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	<title>Der Doppelstaat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:22:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Doppelstaat&amp;diff=2498485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Rezeption */</title>
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		<updated>2026-01-19T15:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Titelblatt Doppelstaat 1974 Ernst Fraenkel.jpg|miniatur|hochkant|Titelblatt von &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe von 1974]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Studie des deutsch-amerikanischen [[Jurist]]en und [[Politikwissenschaft]]lers [[Ernst Fraenkel (Politikwissenschaftler)|Ernst Fraenkel]] (1898–1975) über den [[NS-Staat]]. Sie erschien erstmals um die Jahreswende 1940/41&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Ladwig-Winters erschien das Buch kurz vor Weihnachten 1940, nach von Brünneck zur Jahreswende 1940/41 (Simone Ladwig-Winters: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkel. Ein politisches Leben&amp;#039;&amp;#039;, S. 162; Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 14). Die [[Library of Congress]] gibt als Erscheinungsdatum [http://lccn.loc.gov/41002627 1941] an.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Dual State&amp;#039;&amp;#039;. Im Dezember 1974 legte die [[Europäische Verlagsanstalt]] die deutsche Übersetzung vor. Der Autor unterschied in seiner Arbeit den &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039;, dessen Handeln sich an [[Gesetz]]en orientiere, vom &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039;, der sich an [[Politik|politischen]] [[Zweck]]mäßigkeitsüberlegungen ausrichte. Fraenkels Studie gehört zur Standardliteratur über das nationalsozialistische Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Einschätzung als „Standardliteratur“ siehe etwa Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort zu diesem Band&amp;#039;&amp;#039;, S. 8 oder die Behandlung des &amp;#039;&amp;#039;Doppelstaates&amp;#039;&amp;#039; in Jürgen Danyel, Jan-Holger Kirsch, Martin Sabrow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Klassiker der Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 3-525-36024-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Ernst Fraenkel vertrat in der Endphase der [[Weimarer Republik]] als Rechtsanwalt mehrfach den Vorstand der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] und betrieb bis zur nationalsozialistischen Besetzung der Gewerkschaftshäuser (2. Mai 1933) gemeinsam mit [[Franz Neumann (Politikwissenschaftler)|Franz Neumann]] in [[Berlin]] eine Rechtsanwaltspraxis im Gebäude des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbands]], für den er als [[Syndikus]] tätig war. Von den [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverboten]] (→&amp;amp;nbsp;[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]) blieb Fraenkel als ehemaliger Frontsoldat des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zunächst verschont (→&amp;amp;nbsp;[[Frontkämpferprivileg]]). Bis 1938 übernahm er [[Mandat (Recht)|Mandate]] für Regimegegner. Zudem verfasste er Artikel für die Zeitschrift des [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|Internationalen Sozialistischen Kampfbunds]], einer [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsorganisation gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1938 arbeitete er heimlich an einer politisch-wissenschaftlichen Analyse des NS-Staates, die er später als „Urdoppelstaat“ bezeichnete. Als Material für diese Studie nutzte er Zeitungsberichte, Zeitschriftenaufsätze, Gesetze, Verordnungen, Gerichtsentscheidungen und eigene Erfahrungen. Diese Studie ist die einzige umfassende kritische Analyse des NS-Regimes, die zwischen 1933 und 1945 innerhalb Deutschlands erarbeitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkels Urdoppelstaat von 1938 und der Doppelstaat von 1941/1974&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Kein Gegner des Nationalsozialismus hatte sich in Deutschland selbst so intensiv mit seiner staatlichen Verfasstheit auseinandergesetzt und dies schriftlich dokumentiert. Niemand hatte es überhaupt gewagt, aus der Innenansicht die Strukturen dieses Staatsgebildes zu beleuchten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Simone Ladwig-Winters: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkel. Ein politisches Leben&amp;#039;&amp;#039;, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraenkel wollte mit seiner Darstellung vor der Vorstellung warnen, das herkömmliche Rechtssystem werde sich zumindest teilweise im „[[Drittes Reich|Dritten Reich]]“ erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Warte|Sozialistischen Warte]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte er 1937 unter einem [[Pseudonym]] den Aufsatz „Das Dritte Reich als Doppelstaat“, der bereits die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; nutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gieselher Schmidt: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/rezension-sachbuch-doppel-und-urdoppelstaat-111208.html &amp;#039;&amp;#039;Doppel- und Urdoppelstaat.