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	<title>Demitz-Thumitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Demitz-Thumitz&amp;diff=113706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sökaren: Typos: Demnitz/Thumnitz</title>
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		<updated>2026-04-20T14:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typos: Demnitz/Thumnitz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Demitz-Thumitz.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/08/29/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/14/44/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Demitz-Thumitz in BZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bautzen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 250&lt;br /&gt;
|PLZ               = 01877&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03594&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14625100&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 9 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 43&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.demitz-thumitz.de/ www.demitz-thumitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Alexander Pötschke&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = Parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Demitz-Thumitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Zemicy-Tumicy|Audio=Hsb-Zemicy-Tumicy.ogg}}) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] mit gleichnamigem Hauptort im [[Landkreis Bautzen]]. Sie liegt zwischen [[Bischofswerda]] und [[Bautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde mit ihren 9 Ortsteilen liegt am Fuß des [[Klosterberg (Oberlausitz)|Klosterberges]] (Höhe von 394,3 Meter N.N.), dem Westausläufer des Lausitzer Berglandes, und im Lausitzer Gefilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demitz-Thumitz wird begrenzt von den Gemeinden [[Burkau]] und [[Göda]] im Norden, [[Doberschau-Gaußig]] im Osten, [[Schmölln-Putzkau]] im Süden und [[Bischofswerda]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung (Ortsteile) ===&lt;br /&gt;
* [[Datei:20150515400MDR Pohla (Demitz-Thumitz) Schloß.jpg|mini|295x295px|[[Schloss Pohla]]]]Demitz-Thumitz (&amp;#039;&amp;#039;Zemicy-Tumicy&amp;#039;&amp;#039;), 1653 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Wölkau (Demitz-Thumitz)|Wölkau]] (&amp;#039;&amp;#039;Wjelkowy&amp;#039;&amp;#039;), seit 1936; 206 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Medewitz (Demitz-Thumitz)|Medewitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Mjedźojz&amp;#039;&amp;#039;), seit 1968; 152 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Birkenrode]] (&amp;#039;&amp;#039;Brězyšćo&amp;#039;&amp;#039;), seit 1968; zu Demitz-Thumitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemeindegebietsreform 1994 wurden die Gemeinden Demitz-Thumitz, Rothnaußlitz und Pohla zusammenlegt und Demitz-Thumitz erhielt folgende neue Ortsteile:&lt;br /&gt;
* [[Rothnaußlitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Čerwjene Noslicy&amp;#039;&amp;#039;), 226 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Pottschapplitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Počaplicy&amp;#039;&amp;#039;), 62 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Cannewitz (Demitz-Thumitz)|Cannewitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Chanecy&amp;#039;&amp;#039;), 62 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Karlsdorf (Demitz-Thumitz)|Karlsdorf]], 64 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Pohla (Demitz-Thumitz)|Pohla]] (&amp;#039;&amp;#039;Palow&amp;#039;&amp;#039;), 143 Einwohner&lt;br /&gt;
* [[Stacha]] (&amp;#039;&amp;#039;Stachow&amp;#039;&amp;#039;, 1936 nach Pohla eingemeindet), 276 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14625100.pdf Angaben gemäß Zensus 2011]; Stand: 9. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorchristliche Zeit ===&lt;br /&gt;
Vor etwa 450.000 Jahren war das Gebiet um Demitz-Thumitz 50.000 Jahre lang mit einem 300 m dicken Eispanzer bedeckt. Auch der Klosterberg war vereist. Erst 20.000 Jahre v. Chr. war die Gegend endgültig eisfrei. Es ist bewiesen, dass in der Umgebung bereits in der Bronzezeit Menschen siedelten. In Demitz-Thumitz selbst wurden noch keine Funde gemacht, die eine solche Besiedelung belegen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thumitz bis 1700 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thumitz (Heise, 1850).jpg|mini|Rittergut Thumitz]]&lt;br /&gt;
