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	<title>Der Bauer und der Teufel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T19:49:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Bauer_und_der_Teufel&amp;diff=850503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-13T12:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Bauer und der Teufel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Märchen]] ([[Aarne-Thompson-Index|ATU]] 1030). Es steht in den [[Grimms Märchen|Kinder- und Hausmärchen]] der [[Brüder Grimm]] ab der 5. Auflage von 1843 an Stelle 189 (KHM 189) und basiert auf [[Ludwig Aurbacher]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Teufel und der Bauer&amp;#039;&amp;#039; in seinem &amp;#039;&amp;#039;Büchlein für die Jugend&amp;#039;&amp;#039; von 1834&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aurbacher&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Aurbacher]] |Titel=Der Teufel und der Bauer |Sammelwerk=Ein Büchlein für die Jugend. Enthaltend die Legende von Placidus und seiner Familie, das Mährchen von Marien-Kind, die Volkssagen vom Untersberg, nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien |Nummer=X (Nr. 10) |Verlag=[[Cotta’sche Verlagsbuchhandlung|J. G. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung]], Stuttgart / Tübingen, Literarisch-Artistische Anstalt |Ort=München |Datum=1834 |Seiten=249–252 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10104859?page=257}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Ein Bauer findet in der Abenddämmerung auf seinem Feld einen glühenden Kohlehaufen. Darauf sitzt ein kleiner schwarzer Teufel, der angibt auf einem riesigen Schatz zu sitzen. Der Bauer ist sehr klug und will den Schatz, der ihm seiner Meinung nach gehört, da er auf seinem Feld liegt. Der Teufel will ihm den Schatz überlassen, wenn er ihm zwei Jahre die Hälfte der Ackerfrüchte gibt. Der Bauer verspricht ihm den Teil, der über der Erde wächst, und pflanzt lauter Rüben. Das zweite Jahr will der Teufel tauschen, da pflanzt der Bauer jedoch Weizen. Der geprellte Teufel fährt in eine Schlucht und der Bauer bekommt den Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Grimms Anmerkung nennt die Quelle bei Aurbacher &amp;#039;&amp;#039;S. 249–251&amp;#039;&amp;#039;. Schlecht sei dort der Schluss, dass Teufel und Bauer wetten, wer mehr Hitze aushält, besser in &amp;#039;&amp;#039;einer mündlichen Erzählung bei [[Karl Viktor Müllenhoff|Müllenhoff]] S. 278&amp;#039;&amp;#039;: Der Teufel droht dem erschrockenen Bauer, sich mit ihm zu kratzen. Die Bäuerin zeigt ihm einen Riss im Eichentisch und sagt, ihr Mann sei noch beim Schmied zum Nägelschärfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karl Müllenhoff]] |Titel=Die getheilte Ernte |Sammelwerk=Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg |Band=Drittes Buch |Nummer=CCCLXXVII (Nr. 377) |Verlag=Schwers’sche Buchhandlung |Ort=Kiel |Datum=1845 |Seiten=278 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aurbachers Text ist auch sonst ausführlicher: Der Teufel wählt erst das unter der Erde, weil er die Saat hat in den Boden fallen sehen, dann steht er mit den seinen und den Stoppeln neben dem Bauer am Markt und wird ausgelacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3884767178|Seiten=472–475, 580–581}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aurbacher&amp;quot; /&amp;gt; Grimm nennt noch: Dänisch bei [[Just Mathias Thiele|Thiele]] 2, 249; estnisch in &amp;#039;&amp;#039;Reinhart Fuchs CCLXXXVIII&amp;#039;&amp;#039;, wo der Bär am Schluss durch List des Fuchses getötet wird beim Versuch, die Ochsen wegzunehmen; französisch bei [[François Rabelais|Rabelais]] &amp;#039;&amp;#039;4, Cap. 45–47&amp;#039;&amp;#039;; [[Friedrich Rückert|Rückerts]] Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der betrogene Teufel&amp;#039;&amp;#039; nach arabischer Quelle. &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Volksglauben müssen Früchte, die über der Erde wachsen, in zunehmendem Licht gesät werden, die unter der Erde in abnehmendem.&amp;#039;&amp;#039; In der Normandie erzähle man sich vom Wettstreit um die schönste Kirche, der Teufel baute eine aus Stein, [[Michael (Erzengel)|St. Michael]] aber aus Eis. Als sie schmilzt, wählt der Teufel das obere Kraut, Michael behält das in der Erde. &amp;#039;&amp;#039;Vergl. Deutsche Mythologie 678. 980. 981.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3150031931|Seiten=271–272, 512}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähltyp [[Aarne-Thompson-Index|AaTh]] 1030 &amp;#039;&amp;#039;Ernteteilung&amp;#039;&amp;#039; ist in ganz Europa belegt, seltener mit anderen Akteuren (Heiliger, Frau, Eulenspiegel, Fuchs, Ziege vs. Troll, Naturgeist, Wolf), anderen Teilungsobjekten, Teilungsprinzipien oder als Eingang einer weiteren Erzählkette. Ältester Beleg ist [[Juan Mannel]]s &amp;#039;&amp;#039;De lo que contescio al Bien et al Mal&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;El Conde Lucanor&amp;#039;&amp;#039; (14. Jahrhundert), mit Kratzwette zuerst in [[François Rabelais|Rabelais]]’ &amp;#039;&amp;#039;Gargantua&amp;#039;&amp;#039; 4, Kap. 45–47 &amp;#039;&amp;#039;Le Diable de Papefiguière&amp;#039;&amp;#039;, die vielleicht aus arabischen Quellen schöpften. Die Akteure Bauer und Teufel sind nur für Europa typisch. Man vermutet ursprünglich dualistische Schöpfungsmythen von Göttern und Widersachern (wie in [[Des Herrn und des Teufels Getier|KHM 148]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Köhler, Ines: Ernteteilung. In: Enzyklopädie des Märchens. Band 4. S. 225–234. Berlin, New York, 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans-Jörg Uther]] beobachtet, dass der Teufel zum 19. Jahrhundert hin immer öfter nur Spielball der Listigen ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783110194418|Seite=388}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Der Bärenhäuter|KHM 101]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3538069433|Seiten=770–771}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3150031931|Seiten=271–272, 512}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3884767178|Seiten=472–475, 580–581}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783110194418|Seite=388}}&lt;br /&gt;
*Köhler, Ines: Ernteteilung. In: Enzyklopädie des Märchens. Band 4. S. 225–234. Berlin, New York, 1984.&lt;br /&gt;
*Wehse, Rainer: Frau als unbekanntes Tier. In: Enzyklopädie des Märchens. Band 5. S. 192–199. Berlin, New York, 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Der Bauer und der Teufel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauer Und Der Teufel #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimms Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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