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	<title>Deistersandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deistersandstein&amp;diff=1446642&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DALIBRI am 25. April 2025 um 16:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-25T16:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturstein&lt;br /&gt;
|Name                        = Deistersandstein&lt;br /&gt;
|Gruppe                      = Sedimentit&lt;br /&gt;
|Untergruppe                 = Sandstein (Wealden-Sandstein)&lt;br /&gt;
|Vorkommen                   = Deutschland, Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Farbe                       = hellgrau, weißlichgrau&lt;br /&gt;
|Verwendung                  = Werkstein, Fassadenbekleidung, Bodenbeläge&lt;br /&gt;
|Bild                        =&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung            =&lt;br /&gt;
|Handelsname                 = &lt;br /&gt;
|Abbaussituation             = historischer Abbau&lt;br /&gt;
|Einteilung in Hart- und Weichgestein = Weichgestein&lt;br /&gt;
|Alter                       = [[Unterkreide]]&lt;br /&gt;
|Referenzbeispiel            = [[Welfenschloss]], [[Opernhaus Hannover]]&lt;br /&gt;
|Besondere Kennzeichen       = partiell rötliche Flammung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannover Opernhaus abends.jpg|mini|Opernhaus in Hannover aus Deistersandstein mit Abendbeleuchtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aegidienkirche Hannover.jpg|mini|Aegidienkirche Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deistersandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen Sandstein der Unteren [[Kreide (Geologie)|Kreide]], der zu einer Gruppe von [[Wealdensandsteine]]n gezählt wird. Dieser [[Sandstein]] kommt in einem Vorkommen im Höhenzug [[Deister]] zwischen [[Hannover]] und [[Hameln]] in der Umgebung des Ortes [[Völksen]] bei [[Springe]] in [[Niedersachsen]] vor. Seit den 1950er Jahren ist kein [[Steinbruch]] mehr im Betrieb. Das Gestein entstand in der [[Kreide (Geologie)|Kreide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Nach Grimm schwankt dieser Sandstein wie der [[Süntelsandstein]] und [[Nesselbergsandstein]] von 78 bis 82 Prozent [[Quarz]], 18 bis 20 Prozent Gesteinsbruchstücken, [[Schwermineral]]e bis zu 2 Prozent und die [[Akzessorien]] unter 1 Prozent. Die Schwerminerale und Akzessorien sind: [[Zirkon]], [[Rutil]], [[Apatit]], [[Turmalin]], [[Muskovit]], [[Leukoxen]] und opake Körner. Die Korngröße liegt zwischen 0,06 und 0,4&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Gesteins Nr. 119, Lipp-Verlag. München 1990. ISBN 3-87490-535-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Sandsteinvorkommen in geschlossener Form im Deister ist im Nordwesten 12 bis 15 Meter und im Nordwesten mehr als 150 Meter hoch. Im Gestein sind Schiefertone und [[Flöz|Kohlenflöze]] eingelagert. Um [[Bad Nenndorf]] und [[Barsinghausen]] werden kalkig gebundene, teilweise sehr mürbe Schichten gefunden. Die Sandsteinbänke erreichen eine Mächtigkeit bis zu 5 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Deistersandstein ist ein tonig-kieseliger, teilweise kalkig-gebundener Sandstein. Seine Farbe ist grau, weißlichgrau und hellgrau mit teilweise geflammten Texturen. Er ist regional rötlich und rötlich geflammt und kann nach einem Einbau bräunliche Farbtöne zeigen. Dies kommt daher, dass in diesem Sandstein [[eisen]]haltiges [[Limonit]] eingelagert ist. In diesem Sandstein kommt [[Quarz]] und geringe Anteile von [[Glimmer]] vor. Er ist vorwiegend feinkörnig bis feinstkörnig, in den [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeratlagen]] kommen Korngrößen bis zu 20 Millimeter vor. Das Porenvolumen schwankt je nach Gesteinslage und generell nicht unerheblich. [[Bergfrisch|Bruchfrische]] Werksteine lassen sich handwerklich leicht bearbeiten. Bestimmte Bruchlagen ließen sich zu Schleif- und Wetzsteinen verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deistersandstein fand bereits im Mittelalter Verwendung. In der Neuzeit wurde er für Hoch- und Brückenbauten, Mauersteine, Bord- und Grenzsteine, profilierte Gesimse, Treppenstufen, Denkmäler, Grabmäler und [[Steinbildhauer]]arbeiten verwendet. Der Deistersandstein fand früher im gesamten Deutschland Abnehmer und wurde doch im Wesentlichen im Raum [[Hannover]] verbaut. In diesem Gebiet wurde dieser Sandstein am [[Welfenschloss]], [[Opernhaus Hannover]], [[Gartenkirche St. Marien (Hannover)|Gartenkirche St. Marien]], [[Aegidienkirche (Hannover)|Aegidienkirche]], [[St. Marien (Barsinghausen)|St. Marien Barsinghausen]] und am [[Neues Rathaus (Hannover)|Neuen Rathaus Hannover]] verwendet. Ferner wurde in Berlin am [[Reichstagsgebäude]] Deistersandstein verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Steinbrüche ==&lt;br /&gt;
Die intensivste Abbau fand während der [[Gründerzeit]] statt. Die beiden wichtigsten Brüche lagen bei Barsinghausen („Alte Schütten“) und die zu Bredenbeck gehörenden „Mensingschen Steinbrüche“. 1938 gab es nur noch zwei Betriebe, die sich mit der Gewinnung und Verarbeitung mit etwa 20 [[Steinhauer (Beruf)|Steinhauern]] und [[Steinmetz]]en befassten und die nach 1945 weiter arbeiteten. Im Jahr 2008 befand sich kein Steinbruchbetrieb mehr im Deistergebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Sickenberg: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Erden. Die Lagerstätten und ihre Bewirtschaftung. Geologie und Lagerstätten Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039;, 5. Bd. Dorn-Verlag, Bremen, Horn 1951, S. 136ff.&lt;br /&gt;
* Karlfried Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Natursteine aus aller Welt. Callwey Steinkartei in 2 Bänden&amp;#039;&amp;#039;, Callwey-Verlag, München 1997, ISBN 3-7667-1267-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DALIBRI</name></author>
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