<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Demokratische_Partei_Kurdistans</id>
	<title>Demokratische Partei Kurdistans - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Demokratische_Partei_Kurdistans"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Demokratische_Partei_Kurdistans&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T20:34:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Demokratische_Partei_Kurdistans&amp;diff=346305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Änderung 256977780 von 176.0.129.44 rückgängig gemacht; entfernt, da im Arikel nicht genannt und somit quasi unbelegt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Demokratische_Partei_Kurdistans&amp;diff=346305&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-14T14:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/256977780&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256977780&quot;&gt;256977780&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/176.0.129.44&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/176.0.129.44&quot;&gt;176.0.129.44&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; entfernt, da im Arikel nicht genannt und somit quasi unbelegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Partei Kurdistans&amp;#039;&amp;#039; im Irak. Für ihre regionalen Ableger in anderen Ländern siehe [[Demokratische Partei Kurdistans (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Politische Partei&lt;br /&gt;
| Staat = IRQ&lt;br /&gt;
| Land = IRQ-KUR&lt;br /&gt;
| Name = پارتی دیموکراتی کوردستان (kurd.)&lt;br /&gt;
| Name2 = Partiya Demokrata Kurdistanê&lt;br /&gt;
| Name3 = الحزب الديمقراطي الكردستاني (arab.)&lt;br /&gt;
| Name4 = Demokratische Partei Kurdistan&lt;br /&gt;
| Farben = [[Gelb]], [[Rot]]&lt;br /&gt;
| Parteilogo = KDP logo.svg&lt;br /&gt;
| Bild1 = [[Datei:Masoud Barzani.JPG|150px]]&lt;br /&gt;
| Parteivorsitzender = [[Masud Barzani]]&lt;br /&gt;
| Gründung = 16. August 1946&lt;br /&gt;
| Ausrichtung = [[Kurdayetî|Kurdischer Nationalismus]], [[Liberalismus]], [[Konservatismus]]&lt;br /&gt;
| Hauptsitz = [[Erbil]]&lt;br /&gt;
| Sitze1 = 25&lt;br /&gt;
| Landsitze1 = 45&lt;br /&gt;
| Parteiflagge = Flag of KDP.png&lt;br /&gt;
| Website = [http://www.kdp.info/ www.kdp.info]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Demokratische Partei Kurdistans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kuS|پارتی دیموکراتی کوردستان|Partiya Demokrata Kurdistanê}}; &amp;#039;&amp;#039;PDK&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kurden|kurdische]] [[Politische Partei|Partei]], die seit 1979 von [[Masud Barzani]] geführt wird. Die Partei wurde am 16. August 1946 gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://fr.kdp.info/p/p.aspx?p=1&amp;amp;l=12&amp;amp;r=344 |titel=What is KDP? |zugriff=2018-08-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180804231707/http://fr.kdp.info/p/p.aspx?p=1&amp;amp;l=12&amp;amp;r=344 |archiv-datum=2018-08-04 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-10 11:35:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist neben der [[Patriotische Union Kurdistans|Patriotischen Union Kurdistans]] (PUK) die erste große kurdische Partei in der [[Autonome Region Kurdistan|Autonomen Region Kurdistan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DPK im Irak ==&lt;br /&gt;
[[Mustafa Barzani]], der mehrere erfolgreiche Revolten gegen die Regierung in [[Bagdad]] geführt hat, gründete die DPK 1946. Die Gründung erfolgte im [[Iran|iranischen]] [[Kurdistan]] in Zusammenhang mit der Entstehung einer [[Republik Kurdistan|kurdischen Republik]] in [[Mahabad]], die weniger als ein Jahr existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem 1960 verabschiedeten Programm berief sie sich auf das Konzept des [[Kurdayetî]], einer kurdisch-national inspirierten Massenbewegung, die keine Schöpfung von Parteien oder Personen, sondern eine objektiv existierende historische Bewegung sei&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Fischer-Tahir: »Wir gaben viele Märtyrer«. Widerstand und kollektive Identitätsbildung in Irakisch-Kurdistan, ISBN 978-3-89771-015-3, Münster 2003, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der heutigen Zeit vertritt sie, vor allem in der ARK ([[Autonome Region Kurdistan]]), breite Schichten der kurdischen Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DPK wurde vor allem in der Region [[Erbil]] führende politische Kraft. 