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Juli 2000, Nr. 171, S. 12, abgerufen am 25. Dezember 2011. Zum biografischen Hintergrund siehe Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 9 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Aufsatz ist wiederveröffentlicht in Ernst Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften. Band 2: Nationalsozialismus und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Alexander von Brünneck. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1999, S.&amp;amp;nbsp;504–519, ISBN 3-7890-5826-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1938 [[Auswanderung|emigrierte]] Fraenkel über [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] in die USA. Dort überarbeitete er sein Manuskript, das mit Hilfe von [[Fritz Eberhard]] in französischem Diplomatengepäck kurz vor Fraenkels Emigration aus Deutschland heraus geschmuggelt worden war. Fraenkel entschärfte dabei genuin politische Passagen zugunsten einer stärker wissenschaftlichen Darstellungsweise. Außerdem fügte er einige Abschnitte ein, die dem [[angloamerikanisch]]en Leser ein leichteres Verständnis seiner Thesen ermöglichen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ganzen wurde dabei aus einer Schrift, die auch politische Funktionen übernehmen sollte und von der deutschen juristischen und [[Staatstheorie|staatstheoretischen]] Fachsprache geprägt war, eine Schrift mit eher politologischer und [[Soziologie|soziologischer]] Fachsprache.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkels Urdoppelstaat von 1938 und der Doppelstaat von 1941/1974&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Übersetzung des nun stark veränderten Manuskripts ins Englische besorgte [[Edward Shils]].&amp;lt;ref&amp;gt; Simone Ladwig-Winters: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkel. Ein politisches Leben&amp;#039;&amp;#039;, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Fraenkel gliederte seine Studie in drei Teile: Teil eins ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Rechtsordnung]] des Doppelstaates&amp;#039;&amp;#039; gewidmet. Im zweiten Teil analysiert der Autor dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Rechtswissenschaft|Rechtslehre]]&amp;#039;&amp;#039; und im dritten Teil steht die &amp;#039;&amp;#039;[[Rechtswirklichkeit]]&amp;#039;&amp;#039; des Doppelstaates im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftssystem des Nationalsozialismus besteht nach Fraenkel aus zwei Bereichen: Der &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; sei gekennzeichnet durch eine in einem Kulturstaat vertretbare  Rechtsordnung&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Fraenkel, &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 21, 99 f., zitiert nach [https://www.prinz.law/urteile/bundessozialgericht/BSG_Az_9a-RV-11-90--1990-04-02 BSG, Urteil vom 11. September 1991 - 9a RV 11/90], S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit tradierten und neuen [[Rechtsnorm|Rechtsvorschriften]], die grundsätzlich auf Berechenbarkeit angelegt und in dieser Funktion der Aufrechterhaltung der [[Kapitalismus|privatkapitalistischen]] [[Wirtschaftsordnung]] dienlich seien. In dieser Sphäre hätten Gesetze, [[Entscheidung (Gericht)|Gerichtsentscheidungen]] und [[Verwaltungsakt (Deutschland)|Verwaltungsakte]] nach wie vor Gültigkeit; das [[Eigentum|Privateigentum]] sei geschützt – allerdings nicht das der [[Juden]], die außerhalb jeder rechtlichen Norm stehen –&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Ernst Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 2., durchgesehene Auflage, 2001, S. 141–149.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Vertragsrecht]] weiterhin wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied dazu sei der &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; ein politisches Terrorsystem „der unbeschränkten Willkür und Gewalt, das durch keinerlei rechtliche Garantien eingeschränkt“ werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Fraenkel, &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 1984, S. 21, 26 ff., 136  ff., zitiert nach BSG, Urteil vom 11. September 1991 - 9a RV 11/90, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier dominierten Überlegungen der situativ-politischen Zweckmäßigkeit. Entscheidungen würden „nach Lage der Sache“&amp;lt;ref&amp;gt;Formulierung bei