<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Denis_Parsons_Burkitt</id>
	<title>Denis Parsons Burkitt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Denis_Parsons_Burkitt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Denis_Parsons_Burkitt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T01:56:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Denis_Parsons_Burkitt&amp;diff=664243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Denis_Parsons_Burkitt&amp;diff=664243&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-09T08:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Denis Parsons Burkitt- Capture.png|mini|Denis Parsons Burkitt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Denis Parsons Burkitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1911]] in [[Enniskillen]], [[Liste irischer Grafschaften|Grafschaft]] [[County Fermanagh|Fermanagh]], [[Nordirland]]; † [[23. März]] [[1993]] in [[Gloucester]], England) war ein britisch-nordirischer [[Chirurgie|Chirurg]] und [[Tropenmedizin]]er. Bekannt geworden ist Burkitt vor allem durch die Erstbeschreibung des nach ihm benannten [[Malignes Lymphom|malignen Lymphoms]] („[[Burkitt-Lymphom]]“) und seine Forschung zu [[Ballaststoff]]en in der Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Burkitt wurde als Sohn eines [[Ingenieur]]s in einer [[Protestantismus|protestantischen]] nordirischen Familie geboren. Durch die Familie wurde er tief [[Religion|religiös]] geprägt. Die Jugendzeit verlebte er in Nordirland. Im Alter von elf Jahren kam es zu einem folgenschweren Unfall, als er bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit Schulkameraden derart schwer am rechten Auge verletzt wurde, dass er auf diesem Auge dauerhaft [[Blindheit|erblindete]]. Nach dem Schulabschluss nahm er 1929 zunächst ein Ingenieursstudium am [[Trinity College Dublin|Trinity College]] in [[Dublin]] auf. Möglicherweise unter dem Einfluss seines Onkels, eines [[Tropenmedizin]]ers in [[Kenia]], wechselte er jedoch nach kurzer Zeit zur [[Medizin]] und schloss das Studium 1935 ab. Er begann eine Ausbildung zum Chirurgen zunächst am &amp;#039;&amp;#039;Royal College of Surgeans&amp;#039;&amp;#039; in [[Edinburgh]]. Seine Bewerbungen für eine Stelle in den britischen [[Britisches Weltreich|Kolonien]] verliefen zunächst erfolglos, weil man für einen einäugigen Chirurgen keine Verwendung zu haben meinte. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Burkitt Militärarzt im &amp;#039;&amp;#039;Royal Army Medical Corps&amp;#039;&amp;#039; der [[British Army|britischen Armee]] und diente von 1943 bis 1945 im damaligen [[Britisch-Ostafrika]] (Kenia, [[Uganda]]), wo er es bis zum Rang eines [[Major]]s brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 verließ Burkitt Afrika wieder und zog nach England zurück. 1972 erhielt er den [[Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award|Albert Lasker Award for Clinical Medical Research]] und den [[Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis]], 1973 einen [[Canada Gairdner International Award|Gairdner Foundation International Award]], 1982 den [[Charles S. Mott Prize]], 1992 die [[Buchanan Medal]] der [[Royal Society]] und 1993 den [[Bower Award and Prize for Achievement in Science]] des [[Franklin Institute]]. Ab 1989 war er Mitglied der [[Académie des sciences]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung des Burkitt-Lymphoms in Ostafrika ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Malignant Burkitt’s lymphoma, a non-Hodgkin’s lymphoma (NHL) 064 lores.jpg|mini|hochkant|Afrikanisches Kind mit (unbehandeltem) Burkitt-Lymphom im Bereich des Unterkiefers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er im Krieg seine Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt hatte, wurde er in den britischen Kolonialdienst übernommen und arbeitete zunächst ab 1946 als Arzt in Uganda. 1957 wurde ihm ein fünfjähriger Junge vorgestellt, der an einer massiven Schwellung im Gesichtsbereich litt. In der darauffolgenden Zeit sah er immer wieder Patienten mit diesen Symptomen. Die Erkrankung war durch einen sehr raschen Verlauf gekennzeichnet und die Patienten (meist Kinder) verstarben innerhalb weniger Tage bis Wochen.&lt;br /&gt;
