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	<title>Deilinghofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-29T22:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Hemer&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen Deilinghofen.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51/22/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 7/48/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 304 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 18.84&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 58675&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 02372&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = Karte Hemer-Deilinghofen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = Lage der ehemaligen Gemeinde Deilinghofen in Hemer&lt;br /&gt;
| Bild                      = Deilinghofen-Stephanuskirche1-Asio.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = [[Stephanuskirche (Hemer)|Stephanuskirche]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deilinghofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Hemer]]. Deilinghofen liegt im [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreis]] ([[Nordrhein-Westfalen]]) im [[Sauerland]]. Bekannt ist Deilinghofen insbesondere durch das [[Felsenmeer Hemer|Felsenmeer]], die nördlichste [[Karst]]landschaft in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Deilinghofen wurde erstmals im 11. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Thiadninghouen&amp;#039;&amp;#039; im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] der [[Kloster Werden|Reichsabtei Werden]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Joseph Lacomblet]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins…&amp;#039;&amp;#039; Band I von 779 bis 1200, Düsseldorf 1840, Urk&amp;amp;nbsp;170 S.&amp;amp;nbsp;106, Digitalisat.[https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/content/pageview/8363]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber schon vorher befand sich eine Siedlung dort, in der das Eisenerz aus dem Felsenmeer verhüttet wurde. Eine Erwähnung des Ortes unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dedelinchove&amp;#039;&amp;#039; datiert auf den 8.&amp;amp;nbsp;September 1306 in einer Urkunde des [[Kloster Oelinghausen|Klosters Oelinghausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen A 118u / Kloster Oelinghausen / Urkunden, Nr. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Zeit wurde der Ort auch &amp;#039;&amp;#039;Dedelinchouen, Delinchouen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Deylinckhoven&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Ortsname Deilinghofen erscheint erstmals 1841 in einer Ortschaftstabelle. Die Deutung des Ortsnamens kann nach der Erstnennung mit „bei den Hufen der Leute des Thiedin/des Theudin“ umschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Märkischen Kreises&amp;#039;&amp;#039;, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 12, Bielefeld 2018, S.&amp;amp;nbsp;103–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deilinghofen gehörte im [[Spätmittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] in eigener [[Bauerschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;Dielinckhave&amp;#039;&amp;#039;) im Amt Iserlohn zur [[Grafschaft Mark]]. Laut dem [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] von 1486 hatten die 29 Steuerpflichtigen in der Bauerschaft zwischen ½&amp;amp;nbsp;oirt und 12&amp;amp;nbsp;[[Rheinischer Gulden|Goldgulden]] an Abgabe zu leisten. Größter Steuerzahler war &amp;#039;&amp;#039;Henneke van Ryncke&amp;#039;&amp;#039; mit 12&amp;amp;nbsp;Goldgulden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aloys Meister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Mark.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S.&amp;amp;nbsp;44 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Deilinghofen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1705 waren in der vergrößerten Bauerschaft &amp;#039;&amp;#039;Im Dorf Dellinghofen&amp;#039;&amp;#039; 36 Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Iserlohn im [[Kataster]] verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Münster 1980. Darin: &amp;#039;&amp;#039;Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705&amp;#039;&amp;#039;, bearb. von [[Willy Timm]], S.&amp;amp;nbsp;384/385.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war Deilinghofen eine von ursprünglich 14 Gemeinden des Amtes Hemer im damaligen [[Kreis Iserlohn]]. Im Jahr 1885 gab es in der Landgemeinde Deilinghofen auf 763 [[Hektar|ha]] Fläche, davon 261 ha Ackerland, 32 ha Wiesen, 423 ha Holzungen, 6&amp;amp;nbsp;Wohnplätze, 138 Wohnhäuser mit 191 Haushaltungen und 1011 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Berlin 1887, S.&amp;amp;nbsp;84/85, Online-Ausgabe.