Ernst Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 2., durchgesehene Auflage, 2001, S. 113, dort in Anführungszeichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; getroffen. In diesem Sektor „fehlen die Normen und herrschen die Maßnahmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fraenkel, zitiert nach Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die Transformation des Ausnahmezustands …&amp;#039;&amp;#039; Version: 1.0, in: &amp;#039;&amp;#039;Docupedia-Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2011, S. 3. Originalformulierung: Ernst Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 2., durchgesehene Auflage, 2001, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraenkel betonte, dass der &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; sich im Zweifel gegen den &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; durchsetzen könne – die [[Antisemitismus|Judenverfolgung]] im NS-Staat sei dafür ein zentrales Beispiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu dieser Kernthese siehe Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Was als politisch gelte und damit dem &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; zugehöre, entschieden nicht [[Gericht]]e, sondern politische Instanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Joachim Detjen: &amp;#039;&amp;#039;Fraenkel, Ernst (28. Dezember 1898 Köln; † 28. März 1975 Berlin) Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039; (2001).&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraenkel hob zudem hervor, dass mit dem Begriff des &amp;#039;&amp;#039;Doppelstaates&amp;#039;&amp;#039; nicht das vorgebliche Nebeneinander von Partei und Staat gemeint sei. Ihm komme es stattdessen darauf an, das gesamte Geflecht der öffentlichen Institutionen in den Blick zu nehmen, die sowohl im &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; als auch im &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; agieren könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die Transformation des Ausnahmezustands …&amp;#039;&amp;#039; Version: 1.0, in: &amp;#039;&amp;#039;Docupedia-Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2011, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fraenkel ist der nationalsozialistische Doppelstaat durch eine Symbiose von Großindustrie und der NSDAP gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Wippermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Umstrittene Vergangenheit. Fakten und Kontroversen zum Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1998, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraenkel begriff in seiner Studie die [[Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat|Reichstagsbrandverordnung]] vom 28. Februar 1933 als „Verfassungsurkunde des Dritten Reiches“. Mit dieser Betonung der Ausnahmegesetzgebung glich er seinem Widersacher [[Carl Schmitt]], dem „Kronjuristen des Dritten Reiches“ ([[Waldemar Gurian]]), der die Entscheidung über den [[Ausnahmezustand]] zum zentralen Merkmal politischer [[Souveränität]] stilisiert hatte. Während dieser jedoch einer [[Dichotomie|dichotomischen]] Freund-Feind-Unterscheidung in der Politik das Wort redete und nur absolute Zustände des Entweder-oder anerkannte, unterstrich Fraenkel die Dynamik der Ausnahmegesetzgebung im NS-Staat und erkannte eine Vielzahl von [[Transformation (Politikwissenschaft)|Transformationsprozessen]] der [[Politisches System|politischen Ordnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die Transformation des Ausnahmezustands …&amp;#039;&amp;#039; Version: 1.0, in: &amp;#039;&amp;#039;Docupedia-Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2011, S. 2 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;The Dual State&amp;#039;&amp;#039; wurde von der amerikanischen Öffentlichkeit bereits kurz nach Erscheinen intensiv wahrgenommen. In Deutschland war das Buch hingegen auch nach 1945 nur schwer zu bekommen. [[Karl Dietrich Bracher]] bezeichnete es in einer Fußnote seines Werks &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Diktatur&amp;#039;&amp;#039; (1969) zwar als „grundlegend“, setzte sich aber nicht weiter mit Fraenkels Studie auseinander. Auch [[Martin Broszat]] erwähnte es in seiner Studie &amp;#039;&amp;#039;Der Staat Hitlers&amp;#039;&amp;#039; (1969) nur an einer Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Ausführungen und Nachweise bei Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 14 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraenkel wollte sich aus persönlichen Gründen nach 1945 eigentlich nicht mehr mit dem NS-Staat befassen. Schließlich ließ er sich dazu überreden, an einer deutschsprachigen Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Dual State&amp;#039;&amp;#039; mitzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Fassung, die 