Seit dem 7. Jahrhundert unserer Zeit besiedelten die [[Milzener]], ein [[Sorben|sorbischer]] Stamm, diese Region. Im 10. Jahrhundert kam jedoch auch die Oberlausitz unter die Herrschaft deutscher Feudalherren, welche die sorbischen Gebiete und ihre Einwohner unter ihre Kontrolle brachten. Dadurch ergaben sich für die beiden Orte Demitz und Thumitz grundlegende Veränderungen. Für Thumitz wurde ein Ritter als Lehnsmann vom deutschen König eingesetzt. Für diesen wurde ein Rittergut gebildet. Nachweislich besteht dieses seit Anfang des 16. Jahrhunderts. Überliefert ist 1617 der Verkauf des &amp;#039;&amp;#039;Stückgutes Thumitz&amp;#039;&amp;#039; durch Dietrich von Haugwitz an Nikol von Schönfeldt. Dieser Grundherr veräußerte Thumitz 1622 an Rudolph von Karras. 1638 erfolgte ein Tausch an die unmündigen Töchter des Erasmus von Gersdorff.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter von Boetticher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635–1815&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Hrsg. Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, Selbstverlag, Görlitz 1919, S. 454. [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_des_Oberlausitzischen_Adels_u/_3asrFxxBtcC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Thumnitz+von+Lippe&amp;amp;pg=PA454&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demitz bis 1413 ===&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Entwicklung nahm Demitz. Die kleine bebaute Fläche entlang des [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwasserlaufes]] reichte zur Bildung eines Rittergutes nicht aus. Demitz war ein typisches deutsches [[Waldhufendorf]]. Die Berghöhen rechts und links des Schwarzwassers waren mit Wald, Sträuchern sowie Findlingen aus der Eiszeit bedeckt. Die Sorben hatten aufgrund ihrer einfachen Werkzeuge von einer Rodung abgesehen. Erst mit der Zunahme der Bevölkerung im 12. Jahrhundert machte man sich an die Rodung der mächtigen Wälder. Im 13. Jahrhundert litt nicht nur die hiesige Bevölkerung unter der Herrschaft der adeligen Feudalherren. Das führte zu einem Aufstand. Die [[Hussiten]] fielen auch in die Gegend um Demitz-Thumitz ein. Die katholische Kirche stand im Bündnis mit den Feudalherren; das [[Kloster St. Marienstern]] im heutigen [[Panschwitz-Kuckau]] sicherte sich den Beistand der umliegenden Rittergüter. Dafür musste es mit Stücken des Schwarzen Waldes (Klosterberg) bezahlen. Ob die Ritter jemals zum Einsatz kamen, ist nicht bekannt. Im Jahre 1413 kam Demitz unter die Herrschaft des Klosters St. Marienstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
Beide Ortsnamen sind [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Ursprungs. Bis ins frühe 20. Jahrhundert gehörten die beiden Orte zum obersorbischen Sprachgebiet. Die Vorfahren der [[Sorben]] lebten in Großfamilien zusammen, wobei jede Sippe eine eigene Siedlung hatte. Diese wurde nach dem Dorfältesten benannt. Dieser hieß in Thumitz wahrscheinlich Thom o.&amp;amp;nbsp;ä., in Demitz ein &amp;#039;&amp;#039;Graf&amp;#039;&amp;#039; Zemo, durch Anhängen der slawischen Endung „-itz“, welche in Ostdeutschland sehr häufig zu finden ist, entstand der Dorfname. Noch 1884/85 verzeichnete [[Arnošt Muka]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Statistik der Lausitzer Sorben&amp;#039;&amp;#039; sieben Prozent sorbischen Bevölkerungsanteil für Demitz und 25 % für Thumitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau der Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeichnung der Eisenbahnbrücke in Demitz-Thumitz von Georg Pauli 1911.jpg|mini|Eisenbahnbrücke 1911 Georg Pauli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Viadukt Demitz-Thumitz.jpg|mini|Viadukt Demitz-Thumitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1844 bis 1846 wurde durch die [[Sächsisch-Schlesische Eisenbahngesellschaft]] die [[Bahnstrecke Dresden–Görlitz]] auch durch Demitz gebaut. Der Bau der ersten großen Steinbrücke in der Oberlausitz (ein [[Viadukt]] mit 11 Bögen)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.industriekultur-oberlausitz.de/demitz-thumitz/viadukt.html Viadukt Demitz-Thumitz]&amp;#039;&amp;#039; auf industriekultur-oberlausitz.de, abgerufen am 8. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte beträchtliche sozialökonomische Umschichtungen zur Folge. 700 Arbeiter, auch solche aus dem Ausland, strömten in das Dorf Demitz. Die Quader für das Viadukt waren schon im Elbsandsteingebirge bestellt, als man beim Graben für die Pfeiler beim jetzigen Bahnhof auf [[Lausitzer Granit|Granit]] stieß. Um Transportkosten zu sparen, ließ man Granitquader behauen. Im sogenannten Zigeunerloch wurden die Steine gebrochen und mit einer Rutsche ins Tal transportiert. Weil die bereits fertigen Werkstücke aber abgenommen werden mussten, sind zwei Bögen des Viaduktes aus [[Sandstein]] gewölbt. Das Gebiet am Schwarzwasser war sehr sumpfig, so dass 6000 Eichenpfähle bis zu 7&amp;amp;nbsp;m tief in die Erde gerammt werden mussten. 34 Arbeiter zogen einen 17 Zentner (850&amp;amp;nbsp;kg) schweren Stein mittels eines Seiles hoch und ließen ihn auf den Stamm fallen. Die Stämme wurden auf dem Demitzer Berg (Richters Berg) geschlagen, welcher früher voll bewaldet war. Am 25. Juni 1846 wurde die Strecke eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Granitindustrie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Demitz-Thumitz Bahnanschluss.jpg|mini|Ehemaliger Bahnanschluss der Sächsischen Granitwerke Demitz-Thumitz (24. Juli 1991)]]&lt;br /&gt;
„Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Kriege 1870/71]] ging man daran, die im [[Klosterberg (Oberlausitz)|Klosterberg]] vergrabenen Schätze zu heben und zwar in Form von schönen Granitsteinen, die man in ganz vorzüglicher Güte hier gewinnt, und die ihren Weg heute selbst in ferne Länder finden. Die Granitsteinindustrie von Demitz-Thumitz und des benachbarten Dorfes Schmölln hat einen Weltruf erlangt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Th. Schäfer schreibt hierüber in seinem neuen Wanderbuche durch die „Sächsische Oberlausitz“ folgendes:&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Die unter der Kollektivbezeichnung „Demitzer Granitbrüche“ bekannten Steinbrüche befinden sich größtenteils am Abhange des Klosterberges, auf Tröbigauer, Schmöllner, Rothnaußlitzer und Demitz-Thumitzer Ortsflur und gehören zu den Rittergütern Schmölln, Thumitz, [[Kloster St. Marienstern]], Kleinförstchen bei Seitschen, Großhänchen, Rothnaußlitz und Weidlitz bei Klein-Welka. Sie sind an 10 Pächter vergeben, unter denen Sparmann &amp;amp; Co., C. G. Kunath, Döcke &amp;amp; Haft, Ernst Eisold die bedeutendsten Firmen darstellen. Die Gewinnung geschieht durch Sprengen, Spalten mit Keilen und Bohren mittels 3&amp;amp;nbsp;m langen Steinbohrern. Die Arbeiter stehen unter einem Strohdache, dessen Stellung je nach der herrschenden Windrichtung verändert wird. Das Material findet Verwendung zu [[Buckelquader|bossierten]] und rohen Pflastersteinen, Fußsteigplatten, Säulen zu Denkmälern und Gebäuden. Die Versendung geschieht von den Stationen Demitz-Thumitz und Schmölln aus und hat im Laufe der Jahre eine fortwährende Steigerung erfahren. – Feine Bearbeitung erfährt der Granit in der Steinschleiferei und Steinsägerei der Firma Döcke &amp;amp; Haft in Demitz-Thumitz. Hier wird der Stein zum Zwecke der Verwendung zu Denkmälern (Sockeln) gesägt, geschliffen und poliert (Kaiser-Friedrich-Denkmal auf dem [[Breiteberg]]e bei Zittau, [[Friedrich Dittes|Dittesdenkmal]] in [[Irfersgrün]]).}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Störzner1904&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Bernhard Störzner]] |Hrsg= |Titel=Was die Heimat erzählt |TitelErg=Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen. [Beiträge zur Sächs. Volks- und Heimatkunde.] |Sammelwerk= |Band=I. Ostsachsen |Verlag=Verlag von Arwed Strauch |Ort=Leipzig |Datum=1904 |ISBN= |Kapitel=215. Die wüste Mark Teupitz. |Seiten=499 |Kommentar=Mit Zeichnungen von Professor [[Oskar Seyffert (Volkskundler)|O. Seyffert]] und Maler F. Rowland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenschluss zu Demitz-Thumitz ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Demitz und Thumitz zusammen. Dieser Vereinigung waren auf schulischem und kirchenorganisatorischem Gebiet bereits gemeinsame Bestrebungen vorausgegangen. So löste das heutige Schulgebäude die alten Unterrichtsstätten Hauptstraße 31 (bis 2000 Jugendclub, Abriss 2009) von 1845 und Hauptstraße 50 (bis 1990 Drogerie, danach Volksbank Bautzen heute Kreissparkasse Bautzen) ab. Beide Gemeinden nutzten seit 1897 einen neuen Friedhof. Er war von Anfang an gemeindlich, so dass es nichts zur Sache tat, dass beide Gemeinden seit 1814 nach Schmölln eingepfarrt waren. 