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	<title>Delitz am Berge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:01:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Delitz_am_Berge&amp;diff=434994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref.</title>
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		<updated>2025-11-08T20:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Lauchstädt&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/25/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/54/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 97 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.89&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 780&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsenanhalt/ |titel=Bad Lauchstädt-Delitz am Berge |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=CityPopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2008-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06246&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0345&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Delitz in Bad Lauchstädt.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Delitz am Berge in Bad Lauchstädt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Delitz a.B. Kirche-NO.jpg|mini|Dorfkirche von Nordost, 2020]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Delitz am Berge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Bad Lauchstädt]] im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Delitz am Berge liegt südwestlich von [[Halle (Saale)]] am Rand der [[Querfurter Platte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In das germanisch besiedelte Gebiet drangen im Frühmittelalter Slawen vor, etwa bis zur Saale. Delitz war eine Siedlung slawischer Ackerbauern.&lt;br /&gt;
Erstmals wurde die Gemeinde in dem zwischen 881 und 899 entstandenen [[Hersfelder Zehntverzeichnis]] genannt. Im 11. Jahrhundert hieß sie „Delitz im Hosgau“. Die Kirche wurde als ursprünglich romanische Wehrkirche im 12. Jahrhundert errichtet. 1542 wurde Delitz durch die [[Reformation]] evangelisch. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] brachte Verwüstungen des Ortes mit sich, auch im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] hatte Delitz zu leiden. Dazwischen gab es 1728 ein verheerendes Saale-Hochwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Delitz am Berge war Sitz eines [[Rittergut]]es, das sich im Besitz verschiedener Familien befand: [[Bose (Adelsgeschlecht)|von Bose]] (1540/73); Sack (1612); von Bose (1652–mind. 1663); von Krafft (vor 1693–1787); Lehmicke (1787–1791); von Graffen (1791–1795); Benndorff (1795–1801); [[Heinrich August von Holleuffer]] (1801–1809); [[Dedo von Krosigk (Landrat)|Dedo von Krosigk]] (1809–vor 1817); Müller (bis 1817); von Alvensleben (1817–1837); Bethmann Hollweg (ab 1837), von Zimmermann (auf Rittergut [[Holleben (Teutschenthal)#Schloss Benkendorf|Benkendorf]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=JvJCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA366&amp;amp;lpg=PA366&amp;amp;dq=neuflemmingen+amt+freyburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=E4Hj8XJgzD&amp;amp;sig=uNG3mfr5vFXS6U2SnL67idacRvw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=15nvVPu3G-P8ywPWiYDwBw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=neuflemmingen%20amt%20freyburg&amp;amp;f=false Delitz am Berge im Buch „Geographie für alle Stände“, S. 691]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1815 gehörte es zum [[Bistum Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Lauchstädt]] gehörte. Dieses war seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit und gehörte zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort zu Preußen und wurde dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte. In diesem Jahr kam der Ort zum [[Kreis Merseburg]] im [[Bezirk Halle]], der 1994 im [[Landkreis Merseburg-Querfurt]] und 2007 im Saalekreis aufging. Einer der Gutsbesitzer war der Hofrat und Mediziner [[Carl August von Madai]]. Der Gutsherr von Zimmermann ließ 1911 für seine Landarbeiter eine „Kinderverwahranstalt“ errichten. In den 1930er Jahren baute man eine „Reichsheimstättensiedlung“. Nach der „Wende“ entstanden viele Wohnbauten im Ort. Seit dem 1. Januar 2008 ist die ehemals selbständige Gemeinde Ortsteil der Stadt Bad Lauchstädt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2008.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2008 wurde Delitz am Berge nach Bad Lauchstädt eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Delitz am Berge|Dorfkirche]] ist eine spätromanisch/frühgotische Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts, ursprünglich eine Wehrkirche. 1945 wurde ihr Breitturm von amerikanischer Artillerie durchschossen. 1951 brannte die Kirche aus. Dabei wurde auch die Holztonne aus dem 17. Jahrhundert vernichtet. Der Wiederaufbau 1953/54 erfolgte vereinfacht mit Flachdecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;#039;&amp;#039; befinden sich die Grabstätten für eine unbekannte [[Russland|Russin]] und ihre drei kleinen Kinder sowie eine unbekannte [[Polen|Polin]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nach Deutschland verschleppt und Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Ortsbürgermeister ist seit 2024 Thomas Beßler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund#PlusBus|Mitteldeutschen Verkehrsverbund]] erbracht. Folgende Verbindung führt, betrieben von der [[Omnibusbetrieb Saalekreis]], durch Delitz:&lt;br /&gt;
* Linie 320: Halle ↔ Angersdorf ↔ Holleben ↔ Delitz ↔ Bad Lauchstädt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Delitz am Berge besaß einen Bahnhof an der „Zwiebelbahn“ von Bad Lauchstädt nach Schlettau (1936 zu [[Angersdorf]], heute Teil von [[Teutschenthal]]). Mit dem Bau der [[Bahnstrecke Merseburg–Halle-Nietleben]] und der damit einhergehenden Neutrassierung Strecke, die seitdem nördlich an Delitz vorbeiläuft, verlor der Bahnhof jedoch seine Funktion. Die nächstgelegenen Personenbahnhöfe befinden sich seitdem in [[Merseburg]] und Angersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in unmittelbarer Nähe der [[Bundesautobahn 38]], die Ausfahrt [[Bad Lauchstädt]] (23) ist ca. 2 Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[August Christian Lebrecht von Krafft]] (1740–1813), preußischer Generalmajor und Kommandant der Festung Breslau&lt;br /&gt;
* [[Karl August Adolf von Krafft]] (1764–1840), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Ernst Baeumler]] (1827–1888), preußischer Bergbeamter und Leiter der Prager Eisenindustrie-Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.delitz-am-berge.de/ Website von Delitz am Berge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Lauchstädt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1053691807|VIAF=309638841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Lauchstädt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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