1974 erschien, fand große Verbreitung und Anerkennung; die drei Zentralbegriffe &amp;#039;&amp;#039;Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; wurden umfassend rezipiert und bei der Analyse des nationalsozialistischen Deutschen Reiches häufig verwendet. Fraenkels Studie erwies sich dabei als ein wichtiger Impuls für eine differenzierte [[NS-Forschung|Herrschaftsanalyse des NS-Staates]], die ab Ende der 1960er Jahre einsetzte, das Bild eines [[monolith]]ischen Führerstaates in Frage stellte und eine [[Anarchismus|anarchische]] [[Polykratie]] unterstellte. Auch das [[Bundessozialgericht]] griff Fraenkels Überlegungen auf, indem es am 11. September 1991 in einer [[Grundsatzentscheidung]] die Todesurteilspraxis von [[Wehrmacht]]sgerichten dem &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; zuordnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Rezeption nach 1974 siehe Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers (2001)&amp;#039;&amp;#039;, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Bedeutung des &amp;#039;&amp;#039;Doppelstaates&amp;#039;&amp;#039; für die funktionalistische beziehungsweise strukturalistische Interpretation des Dritten Reiches siehe [[Klaus Hildebrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich&amp;#039;&amp;#039; (= [[Oldenbourg Grundriss der Geschichte]], Bd. 17). 6., neubearb. Auflage. Oldenbourg, München 2003, S. 164 f, ISBN 3-486-49096-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraenkel selbst meinte, der Doppelstaat der Vorkriegszeit habe sich durch die Dynamik des Maßnahmenstaates nach Kriegsbeginn in den &amp;#039;&amp;#039;Unstaat&amp;#039;&amp;#039;, wie er in [[Behemoth (Franz Neumann)|Franz Neumanns &amp;#039;&amp;#039;Behemoth&amp;#039;&amp;#039;]] beschrieben wurde, verwandelt. [[Michael Wildt]] widersprach dieser These und betonte, der &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; habe den althergebrachten &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; zerschlagen, aber keinen &amp;#039;&amp;#039;Unstaat&amp;#039;&amp;#039; erzeugt, sondern eine neue [[Rassismus|rassistische]] Rechtsordnung. Den „positiv aufbauenden Kräften des Volkes“ ([[Werner Best]]), den „[[Volksgenosse]]n“ sollte der &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; Normensicherheit gewähren und zugleich rassisch definierte Ungleichheit als Ordnungsprinzip festschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Ordnung der Volksgemeinschaft. Ernst Fraenkels „Doppelstaat“ neu betrachtet&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 58–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Belegstelle W. Best: &amp;#039;&amp;#039;Neubegründung des Polizeirechts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Akademie für deutsches Recht&amp;#039;&amp;#039;, 1937, S. 132–152, insbes. S. 133. Fraenkel bezieht sich auf Best in: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 2., durchgesehene Auflage, 2001, S. 118. Zur Verbindung Fraenkel-Best siehe ferner [[Ulrich Herbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903–1989.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 1996, S. 179 f, ISBN 3-8012-5019-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesellschaftshistoriker [[Hans-Ulrich Wehler]] verknüpft Fraenkels Begriffsdichotomie mit den [[Herrschaft#Soziologie|Idealtypen legitimer Herrschaft]], die [[Max Weber]] kurz vor seinem Tod 1920 skizziert hatte. Danach basierte Hitlers Herrschaft im Wesentlichen auf den ihm zugeschriebenen [[Charismatische Herrschaft|charismatischen]] Eigenschaften, die [[revolution]]äre Maßnahmen und Personalentscheidungen außerhalb der bestehenden Ordnung rechtfertigten. Bei der Institutionalisierung einer solchen Herrschaft drohe stets ihre Verfestigung in [[Bürokratie|bürokratische]] Formen, woraus sich eine Doppelhierarchie von konventionell bürokratischen und charismatisch legitimierten Eliten bilde: In der Zeit des Nationalsozialismus sei dies eben der Doppelstaat gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Wehler: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 557 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; auch zur Analyse des [[Stalinismus]] verwendet worden. Der am [[Institut für Zeitgeschichte]] arbeitende Historiker [[Jürgen Zarusky]] analysierte vor diesem Hintergrund die rechtsgeschichtliche Entwicklung von ordentlicher Gerichtsbarkeit und außerjustiziellen Maßnahmen in der [[Sowjetunion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Zarusky |url=http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/Netzwerk/Dateien/Zarusky_Justiz.pdf |titel=Die stalinistische und die nationalsozialistische Justiz. Eine Problemskizze unter diktaturvergleichender Perspektive |werk=ku-eichstaett.de |zugriff=2011-12-26 |format=PDF; 257&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120130222830/http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/Netzwerk/Dateien/Zarusky_Justiz.pdf |archiv-datum=2012-01-30   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bochumer Kollege [[Stefan Plaggenborg]] ging der Frage nach, auf welche Weise sich der stalinistische &amp;#039;&amp;#039;Maßnahmenstaat&amp;#039;&amp;#039; in einen poststalinistischen &amp;#039;&amp;#039;Normenstaat&amp;#039;&amp;#039; transformiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Plaggenborg: &amp;#039;&amp;#039;Experiment Moderne. Der sowjetische Weg&amp;#039;&amp;#039;, Campus Verlag, Frankfurt am Main [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2006, ISBN 3-593-38028-5. Siehe hierzu auch die [https://www.gbv.de/dms/faz-rez/FD1N20060901772253.pdf Rezension] von [[Stefan Breuer]] in: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1.&amp;amp;nbsp;September 2006, S. 41, abgerufen am 26. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweise auf Verwendung der Begrifflichkeiten Fraenkels in der Stalinismusforschung bei Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die Transformation des Ausnahmezustands …&amp;#039;&amp;#039; Version: 1.0, in: &amp;#039;&amp;#039;Docupedia-Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2011, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Bezug auf die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] hat [[Gesine Schwan]] argumentiert, der Begriff „[[Unrechtsstaat]]“ sei unangemessen, adäquat sei hingegen, von einem &amp;#039;&amp;#039;Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen, in dem die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] jederzeit die Rechtsförmigkeit von Verfahren habe aussetzen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gesine Schwan |url=https://www.zeit.de/2009/27/Oped-Schwan |titel=In der Falle des Totalitarismus |werk=[[Die Zeit]] |datum=2009-06-25 |zugriff=2012-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
[[File:Ernst Fraenkel The Dual State 1969 title.jpg|thumb|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;The Dual State&amp;#039;&amp;#039; (1969)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Dual State. A Contribution to the Theory of Dictatorship&amp;#039;&amp;#039;. Transl. from the German by E. A. Shils, in collaboration with Edith Lowenstein and [[Klaus Eugene Knorr|Klaus Knorr]], [[Oxford University Press]], New York [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Dual State. A Contribution to the Theory of Dictatorship&amp;#039;&amp;#039;. Transl. from the German by E. A. Shils, in collaboration with Edith Lowenstein and Klaus Knorr, Octagon Books, New York 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat. Recht und Justiz im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. Rückübers. aus dem Englischen von Manuela Schöps in Zusammenarbeit mit dem Verfasser, [[Europäische Verlagsanstalt]], Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-434-20062-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Il doppio state. Contributo alla teoria della dittatura&amp;#039;&amp;#039;, Prefazione di [[Norberto Bobbio]], [[Einaudi]], Torino 1983, ISBN 88-06-05624-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat. Recht und Justiz im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. Aus d. Amerikanischen rückübersetzt von Manuela Schöps in Zusammenarbeit mit dem Autor, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-596-24305-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Urdoppelstaat [1938]&amp;#039;&amp;#039;, in: Ernst Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften. Band 2: Nationalsozialismus und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Alexander von Brünneck]]. [[Nomos Verlag]]sgesellschaft, Baden-Baden 1999, S. 267–473, ISBN 3-7890-5826-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 2., durchgesehene Auflage, hrsg. und eingel. von Alexander von Brünneck, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001, ISBN 3-434-50504-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Brünneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort des Herausgebers zur 2. Auflage (2001).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, 2., durchgesehene Auflage, hrsg. und eingel. von Alexander von Brünneck, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001, ISBN 3-434-50504-0.&lt;br /&gt;
* Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkels Urdoppelstaat von 1938 und der Doppelstaat von 1941/1974.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hubertus Buchstein]], Gerhard Göhler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Sozialismus zum Pluralismus, Beiträge zu Werk und Leben Ernst Fraenkels&amp;#039;&amp;#039;, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, S. 29–42, ISBN 3-7890-6869-1.&lt;br /&gt;
