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	<title>Deisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-12-10T06:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Deisch&lt;br /&gt;
|BILD = Deisch Furkastrasse.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Blick Richtung Westen auf Ober- und Unterdeisch (Häusergruppen am Hang rechts) mit Hauptstrasse und Eisenbahn&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE =&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN =&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-VS&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Bezirk Östlich Raron|Östlich Raron]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Grengiols&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP =&lt;br /&gt;
|BFS =&lt;br /&gt;
|PLZ = 3993&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE =&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.378255&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.101337&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1000&lt;br /&gt;
|FLÄCHE =&lt;br /&gt;
|EINWOHNER =&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER =&lt;br /&gt;
|WEBSITE =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Teisch&amp;#039;&amp;#039; geschrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;gls&amp;quot;&amp;gt;{{GeoLexikonSchweiz|Stichwort=Teisch oder Deisch|Band=6|Seite=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Ortschaft  im [[Kanton Wallis]] in der [[Schweiz]]. Deisch liegt am &amp;#039;&amp;#039;Deischberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Teischberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gls&amp;quot; /&amp;gt; und besteht aus den beiden [[Weiler]]n &amp;#039;&amp;#039;Oberdeisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterdeisch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karte&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=http://map.geo.admin.ch/?X=136653.34&amp;amp;Y=650761.80&amp;amp;zoom=9&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ech&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe | title=Karten der Schweiz | accessdate=2015-04-08 | publisher=Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Landestopografie swisstopo}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehört politisch zur Gemeinde [[Grengiols]], liegt aber im Gegensatz zum Ort Grengiols auf dem gegenüberliegenden Südhang. Deisch liegt an der Ostgrenze des [[Bezirk Östlich Raron|Bezirks Östlich Raron]] zum [[Bezirk Goms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Geographisches Lexikon der Schweiz|Geographische Lexikon der Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; (1910) leitet den Namen der Ortschaft Deisch vom Deischberg ab und sieht dessen Namensherkunft in einem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Mons Dei,&amp;#039;&amp;#039; «Gottesberg».&amp;lt;ref name=&amp;quot;gls&amp;quot; /&amp;gt; [[Legende|Legendarischer]] Überlieferung nach soll der [[Jakobus der Ältere|Apostel Jakobus]] der Bevölkerung des Goms auf dem &amp;#039;&amp;#039;Mons Dei&amp;#039;&amp;#039; gepredigt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.grengiols.ch/gemeinde/data/Ressources/1321259568-Geschichtliches.pdf | title=Aus der Geschichte von Grengiols | accessdate=2015-04-08 | author=Martin Zumthurm, Joseph Zumthurm | publisher=Gemeinde Grengiols | pages=3 | format=PDF; 564 kB | archiveurl=https://web.archive.org/web/20150414104329/http://www.grengiols.ch/gemeinde/data/Ressources/1321259568-Geschichtliches.pdf | archivedate=2015-04-14 | url-status=live | archivebot=2023-12-10 06:19:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss dem Romanisten [[Johann Ulrich Hubschmied]] (1938) soll es hingegen vielmehr der Name des Berges sein, der sich von jenem des Ortes Deisch ableite. Gemäss Hubschmied ist &amp;#039;&amp;#039;Deisch, Teisch&amp;#039;&amp;#039; «zunächst durch Entrundung entstanden aus *Döiš»;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hub&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Ulrich Hubschmied |Titel=Sprachliche Zeugen für das späte Aussterben des Gallischen |Sammelwerk=Vox Romanica |Band=3 |Datum=1938 |Seiten=98 |DOI=10.5169/seals-5517}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in diesem Zusammenhang weist Hubschmied auch auf die französische Namensform &amp;#039;&amp;#039;Doeys&amp;#039;&amp;#039; (1368) und den früheren Namen des Deischbergs &amp;#039;&amp;#039;Döisel&amp;#039;&amp;#039; (1351) hin. Der Name gehe auf einen [[Gallische Sprache|gallischen]] Ausdruck für «auf der Höhe» zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hub&amp;quot; /&amp;gt; Wiederum ganz anders deutet den Namen der Linguist und Keltologe [[Julius Pokorny]] (1948). Gemäss Pokorny ist Hubschmieds Herleitung fehlerhaft und &amp;#039;&amp;#039;Deisch&amp;#039;&amp;#039; mit einem gleichlautenden, in der Schweiz und in Süddeutschland verbreiteten Wort für «[[Mist|Kuhmist]]» zu erklären, das auf [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;theisk, deisk&amp;#039;&amp;#039; zurückgehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Pokorny |Titel=Zur keltischen Namenkunde und Etymologie |Sammelwerk=Vox Romanica |Band=Band 10, 1948/1949 |Verlag=Francke Verlag |Ort=Bern |Datum=1949 |Seiten=240 |DOI=10.5169/seals-11844}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 war Deisch eine «Gruppe von 7 Häusern» und hatte 42 katholische Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gls&amp;quot; /&amp;gt; An der alten Talstrasse in Unterdeisch lag bis 1941 die bereits 1735 erwähnte Kapelle Heiligkreuz. Nachdem sie 1799 beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] verwüstet worden war, wurde sie zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wiederhergestellt und 1898 erneut renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruppen1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Ruppen |Titel=Der Bezirk Östlich-Raron |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=84 |Band=3 |Verlag=Wiese |Ort=Basel |Datum=1991 |ISBN=3-909158-58-7 |Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1941 wurde die Kapelle beim Ausbau der Talstrasse abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruppen1&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Altar, der aus der Werkstatt des Anton Sigristen von [[Glis]] stammt und um 1807 vom sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Meister der Niedererner Seitenaltäre&amp;#039;&amp;#039; instand gesetzt wurde, befindet sich jetzt in der Pfarrkirche von Grengiols.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Ruppen |Titel=Der Bezirk Östlich-Raron |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=84 |Band=3 |Verlag=Wiese |Ort=Basel |Datum=1991 |ISBN=3-909158-58-7 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht umgesetzt wurden zwei Projekte des bekannten Kirchenarchitekten [[Adolf Gaudy]] für eine neue Kapelle aus den Jahren 1941 und 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Ruppen |Titel=Der Bezirk Östlich-Raron |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis |Reihe=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |BandReihe=84 |Band=3 |Verlag=Wiese |Ort=Basel |Datum=1991 |ISBN=3-909158-58-7 |Seiten=158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Deisch ist bekannt durch die «Deischerkehre», einen [[Kehrtunnel]] der [[Furka-Oberalp-Bahn]]. Obwohl direkt an der Bahnstrecke und an der Schweizer [[Hauptstrasse 19]] gelegen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;karte&amp;quot; /&amp;gt; verfügt Deisch weder über eine Bahnstation noch über eine andere regelmässig bediente Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Einzig frühmorgens hält je ein Bus in Richtung [[Brig]] und Richtung [[Fiesch]] in Oberdeisch (Stand 2015). Zu Fuss ist Deisch von Grengiols aus über einen steilen Wanderweg in 45 Minuten zu erreichen. Kürzer ist jedoch der Weg zum östlich benachbarten Ort [[Lax VS|Lax]]; so schrieb das Geographische Lexikon «Die Bewohner besuchen meist den Gottesdienst in der ihnen bequemer zugänglichen Kirche von Lax.»&amp;lt;ref name=&amp;quot;gls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grengiols]]&lt;/div&gt;</summary>
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