[https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb11480939?page=110,111]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1929 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde [[Brockhausen (Hemer)|Brockhausen]] nach Deilinghofen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=225}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1975 wurde mit dem [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] das Amt Hemer aufgelöst und (bis auf [[Kesbern]], das zu Iserlohn kam) alle verbliebenen Mitgliedsgemeinden des Amtes in die Stadt Hemer eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=333}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre wurde Deilinghofen Militärstandort für [[NATO]]-Truppen. Im Jahr 1953 bezogen zunächst [[Kanadische Streitkräfte|kanadische Truppen]] zwei nebeneinander liegende Kasernen am Ortsrand, ehe die Einrichtungen 1970 von der [[British Army]] übernommen wurden. Im Jahr 1992 zogen die letzten Soldaten aus den [[Peninsula Barracks (Hemer)|Peninsula Barracks]] und den [[Barrosa Barracks]] ab. Nachdem ein Großteil der Gebäude abgerissen worden war, entstand auf der Fläche ein [[Gewerbepark]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Engel |url=https://www.ikz-online.de/staedte/hemer/article210855501/historisches-farewell-mit-vielen-erinnerungen.html |titel=Historisches „Farewell“ mit vielen Erinnerungen |datum=2017-06-10 |sprache=de |abruf=2025-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einigen Baracken war seit 1993 bis Ende 2016 die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge des Landes NRW untergebracht. Diese führten die Malteser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Schulte |url=https://www.lokalkompass.de/hemer/c-politik/update-aus-geruechten-werden-fakten-zue-in-deilinghofen-wird-geschlossen-stellungnahme-der-malteser_a689470 |titel=Update: Aus Gerüchten werden Fakten: ZUE in Deilinghofen wird geschlossen! - Stellungnahme der Malteser |datum=2016-08-26 |sprache=de |abruf=2025-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2017 befindet sich die Kommunale Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge dort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Engel |url=https://www.ikz-online.de/lokales/hemer/article407112574/hemer-kea-gebaeude-fuer-fluechtlinge-sollen-abgerissen-werden.html |titel=Hemer: KEA-Gebäude für Flüchtlinge sollen abgerissen werden |datum=2024-08-29 |sprache=de |abruf=2025-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Deilinghofen.svg|links|40px|Wappen]]&lt;br /&gt;
Wie alle Wappen des Amtes Hemer hatte auch Deilinghofen drei Wolfsangeln als Symbol der Familie [[von Brabeck]] im Wappen. Die diagonalen Streifen in den märkischen Farben Rot und Silber gehen auf die Familie von [[Werminghausen]] zurück, die im 15. und 16. Jahrhundert Herren der [[Burg Klusenstein]] im [[Hönnetal]] waren. Das Wappen wurde am 14. Juni 1939 gewährt und erlosch mit der Eingemeindung 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Überregional bekannt wurde Deilinghofen durch den „[[Eishockey]]-Club Deilinghofen“ (ECD). Nachdem einer Straßenmannschaft 1958 die Eishalle der damaligen [[Kanada|kanadischen]] Kaserne zur Verfügung gestellt worden war, folgte 1959 die Vereinsgründung. In der Saison 1977/1978 gelang erstmals der Aufstieg in die erste Eishockey-Bundesliga. Nach Abstieg unter dem neuen Namen „ECD Iserlohn“ im Jahr 1980 wurde der Verein 1983 wieder erstklassig. 1988 musste der Verein [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden. Nach mehreren Neugründungen spielt der Nachfolgeverein „[[Iserlohn Roosters]]“ seit der Saison 2000/01 in der [[Deutsche Eishockey Liga|Deutschen Eishockey Liga]] (DEL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer überregional bekannter Sportverein ist der [[TV Deilinghofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet Am Tierkoven ==&lt;br /&gt;
Das [[Naturschutzgebiet Am Tierkoven]] liegt direkt am östlichen Dorfrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Deilinghofen ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Schnetger]] (* 24. Dezember 1770 in Deilinghofen; † 16. Januar 1861 in [[Machern]]), Kaufmann in Leipzig und Schlossherr auf [[Schloss Machern]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav Edelhoff]] (* 26. Juli 1900 in Deilinghofen; † 26. Juni 1986 in [[Iserlohn]]), deutscher Entsorgungsunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Jörg Schauhoff]] (* 10. Mai 1943 in [[Hemer]]; † 6. März 2024), deutscher Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kultur- und Heimatverein Deilinghofen (Hrsg.): „Von der Insel zum Felsenmeer. 700 Jahre Deilinghofen“, Hemer-Deilinghofen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pastoerchen.de/deilinghofen/ Virtuelles Deilinghofer Heimatmuseum, Website von Dr. Friedhelm Groth]&lt;br /&gt;
* [https://www.pastoerchen.de/ecd/ Von demselben die Traditions-Website über den alten EC Deilinghofen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{NaviBlock|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im ehemaligen Kreis Iserlohn|Navigationsleiste Stadtteile von Hemer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4382164-9|VIAF=240068420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hemer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Märkischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1306]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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