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	<title>Dellmensingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dellmensingen&amp;diff=1703476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-11-12T23:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Dellmensingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Erbach (Donau)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Erbach&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Dellmensingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Dellmensingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.301003&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 9.901834&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 486 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  =&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2700&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2002&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1. Juli 1974&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 89155&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07305&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Bild                    = Dellmensingen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 285.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Luftbild von Dellmensingen (1983)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rot nach Delmensingen2.jpg|mini|270px| Ortsansicht von Dellmensingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dellmensingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Erbach (Donau)|Erbach]] im [[Alb-Donau-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]], rund drei Kilometer südlich der Kernstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 5. Jahrhundert entstand Dellmensingen durch Ansiedlungen auf dem heutigen Gebiet und wurde 1092 erstmals urkundlich erwähnt, jedoch schon 1246 im Kampf um Ulm niedergebrannt. 1607 erfolgte der Bau der [[Wasserburg Dellmensingen|unteren Burg]], zwischen 1711 und 1712 folgte die Kirche. Die [[Habsburger]] mussten sich Anfang des 19. Jahrhunderts aus dieser Region zurückziehen und [[Württemberg]] schloss mit den Franzosen ein Bündnis, woraufhin Dellmensingen 1805 zunächst an Bayern kam und durch den [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg]] 1810 an das [[Königreich Württemberg]], wo es dem [[Oberamt Wiblingen]] unterstellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa hundert Jahre nach dem Abriss der unteren Burg 1802 wurde die erste stromerzeugende Turbine 1904 in Gang gesetzt und der Ort 1908 erstmals mit 13 Lampen erleuchtet. Kurze Zeit später folgten 1910 die Errichtung eines Bahnhaltepunkts und 1912 die Aufstockung des Kirchturms auf 42 m Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.emporis.com/buildings/1581958/sankt-kosmas-und-damian-dellmensingen-erbach-germany&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1918 waren 37 Dellmensinger gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wuchs der Stadtteil weiter und so erfolgte 1921 die Gründung der Volksbühne Dellmensingen,&amp;lt;ref&amp;gt;Alfrefd Scherer in: &amp;#039;&amp;#039;Dellmensingen 1092 1992, 1. Auflage.&amp;#039;&amp;#039;  Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1992, ISBN 3-88 294-181-2. S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Sportvereins Dellmensingen,&amp;lt;ref&amp;gt;Franz und Joachim Müller in: &amp;#039;&amp;#039;Dellmensingen 1092 1992, 1. Auflage.&amp;#039;&amp;#039;  Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1992, ISBN 3-88 294-181-2. S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 der Bau eines zweiten Schulhauses&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemarie Hanesch in: &amp;#039;&amp;#039;Dellmensingen 1092 1992, 1. Auflage.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1992, ISBN 3-88 294-181-2. S. 365.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1933 der des Wasserturms und mehrerer Wasserleitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] gab es von Februar bis August 1942 ein jüdisches [[Zwangsaltersheim]] mit 128 Juden aus Württemberg (meist aus Stuttgart).&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-138-9, S. 291f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Koch |Titel=Schloss Dellmensingen 1942: ein jüdisches Zwangsaltenheim in Württemberg |Auflage=1. |Verlag=Museum zur Geschichte von Christen und Juden |Ort=Laupheim |Datum=2020 |ISBN=978-3-00-066266-9 |Abruf=2024-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurden jedoch im September allesamt nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert. Nach Eintreffen der ersten Ostflüchtlinge 1943 wurde am 17. Dezember 1944 Ulm  bombardiert und das Landratsamt Ulm wurde im Zuge dessen nach Dellmensingen verlagert. Am 23. April 1945 erreichten französische Truppen Dellmensingen, der Krieg brachte insgesamt 70 Gefallene und 23 (noch) vermisste Dellmensinger mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 kaufte die Gemeinde die obere Burg, bevor sie am 1. Juli 1974 in die Stadt [[Erbach (Donau)]] eingemeindet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute dazugehörigen Ortsteile. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen mit Archivierungen des [[LEO-BW]] Online-Informationssystems für Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;17&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/en-GB/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16810/Dellmensingen+-+Altgemeinde~Teilort/LeoGraph Baden-Württemberg – Bevölkerungsentwicklung Dellmensingen von 1852 bis 1970]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jahr || 1852 || 1871 || 1880|| 1890 || 1900 || 1910 || 1925 || 1933 || 1939 || 1950 || 1956 || 1961 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner || 860 || 858 || 884 || 875 || 793 || 830 || 901 || 923 || 953 || 1448 || 1480 || 1564 || 1810&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Sehenswert sind die barocke [[St. Cosmas und Damian (Dellmensingen)|Pfarrkirche St. Kosmas und Damian]], die zwischen 1711 und 1712 erbaut wurde.&lt;br /&gt;
