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	<title>Deputatlohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:41:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deputatlohn&amp;diff=217671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: ungeeigneten Link gem. Portal:Recht/Weblinks und Belege ersetzt.</title>
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		<updated>2025-10-23T09:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ungeeigneten Link gem. &lt;a href=&quot;/index.php?title=Portal:Recht/Weblinks_und_Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Portal:Recht/Weblinks und Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Portal:Recht/Weblinks und Belege&lt;/a&gt; ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Holsten Haustrunk.jpg|mini|Besonders gekennzeichnete [[Bierflasche]] für den [[Haustrunk]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deputatlohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus [[Lateinische Sprache|Lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;deputare&amp;#039;&amp;#039;, „zuweisen“) ist in der [[Wirtschaft]] ein aus [[Naturalien|Naturalleistung]] bestehender Anteil des [[Arbeitsentgelt|Lohns oder Gehalts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
[[Landarbeiter]] erhielten noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts Deputatlohn, dazu gehörten freie Wohnung, [[Kleinvieh]] oder die Nutzung von Obst- und Gemüsegarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Büsch: [http://books.google.de/books?id=rasgAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA578&amp;amp;dq=deputatlohn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=W2yHUvyHNsSE4AS_poDICA&amp;amp;ved=0CG8Q6AEwCg#v=onepage&amp;amp;q=deputatlohn&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Das 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;] 1992, S. 578.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Arbeitsentgelt in Naturalleistungen stammte aus einer Zeit, in der die Bedeutung des Geldes als Vergleichsmaß aufgrund fehlender (vorzugsweise lokaler) Einkaufsquellen gering war. Wichtig waren solche Vorteile in abgelegenen Gegenden, in denen im 18. und 19. Jahrhundert keine Geschäfte oder nur betriebseigene Läden vorhanden waren. Der [[Arbeitgeber]] entlohnte seinen [[Arbeitnehmer|Lohnarbeiter]], indem er das zur Verfügung stellte, was im Produktionsprozess ohnehin anfiel. Teilweise wurden Naturalleistungen im [[Tarifvertrag|Beschäftigungsvertrag]] festgelegt. Teilweise wurden auch [[Koppelprodukt]]e oder Reststoffe, die nicht oder nur schlecht vermarktet und/oder transportiert (z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund geringer Haltbarkeit) werden konnten, als Deputatlohn abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die Anwendung von Deputatlöhnen wurde durch das [[Truckverbot]] stark begrenzt. Dennoch sind noch Rabatte oder ähnliche Formen in individuellen Arbeitsverträgen geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deputatkohle ===&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Hausbrand (Brennstoff)|Hausbrand]]&amp;#039;&amp;#039; wird dem aktiven Bergmann ermöglicht, seinen Eigenbedarf zu decken. Deputatkohle sollte den Bergleuten zum Kochen und Heizen in der eigenen Wohnung dienen. Deputatkohlen waren als Sachleistungen Lohnbestandteil und in den Tarifverträgen des Bergbaues festgelegt. {{&amp;quot;|Bis zu sieben Tonnen Kohle stehen einem aktiven Kumpel jährlich zu.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz2009&amp;quot;&amp;gt;[http://www.derwesten.de/wirtschaft/kohle-und-bier-gibts-fuer-mitarbeiter-gratis-id87149.html &amp;#039;&amp;#039;Kohle und Bier gibt’s für Mitarbeiter gratis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|WAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Anspruch eines Bergmanns wurde der „Bergmannsversorgungsschein auf Hausbrand“ (§ 9 Abs. 1 Satz 1 BVSG NRW) ausgegeben. Anstelle von Hausbrandkohlen können Bergleute eine Energiebeihilfe („Kohlegeld“) erhalten, da nur noch in wenigen Haushalten mit Kohle geheizt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]], 16. März 2015, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Gesamtverband Steinkohle]] und die [[IG Bergbau, Chemie, Energie]] schlossen 2016 einen Tarifvertrag, demzufolge die Bergleute noch bis Ende 2018 (dann wurde der deutsche Steinkohlenbergbau eingestellt) mit Deputatkohle aus eigener Förderung beliefert und ab 2019 durch die Energiebeihilfe entschädigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Steinkohle. Das Mitarbeitermagazin der RAG Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2017, Heft 4, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Menschen, die in Bergbau oder Verarbeitung der [[Braunkohle]] tätig sind, erhielten teilweise Deputatkohle. Bei der Herstellung von [[Klütten]] war es üblich, dass [[Klüttenbäcker]] so viele Klütten erhielten, wie sie zum Hausbrand selbst benötigten. Teilweise wurde auch minderwertige oder schlecht zu verarbeitende Kohle wie [[Xylit (Kohle)|Xylit]] als Deputatlohn abgegeben. Auch in [[Brikettfabrik]]en wurde teilweise ein Teil des Lohns in Form von Deputatkohle ausgezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergmannsschnaps ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trinkbranntwein für Bergarbeiter}}&lt;br /&gt;