* Alexander von Brünneck: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort zu diesem Band&amp;#039;&amp;#039;, in: Ernst Fraenkel: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften. Band 2: Nationalsozialismus und Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Alexander von Brünneck. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1999, S. 7–32, insb. S. 8–22, ISBN 3-7890-5826-2.&lt;br /&gt;
* Joachim Detjen: &amp;#039;&amp;#039;Fraenkel, Ernst (28. Dezember 1898 Köln; † 28. März 1975 Berlin) Der Doppelstaat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg W. Oesterdiekhoff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der soziologischen Werke&amp;#039;&amp;#039;, Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2001, [http://books.google.de/books?id=xfOwDwa3nR0C&amp;amp;pg=PA201&amp;amp;dq=Doppelstaat+Normenstaat+Ma%DFnahmenstaat&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=orn1Tsy2DsnU8QPI5_2pAQ&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=Doppelstaat%20Normenstaat%20Ma%C3%9Fnahmenstaat&amp;amp;f=false S. 201 f], ISBN 3-531-13255-5.&lt;br /&gt;
* Sören Eden: &amp;#039;&amp;#039;[https://zeithistorische-forschungen.de/2-2019/5726 Fraenkels »Doppelstaat« als Rechtsgeschichte. Arbeitsrecht und Politik während der NS-Diktatur]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeithistorische Forschungen]] 16 (2019), S. 278–299.&lt;br /&gt;
* [[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fraenkel. Ein politisches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-593-38480-1, S. 123–125, S. 139–149 und S. 325–327.&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Ordnung der Volksgemeinschaft. Ernst Fraenkels „Doppelstaat“ neu betrachtet&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mittelweg 36]], 12 (2003) H. 2, S. 45–61. (Überarbeitete und erweiterte Fassung der Antrittsvorlesung Wildts vor der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]] am 24. April 2002)&lt;br /&gt;
* Michael Wildt: [https://docupedia.de/zg/Fraenkel,_Der_Doppelstaat &amp;#039;&amp;#039;Die Transformation des Ausnahmezustands. Ernst Fraenkels Analyse der NS-Herrschaft und ihre politische Aktualität.&amp;#039;&amp;#039;] Version: 1.0, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Docupedia-Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2011, (Wiederveröffentlichung von: Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;Die Transformation des Ausnahmezustands. Ernst Fraenkels Analyse der NS-Herrschaft und ihre politische Aktualität.&amp;#039;&amp;#039;  In: Jürgen Danyel, Jan-Holger Kirsch, Martin Sabrow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Klassiker der Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, S. 19–23, ISBN 3-525-36024-X).&lt;br /&gt;
* Alexander von Brünneck, [[Horst Dreier]], Michael Wildt: &amp;#039;&amp;#039;ad Ernst Fraenkel. Der Doppelstaat&amp;#039;&amp;#039;, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2021, ISBN 978-3-86393-113-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.nytimes.com/2025/05/03/world/trump-dual-state.html Amanda Taub, The Frightening Precedents for Trump&amp;#039;s &amp;#039;Legal Abyss&amp;quot;. The &amp;#039;dual-state theory&amp;#039; explains how authoritarians bend the law to their will], in: The New York Times, 3. Mai 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norberto Bobbio: [http://www.libertaegiustizia.it/upload/FRAENKEL_Il%20DOPPIO%20STATO_Introduzione%20Bobbio.pdf Vorwort zur italienischen Ausgabe] (Abruf am 25. Dezember 2011; PDF; 167&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Helmut Ridder]]: [https://www.zeit.de/1970/24/der-doppelstaat &amp;#039;&amp;#039;Der Doppelstaat. Die Ehe von Kapitalismus und NS-Diktatur&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Die Zeit]], Nr. 24, 12. Juni 1970, S. 47 (Abruf am 25. Dezember 2011).&lt;br /&gt;
* Hauke Schüler: [https://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/05-1/fraenkel.htm &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft als Therapie. Ernst Fraenkels „Der Doppelstaat“ wiedergelesen&amp;#039;&amp;#039;] (Abruf am 24. Dezember 2011).&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://docupedia.de/zg/Fraenkel,_Der_Doppelstaat Der Doppelstaat]&amp;#039;&amp;#039;, Version 1.0, in [[Docupedia-Zeitgeschichte]], 1. Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|7. Januar 2012|98014042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7735027-3|VIAF=214844368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doppelstaat #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:NS-Forschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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