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	<title>Demontables Bauen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:21:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Demontables_Bauen&amp;diff=1276565&amp;oldid=prev</id>
		<title>46.223.224.26: /* Energiebilanz beim Abbruch von Betonbauwerken */</title>
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		<updated>2024-06-09T20:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Energiebilanz beim Abbruch von Betonbauwerken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Planen und Bauen}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild||Schraubfundament.png||Schraubfundament_1600_mm.jpg||[[Schraubfundament]]e können auf einfache Weise wieder entfernt werden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Demontables Bauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;reversibles Bauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Modulares Bauen|modulare Bautechnik]], die eine energie- und ressourcensparende Wiederverwertung von [[Bauteil (Bauwesen)|Bauteilen]], [[Bauelement (Bauwesen)|Bauelementen]] und [[Baumaterial]]ien ermöglicht.&lt;br /&gt;
Zusätzlich können natürliche [[Habitat|Lebensräume]] später [[Rekultivierung|rekultiviert]] und [[Bauland]] zurückgewonnen werden. Idealerweise wird auf eine [[Bodenversiegelung]] verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip lassen sich als [[Skelettbau]]ten errichtete Gebäude ebenso wiederverwenden wie aus Wand- und Deckenelementen zusammengefügte Konstruktionen im [[Systembau]], etwa im [[Holztafelbau]] und [[Fertigteilbau]] aus [[Betonfertigteil]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz im Verkehrswesen ==&lt;br /&gt;
Vorübergehend benötigte [[Verkehrsweg]]e können als [[wassergebundene Decke]] aus leicht rücknehmbaren, verdichtetem [[Schotter]]-, [[Kies]]- oder [[Sand]]-Fahrbahnbelägen angelegt werden. Sie dienen häufig als Baustellenzufahrten oder als [[Notspur]] an Fahrbahnabsackungen, etwa aufgrund Unterspülungen, [[Erdbeben]] oder [[Hangrutschung]]en. In Tagebauen, Bergwerken und nach Naturkatastrophen werden auch temporäre [[Eisenbahn]]-[[Gleis]]e hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energiebilanz beim Abbruch von Betonbauwerken ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Veraltet | dieses Abschnitts | Kennzahlen bitte erneuern! | seit=2005}}   &amp;lt;&amp;lt;  Die Werte dürften sich seitdem kaum verändert haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Gebäude oder ein anderes Bauwerk aus [[Beton]] überflüssig geworden ist, sei es dass es veraltet ist oder neuen Nutzungsanforderungen nicht mehr genügt, wird es in der Regel [[Abbruch (Bauwesen)|abgebrochen]]. Das Abbruchmaterial wird auf einer [[Deponie]] entsorgt oder, im günstigeren Fall, [[Recycling|rezykliert]]. Abbruch und Rezyklierung benötigen viel Energie: Der Abbruch verschlingt ca. 275 Mega[[joule]] pro Tonne&amp;lt;ref name=Lünser&amp;gt;Lünser, H. Ökobilanzen im Brückenbau. Birkhäuser, Basel 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;, und das Brechen von Beton ca. 85 MJ/t&amp;lt;ref name=Weil&amp;gt;Weil, M., Jeske, U., Schebek, L. Einsatz von natürlichen und rezyklierten Gesteinskörnungen bei der Betonherstellung. BR Baustoff-Recycling und Deponietechnik 19 (2003), Nr. 1, S. 30–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei einem Bauwerk mit 1000 m³ Beton sind das 2,5×275=690 Gigajoule für den Abbruch und 2,5×85=212 GJ für das Zerkleinern. Falls das Rezyklat als Gesteinskörnung in neuem Beton verwendet wird, wird [[Zement]] verwendet, der mit hohem Energieeinsatz gebrannt wurde, wobei viel [[Kohlenstoffdioxid|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]] entstand. Als Mittelwert benötigt die heutige Brenntechnik 3500 kJ für 1 kg [[Klinker]], und es entstehen ca. 600 kg CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; je t Zement&amp;lt;ref name=VDZ&amp;gt;Verein Deutscher Zementwerke. Tätigkeitsbericht 2005–2007, S. 24 und 49&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nimmt man einen Zementgehalt von 300 kg/m³ Beton an, so beträgt der Energieaufwand 300×3500=1,05 GJ für einen Kubikmeter neuen Beton und es entstehen 180 kg CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Dazu kommen noch ca. 8 MJ/m³ für das Mischen des