In den „harten Berufen“ – wie dem [[Bergbau]], der [[Glasindustrie]] oder den [[Ziegelei]]en – wurde der Trinkalkohol als Deputatleistung abgegeben. Der Bergmannsschnaps war ein auf Trinkstärke verdünnter [[Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs|Primasprit]]. Für diesen gab es in Drogerien oder ähnlichen Geschäften gesonderte Aromen und Zusatzstoffe, die dem Schnaps eine Geschmacksnote gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haustrunk ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Haustrunk}}&lt;br /&gt;
In Betrieben der [[Getränkeindustrie]] wurden die eigenen Produkte als Deputat&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/bierstv_2010/__40.html &amp;#039;&amp;#039;§ 40 Biersteuer-Verordnung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;gesetze-im-internet.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Mitarbeiter abgegeben. Vorwiegend um Diebstahl von Produkten vorzubeugen, mitunter um den Weiterverkauf zu unterbinden,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/kleine-bierkunde-x3x--50940427.html &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bierkunde: Haustrunk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Quelle: Deutscher Brauer-Bund&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden üblicherweise gesondert markierte Flaschen bei der Abgabe genutzt. Die steuerfreie oder steuervergünstigte Abgabe von Haustrunk an Mitarbeiter erfolgt mitunter kasten- oder fassweise. {{&amp;quot;|Rund vier Millionen Liter Bier gingen [2010] als Haustrunk an die Mitarbeiter der Brauereien}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/trotz-fussball-wm-deutsche-trinken-weniger-bier-a-725887.html &amp;#039;&amp;#039;Trotz Fußball-WM: Deutsche trinken weniger Bier.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel online&amp;#039;&amp;#039;, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Allgemeinen ist die tägliche Deputatmenge auf einen Tagesverbrauch abgestimmt. Die Form des Haustrunks&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Zum-Lohn-gibt-s-78-Liter-Haustrunk-id19717576.html &amp;#039;&amp;#039;Zum Lohn gibt’s 78 Liter Haustrunk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Augsburger Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; – das was der Mitarbeiter nach Feierabend zu Hause trinkt – ist in [[Brauerei]]en als Flaschenbier verbreitet und zudem in [[Brennerei]]en oder [[Weingut|Weingütern]] üblich. In letzteren werden [[Schnaps#Schnaps|Schnaps]] oder [[Trester (Pressrückstände)|Tresterwein]] als Sofortgetränk&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Weinrechts und zur Zulassung der Herstellung von Tresterwein (Haustrunk) vom 28. Mai 1974 (Ges.Bl. S. 226) – geändert durch LVO vom 13. September 1994 (GBl. S. 488)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder teilweise als Monatsmenge einer preiswerten Produktvariante abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wein-auskunft.de/weinlexikon/Haustrunk.html &amp;#039;&amp;#039;Haustrunk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;wein-auskunft.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abgabe von Haustrunk in Brauereien setzte sich über die Mitte des 20. Jahrhunderts fort. Für den Arbeitnehmer gilt er jedoch nun als geldwerter Vorteil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://research.wolterskluwer-online.de/document/c34e1bf8-2193-4242-a1b9-0368a718ca2c BFH-Urteil vom 27. März 1991 (VI R 126/87) BStBl. 1991 II S. 720]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abgabe unterliegt dabei steuerrechtlichen Vorschriften, wie dem Nachweis, an wen wie viel abgegeben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.buzer.de/gesetz/9081/a164747.htm § 40 Haustrunk - Verordnung zur Durchführung des Biersteuergesetzes (Biersteuerverordnung - BierStV)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verbrauchsteuern/Alkohol-Tabakwaren-Kaffee/Steuerverguenstigung/Steuerbefreiung/Besonderheiten-innerhalb-Steuerbefreiungen/besonderheiten-innerhalb-steuerbefreiungen_node.html Österreich: Besonderheiten innerhalb der Steuerbefreiungen kraft Gesetzes &amp;gt;&amp;gt; Haustrunk]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Abgabe in Brunnenbetrieben ist die Bezeichnung teilweise auf das Verkaufsverfahren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.selterswassermuseum.de/haustrunk |wayback=20140209200322 |text=&amp;#039;&amp;#039;Haustrunk&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-11-24 08:47:01 InternetArchiveBot }}, Selterswassermuseum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; übergegangen. Mitunter wird der Haustrunk als &amp;#039;&amp;#039;Freitrunk&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ein Begriff, der als Verkaufsmaßnahme beispielsweise in [[Freibier]] aufgegriffen wurde. Zudem floss der Begriff „Haustrunk“ mit [[Markenrecht|markenrechtlicher Bedeutung]] in den [[Marketing|Verkauf]] besonderer Biermarken von Brauereien. Im Winzerwesen besitzt der Begriff Haustrunk zudem die Bedeutung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.mimi.hu/wein/haustrunk.html Sammlung von Definitionen Haustrunk im Bereich Wein]&amp;lt;/ref&amp;gt;: {{&amp;quot;|Aus Trester gepresster Wein mit hohem Gerbstoffanteil, der nur für den Eigenbedarf des Winzers verwendet werden darf.