* Das Schloss in Dellmensingen wurde im Jahr 1685 von der Adelsfamilie von [[Herrschaft Werdenstein|Werdenstein]] erbaut. Das Anwesen bestand aus der Herrschaftsbehausung, dem Pfisterhaus, Stallungen, Stadel sowie einem Viehstall. Außerdem bestand das Schloss noch aus zwei kleinen Nebengebäuden und einem weiteren Hof. Um die Gebäude herum bestand eine Ring- und Schutzmauer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.partymat.de/Schloss-Dellmensingen-Erbach Internetpräsenz des Schlosses Dellmensingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 fanden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/ulm/schloss-dellmensingen-erstrahlt-in-neuem-glanz-105216?lid=true Schloss Dellmensingen erstrahlt in neuem Glanz – Schwäbische Zeitung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Renovierte Schlossmühle, heute ein Wasserkraftwerk.&lt;br /&gt;
* Der Bau des Wasserturms aus Stahlbeton wurde 1935 fertig gestellt. Die Höhe des Turms beträgt 29 m mit einem Fassungsvermögen von 200 m³.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dellmensingen parish church St Cosmas and Damian.JPG|[[St. Cosmas und Damian (Dellmensingen)|Pfarrkirche St. Kosmas und Damian]]&lt;br /&gt;
Dellmensingen Pfarrkirche Hochaltar.jpg|Hochaltar der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
Dellmensingen Pfarrkirche Empore.jpg|Empore mit Orgel&lt;br /&gt;
Dellmensingen Kapelle.jpg|Kapelle bei der Kirche&lt;br /&gt;
Dellmensingen Castle 04.JPG |Schloss Dellmensingen&lt;br /&gt;
Wasserturm Dellmensingen von Südwesten.jpg |Wasserturm&lt;br /&gt;
 I09 276 Donau (bei Dellmensingen).jpg|Donau in Dellmensingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freileitungsmaste Dellmensingen05072017 2.JPG|mini|Masten von im Umspannwerk Dellmensingen endenden 380-kV- und 220-kV-Leitungen]]&lt;br /&gt;
Dellmensingen ist Standort eines großen 380-kV-/110-kV-[[Umspannwerk]]s, das von [[TransnetBW]] betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* Der katholische Kindergarten Don Bosco und der städtische Kindergarten Lila Villa betreuen die Kinder ab 2 Jahren bis zum Schuleintritt.&lt;br /&gt;
* In der Ortschaft befindet sich die Joseph-von-Egle-Grundschule sowie die zugehörige Förderschule. In der Grundschule werden Kinder in den Klassen 1 bis 4 unterrichtet. Die Förderschule [[Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren|SBBZ]] endet für Jugendliche nach der neunten Klasse mit dem [[Förderschulabschluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport- und Kulturvereine ==&lt;br /&gt;
* S´Gärtle Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Alteisen Dellmensingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* BI Selbstständiges Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Chill out Dellmensingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Fischereiverein Erbach-Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Abt. Dellmensingen &lt;br /&gt;
* Förderverein des MV Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Gartenverein Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Gesangverein Loreley&lt;br /&gt;
* Kinderbetreuung Dellmensingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Landfrauen Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Musikverein Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Schlosshütte Dellmensingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Sportfreunde Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Streichorchester Dellmensingen&lt;br /&gt;
* Theatergruppe Dellmensingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Egle]] (1818–1899), Architekt und Direktor der Stuttgarter Baugewerkschule&lt;br /&gt;
* [[Theo Hupfauer]] (1906–1993), hoher Funktionsträger im [[Nationalsozialismus]] und [[Reichsarbeitsminister]] im [[Kabinett Goebbels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16810/Dellmensingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Dellmensingen] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [http://www.erbach-donau.de/2308_DEU_WWW.php Dellmensingen auf der Seite der Stadt Erbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeinde Dellmensingen: &amp;#039;&amp;#039;Dellmensingen 1092-1992&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Verlagsgesellschaft 1992, ISBN 3-88294-181-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Erbach (Donau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5072142-2|LCCN=n94085380|VIAF=148475211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Alb-Donau-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Erbach, Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1092]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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