme eines Ermittlungsverfahren des Hamburger Generalstaatsanwalts gegen Naujocks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bz&amp;quot;&amp;gt;Berliner Zeitung: {{Webarchiv|url=https://www.berliner-zeitung.de/15151660 |wayback=20200506064628 |text=Vor fünfzig Jahren kam der Film &amp;quot;Der Fall Gleiwitz&amp;quot; in die Kinos |archiv-bot=2023-04-10 14:51:21 InternetArchiveBot }}, 17. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate zum Film ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der beeindruckende Film, ein Gleichnis auf mechanische Befehlsvollstreckung in einer totalitären Diktatur, überzeugt durch seine kühlen, geometrischen Bilder und eine Regie, die von allen Nebensächlichkeiten abstrahiert.|[[Lexikon des internationalen Films]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|54024|2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich wirke arrogant, eigne mich also vom Äußeren her für diese Rollen, die durch ihre gründliche Gestaltung … die ganze Gefährlichkeit dieser Verbrecher in SS-Uniform deutlich macht.|Der Hauptdarsteller [[Hannjo Hasse]] 1962 in einem Interview&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mdr.de/tv/programm/sendung755336.html |wayback=20171107020839 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0054864}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|0a9ea7ccdfa540ec9476a94272a8765d}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/der-fall-gleiwitz/ &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039;] bei der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Gerhard Klein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fall Gleiwitz #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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