1898 gründete sich auch der Sozialdemokratische Wahlverein Demitz-Thumitz. Dessen Stimmanteil wuchs rasch. 1902 schloss sich die lokale gewerkschaftliche Organisation der Steinarbeiter an den [[Zentralverband der Steinarbeiter Deutschlands|Zentralverband der Steinarbeiter]] an. 1912 wurde die Gemeinnützige WohnGenossenschaft gegründet (heute WG Einheit).&lt;br /&gt;
[[Datei:20060602100DR Thumitz (Demitz-Thumitz) Schloß.jpg|mini|295x295px|[[Schloss Thumitz]]. 2006.]]&lt;br /&gt;
=== Rittergut in Thumitz und Erbrichtergut in Demitz vom 18. bis zum 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In Thumitz entwickelte sich früh ein Herrensitz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Adolf Poenicke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen III. Section&amp;#039;&amp;#039;, Heft 16 der Section Markgrafenthum Oberlausitz, Selbstverlag, Leipzig 1856, S. 123–124. [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/500/182 Bildnis] und [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/500/183 Text]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Rittergut. Der Schlossbau soll im Kern auf die Familie von Polenz zurückgehen. Die längste jüngere historische Periode jedoch, bereits seit 1719, ist eng mit der briefadeligen Familie&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1922&amp;#039;&amp;#039;. 16. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha Dezember 1921, S. 159 f. [https://archive.org/details/gothaischesgenealogischestaschenbuchderadeligenhauserteilb_1922/page/n173/mode/2up Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Criegern (Adelsgeschlecht)|von Criegern]] verbunden. Nach dem Kunsthistoriker [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]] prägten sie ebenso die bauliche und inhaltliche Weiterentwicklung des Herrenhauses.&amp;lt;ref&amp;gt;In: Cornelius Gurlitt: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Sächs. Min. d. Innern, 31. Heft: Amtshauptmannschaft Bautzen (I. Teil), C. C. Meinhold &amp;amp; Söhne, Dresden 1908, S. 296 f. [https://www.google.de/books/edition/Beschreibende_Darstellung_der_%C3%A4lteren_B/9DAhAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Thumitz+von+Lippe&amp;amp;pg=PA296&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erworben hatte den Besitz Joachim Friedrich von Criegern (1683–1737), der schon 1711 nobilitiert wurde, 1717 folgte die Anerkennung für Preußen. Ihm folgte sein Bruder Dietrich Heinrich von Criegern-Manker (1689–1757) sowie dessen direkte Nachfahren. Zu diesem Zeitpunkt bestand seitens der Adelsfamilie zur Regelung der Erbfolge ein [[Familienfideikommiss]] für Gut Thumitz. Friedrich von Criegern-Thumitz war Gutsherr und Autor.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich von Criegern-Thumitz: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der freiwilligen Kriegs-Krankenpflege beim Heere des Deutschen Reiches&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Veit &amp;amp; Comp., Leipzig 1891. Reprint (u. a. als Online-Ressource): De Gruyter, Berlin 2022. ISBN 978-3-11-235768-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzte Grundbesitzer des Adelsgeschlecht vor Ort waren Hans von Criegern (1837–1906) und der Sohn Hans Oskar Friedrich von Criegern (1876–1917) respektive dessen Sohn Hans-Joachim von Criegern, der 1944 als Oberleutnant fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter von Hueck]], [[Erik Amburger]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Johann Georg von Rappard]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Adelige Häuser B (Briefadel)&amp;#039;&amp;#039;, Band XIII, Band 73 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1980, {{ISSN|0435-2408}}, S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 beinhaltete das Rittergut Thumitz mit zusätzlichen Grundstücken in