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	<title>Delmenhorster Geest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:57:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Delmenhorster_Geest&amp;diff=2623860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Naturräumliche Gliederung */ Dateigröße angepasst, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-11-08T12:06:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Naturräumliche Gliederung: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Es fehlt noch diverses: Raumstruktur, Wirtschaftsstruktur, Böden, Nutzung, regionale Bedeutung etc.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine naturräumliche Haupteinheit innerhalb der naturräumlichen Großregion des Zentralen Norddeutschen Tieflandes. Sie ist Bestandteil des Naturraums der [[Ems-Hunte-Geest]]. Teile der Delmenhorster Geest sind Bestandteile des Naturparks [[Wildeshauser Geest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; gliedert sich naturräumlich in folgende naturräumliche Untereinheiten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 55&amp;quot;&amp;gt;Herbert Lehmann, Sophie Meisel: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 54/55]] Oldenburg/Emden.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → [http://geographie.giersbeck.de/karten/055.pdf Online-Karte] (PDF, 7,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 56&amp;quot;&amp;gt;Herbert Lehmann, Sophie Meisel: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 56]] Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → [http://geographie.giersbeck.de/karten/056.pdf Online-Karte] (PDF; 4,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(zu 59 [[Ems-Hunte-Geest]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;595 Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;(595.0 Delmenhorster Geest)&amp;lt;ref name=&amp;quot;603.0&amp;quot;&amp;gt;De facto stellt die Delmenhorster Geest sowohl die Haupteinheit (Region 4. Ordnung) 595 als auch die Einheit 5. Ordnung 595.0 dar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** 595.00 [[Kirchhattener Geest]]&lt;br /&gt;
**** 595.01 [[Dötlinger Huntetal]]&lt;br /&gt;
**** 595.02 [[Dötlinger Geest]]&lt;br /&gt;
**** 595.03 [[Wildeshauser Dünen-Talsandgebiet]]&lt;br /&gt;
**** 595.04 [[Huntloser Sandebene]]&lt;br /&gt;
**** 595.05 [[Ahlhorner Geest]]&lt;br /&gt;
**** 595.06 [[Ganderkeseer Geest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrenzt wird die &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; im Süden und Südwesten von der naturräumlichen Haupteinheit der [[Cloppenburger Geest]], im Westen von der Haupteinheit der [[Hunte-Leda-Niederung]], im Norden durch die Haupteinheit der [[Wesermarsch]] sowie im Osten durch die [[Thedinghäuser Vorgeest]] sowie die [[Syker Geest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dötlingen-Fischteiche-2.JPG|mini|Fischteiche in Dötlingen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; umfasst die westlichen Teile des Stadtgebiets von [[Delmenhorst]], die Gemeinden [[Ganderkesee]], [[Dötlingen]], Teile der Gemeinde [[Großenkneten]] und der [[Samtgemeinde Harpstedt]] sowie die Kreisstadt Wildeshausen. Bis auf die zur kreisfreien Stadt Delmenhorst gehörenden Gebiete ist die Delmenhorster Geest Bestandteil des Landkreises Oldenburg. Insgesamt umfasst die Delmenhorster Geest eine Fläche von 573&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaaonline&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfn.de/landschaften/steckbriefe/landschaft/show/59500.html |titel=Delmenhorster Geest |titelerg=Landschaftssteckbrief |hrsg=[[Bundesamt für Naturschutz]] |datum= |abruf=2019-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; ist eine während der [[Saale-Eiszeit]] entstandene und in der Weichsel-Kaltzeit unter [[periglazial]]en Bedingungen überprägte [[Altmoräne]]nlandschaft. Als solche ist sie durch geringe Höhenunterschiede geprägt. Auf der Delmenhorster Geest wechseln sich Bereiche mit [[Geschiebelehm]] und Sandplatten ab, die durch schmale Auenbereiche der das Gebiet entwässernden Flüsse und Bäche zerschnitten werden. Alte Wälder finden sich auf der &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; nur noch im Bereich der ehemaligen herrschaftlichen Bannwälder des [[Stenumer Holz]]es, des Waldgebiets der [[Stühe]] sowie im [[Hasbruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massiver [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] an der Natur durch die bis zu den Agrarreformen des 19. Jahrhunderts üblichen [[Plaggendüngung|Plaggenwirtschaft]] im Rahmen des [[Ewiger Roggenbau|Ewigen Roggenbaus]] führten ab dem Hochmittelalter an den sandigen Standorten zur Bildung großflächiger [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaften]] mit den für sie charakteristischen [[Podsol]]en. Vielerorts bildeten sich nahezu vegetationslose Ödländer mit Wehsandflächen und z.&amp;amp;nbsp;T. meterhohen Wanderdünen, die wiederum die Landwirtschaft vor große Probleme stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung von [[Mineraldünger]]n und der Aufteilung der [[Allmende]]n wurden diese Heideflächen in Ackerland umgewandelt. Zur Verbesserung des Kleinklimas, v.