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	<title>Delsberger Becken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Delsberger_Becken&amp;diff=558832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo am 16. Dezember 2023 um 17:17 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-16T17:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME             = Delsberger Becken (&amp;#039;&amp;#039;La Vallée&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|BILD             = Delsberg von Nordosten.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Delsberger Becken mit [[Delsberg]]&lt;br /&gt;
|LAGE             = [[Kanton Jura]], Schweiz&lt;br /&gt;
|GEBIRGE          = [[Jura (Gebirge)|Jura]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 47.365282&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 7.347242&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = CH-JU&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE       = &lt;br /&gt;
|KARTE            = &lt;br /&gt;
|POSKARTE         = &lt;br /&gt;
|TYP              = &lt;br /&gt;
|GESTEIN          = &lt;br /&gt;
|HÖHE             = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON         = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = CH&lt;br /&gt;
|LÄNGE            = 24&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER         = [[Sorne]], [[Scheltenbach|Scheulte]], [[Birs]]&lt;br /&gt;
|KLIMA            = &lt;br /&gt;
|FLORA            = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG          = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Delsberger Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, von den Einheimischen schlicht &amp;#039;&amp;#039;La Vallée&amp;#039;&amp;#039; (das Tal) genannt, ist ein Längstal im Schweizer [[Jura (Gebirge)|Jura]] und bildet die grösste Tertiärmulde in diesem Gebirge. Es gehört politisch zum [[Delémont (Bezirk)|Bezirk Delémont]] im [[Kanton Jura]] und wird von der [[Birs]] (französisch: &amp;#039;&amp;#039;Birse&amp;#039;&amp;#039;) zum [[Rhein]] entwässert. Wichtigster Ort ist [[Delsberg|Delémont]] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Delsberg&amp;#039;&amp;#039;), der Hauptort des Kantons Jura. Die Talschaft weist eine Fläche von ungefähr 110 km² auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Delsberger Becken erstreckt sich rund 24&amp;amp;nbsp;km in Richtung West-Ost; die maximale Breite beträgt im Bereich von Delémont 5&amp;amp;nbsp;km. Der Talboden liegt stets im Bereich zwischen {{Höhe|400|CH-m}} und {{Höhe|500|CH}} Das Becken reicht von [[Glovelier]] im Westen bis nach [[Mervelier]] im äussersten Osten. Es wird durch zwei verhältnismässig niedrige, aber weit in die Talschaft vorstossende Querfalten bei [[Develier]] und [[Vicques JU|Vicques]] in drei Teilbecken gegliedert:&lt;br /&gt;
*das westliche Teilbecken im Bereich von Glovelier und Bassecourt&lt;br /&gt;
*das mittlere und weitaus grösste Teilbecken mit der Ebene um Delémont&lt;br /&gt;
*das östliche Teilbecken im Bereich von Courchapoix bis Mervelier, das auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Val Terbi&amp;#039;&amp;#039; trägt.&lt;br /&gt;
Ferner gibt es mit dem &amp;#039;&amp;#039;Montchaibeux&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|627|CH}}) und dem &amp;#039;&amp;#039;Sur Chaux&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|614|CH}}) zwei isolierte Hügel im Becken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Fliessgewässer des Delsberger Beckens ist die Birs, welche die Talschaft an der breitesten Stelle von Süd nach Nord durchquert und in die angrenzenden Höhenzüge tiefe [[Klus (Tal)|Klusen]] eingegraben hat. Sie tritt durch die Klus von Choindez bei [[Courrendlin]] in das Becken ein und verlässt sie nordöstlich von Delémont durch die Klus von Vorbourg. Der östliche Teil des Delsberger Beckens wird durch die [[Scheltenbach|Scheulte]] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Scheltenbach&amp;#039;&amp;#039;), der westliche Teil durch die [[Sorne]] mit ihrem Seitenbach [[Tabeillon]] entwässert. Beide Flüsse nehmen auf ihrer Wegstrecke durch das Becken verschiedene kurze Seitenbäche auf und münden kurz nacheinander bei Delémont in die Birs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrenzt wird das Delsberger Becken auf allen Seiten von {{Höhe|800|CH-m}} bis {{Höhe|1100|CH-m}} hohen Bergrücken. Auf der Westseite sind dies der Höhenzug von Mont Russelin (bis {{Höhe|951|CH-m}}) und Caquerelle, auf der Nordseite die Höhen von [[Les Ordons]] ({{Höhe|995|CH-m}}), &amp;#039;&amp;#039;Plain de la Chaive&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|930|CH-m}}) und Fringelikette (bis {{Höhe|947|CH-m}}) und im Osten der &amp;#039;&amp;#039;Grand Mont&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1073|CH-m}}). Die südliche Abgrenzung bilden von West nach Ost die Höhen von Saulcy ({{Höhe|1025|CH-m}}), &amp;#039;&amp;#039;Mont&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|1133|CH-m}}) und &amp;#039;&amp;#039;Montchemin&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|870|CH-m}}) sowie optisch der hohe Kamm des [[Mont Raimeux]] ({{Höhe|1302|CH-m}}), der jedoch hinter dem wesentlich niedrigen Höhenzug im Bereich der Tiergartenschlucht liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch gesehen bildet das Delsberger Becken eine breite [[Synklinale]] im [[Faltenjura]]; die umgebenden [[Antiklinale]]n weichen hier weit auseinander. Die nördliche Begrenzung bilden die Vorbourg- respektive Fringeliantiklinale (Teil der Lomont-Antiklinale); im Süden liegt die Antiklinale von Mont und Tiergarten. Die westliche und östliche Abgrenzung fällt mit Störungslinien zusammen, die als südliche Ausläufer der Störungen des [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheingrabens]] angesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mulde des Delsberger Beckens ist mit [[tertiär]]en [[Sandstein]]- und [[Mergel]]schichten angefüllt, welche zur Hauptsache Sedimente aus dem [[Miozän]] und [[Oligozän]] darstellen. Es handelt sich dabei um [[Molasse]]sedimente, die von Flüssen aus den [[Vogesen]] vor der Jurafaltung hierher verfrachtet wurden. Darüber legten sich [[Quartär (Geologie)|quartäre]] Ablagerungen fluvialen Ursprungs. An den bewaldeten Hängen treten die kompetenten Kalkschichten aus der oberen [[Jura (Geologie)|Jurazeit]] ([[Oberjura|Malm]]) zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:0.5em;&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr &lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1850 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|9&amp;#039;936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1900 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|15&amp;#039;282&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|17&amp;#039;385&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1930 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|18&amp;#039;323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1950 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|20&amp;#039;951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1960 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|24&amp;#039;463&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1970 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|28&amp;#039;608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1990 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|30&amp;#039;072&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|31&amp;#039;136&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Delsberger Becken zählt rund 31&amp;#039;700 Einwohner (Ende 2004). Es bildet die Kernlandschaft des Kantons Jura; Hauptort ist Delémont mit {{EWZ CH|CH-JU|6711}} Einwohnern. Die Talschaft setzt sich aus 16 Gemeinden zusammen (Ende 2012). Von Westen nach Osten sind dies: [[Glovelier]], [[Boécourt]], [[Bassecourt]], [[Courfaivre]], [[Develier]], [[Courtételle]], [[Delsberg|Delémont]], [[Rossemaison]], [[Châtillon JU|Châtillon]], [[Courrendlin]], [[Courroux]], [[Vicques JU|Vicques]], [[Courchapoix]], [[Corban]], [[Montsevelier]] und [[Mervelier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Bevölkerungszahl des Delsberger Beckens verlief verhältnismässig kontinuierlich. Markante Zuwachsraten wurden insbesondere von 1950 bis 1970 verzeichnet. Anders als in den übrigen jurassischen Talbecken resultierte die Wirtschaftskrise der 1970er-Jahre nur in einer Stagnation, nicht aber in einer Abnahme der Bevölkerungszahl. In die gleiche Zeit fiel die Erhebung von Delémont zum Hauptort des neu gegründeten Kantons Jura (1979) und dadurch eine Ankurbelung der wirtschaftlichen Lage des Talbeckens. Seither wurde ein weiteres Bevölkerungswachstum beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die grösseren Gemeinden des Delsberger Beckens sind verhältnismässig stark industrialisiert. Heute herrschen die Industriebranchen Metallbau, Maschinenbau, Feinmechanik, Kunststoffproduktion, Herstellung von elektronischen Geräten und Holzverarbeitung vor. Auch die Uhrenindustrie mit Zulieferbetrieben hat noch eine gewisse Bedeutung. Die kleineren Dörfer der Talschaft, insbesondere im Val Terbi, sind landwirtschaftlich geprägt. Die fruchtbaren Böden des Delsberger Beckens werden intensiv für Ackerbau, Obstbau, Milchwirtschaft und Viehzucht genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch ist das Delsberger Becken gut erschlossen. Delémont ist ein Verkehrsknotenpunkt an den Verkehrswegen von [[Basel]] nach [[Biel/Bienne|Biel]]. Von der Hauptachse Basel-Biel zweigen hier Hauptstrassen nach [[Pruntrut|Porrentruy]], [[La Chaux-de-Fonds]] und eine wichtige Nebenstrasse ins Val Terbi ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transjurane genannte [[Autobahn A16 (Schweiz)|Autobahn A16]] verbindet seit dem 3. April 