Wölkau zusammen 157 ha. Es war damals verpachtet an die Witwe Else Pietzsch. Das Erbrichtergut (Nr. 2.) in Demitz mit 91 ha wiederum gehörte B. G. von Lippe. Des Weiteren bestanden zwei kleinere Güter in den Händen der Familien Oskar Rätze, 22 ha, sowie Max Richter, 23 ha teils verpachtet. In der Gemarkung des Doppeldorfes bestand hinzu eine 39 ha große Dominialwaldung des Klosters St. Marienstern, welche von dem Oberförster Nik. Jatzwauck mit Sitz in Laßke verwaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Ullrich, Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Güter und Wirtschaften im Freistaat Sachsen. Verzeichnis (1925)&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band IX, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1925, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochwasser ===&lt;br /&gt;
1951 gab es ein schweres Hochwasser in Demitz-Thumitz. Im Ortsteil Demitz bis zum Steinsägewerk Mildner standen die am Schwarzwasser gelegenen Grundstücke bis zu einem Meter tief unter Wasser. Besonders schwer betroffen waren die Bäckereien Lange und Heinrich, wo das Wasser bis in die Backöfen reichte. Beim Kohlenhandel der Geschwister Rätze wurden große Stapel Briketts weggeschwemmt und teilweise erst in Rothnaußlitz und Spittwitz wieder abgelagert. Infolge dieses Hochwassers wurde 1952 mit dem Bau eines Rückhaltebeckens bei Karlsdorf begonnen. 1958 gab es abermals ein Hochwasser, fast in der Stärke von 1951. Erheblicher Schaden entstand an den Hängen des Demitzer Berges, wo die Erde teilweise abgeschwemmt und in der Schmöllner Straße abgelagert wurde. Unweit des Bahnhofes wurden Gleise unterspült, was eine Unterbrechung des Schienenverkehrs zur Folge hatte. Unweit des Gasthofes Kmoch wurde die Straßenbrücke zerstört. Auch der Ortsteil Wölkau (1951 fast kein Schaden) war diesmal betroffen. Der „Sächsische Reiter“ wurde vollkommen überflutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gisela Pallas 2015.jpg|mini|150px|Gisela Pallas (2015), 12 Jahre Bürgermeisterin]]&lt;br /&gt;
* 1840–1862 Frenzel (Gemeindevorsteher)&lt;br /&gt;
* 1862–1865 Thunig (Gemeindevorsteher)&lt;br /&gt;
* 1865 – ??? Johann Jentsch (Gemeindevorsteher)&lt;br /&gt;
* ??? – 1896 Winkler (Gemeindevorsteher)&lt;br /&gt;
* 1896–1924 Oskar Rätze&lt;br /&gt;
* 1924–1933 Bruno Ledrich&lt;br /&gt;
* 01.10.1933–02.09.1945 Johann Conrad Matthiae&lt;br /&gt;
* 1945–1961 Xaver Heimerl&lt;br /&gt;
* 1961–1971 Hans Stoinski&lt;br /&gt;
* 1971 – ??? Fritz Petzold&lt;br /&gt;
* ???  – 1990 Peter Schmidt&lt;br /&gt;
* 1990–1994 Uta Eckstädt&lt;br /&gt;
* 1994–2008 Horst Wittholz&lt;br /&gt;
* 2008–2020 Gisela Pallas&lt;br /&gt;
* 2020–2025 Jens Glowienka&lt;br /&gt;
* seit 2025: Alexander Arndt Pötschke&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2025#Landkreis Bautzen|2025]]&lt;br /&gt;
|Alexander Arndt Pötschke&lt;br /&gt;
|Pötschke&lt;br /&gt;
|77,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2020#Landkreis Bautzen|2020]]&lt;br /&gt;
|Jens Glowienka&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|53,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Bautzen|2015]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Gisela Pallas&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |DePoRo&lt;br /&gt;
|92,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Bautzen|2008]]&lt;br /&gt;
|60,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Bautzen|2001]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Horst Wittholz&lt;br /&gt;
|Wittholz&lt;br /&gt;
|72,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Landkreis Bautzen|1994]]&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|54,4&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
==== Aktuell ====&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2 = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 71,5 % (2019: 64,0 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1       = DePoRo&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1     = 75.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1  = 53.0&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1    = Wählervereinigung DePoRo – Demitz Pohla Rothnaußlitz&lt;br /&gt;
|FARBE1        = 2323DF&lt;br /&gt;
