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	<title>Delm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:37:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Delm&amp;diff=663366&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Geschichte */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-19T09:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Delm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1915 bis 1918 auch der Name der französischen Gemeinde [[Delme (Moselle)|Delme]] im Département Moselle. Für die Wüstung in der Region Hannover siehe [[Delm (Wüstung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Delm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;auf dem Delm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein historischer [[Gerichtsbezirk]] um den Ort [[Apensen]], der vom Mittelalter bis 1852 Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsbereich ==&lt;br /&gt;
Der Delmer Gerichtsbezirk erstreckte sich von entlang der [[Este (Fluss)|Este]] vom Rand der [[Geest]] über [[Beckdorf]] bis nach [[Wiegersen]] und [[Sauensiek]]. Im Jahr 1647 gehörten neben den Orten der heutigen [[Samtgemeinde Apensen]] die Orte [[Ottensen (Buxtehude)|Ottensen]], [[Ruschwedel]], [[Hedendorf]], [[Nottensdorf]] und [[Bliedersdorf]] zum Gericht auf dem Delm. Sauensiek bildete, ebenso wie Bliedersdorf (zusammen mit Nottensdorf), zeitweise ein eigenes Gericht. Der [[Richtplatz]] befand sich in Apensen und hat sich als Flurnamen [[Galgenberg]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Delm“, bzw. „auf dem Delm“ taucht zum ersten Mal 1432 als &amp;#039;&amp;#039;uppe deme delve&amp;#039;&amp;#039; auf. Im [[Vörder Register]] von 1500 wird von &amp;#039;&amp;#039;upp dem delme&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. „Uppe deme delve“ ist Niederdeutsch für „am Graben“ (siehe [[Delf (Graben)|Delf]]) und war eine Ortsbezeichnung für den Gerichtsplatz. Die Aussprache hat sich zu „auf dem Delm“ verschliffen, während die ursprüngliche Bedeutung verloren gegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:DEU Apensen COA.svg|mini|150px|Das Apenser Wappen, mit gepanzertem Arm und Schwert, erinnert an das Siegel des Gerichts auf dem Delm]]&lt;br /&gt;
Schon 1197 saßen hier die Herren [[von Bliedersdorf]] einem Gericht vor, das als [[Grafengericht]] aber nicht mit dem [[Gogericht]] auf dem Delm gleichzusetzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Gerichts fand 1432 statt; das Gericht hat aber sicherlich lange vorher schon bestanden. In einer Schadensliste der [[Horneburger Fehde]] wird das Gericht &amp;#039;&amp;#039;uppe deme delve&amp;#039;&amp;#039; genannt. Zu dieser Zeit haben die [[Borch (Adelsgeschlecht)|von Borch]], welche die von Bliedersdorf beerbten, als Gerichtsjunker die [[Gerichtshoheit]]. Die von Borch behielten diese bis zum Aussterben ihres Geschlechts um 1500, allerdings kamen durch Heirat und Erbschaft weitere Familien, vor allem die Familie derer [[Düring (Adelsgeschlecht)|von Düring]], hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. August 1852 wurde das Gericht Delm dem [[Amtsgericht Buxtehude]] zugeteilt. Als letzte Inhaber des Gerichts wurden drei Angehörige der Familie [[Düring (Adelsgeschlecht)|von Düring]] sowie der Besitzer des [[Rittergut Wiegersen|Gutes Wiegersen]], [[Eduard von Kielmansegg]], genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute sind in Apensen das alte Sitzungshaus des Grafen sowie das Anwesen des Untervogts, der als Gerichtsdiener zuständig war, erhalten. Das [[Gerichtssiegel|Siegel]] des Gerichts hat sich im Apenser Wappen erhalten. Es zeigt einen gepanzerten Arm, der ein Schwert hält. Die Gerichtsfahne, die an Gerichtstagen aufgezogen wurde, zeigt das gleiche Motiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte das Gericht auf dem Delm die [[hohe Gerichtsbarkeit]], konnte also sogar die [[Todesstrafe]] verhängen. Im Laufe der Zeit wurde die hohe Gerichtsbarkeit dem Landesherren übergeben und dem Gericht blieb nur die [[niedere Gerichtsbarkeit]]. Das Gericht wurde zu einem [[Patrimonialgericht]], in dem die ansässigen Adeligen selbst das Gericht abhielten. Ab 1753 mussten aber auf Verfügung des [[Herzogtum Bremen-Verden|Herzogtums Bremen-Verden]] nach Einführung der Untergerichtsordnung studierte Juristen die Rechtsprechung übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claus Dammann: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Gericht Delm und die dortigen früheren wirtschaftlichen Verhältnisse&amp;#039;&amp;#039;. Als Heft 9 der &amp;#039;&amp;#039;Stader Heimatbücher&amp;#039;&amp;#039;, Krause, Stade 1926&lt;br /&gt;
* [[Kurt Brüning]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen und Bremen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 272). Kröner, Stuttgart 1958, {{DNB|456882812}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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