&amp;amp;nbsp;a. aber als Windschutz wurden die einzelnen Ackerschläge mit Wallhecken umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für die Landwirtschaft sehr ungünstigen Standorte der [[Binnendüne]]n mit ihren extrem nährstoffarmen Böden wurden nach deren Kultivierung durch die staatliche Forstverwaltung mit Kiefermonokulturen aufgeforstet. Um die Qualität der Standorte zu verbessern und die bei den für die hier anzutreffenden [[Podsole]] typische [[Ortstein]]schicht aufzubrechen, wurden ab der Mitte des 19. Jahrhunderts große Flächen vor der Aufforstung mit Dampfpflügen tiefgepflügt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eilert Tantzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederbewaldung der Heiden und Öden durch die Oldenburgische Staatsforstverwaltung im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 19. Jahrhundert aufgeforsteten Kiefermonokulturen erwiesen sich jedoch auf die Dauer als außerordentlich windanfällig. Durch den [[Orkan Quimburga]] am 13. November 1972 wurden diese Wälder auf der Delmenhorster Geest binnen weniger Stunden nahezu vollständig zerstört. Auf Grund neuerer Erkenntnisse in der Forstwirtschaft erfolgte jedoch in den Folgejahren die Wiederaufforstung, nun jedoch teilweise als Laubmischwald. Heute sind auf der &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; etwa 20 % der Gesamtfläche Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaaonline&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüsse ==&lt;br /&gt;
Wichtigste [[Vorfluter]] der &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; sind unter anderem die [[Hunte]], die das Gebiet in ihrem Abschnitt zwischen Wildeshausen im Süden und Huntlosen im Norden durchfließt, die auf der &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; entspringende [[Welse (Delme)|Welse]] sowie die [[Brookbäke (Hasbruch)|Brookbäke]], die den Hasbruch durchfließt. Die zahlreichen Auebereiche sind nicht nur aus naturschutzfachlicher Sicht von herausragender Bedeutung, sondern stellten den Ausgangspunkt für die Besiedlung der &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordwestlich von Wildshausen 027.JPG|mini|Delmenhorster Geest nordwestlich von Wildeshausen]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Delmenhorster Geest ist im Bereich der Lehmplatten bereits ein seit der Jungsteinzeit vom Menschen geprägter Siedlungsraum. Die [[Großsteingrab|Großsteingräber]], wie die [[Glaner Braut]], die [[Visbeker Braut und Bräutigam#Visbeker Braut|Visbeker Braut]] und der [[Visbeker Braut und Bräutigam#Visbeker Bräutigam|Visbeker Bräutigam]] aus der Jungsteinzeit sind hierfür wichtige Zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbar an der Niederung der Welse gelegene &amp;#039;&amp;#039;Heidenwall&amp;#039;&amp;#039; bei Dehltun in der Gemeinde Ganderkesee, eine vorgeschichtliche Fluchtburg, ist ein weiterer Zeuge früher Besiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wildeshausen]], am Übergang der alten [[Flämische Straße|Flämischen Straße]] über die Hunte gelegen, hatte nicht nur als Marktplatz und Verkehrsknoten eine herausragende Bedeutung, sondern auch mit der [[Alexanderkirche (Wildeshausen)|Alexanderkirche]] als mittelalterlicher Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Landschaftsbild der Delmenhorster Geest ist im Wesentlichen ein Werk des 19. Jahrhunderts, als im Rahmen der Teilung der Allmenden Heideflächen und Ödländer nach ihrer Kultivierung aufgeforstet bzw. in Ackerland umgewandelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches für die norddeutschen Geestlandschaften charakteristisches Landschaftselement stellen auch auf der &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Geest&amp;#039;&amp;#039; die sogenannten [[Wallhecke]]n dar, die in der Region auch unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Över&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Knicks&amp;#039;&amp;#039; geläufig sind. Dies mit Altbaumbeständen bestockten Anlagen entstanden im Rahmen der Teilung der Allmenden im Rahmen der Agrarreformen des 19. Jahrhunderts als Windschutz für die neu entstandenen Ackerflächen und stehen auf Grund ihres hohen Wertes als Lebensraum so wie für das Landschaftsbild unter Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der naturräumlichen Hauptregion der Delmenhorster Geest befinden sich die Naturschutzgebiete [[Hasbruch]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41382|Name=Naturschutzgebiet „Hasbruch“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Poggenpohlsmoor]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41392|Name=Naturschutzgebiet „Poggenpohlsmoor“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Huntloser Moor]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41386|Name=Naturschutzgebiet „Huntloser Moor“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Tannersand und Gierenberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41383|Name=Naturschutzgebiet „Tannersand und Gierenberg“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Barneführer Holz und Schreensmoor]], [[Hatter Holz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41387|Name=Naturschutzgebiet „Hatter Holz“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Glaner Heide]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41384|Name=Naturschutzgebiet „Glaner Heide“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Döhler Wehe]], [[Stühe]] sowie die [[Bäken der Endeler und Holzhauser Heide]] im Raum zwischen Ahlhorn und Wildeshausen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|41232|Name=Naturschutzgebiet „Bäken der Endeler und Holzhauser Heide“|Abruf=2012-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt stehen im Naturraum Delmenhorster Geest 3,25 % der Gesamtfläche unter Naturschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaaonline&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Oldenburg)|Kategorie:Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Delmenhorst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum der Ems-Hunte Geest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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