|PARTEI2       = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2     = 24.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2  = 31.7&lt;br /&gt;
|PARTEI3       = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3  = 15.3&lt;br /&gt;
}}{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float         = left&lt;br /&gt;
|Land          = DE&lt;br /&gt;
|Überschrift   = Gemeinderat ab 2024&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = Sitze&lt;br /&gt;
|     DePoRo|CDU&lt;br /&gt;
| DePoRo Farbe = 2323DF&lt;br /&gt;
| DePoRo       = 9&lt;br /&gt;
| CDU          = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den sächsischen [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahlen am 9. Juni 2024]] hat der Gemeinderat in Demitz-Thumitz folgende Zusammensetzung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14625&amp;amp;gemeinde=14625100&amp;amp;_ptabs=%7B%22#tab-sitzverteilung%22:1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Gemeinderat Wahlperiode 2024–2029&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14625&amp;amp;gemeinde=14625100&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Partei||%||Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WV DePoRo || 75,8 %|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]|| 24,2 %|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Wahlbeteiligung: 71,5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorangegangene Wahlen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Gemeinderat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Partei&lt;br /&gt;
|2019–2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14625&amp;amp;gemeinde=14625100&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||2014–2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14625&amp;amp;gemeinde=14625100&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||2009–2014 || 2004–2009 || 1999–2004 || 1994–1999&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WV DePoRo&lt;br /&gt;
Demitz Pohla Rothnaußlitz&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7 Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53,0 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7 Sitze 44,1 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9 Sitze 52,7 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 6 Sitze 36,2 % || 6 Sitze 34,1 % || 5 Sitze 31,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|4 Sitze&lt;br /&gt;
31,7 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5 Sitze 33,2 % || 4 Sitze 27,7 % || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7 Sitze 39,0 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6 Sitze 37,5 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6 Sitze 35,3 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke|DIE LINKE]]&lt;br /&gt;
|1 Sitz&lt;br /&gt;
15,3 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4 Sitze 22,7 % || 3 Sitze 19,6 % || 2 Sitze 13,9 % || 1 Sitz 9,0 % || 1 Sitz 8,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|–|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | –|| –|| 1 Sitz  10,8 % || 3 Sitze 19,5 % || 4 Sitze 25 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wahlbeteiligung &lt;br /&gt;
|64,0 %|| 53,1 % || 51,2 % || 53,2 % || 67,9 % || 81,6 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
[[Bammental]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzlage der Gemeinde seit 2010 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Jahr || 2014 || 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtverschuldung: || || 460.000 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pro-Kopf-Verschuldung: || || 158 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grundsteuer: || || 380 v. H.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grundsteuer A: || 300 v. H.||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grundsteuer B: || 400 v. H.||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gewerbesteuer: || 400 v. H. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebe/Gewerbetreibende: || || 161&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:granitdorf.jpg|mini|Spuren der Steine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:logo granit.jpg|mini|Logo in Demitzer Granit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während alle Orte der Umgebung bis heute überwiegend landwirtschaftlich orientiert sind, entwickelte sich Demitz-Thumitz zu einer Industriegemeinde.