Betons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Umweltbelastungen – Energieverbrauch und CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen – können vermieden werden, wenn ein Bauwerk demontabel entworfen wird. Die Demontage erfordert gegenüber dem Abbruch einen geringeren Energieaufwand, und wenn es noch gelänge, Bauteile als Ganzes wieder zu verwenden, wäre für die Umwelt viel getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile des demontablen Bauens ==&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch weitere Gründe für demontables Bauen: Die [[Demographischer Wandel|demografische Entwicklung]] verändert die Zusammensetzung einer Gesellschaft. Was heute an Wohngebäuden benötigt wird, wird morgen nicht mehr genügen. Der Wohnbedarf pro Person nimmt zwar zu, aber es werden mehr kleinere Wohnungen benötigt, da die Haushalte kleiner werden. Also wäre es wünschenswert, Gebäude entweder während der Nutzungsphase zu verändern oder sie nach der Nutzung zu zerlegen und in einem anderen Zuschnitt wieder aufzubauen. Dass dies möglich ist, wurde bereits an Hochbauten in Holland und in Ostdeutschland demonstriert&amp;lt;ref name=Köhne&amp;gt;Köhne, J.H. Demonteren en opnieuw beginnen in Middelburg, Cement 38 (1986), No. 8, pp. 40–45&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Wohnungen erfordern eine gelegentliche Anpassung, bei Bürogebäuden ist es auch der Fall. Ein Gebäude in Wien wurde planmäßig demontabel entworfen, nach einiger Zeit demontiert, ca. 20 km weit transportiert und an anderer Stelle wieder montiert&amp;lt;ref name=Hasslinger&amp;gt;Hasslinger, W. demountable and re-erectable precast reinforced concrete building. In Reinhardt, HW, Bouvy, J.J. (Eds.) Demounable concrete structures. Delft University Press, 1985, pp. 37–49&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der demografische Wandel in Stadtbezirken führt dazu, dass z. B. Schulen nicht mehr gebraucht werden, wenn die Kinder fehlen. Dies war in Holland der Anlass, demontable Betonbauten zu entwerfen. Die Gebäude sind so flexibel, dass sie für Schule, Büro, Hochschule oder Krankenhaus verwendet werden können. Ein Katalog von fünf Typen ist vom holländischen Bauministerium veröffentlicht&amp;lt;ref name=Ministerie&amp;gt;Ministerie van Volkshuisvesting, Ruimtelijke Ordening en Milieubeheer. Demontabele bouwsystemen in beton. Den Haag&lt;br /&gt;
1996&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein neues System wurde 2005 vorgestellt&amp;lt;ref name=Herwijnen&amp;gt;Herwijnen, F. van, Die Entwicklung eines demontierbaren und anpassungsfähigen Konstruktionssystems. Beton + Fertigteil-Jahrbuch 2004, S. 186–194.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das aus TT-Platten aus Stahlbeton und Stützen und Trägern aus Stahl-Beton-Verbundelementen besteht. Wegen der relativ schweren Ausführung eignet sich das System vor allem für den Büro- und Industriebau. Alle Verbindungen sind Schraubverbindungen. Ein demontables Parkhaussystem ist ebenfalls auf dem Markt&amp;lt;ref name=Forster&amp;gt;Forster, J. temporär bis dauerhaft. Remontierbare Gebäude aus Betondoppelwandplatten. Opus C, 1. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein demontables und remontables System aus Deutschland besteht aus vorgefertigten [[Schalung (Verkleidung)|Doppelschalenelementen]], die als Außenwände eingesetzt mit [[Schaumglas|Blähglas]] gedämmt werden&amp;lt;ref name=Forster/&amp;gt;. Die Innenwände werden mit Kies als Wärmespeichermasse gefüllt. Bei der Demontage werden alle Stoffe sortenrein getrennt und wieder aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee demontabler Gebäude besteht schon mehr als 30 Jahre, wurde aber nie in großem Stil verwirklicht. Das einzige Land, in dem man es regelmäßig antrifft, sind die Niederlande. Im Brückenbau wurden vereinzelt Behelfsbrücken demontabel entworfen und realisiert. Auch in Holz- und Stahlbauweise ausgeführte Turmkonstruktionen, insbesondere Sendetürme und Freileitungsmasten, wurden bei Bedarf demontiert und an anderer Stelle – manchmal in unmittelbarer Nähe des alten Standorts – neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mobile Architektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltiges Bauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.223.224.26</name></author>
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