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	<title>Democrazia Proletaria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-15T14:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Politische Partei&lt;br /&gt;
| Staat          = ITA&lt;br /&gt;
| Parteilogo     = Democrazia_Proletaria.png&lt;br /&gt;
| Parteisekretär = [[Mario Capanna]] (1984–1987)&amp;lt;br/&amp;gt;[[Giovanni Russo Spena]] (1987–1991)&lt;br /&gt;
| Gründung       = 1975&lt;br /&gt;
| Auflösung      = 9. Juni 1991&lt;br /&gt;
| Aufgegangen    = [[Partito della Rifondazione Comunista]]&lt;br /&gt;
| Koalition      = &lt;br /&gt;
| Ausrichtung    = [[Kommunismus]], [[Trotzkismus]], [[Pazifismus]], [[Ökosozialismus]]&lt;br /&gt;
| International  =&lt;br /&gt;
| Europapartei   = &lt;br /&gt;
| EP-Fraktion    = [[Fraktion für die technische Koordinierung und Verteidigung der unabhängigen Gruppen und Abgeordneten|CDI]] &amp;lt;small&amp;gt;(1979–84)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Regenbogenfraktion (1984–1989)|Regenbogen]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984–89)&amp;lt;/small&amp;gt;, Grüne &amp;lt;small&amp;gt;(1989–94)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz      = &lt;br /&gt;
| Zeitung        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Democrazia Proletaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (DP, „Proletarische Demokratie“) war eine [[Linkssozialismus|linkssozialistische]]&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Potter: &amp;#039;&amp;#039;Il Manifesto und Il Partito di Unita Proletaria (PdUP). Linke Kritik an der Kommunistischen Partei Italiens.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Baumgarten: &amp;#039;&amp;#039;Linkssozialisten in Europa. Alternativen zu Sozialdemokratie und Kommunistischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Junius, Hamburg 1982, S. 1–32 (hier: S. 23).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Elff]]: &amp;#039;&amp;#039;Parteiensystem, Sozialstruktur und Wahlabsicht.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank Brettschneider]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der politisierten Sozialstruktur?&amp;#039;&amp;#039; Leske+Budrich, Opladen 2002, S. 279–313 (hier: S. 289).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Politische Partei|Partei]] in [[Italien]], entstanden 1977 aus dem Zusammenschluss verschiedener Gruppen der revolutionären [[Neue Linke|Neuen Linken]] (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Avanguardia Operaia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lotta Continua]]&amp;#039;&amp;#039;). Die DP verstand sich als eine Partei mit [[Kommunismus|kommunistischen]] Zielsetzungen, die sich auf einen undogmatischen [[Marxismus]] stützte und [[Maoismus|Maoisten]], [[Trotzkismus|Trotzkisten]], [[Feminismus|Feministinnen]] und Öko-Sozialisten als Sammelbecken diente. Sie zog vor allem Intellektuelle und [[Alternativbewegung]]en an und präsentierte sich im damaligen italienischen Parteienspektrum als [[Linke Politik|linke]] Alternative zur großen kommunistischen [[Kommunistische Partei Italiens|PCI]], indem sie sich sowohl von deren [[Eurokommunismus|reformistischer]] Tendenz als auch von den sich positiv auf den „[[realer Sozialismus|realen Sozialismus]]“ der [[Sowjetunion]] beziehenden Traditionsströmungen abgrenzte. Die Mitgliederzahl erreichte in den 1980er Jahren etwa 15.000. Der DP stand die Theoriezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Marx|Marx]] centouno&amp;#039;&amp;#039; nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Parlamentswahlen 1976, 1983 und 1987 erzielte die DP jeweils Ergebnisse um 1,5 Prozent und zog – da es keine [[Sperrklausel]] gab – mit 6–8 Deputierten ins [[Camera dei deputati|Abgeordnetenhaus]] ein. 1979 trat sie nicht zur italienischen Parlamentswahl, aber zur [[Europawahl in Italien 1979|ersten direkten Europawahl]] an und erhielt einen Sitz im [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]]. Diesen konnte sie auch 1984 und 1989 verteidigen. Dort schloss sich der Europaparlamentarier [[Mario Capanna]] zunächst der [[Fraktion für die technische Koordinierung und Verteidigung der unabhängigen Gruppen und Abgeordneten|Technischen Fraktion der Unabhängigen]] an. 1984–89 gehörten die Europaabgeordneten der DP der [[Regenbogenfraktion (1984–1989)|Regenbogenfraktion]] von Grünen und Regionalparteien an, ab 1989 dann der ersten Grünen-Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Poguntke: &amp;#039;&amp;#039;Parteiorganisation im Wandel. Gesellschaftliche Verankerung und organisatorische Anpassung im europäischen Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er Jahre kam es in der DP zu Divergenzen zwischen dem marxistisch-sozialistischen Flügel und einer stärker grün-ökologisch orientierten Tendenz, deren Mitglieder (darunter der ehemalige DP-Generalsekretär Capanna) sich 1989 den [[Verdi Arcobaleno]] („Regenbogen-Grünen“) und später der [[Federazione dei Verdi]] anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 beteiligte die verbliebene DP sich gemeinsam mit den linken Oppositionsströmungen der soeben aufgelösten PCI an den Diskussionen des &amp;#039;&amp;#039;Movimento per la rifondazione comunista&amp;#039;&amp;#039; (Bewegung für die kommunistische Neugründung). Ende 1991 schloss sich der größte Teil der DP der vorwiegend aus den linken PCI-Strömungen hervorgegangenen Neugründung [[Partito della Rifondazione Comunista]] (PRC) an. Eigenständig existiert unter dem Namen DP heute nur noch eine sehr kleine Restgruppe. Zu den in der PRC einflussreichen ehemaligen DP-Mitgliedern gehören Paolo Ferrero (für Ökonomie verantwortliches Mitglied des Sekretariats der PRC), Luigi Vinci (bis 2004 Abgeordneter des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]]) sowie die Philosophen Domenico Jervolino und Giovanni Russo Spena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Minderheitsströmung der ehemaligen DP spaltete sich 1997 von der PRC ab und gründete das &amp;#039;&amp;#039;Movimento per la confederazione dei comunisti&amp;#039;&amp;#039;, das einen expliziten [[Antiamerikanismus]] und der Unterstützung nationaler Befreiungskämpfe vertritt und in scharfem Gegensatz zur PRC steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.comune.bologna.it/iperbole/asnsmp/cronologiadpindice.htm Cronologia di Democrazia Proletaria]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parteien in Italien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistische Partei|Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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