1964 wurde mit dem irakischen Staatspräsidenten [[Abd as-Sallam Arif]] ein Waffenstillstand abgeschlossen, der die nationalen Rechte der [[Kurden]] in Irakisch-[[Kurdistan]] anerkannte. Das führte zu Streitigkeiten innerhalb der DPK. Das politische Büro der DPK unter Leitung von [[Dschalal Talabani]] und [[Ibrahim Ahmed]] (Schwiegervater von Talabani) kritisierte, dass dieses Abkommen die Rechte der Kurden nicht genügend berücksichtige. Barzani wiederum lehnte Verhandlungen mit Bagdad vollkommen ab, berief daraufhin einen eigenen Kongress ein und ernannte ein neues [[Politbüro]]. Das ursprüngliche Politbüro spaltete sich ab, und seine Mitglieder flohen nach einem Angriff der Barzani-Peschmerga in den Osten des Landes und nach [[Iran]]. Nach dem Autonomieabkommen mit Bagdad 1970/74 spaltete sich die Partei und nach Mustafa Barzanis Tod übernahmen 1979 seine Söhne Masud und [[Idris Barzani]] die Führung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe um Talabani kehrte in den 1970er Jahren schließlich nach Nordirak zurück, gründete 1975 die [[Patriotische Union Kurdistans]] (PUK) und etablierte ein eigenes Herrschaftsgebiet mit Sitz in [[Sulaimaniyya]], dem [[sorani]]sprachigen Gebiet Südkurdistans. Seitdem kam es immer wieder zu innerkurdischen Kämpfen der beiden Parteien. Durch das irakisch-iranische [[Abkommen von Algier]] verlor Barzanis DKP die Unterstützung des Schah-Regimes, während des [[Erster Golfkrieg|Irakisch-Iranischen Krieges]] kämpfte die DKP ab 1983 an der Seite des iranischen Ayatollah-Regimes. Die Zentralregierung förderte bis 1985 mit Geldern und Waffen für die Ahmad/Talabani-Gruppe die Kämpfe zwischen den Fraktionen und ernannte mit [[Taha Muhi ad-Din Maʿruf]] einen Vertreter der Ahmad/Talabani-Gruppe zum Vizepräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieg]] startete die DPK einen Aufstand gegen die irakische Regierung und wurde zu einer recht einflussreichen Oppositionsgruppe gegen [[Saddam Hussein]]. Die [[Peschmerga]] der DPK konnten relativ unbehelligt in der Flugverbotszone im Nordirak agieren. Mit Unterstützung von Saddam Hussein hingegen kämpfte die DPK im [[DPK-PUK-Konflikt]] von 1994 bis 1997 gegen die PUK, die von der [[Iran|Islamischen Republik Iran]] unterstützt wurde. Zwischen den Konfliktparteien PUK und DPK in Irak kamen etwa 3000 Menschen ums Leben. Früher gab es auch zwischen der [[Arbeiterpartei Kurdistans|PKK]] und der DPK größere Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wahl eines Übergangsparlaments nach dem [[Irak-Krieg]] schloss sich die DPK mit der PUK, sowie weiteren kleineren Parteien, zur [[Demokratische Patriotische Allianz Kurdistans|Demokratischen Patriotischen Allianz Kurdistans]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Kurdische Allianz&amp;#039;&amp;#039; genannt) zusammen. Das Wahlbündnis gewann bei der Wahl am 30. Januar 2005 25,7 % und somit 71 von insgesamt 275 Sitzen in der irakischen Nationalversammlung, die als Übergangsparlament eine Verfassung erarbeiten soll. In der neuen [[Irakische Regierung 2005|irakischen Regierung]] sind 8 Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Kurdischen Allianz&amp;#039;&amp;#039; Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben strebt die DPK weder einen souveränen kurdischen Staat noch eine Vereinigung mit dem türkischen oder iranischen Teil Kurdistans an, sondern innere Autonomie innerhalb eines föderalen Irak.