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	<title>Delphin-Werft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:37:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Delphin-Werft&amp;diff=2389275&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37625-71: sollte rein</title>
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		<updated>2025-12-01T17:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sollte rein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Delphin-Werft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1903 in [[Lehe (Bremerhaven)]] als Schiffswerft Delphin Riedemann und Co. gegründet, 1904 als Schiffswerft Delphin GmbH ins Handelsregister eingetragen und 1910 in Schiffbau-Gesellschaft Unterweser GmbH umbenannt. Nach mehreren Fusionen und Eingliederung in den Vulkan-Verbund erfolgte 1989 eine Verlagerung in den [[Fischereihafen (Bremerhaven)|Geestemünder Fischereihafen]]. Aus dem ursprünglichen Betrieb an der [[Geeste (Fluss)|Geeste]] wurde der Geeste Metallbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Delphin Riedemann und Co. (1903–1908) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geesteschleifen (Karte).png|mini|Lage der Delphinwerft an der Geeste (1905)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Bahnstrecke Bremerhaven.jpg|mini|Damaliger Zubringer unter Stresemannstraße zur Delphin-Werft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010 08 17 Schiffbaugesellschaft Unterweser 1914 DSCI0881.JPG|mini|Der Werftbetrieb der Delphin-Werft (später Schiffbaugesellschaft Unterweser) um 1914, 3 Fischdampfer auf den Helgen]]&lt;br /&gt;
Die Delphin-Werft ging aus einer um 1870 gegründeten [[Bootswerft]] an der Geeste hervor und baute kleine Schiffe, [[Motorboot]]e und [[Schiffe ohne eigenen Antrieb#Leichter|Leichter]]. Sie ging 1903/1904 über in die Delphin-Werft Riedemann &amp;amp; Co und wurde 1905 in die Kommanditgesellschaft Schiffswerft Delphin GmbH gewandelt. Bis zum Konkurs wurden rund 40 Motorboote für viele verschiedene Eigner, zwei [[Segellogger]] für die [[Elsflether Heringsfischerei]], ein Dreimastschoner für [[Wilhelm Schuchmann]] und einige Leichter für [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|Hapag]] und die [[Roland-Linie]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Riedemann &amp;amp; Co. Schiffswerft (1908–1910) ==&lt;br /&gt;
1908 ging die Werft in Konkurs und wurde von Riedemann bis 1910 unter dem Namen B. W. Riedemann &amp;amp; Co. Schiffswerft weitergeführt. In dieser Phase entstanden rund 20 Schiffe, viele Segelschuten, ein weiterer Dreimastschoner für W. Schuchmann, ein Austernfänger, ein Motorschlepper für [[Schulte &amp;amp; Bruns]] Emden und einige [[Fischkutter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffbau-Gesellschaft Unterweser (1910–1972) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweigbetrieb Fischereihafen verm um 1918 1a.JPG|mini|Zweigbetrieb der Schiffbau-Gesellschaft Unterweser im Fischereihafen (um 1918)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiffbau-Gesellschaft Unterweser 1929.jpg|mini|Aktie über 1000 RM der Schiffbau-Gesellschaft Unterweser AG vom Mai 1929]]&lt;br /&gt;
1910 wurde daraus die Schiffbau-Gesellschaft Unterweser GmbH, die 1921 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde im Fischereihafen ein Zweigbetrieb mit mehreren [[Patentslip]]anlagen eröffnet, der vorwiegend Reparaturarbeiten an Fischdampfern durchführte. 1935 wurde hier aber auch das bei [[Joh. C. Tecklenborg|Tecklenborg]] gebaute Weser-Fährschiff &amp;#039;&amp;#039;Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; umgebaut. Auf dem früheren Werftgelände steht heute das Gebäude der [[Thünen-Institute in Bremerhaven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hauptbetrieb wurden neben einigen Leichtern, Dreimastschonern und einigen Frachtdampfern vorwiegend Fischereifahrzeuge gebaut, die hauptsächlich von den regionalen Fischereibetrieben übernommen und eingesetzt wurden. Von 1910 bis Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] entstanden auf dieser Werft rund 100 Schiffe, davon etwa 80 Fischereifahrzeuge vom Dampfheringslogger bis zum Fischdampfer. Davon wurden rund 20 Fischdampfer an die [[Kaiserliche Marine]] abgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden bis 1939 vorwiegend Fischereifahrzeuge und einige Frachtdampfer abgeliefert. Danach folgten [[U-Jagd-Boot]]e, [[Minensucher]], Wheeler-Prähme und Fischdampfer, die als [[Vorpostenboot]]e eingesetzt wurden, für die [[Kriegsmarine]]. Von 1945 bis 1949 beschäftigte sich die Werft mit Umbau- und Reparaturarbeiten. Ab 1949 konnten wieder Fischdampfer gebaut werden, mehrere [[Motorlogger]] entstanden für die [[Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft]]. Ab 1950 wurden zunehmend Frachter bis 2000 BRT gebaut und ab 1955 wurden die Fischereifahrzeuge mit [[Dieselmotor|Dieselantrieb]] ausgestattet. Ab 1960 wurden bei den [[Trawler]]n die Seitenfänger von den [[Heckfänger]]n abgelöst. Ab 1964 entstanden die ersten [[Autofähre]]n dieser Werft für dänische und 1970 für deutsche Auftraggeber. 