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	<title>Denkendorftunnel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:28:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Denkendorftunnel&amp;diff=929898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 2003</title>
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		<updated>2025-09-17T20:00:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_2000er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_2003&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 2003 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 2003&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert einen 2006 &amp;#039;&amp;#039;eröffneten&amp;#039;&amp;#039; Tunnel der Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt. Für den &amp;#039;&amp;#039;geplanten&amp;#039;&amp;#039; Tunnel der Neubaustrecke Stuttgart–Wendlingen bei Denkendorf (Württemberg) siehe [[Tunnel Denkendorf]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tunnel&lt;br /&gt;
 | Name = Denkendorftunnel&lt;br /&gt;
 | Alternativname = Tunnel Denkendorf&lt;br /&gt;
 | Bild = Denkendorf Nord.jpg&lt;br /&gt;
 | Bildtext = Nordportal des Denkendorftunnels&lt;br /&gt;
 | Bildgröße = &lt;br /&gt;
 | Offizieller Name = &lt;br /&gt;
 | Nutzung = [[Eisenbahntunnel]]&lt;br /&gt;
 | Verkehrsverbindung = [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt]]&lt;br /&gt;
 | Ort = [[Denkendorf (Oberbayern)|Denkendorf]]&lt;br /&gt;
 | Länge = 1925&lt;br /&gt;
 | Röhren = 1&lt;br /&gt;
 | Querschnitt = &lt;br /&gt;
 | Überdeckung = &lt;br /&gt;
 | Bauherr = [[DB Netz]]&lt;br /&gt;
 | Baukosten = &lt;br /&gt;
 | Baubeginn = &lt;br /&gt;
 | Fertigstellung = ca. 2003&lt;br /&gt;
 | Planer = &lt;br /&gt;
 | Betreiber = [[DB Netz]]&lt;br /&gt;
 | Maut = &lt;br /&gt;
 | Freigabe = 2006&lt;br /&gt;
 | Schließung = &lt;br /&gt;
 | Karte = &lt;br /&gt;
 | Kartentitel = &lt;br /&gt;
 | Kartenbeschreibung = &lt;br /&gt;
 | Kartengröße = &lt;br /&gt;
 | Positionskarte = &lt;br /&gt;
 | Portal1-lat = 48.9353625185551&lt;br /&gt;
 | Portal1-long = 11.459861993644154&lt;br /&gt;
 | Portal1-region = DE-BY&lt;br /&gt;
 | Portal1-Name = Nordportal&lt;br /&gt;
 | Portal1-elevation = &lt;br /&gt;
 | Portal2-lat = 48.919675&lt;br /&gt;
 | Portal2-long = 11.469805&lt;br /&gt;
 | Portal2-region = DE-BY&lt;br /&gt;
 | Portal2-Name = Südportal&lt;br /&gt;
 | Portal2-elevation = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ICE3 Denkendorf.jpg|mini|Ein [[ICE 3|ICE&amp;amp;nbsp;3]] verlässt das Südportal des Tunnels.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Denkendorftunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tunnel Denkendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Eisenbahntunnel der [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt]]. Er unterquert dabei unter anderem das Gewerbegebiet der [[Oberbayern|oberbayerischen]] Ortschaft [[Denkendorf (Oberbayern)|Denkendorf]] und trägt daher ihren Namen. Der einröhrige Tunnel verläuft östlich parallel zur [[Bundesautobahn 9]]. Er nimmt zwei Gleise in [[Feste Fahrbahn|Fester Fahrbahn]] auf, die planmäßig mit 300&amp;amp;nbsp;km/h befahren werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk wurde mit einer Länge von rund 670&amp;amp;nbsp;m geplant (Strecken-km 67,575 bis 68,245). Unvorhersehbare Probleme während der Bauphase machten eine aufwendige Verlängerung auf 1925&amp;amp;nbsp;m (Strecken-km 67,575 bis 69,500) erforderlich. Aufgrund der in den tertiären Tonen festgestellten flach einfallenden Trennflächen, die erst im Zuge des Aushubs des Einschnittes im Bereich Denkendorf zuverlässig und flächendeckend erkannt werden konnten und der komplexen Grundwassersituation werden nicht nur eine Neuplanung der Einschnitte, sondern auch des Tunnels Denkendorf erforderlich. Ein umfassendes [[Drainage (Bau)|Drainagesystem]] leitet Grundwasser heute um das Bauwerk herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Richtung Süden fällt die [[Gradiente]] geringfügig ab. Die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] verläuft in dieser Richtung in einer durchgehenden Rechtskurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