Burkitt erkannte, dass es sich um eine neue Art von Tumor handelte und reiste mit Mitarbeitern durch ganz Ostafrika, um weitere Fälle zu sehen und um die Natur dieser Erkrankung genauer zu untersuchen. Burkitt erkannte dabei durch seine systematischen Untersuchungen, dass die Erkrankung praktisch nur in den Klimazonen auftrat, in denen auch die [[Malaria]] zu finden war. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Erkrankung um ein malignes Lymphom handelte, das später so benannte [[Burkitt-Lymphom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkitts Forschungen in Ostafrika stießen zunächst nicht auf übermäßiges Interesse in [[Europa]]. 1961 hörte jedoch der englische [[Virologe]] [[Anthony Epstein]] in [[London]] einen Vortrag Burkitts und begann sich daraufhin mit dem Burkitt-Lymphom zu beschäftigen. 1964 gelang ihm zusammen mit seinen Mitarbeitern [[Yvonne Barr]] und [[Bert Achong]] die Isolierung eines neuen [[Viren|Virus]] aus einer Burkitt-Lymphom-[[Zelllinie]], dem später so benannten [[Epstein-Barr-Virus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burkitts Ballaststoff-Hypothese ==&lt;br /&gt;
In den sechziger Jahren beobachtete Burkitt (zusammen mit Hugh Trowell), dass afrikanische Ureinwohner größere Stuhlmengen als Europäer zeigten und führte dies auf einen größeren Anteil an [[Ballaststoff]]en in der [[Nahrung]] zurück. Burkitt war der Meinung, dass eine ballaststoffarme Nahrung Ursache von Krankheiten, insbesondere [[Krebs (Medizin)|Krebs]] wäre. Seine Ansichten führten zur Lehrmeinung, dass Ballaststoffe generell gesundheitsfördernd wären. Auch wenn zunächst Kritik an dieser Hypothese geäußert wurde, zeigen Studienergebnisse in der Tat einen gesundheitsförderlichen Einfluss von Ballaststoffen vor allem auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Typ-2-Diabetes, sowie kolorektalen Tumoren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ströhle, Alexander, Maike Wolters, and Andreas Hahn. &amp;quot;Präventives Potenzial von Ballaststoffen – Ernährungsphysiologie und Epidemiologie.&amp;quot; Aktuelle Ernährungsmedizin 43.03 (2018): 179–200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung]] unterstreicht heute, dass eine höhere Ballaststoffzufuhr einher geht mit einer Verminderung des allgemeinen Sterblichkeitsrisikos und des Risikos an kardiovaskulären Erkrankungen oder Krebs zu sterben. Auch für Diabetes Typ 2, Adipositas, Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Kolonkrebs und Brustkrebs zeigen sich positive Effekte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-ballaststoffen/ |titel=Ballaststoffe |sprache=de-de |abruf=2025-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Anthony Epstein, M. A. Eastwood |Titel=Denis Parsons Burkitt, 28 February 1911 – 23 March 1993 |Sammelwerk=Biographical Memoirs of Fellows of the Royal Society |Band=41 |Nummer= |Datum=1995 |Seiten=88–102 |DOI=10.1098/rsbm.1995.0006 |PMID=11615366}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jon A. Story, David Kritchevsky |Titel=Denis Parsons Burkitt (1911–1993) |Sammelwerk=Journal of Nutrition |Band=124 |Nummer=9 |Datum=1994 |Seiten=1551–1554 |DOI=10.1093/jn/124.9.1551 |PMID=8089722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/2199.html | wayback=20240522153443 | text=Denis Parsons Burkitt bei whonamedit.com}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n50032325|NDL=00434863|VIAF=3718072|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-02-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burkitt, Denis Parsons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Canada Gairdner International Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burkitt, Denis Parsons&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britisch-nordirischer Chirurg und Tropenmediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Enniskillen]], [[Liste irischer Grafschaften|Grafschaft]] [[County Fermanagh|Fermanagh]], [[Nordirland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gloucester]], England&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>