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wein-lexikon.de/Haustrunk &amp;#039;&amp;#039;Haustrunk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|Das Bier-Deputat stamme aus der Zeit, als die Brauer noch schwer körperlich arbeiten mussten und mit dem Pils gleich ihren Durst löschten. So konnten sie noch in den 50er Jahren mit Wertmarken den Gerstensaft frisch vom Fass zapfen.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz2009&amp;quot; /&amp;gt; Der Tresterwein als Haustrunk besitzt seine Rolle vor allem in der Eigenversorgung des Winzers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://sl.juris.de/sl/WeinG1971DV_SL_2_P11.htm |wayback=20140305134552 |text=Zweite Verordnung zur Durchführung des Weingesetzes (2. DVO-Weingesetz) Vom 7. Juli 1972 in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. April 1983 (Amtsbl. S. 238), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 27. November 1996 (Amtsbl. S. 1313). |archiv-bot=2023-04-10 12:43:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzrecht ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Holzrechtler}}&lt;br /&gt;
Im Brennstoffhandel und insbesondere in der Forstwirtschaft wurde an die Beschäftigten ein [[Rechtsanspruch|Anrecht]] auf Holz als Brennmaterial abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stromwirtschaft ===&lt;br /&gt;
In Betrieben der Elektroenergieerzeugung werden Stromrechte vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.business-on.de/weser-ems/rwe-deputate-mitarbeiter-billig-strom-gratis-_id8798.html |wayback=20140222140652 |text=&amp;#039;&amp;#039;Deputate: RWE streicht Gratis-Strom für neue Mitarbeiter.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-11-24 08:47:01 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;business-on.de&amp;#039;&amp;#039;, 10. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensmittelscheine ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lebensmittelschein}}&lt;br /&gt;
In den entsprechenden Produktionsstätten und im verteilenden Handel war es üblich, Rechte auf bestimmte Handelsware zu vergeben. Noch heute ist der Mitarbeiterverkauf in Handelshäusern zu gesenkten Preisen (Mitarbeiterpreis) gegen Berechtigungsschein oder einfach gegen den Mitarbeiterausweis als Nachfolge der Deputatleistung üblich. In Molkereien werden Milchanteile vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.meine-milch.de/milkipedia/deputat &amp;#039;&amp;#039;Milchdeputat.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;meine-milch.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In Schokoladenbetrieben sind Entnahmen teilweise erlaubt und werden [[rabatt]]ierte Mitarbeiterverkäufe gewährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freifahrtscheine ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Freifahrtschein}}&lt;br /&gt;
[[Freifahrt]]en für Angestellte der [[Deutsche Bahn|Bahn]] oder ermäßigte Flüge für Angestellte von [[Fluggesellschaft]]en fallen ebenfalls unter diesen Sammelbegriff. Die Mitarbeiter der [[Berliner Verkehrsbetriebe]] und gleichfalls die vormals dort beschäftigten Rentner haben seit den Sozialleistungen des [[Ernst Reuter|Berliner Stadtrat für Verkehr Reuter]] auf die Betriebsausweise hin freies Fahrrecht auf allen Linien der BVG. Teilweise sind die kostenlosen oder stark vergünstigten Mitarbeitertickets an Konditionen der Verfügbarkeit gebunden, sodass bei überbuchten Flügen eine Mitnahme nicht garantiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabak und Zigaretten ===&lt;br /&gt;
In der Weimarer Republik wurde zur Motivation der Mitarbeiter, die schlecht bezahlt wurden, und zur Vermeidung von Tabak- und Zigarettendiebstahl die Deputatsregelung auch in der Tabakindustrie eingeführt. Diese Regelung wird seit 1989 vom [[Bundesrechnungshof]] kritisiert: dieser rechnet vor, dass dem Staat dadurch zwischen 1989 und 2018 mindestens 170 Millionen Euro an Tabaksteuern entgangen seien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt |url=https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86985/Bundesrechnungshof-bemaengelt-steuerfreien-Tabak-und-Physiotherapie-bei-Soldaten |titel=Bundesrechnungshof bemängelt steuerfreien Tabak und Physiotherapie bei... |datum=2017-12-12 |sprache=de |abruf=2022-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Staat sei weder dafür zuständig, die Mitarbeitenden von Straftaten im Betrieb abzuhalten, noch dafür, die Motivation mit einem gesundheitsschädlichen Produkt zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerliche Behandlung ==&lt;br /&gt;
Deputatlöhne gehören zu den [[Sachbezug|Sachbezügen]] und sind ein geldwerter Vorteil, der zum Beispiel in Deutschland nach {{§|8|estg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Einkommensteuergesetz (Deutschland)|EStG]] zum steuerpflichtigen [[Arbeitslohn]] gehört. Siehe aber [[Rabattfreibetrag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Brülisauer: &amp;#039;&amp;#039;Der Freitrunk, ein altes Recht beim Weintransport am Bodensee und im Bernerland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. 92. Jg. 1974, S. 169–182 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1974-t-A169 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Deputat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individualarbeitsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkommensteuerrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbezug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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