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des Eisenbahnviaduktes wurden Steinbrüche zum Abbau von [[Granodiorit]], der als &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Granit]]&amp;#039;&amp;#039; gehandelt wird, angelegt. Dieser Granit wird heute in ganz Deutschland und auch ins Ausland verkauft. Seit 1908 gibt es in Demitz-Thumitz eine Steinmetzschule, wo Gesellen und Meister aus allen Bundesländern ausgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 gewann Demitz-Thumitz den Wettbewerb „Sachsens Themendörfer“ des Freistaates. Der Ort soll nach dem Motto „Spuren der Steine – Unterwegs im sächsischen Steinreich“ thematisch gestaltet werden. Eine wesentliche Rolle spielt in der Konzeption die Sächsische Steinmetzschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zemicy-Tumicy – dwórnišćo 1.jpg|mini|Bahnhof Demitz-Thumitz]]&lt;br /&gt;
Demitz-Thumitz liegt an der Staatsstraße 111 zwischen [[Bischofswerda]] und [[Bautzen]] sowie in der Nähe der [[Bundesautobahn 4]] von Dresden nach Görlitz. Von der S111 führt die Staatsstraße 155 durch den gesamten Ort bis nach [[Schmölln-Putzkau]]. Es verfügt zudem über einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Dresden–Görlitz]], der von Regionalzügen der [[Die Länderbahn|Länderbahn]] („[[Trilex (Marke)|Trilex]]“) und der [[Ostdeutsche Eisenbahn|Ostdeutschen Eisenbahn]] bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet sind zahlreiche mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe sowie Dienstleistungsunternehmen ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Sächsische Steinmetzschule – Fachoberschule Gestaltung&lt;br /&gt;
* Gemeinnütziger Förderverein des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* „Grundschule am Klosterberg“ Demitz-Thumitz&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsische Zeitung vom 10. Juni 2014 (Seite 13)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundschule.jpg|Grundschule Demitz-Thumitz&lt;br /&gt;
GSDT-Logo2014.jpg|Logo der „Grundschule am Klosterberg“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mittelschule (bis Schuljahr 2006/2007)&lt;br /&gt;
* AWO Kindergarten (inkl. Kinderkrippe) „Brückenmännchen“&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Demitz-Thumitz mit Ortsfeuerwehr Rothnaußlitz und Löschzug Medewitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
* Erlebnismuseum „Alte Steinsäge“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
* Sport- und Freizeitzentrum Demitz-Thumitz&lt;br /&gt;
* Sporthalle Rothnaußlitz&lt;br /&gt;
* Sportplatz Wölkau (Hartplatz) – mit Flutlicht und Zuschauerplätzen&lt;br /&gt;
* Sportplatz Pohla (Rasenplatz) – mit Flutlicht und Zuschauerplätzen&lt;br /&gt;
* Sportplatz Rothnaußlitz (Rasenplatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Demitz-Thumitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur / Vereine ===&lt;br /&gt;
* Karnevalsklub Demitz-Thumitz (KCD)&lt;br /&gt;
* SV Demitz-Thumitz (Fußball, Badminton, Volleyball, Kegeln, Tischtennis)&lt;br /&gt;
* TanzSportVerein Demitz e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* OPELCLUB 92 Demitz-Thumitz e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* SV Pohla-Stacha (Fußball)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen / Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Demitz-Thumitz 2011 07.JPG|mini|Ehemalige katholische Kirche in Demitz-Thumitz]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherische Kirche]] – Schwesterngemeinde Demitz-Thumitz / Uhyst a.T. / Burkau. Die Kirchgemeinde Demitz-Thumitz wurde im Januar 1950 gegründet. Im November 1952 fand die Weihe der neu gebauten Christuskirche statt. Die Kirche zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pohla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der ältesten der Lausitz. Seit dem 650-jährigen Jubiläum 1984 führt sie den Namen „Maria am Berge“. Die historische Orgel von [[Christian Gottfried Herbrig]] und Sohn (1839) wurde 1894 umgebaut und vergrößert, danach auch klanglich verändert. Das Herbrig-Gehäuse und alle Orgelpfeifen von HERBRIG blieben erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.herbrig-orgeln.de/dieerhaltenengehaeuse.html Webseite: Kulturwerkstatt Stolpen e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bistum Dresden-Meißen|Römisch-Katholische Kirche]] Die katholische Kirche von Demitz-Thumitz wurde im Jahr 2011 [[Profanierung|profaniert]]. Neue Eigentümer haben sich gefunden, welche die Kirche zu einem Wohnhaus umgebaut haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Demitz-Thumitz}}&lt;br /&gt;