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kdp.se/?do=what kdp.se]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. September 2017 ließ Masud Barzani, Präsident der ARK ein [[Unabhängigkeitsreferendum in Irakisch-Kurdistan 2017|Unabhängigkeitsreferendum]] in den von der ARK regierten Gebieten durchführen. Mehr als 92 % der Bevölkerung sollen für die Unabhängigkeit gestimmt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=92 Prozent stimmen für Unabhängigkeit Kurdistans |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2017-09-27 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/politik/amtliches-endergebnis-prozent-stimmen-fuer-unabhaengigkeit-kurdistans-1.3683744 |Abruf=2018-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf ließ der Irak seine Truppen in die zwischen der ARK und der Zentralregierung umstrittenen Gebiete einmarschieren, so kamen unter anderem [[Kirkuk]] und den Mosulstaudamm wieder unter Bagdader Kontrolle. Darauf trat Masud Barzani auf den 1. November 2017 von der Präsidentschaft der ARK zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000066829051/Irakischer-Kurdenfuehrer-Barzani-wird-Praesidentenamt-am-1-11-abgeben |titel=Iraks Kurden-Präsident Barzani tritt zurück - derStandard.at |zugriff=2018-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen zum Irakischen Parlament am 12. Mai 2018 soll die KDP nach ersten Hochrechnungen 25 Sitze im Irakischen Parlament gewonnen haben, die Opposition vermutete jedoch Wahlbetrug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000079771994/Wahl-im-Irak-Ueberraschungssieger-in-Bagdad-Wahlbetrug-in-Kurdistan |titel=Wahl im Irak: Überraschung in Bagdad, Wahlbetrug in Kurdistan - derStandard.at |zugriff=2018-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Neo-DPK“ und weitere Abspaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hashim Hasan Aqrawi.jpg|miniatur|[[Haschim Aqrawi]] führte den pro-irakischen Flügel der KDP und wurde 1974 erster Regierungschef der [[Autonome Region Kurdistan|autonomen Region]]]]&lt;br /&gt;
Zudem hatten sich zwischen 1970 und 1975 weitere aus der Ahmad/Talabani-Fraktion hervorgehende DPK-Ableger gebildet und im Rahmen der [[Nationale Progressive Front (Irak)|Nationalen Progressiven Front]] eine Regierungskoalition mit der irakischen Baath-Partei gebildet, z.&amp;amp;nbsp;B. die &amp;#039;&amp;#039;[[Kurdische Revolutionäre Partei]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Abd as-Sattar Sharif]] und [[Ibrahim Tahir Salam]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Bewegung Progressiver Kurden]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Abdullah Ismail Ahmad|Abdullah Ismail]] oder die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Neo-DPK&amp;#039;&amp;#039; unter Führung von Barzanis ältestem Sohn [[Ubaidallah Barzani|Ubaidallah]], [[Aziz Aqrawi]], [[Haschim Aqrawi]] und [[Ahmad Muhammad Said al-Atrushi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wie groß die abgespaltenen Gruppen tatsächlich waren, ist umstritten. Während kurdische und heute auch westliche Experten zumeist dazu neigen, sie als eine einflusslose Minderheit einzustufen, behaupteten einige DDR-Orientalisten ([[Lothar Rathmann]], [[Gerhard Höpp]], [[Martin Robbe]]) zumindest bis 1988, dieser Flügel habe die Mehrheit der ehemaligen DPK-Mitglieder vertreten (vgl. [[Walter Markov]], [[Alfred Anderle]], [[Ernst Werner (Historiker)|Ernst Werner]], Herbert Wurche: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Enzyklopädie Weltgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Seite 490. Leipzig 1979)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ableger ==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Parteien gleichen Namens in anderen Ländern:&lt;br /&gt;
* [[Demokratische Partei Kurdistan-Iran]] – Wurde vorher in Iran gegründet.&lt;br /&gt;
* [[Demokratische Partei Kurdistan-Syrien]] – Ein Ableger in Syrien&lt;br /&gt;
* [[Demokratische Partei Kurdistans-Türkei]] auch PDK-Bakur – Ein Ableger in der Türkei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Name der Parteizeitung lautet Khabat; sie hatte im Jahre 2007 eine Auflagen-Stärke von 5000 Exemplaren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lehrjahre in den Bergen, Reifejahre in den Städten - Die kurdische Presse im Irak ist frei und vielfältig, aber nicht unabhängig&amp;#039;&amp;#039;, Artikel von Rainer Hermann aus der FAZ vom 26. Juli 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marion und Peter Sluglett: &amp;#039;&amp;#039;Der Irak seit 1958 – Von der Revolution zur Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kdp.se/ Internetseite der DPK]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5555645-0|LCCN=n84082329|VIAF=156906499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>