1968 wurden die ersten [[Containerschiff]]e abgeliefert. Die Neubauten waren nach der Vergrößerung der Durchfahrtbreite der geesteabwärts gelegenen [[Achgelisbrücke]]&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Ozimek, in: Von Menschen und Werften. Carl Schünemann, 2. Aufl. Bremen 2013, ISBN 978-3-944552-05-7, S. 92 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; erheblich größer geworden und wiesen Vermessungen bis 6000 BRT auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schichau Unterweser, SUAG (1972–1989) ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schichau Unterweser}}&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der deutschen und internationalen Schiffbaukrise verschmolz die Bremerhavener Schichauwerft 1972 zur Schichau Unterweser AG. Das Schiffbauprogramm konzentrierte sich jetzt auf [[RoRo-Schiff]]e, Versorger von [[Offshorebauwerk]]en, Containerschiffe und andere Spezialschiffe. Nach spektakulären Fährschiffsumbauten erhielt die Werft in den 1980er Jahren von [[European Ferries]] interessante Neubauaufträge für je zwei aufwändige Auto-Passagierfähren mit rund 12.000 BRZ und 15.000 BRZ. Mit 26000 BRZ waren die 1987 abgelieferten Auto-Passagierfähren für Townsend-Thorensen, London noch größer und aufwändiger. Da sie für den Werftbauplatz zu groß waren, entstanden sie auf der Helge des Bremer Vulkans in Bremen; denn 1984/85 wurde die SUAG in den [[Bremer Vulkan]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fusion mit der Seebeckwerft (1989) ==&lt;br /&gt;
1989 erfolgte die Fusion mit [[Schichau Seebeck]] zur Schichau Seebeckwerft AG, in der Folge wurden die wesentlichen schiffbaulichen Bauvorgänge von der engen Geeste zur Schichau Seebeckwerft im Fischereihafen verlagert. Im Betriebsteil an der Geeste wurden Sektionen gefertigt, er wandelte sich zum Spezialist für den Stahlbau. 1989 wurde er ausgegliedert und als Geeste Metallbau (GMB) neu gegründet. GMB schloss 1998.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Ozimek, in: Von Menschen und Werften. Carl Schünemann, 2. Aufl. Bremen 2013, ISBN 978-3-944552-05-7, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebaute Schiffe ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Jenny Sjöhistoriska museet Fo213777.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Jenny&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;№ 121, Baujahr: 1917&lt;br /&gt;
 Niobe Sjöhistoriska museet Fo215617.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;№ 179, Baujahr: 1921&lt;br /&gt;
 Elster Sjöhistoriska museet Fo211804.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Elster&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;№ 184, Baujahr: 1922&lt;br /&gt;
 Frieda Morgenroth Sjöhistoriska museet Fo212342(1).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Frieda Morgenroth&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;№ 344, Baujahr: 1950&lt;br /&gt;
 Delia Sjöhistoriska museet Fo211371.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Delia&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;№ 348, Baujahr: 1951&lt;br /&gt;
 Jason Sjöhistoriska museet Fo213763.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Jason&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;№ 361, Baujahr: 1954&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Kuckuck: &amp;#039;&amp;#039;Unterweserwerften in der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition Temmen]]. Bremen 1998, ISBN 3-86108-612-3.&lt;br /&gt;
* Behrend Oldenburg: &amp;#039;&amp;#039;SSW Fähr- und Spezialschiffbau. 125 Jahre Schiffbautradition. 125 Years Tradition in Shipbuilding.&amp;#039;&amp;#039; Bremerhaven 2001.&lt;br /&gt;
* Zeitgenössische bebilderte Werbeschrift der Schichau Unterweser Aktiengesellschaft, Bremerhaven.&lt;br /&gt;
* DeichSpiegel - Das Online-Magazin aus Bremerhaven, Archiv 2014 - Das war meine Werft [https://www.schwiebert.lima-city.de/das-war-meine-werft-folge-10-3/ ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/021045|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Schiffbau-Gesellschaft Unterweser AG}}&lt;br /&gt;
* https://web.archive.org/web/20120320175058/http://werften.fischtown.de/archiv/schiffsliste.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Delphinwerft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1903]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-37625-71</name></author>
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