* Eisenbahnviadukt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Theodor von Criegern]] (1801–1870), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Georg Pauli (Lehrer)|Georg Pauli]] (1867–1949), Lehrer, Autor, Gründer des [[Lausitzer Radfahrer-Bund]]s und zahlreicher weiterer Vereine&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Schlegel]] (1928–2022), Geografielehrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* Hans Grohmann (1926–2014), Lehrer, Träger des Bundesverdienstkreuz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Ministerpräsident Milbradt übergibt neun Persönlichkeiten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland |werk=Medienservice Sachsen |datum=2004-12-17 |abruf=2025-08-25 |url=https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/147294}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Traugott Mutschink]] (1821–1904), sorbischer Volksschriftsteller, Lehrer und Heimatforscher, seit 1899 Ehrenbürger von Demitz-Thumitz&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Nadolny (1941–2026), Lehrer, Ortschronist und Fremdenführer, seit 2021 Ehrenbürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in der Gemeinde geboren wurden ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmine von Sydow]] (1789–1867), Autorin&lt;br /&gt;
* [[Michael Ernst Bär]] (1855–1923), Unternehmer, Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen, geboren in Pottschapplitz&lt;br /&gt;
* [[Max Wockatz]] (1898–1947), Politiker (NSDAP), geboren in Rothnaußlitz&lt;br /&gt;
* [[Nils Krüger (Schriftsteller)|Nils Krüger]] (1899–1973), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Helmut Kyank]] (1916–1992), Frauenarzt, Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Kahle]] (1936–2014), Gebrauchsgrafiker, Buchgestalter und Typograf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giselher Birk u.&amp;amp;nbsp;a.: „Geschichte und Geschehen D3“; Ernst Klett Schulbuchverlag Leipzig GmbH, Leipzig 1998.&lt;br /&gt;
* Bruno Ledrich: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch von Demitz-Thumitz.&amp;#039;&amp;#039; 1968; nicht verlegt.&lt;br /&gt;
* Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Wanderwege durch den Kreis Bautzen.&amp;#039;&amp;#039; VEB Domowina-Verlag, Bautzen 1981.&lt;br /&gt;
* Werner Schmidt: u.&amp;amp;nbsp;a.: {{WdH|40}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;600 Jahre Demitz-Thumitz.&amp;#039;&amp;#039; 1974. (Broschüre)&lt;br /&gt;
* Oswald Zickmantel und [[Georg Pauli (Lehrer)|Georg Pauli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Klosterberg und seine Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Mit Karten und Abbildungen im Auftrage des Gebirgsvereins Demitz-Thumitz-Klosterberg, o.&amp;amp;nbsp;J. [1911] [http://d-nb.info/362425426 DNB].&lt;br /&gt;
* Chronik von Demitz-Thumitz.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Robert Hermann Otto Reichardt | Titel=Die Granitsteinindustrie in Demitz-Thumitz, Schmölln und Tröbigau oder an und auf dem Klosterberge | Verlag=Verlag von A. Seydel | Ort=Berlin | Datum=1910 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19220535623 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Thumitz}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Pohla}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Medewitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Demitz|Demitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Thumitz|Thumitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bautzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10079084-7|VIAF=137006886}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:DemitzThumitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hoyerswerdaer Schwarzwasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sökaren</name></author>
	</entry>
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