2017 nicht nur den Kanton Jura mit dem Schweizer Mittelland, sondern auch das Schweizer Autobahn- und Autostrassennetz mit dem französischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Delémont fungiert als Sackbahnhof der Eisenbahnlinie Basel-Biel. Am 25. September 1875 erhielt das Delsberger Becken mit der Strecke Basel-Delémont den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die Fortsetzung nach [[Moutier]] wurde am 16. Dezember 1876 eingeweiht, nachdem zwei Monate früher, am 15. Oktober 1876 bereits die Linie Delémont–[[Glovelier]] eröffnet worden war. Durch ein dichtes regionales Busnetz werden die Gemeinden des Delsberger Beckens, die keinen Bahnanschluss besitzen, an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Delsberger Beckens kann auf eine sehr lange Siedlungstradition zurückblicken. Verschiedene Funde weisen auf [[bronzezeit]]liche Siedlungsplätze auf dem Roc de Courroux und bei Delémont hin; weitere Funde stammen aus der [[Eisenzeit]]. Zur [[Römisches Reich|Römerzeit]] verlief ein sekundärer Verkehrsweg durch das Talbecken. Wichtigste Siedlung war zu dieser Zeit vermutlich Vicques (heutiger Name vom lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;vicus&amp;#039;&amp;#039; (Flecken) abgeleitet), wo die Fundamente eines grossen Gutshofs ausgegraben wurden. Auch bei Delémont, Develier und Boécourt wurden Überreste von römischen Gutshöfen gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Besiedlung des Talbeckens erfolgte im 6. und 7. Jahrhundert. In diese Zeit fällt die Gründung von Delémont. Das Gebiet, das [[Sornegau]] genannt wurde, gehörte zum Grundbesitz der [[Elsass|elsässischen]] Herzöge, während die kirchliche Hoheit bei der Abtei [[Moutier|Moutier-Grandval]] lag. Durch eine Schenkung [[Rudolf III. (Burgund)|Rudolfs III. von Burgund]] wurde diese mitsamt ihren Ländereien im Jahr 999 dem Bischof von Basel unterstellt. Über verschiedene Herren gelangte der Sornegau im 12. Jahrhundert an die Herrschaft [[Ferrette]] (Pfirt) und 1271 durch Kauf an den Bischof von Basel. Damit besass das [[Fürstbistum Basel]] auch die weltliche Macht über dieses Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1289 verlieh der damalige Fürstbischof [[Peter Reich von Reichenstein]] Delémont das Stadtrecht. In der Folgezeit wurde Delémont befestigt, stieg damit zum zentralen Ort des Beckens auf, wurde bis zum Ende des [[Ancien Régime]] Mittelpunkt der fürstbischöflichen Herrschaft und Vogtei Delsberg und diente zeitweise als Sommerresidenz der Fürstbischöfe. Von 1793 bis 1815 gehörte das Delsberger Tal zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible]], das 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden wurde. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam es 1815 an den Kanton [[Kanton Bern|Bern]]. Der Hauptteil des Delsberger Beckens gehörte fortan zum Amtsbezirk Delémont, sechs Gemeinden im südlichen Teil und im Val Terbi jedoch zum Amtsbezirk Moutier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im 16. Jahrhundert existierten einige Hammerwerke in der Talschaft. Einen starken wirtschaftlichen Aufschwung erfuhren verschiedene Dörfer des Delsberger Beckens ab etwa Mitte des 18. Jahrhunderts durch die gezielte Ausbeutung des [[Bohnerz]]es und die Eisenverhüttung. Im 19. Jahrhundert fasste auch die aus dem Neuenburger Jura eingeführte Uhrenindustrie Fuss. Weil für die Eisenverarbeitung sehr viel Holzkohle gebraucht wurde, wurde der Waldbestand in der Region stark dezimiert. Erst mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz um 1875 wurde die Holzkohle durch Steinkohle ersetzt und die weitere Ausbreitung der Metall- und Uhrenindustrie gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Vorkommnisse in der räumlich weit entfernten Berner Kantonsregierung liessen im Verlauf des 20. Jahrhunderts den Ruf nach einem eigenständigen Kanton Jura immer lauter werden. Delémont entwickelte sich zum Zentrum dieser Bewegung. In einer Volksabstimmung am 23. Juni 1974 entschieden sich die Bewohner des Bezirks Delémont klar für die Schaffung des neuen Kantons. Weil sich der Bezirk Moutier gegen die Abtrennung von Bern ausgesprochen hatte, erhielten seine Grenzgemeinden die Gelegenheit, im September 1975 nochmals für oder gegen die Abtrennung von Bern zu votieren. Die im Delsberger Becken gelegenen Ortschaften stimmten für die neue Kantonsgründung. Am 1. Januar 1979 wurde der Kanton Jura gegründet, Delémont zur Kantonshauptstadt erklärt, und die Gemeinden [[Châtillon JU|Châtillon]], [[Rossemaison]], [[Courrendlin]], [[Courchapoix]], [[Corban]] und [[Mervelier]] wechselten vom Bezirk Moutier zum Bezirk Delémont. Die Schaffung des neuen Kantons verlieh Delémont und dem gesamten Delsberger Becken neue wirtschaftliche Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Delsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
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