Mitte 1989 war ein 400&amp;amp;nbsp;m langer Tunnel zur Untertunnelung bebauter Flächen im Denkendorfer Gewerbegebiet geplant. Nicht bebaute Bereiche sollten oberirdisch durchquert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dk-1989-07-28&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anlieger bleiben weiter auf Gegenkurs&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ingolstädter Zeitung]], 28. Juli 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1990 war im Bereich von Denkendorf kein Tunnel vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dk-1990-184&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=„Nord-Süd-Gefälle“ in der Ablehnung |Sammelwerk=[[Donaukurier]] |Nummer=184 |Datum=1990-08-11 |Seiten= |ZDB=1477609-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1994 lag die geplante Länge bei 670&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbn-1994&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Bahn, Geschäftsbereich Netz, Regionalbereich Nürnberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt&amp;#039;&amp;#039;. 12-seitige Broschüre mit Stand von Juli 1994, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:NIM Baustelle2001 Leidorf Denkendorf Sued.jpg|mini|Erdbauarbeiten im nördlichen Bereich des Denkendorftunnels. Im Norden ist das Südportal des [[Irlahülltunnel]]s zu erkennen, im Süden Ausläufer des Gewerbegebiets Denkendorf (2001)]]&lt;br /&gt;
Die Planung sah die Errichtung eines rund 670&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;pbde-1999-11-30&amp;quot;&amp;gt;[[Planungsgesellschaft Bahnbau Deutsche Einheit]] mbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nürnberg–München in einer Stunde&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg, 30. November 1999 (ähnliche Fassung vom Januar 1999 als [http://mgrobe2.free.fr/nbsnuernbergmuenchen.pdf mgrobe2.free.fr] PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;7, 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; langen Rechtecktunnels aus 54 [[Rahmen (Bauwesen)|Rahmenelementen]] in offener Bauweise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von nicht vorgesehenen [[Trennfläche (Geologie)|Trennflächen]] in [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] [[Tonminerale|Tonen]] und veränderten [[Hydrologie|hydrologischen]] Bedingungen konnte die Röhre nicht im geplanten Verfahren errichtet werden (so genannter &amp;#039;&amp;#039;Berliner Vorbau&amp;#039;&amp;#039;). Stattdessen wurde eine bis zu 21,5&amp;amp;nbsp;m tiefe Baugrube, die durch eine aufgelöste Bohrpfahlwand mit einer Spritzbetonausfachung gesichert wurde, hergestellt. Die Bohrpfahlwand wurde mehrfach verankert und abschnittsweise mit Stahlbetonträgern (bis zu 35&amp;amp;nbsp;m lang) ausgesteift. Die Herstellung der druckwasserdichten Rahmenelemente begann Mitte September 2002 und konnte im September 2003 abgeschlossen werden.  Während der Bauphase mussten die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;Denkendorf&amp;#039;&amp;#039; und weitere Straßen zeitweilig verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;[[Baulos]] Süd&amp;#039;&amp;#039; der ICE Neubaustrecke Nürnberg – Ingolstadt und war nach dem Planungsstand von 1999 Teil des Planfeststellungsabschnittes 61. Mit der Ausführungsplanung und dem Bau dieser 17,6 km langen Teilstrecke war eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus August Reiners Bauunternehmung GmbH, Berger Bau GmbH, Schälerbau Berlin GmbH und Heinrich Klostermann GmbH &amp;amp; Co KG beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlängerung des Tunnels ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar südlich der Tunnelbaustelle schloss sich ein rund 1500&amp;amp;nbsp;m langer Streckenabschnitt an, in dem die Strecke in einem bis zu 18&amp;amp;nbsp;m tiefen [[Einschnitt (Verkehrsweg)|Einschnitt]] verlaufen sollte. Die Bauarbeiten dazu begannen im Jahr 1999. Dabei kam es immer wieder zu kleineren [[Erdrutsch]]en, die jedoch kontrolliert saniert werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 2000 brach die [[Böschung]] in diesem Abschnitt auf einer Länge von etwa 80&amp;amp;nbsp;m ein. In der Folge wurde der Aushub umgehend eingestellt und um zwei bis drei Meter wieder aufgefüllt. Aufgrund der Nähe zur A&amp;amp;nbsp;9 war ein weiteres Abflachen des bis zu 18&amp;amp;nbsp;m tiefen Grabens nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wurde eine umfassende Umplanung mit der Errichtung eines zusätzlichen Tunnelbauwerks von rund 1250&amp;amp;nbsp;m Länge (101 Blöcke) notwendig. Dieser wurde als &amp;#039;&amp;#039;Tunnel E2&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und schließt sich lückenlos an den geplanten Tunnel südlich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner Errichtung wurden beiderseits Bohrpfahlwände mit einer Tiefe von 12&amp;amp;nbsp;bzw. 17,5&amp;amp;nbsp;m eingebracht. Das dazwischen liegende Erdreich wurde anschließend in zwei Schritten abgetragen. Insgesamt waren Pfahlbohrungen in einer Gesamtlänge von 35,5&amp;amp;nbsp;km bei einem Durchmesser von je rund 120&amp;amp;nbsp;cm erforderlich, zusätzlich etwa 6.500&amp;amp;nbsp;t Stahl zur [[Bewehrung]]. Für die Errichtung des 1,45&amp;amp;nbsp;m dicken Deckels wurden rund 85.000&amp;amp;nbsp;m³ [[Ortbeton]] sowie rund 13.100&amp;amp;nbsp;t [[Bewehrungsstahl]] aufgewandt. Die [[Gründung (Bauwesen)|Sohlplatte]] weist eine Dicke von 1,61&amp;amp;nbsp;m auf, die Innenwände von 80&amp;amp;nbsp;cm. Der Rohbau des Tunnels konnte im Oktober 2004 abgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den schwierigen Grundwasserverhältnissen war beim Bau besondere Rechnung zu tragen. So kam durchweg druckwasserdichter [[WU-Beton]] zum Einsatz und das Verformungsverhalten wurde während der Bauphase umfassend überwacht. Zusätzlich wurden, im Abstand von etwa 25 Metern, entlang der [[Baugrube]] mehr als 100 Absenkbrunnen errichtet, um das umliegende Grundwasser um das Bauwerk herumzuleiten. Diese Brunnen bestehen zum Teil bis heute und sind Teil eines Drainagesystems zur Umleitung des Grundwassers unterhalb der Tunnelsohle. Zwischen Pfahlwänden und Tunnelwand verlaufen [[Drainagematte]]n zur Ableitung eindringenden Wassers in dieses System. Während der Bauphase waren im Tunnel längs zur Trasse im Abstand von rund 125 Metern wasserdichte [[Schott]]en errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheitskonzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkendorf NA.jpg|mini|Der Notausgang des Denkendorftunnels an der Erdoberfläche]]&lt;br /&gt;
Bei Streckenkilometer 68,574 führt ein [[Notausgang]] aus dem Fahrtunnel über eine [[Wendeltreppe]] ins Freie&lt;br /&gt;
(bei {{Coordinate|text=/|NS=48/55.65//N|EW=11/27.98//E|type=landmark|region=DE-BY|name=Notausgang Denkendorftunnel}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Notbeleuchtung#Sicherheitsbeleuchtung|Sicherheitsbeleuchtung]] ist im Normalfall ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt#Sicherheitskonzept|Sicherheitskonzept der Schnellfahrstrecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Denkendorf Tunnel|Denkendorftunnel}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20003958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tunnel der Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahntunnel in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Denkendorf (Oberbayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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