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	<title>Deilbachhammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:28:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deilbachhammer&amp;diff=2525361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki05: akt. nach Quelle</title>
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		<updated>2026-03-23T11:50:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;akt. nach Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Essen Kupferdreh - Deilbachhammer 09 ies.jpg|mini|hochkant=1.4|Deilbachhammer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen Kupferdreh - Deilbachhammer 01 ies cropped.jpg|mini|Infoschild der Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deilbachhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Eisenhammer]] in [[Essen]]-[[Kupferdreh]] am Unterlauf des [[Deilbach]]s. Er wird heute zu Anschauungszwecken und für wissenschaftliche Forschungen genutzt und gilt als letztes Hammerwerk des [[Ruhrgebiet]]s, das sich noch an seinem Originalschauplatz befindet. Der Erhalt des Denkmals ist nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hammer gehört wie andere historische Industriegebäude zu der [[Museumslandschaft Deilbachtal]]. Er wird wie der bachabwärts liegende [[Kupferhammer (Kupferdreh)|Kupferhammer]] als Außenstelle des [[Ruhr Museum]]s (früher Ruhrlandmuseum) betrieben. Die unmittelbar am Bachlauf gelegene Gebäudegruppe bestehend aus Hammerschmiede und Wohnhaus stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert, sie steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Das heute noch erhaltene zweigeschossige verschieferte Fachwerkhaus mit Satteldach wurde im 18. Jahrhundert erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden [[Schwanzhammer|Schwanzhämmer]] wurden über jeweils ein Schaufelrad angetrieben, das durch abgeleitete Deilbachwasser betrieben wurde. Mit Kopfgewichten von 100 Kilogramm bzw. 70 Kilogramm schmiedeten sie aus [[Eisen]] bäuerliches Arbeitsgerät wie Pflugscharen oder Achsen, außerdem Steinbruchwerkzeuge und Beschläge. Ende des 19. Jahrhunderts nutzte man die Anlage für Ausbesserungsarbeiten an der [[Prinz-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft|Prinz-Wilhelm-Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 erwarb die Bergische Elektrizitäts-Versorgungs-Gesellschaft, die in unmittelbarer Nachbarschaft ein Kohlekraftwerk gebaut hatte, den Hammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 nach dem Bruch der Hauptantriebswelle stillgelegt, wurde der Hammer 1935 bis 1937 mit Unterstützung des Kraftwerks, der Firma [[Friedrich Krupp AG|Krupp]], des [[Stahlinstitut VDEh|Vereins Deutscher Eisenhüttenleute]] (VDEH), des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI), der Stadt Essen und der [[Rheinprovinz|Provincialverwaltung des Rheinlandes]] wiederhergestellt. Im Zweiten Weltkrieg verfiel er allerdings wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen Kupferdreh - Deilbachhammer 08 ies.jpg|mini|links|Elektrischer Ersatzantrieb]]&lt;br /&gt;
1960 erwarb die Stadt Essen das Ensemble und gliederte es in das Ruhrlandmuseum ein. Da die gesamte [[Wasserkunst]] (Wehr, Ober- und Untergraben) inzwischen verschüttet und die Wasserräder zerstört waren, nutzt man seitdem einen elektrischen Antrieb. Durch Hochwasser des Deilbachs wurden das Gelände und auch die Gebäude immer wieder mit Schlamm verunreinigt und teilweise zerstört. Als Ursache für die verheerende Wirkung der regelmäßigen Überschwemmungen wird der unzureichende Ersatz des Unterwassergrabens durch eine Pumpanlage angesehen, was den schnellen Abfluss des Wassers nicht gewährleisten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übernahme des Museums durch den [[Landschaftsverband Rheinland]] in den 1980er Jahren kam nicht zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 fanden Sicherungsarbeiten unter Mitwirkung Essener Schüler statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 fand eine grundlegende denkmalpflegerische Bestandsaufnahme statt, 2003 ergänzt durch ein Gutachten der Stadtwerke Essen. Die 2007 kalkulierte Komplettsanierung würde demnach 1,5 Millionen Euro kosten.&lt;br /&gt;
Am 2. September 2009 beauftragte der Essener Kulturausschuss die Verwaltung die Erhaltung des Deilbachhammer Ensembles zu prüfen Zur gleichen Zeit stellte der [[Landschaftsverband Rheinland]] 84.000 Euro für erste Sicherungsmaßnahmen zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lokalkompass.de/essen-ruhr/kultur/deilbachhammer-ein-juwel-verkommt-d38221.html |titel=Deilbachhammer - ein Juwel verkommt |werk=lokalkompass.de |datum=2011-01-19 |zugriff=2018-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 beschloss der Rat der Stadt Essen die Museumslandschaft Deilbachtal – vornehmlich den Deilbachhammer – zu retten. Am 18. Oktober 2011 fand die erste Sitzung des „Arbeitskreises Deilbachtal“ statt. An den Sitzungen nahmen neben den Vertretern der politischen Parteien auch Vertreter des „Historischen Verein für Stadt und Stift Essen“, des Vereins „IDEE“ und des „Ruhr Museums“ teil. Aus diesem Kreis wurde eine Projektgruppe für das operative Geschäft gegründet. Im Frühjahr 2012 scheiterte die Sache dann an der „politischen Meinungsvielfalt“ und die Projektgruppe wurde wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Sommer 2013 fand sich ein neu strukturierter Arbeitskreis, das „Konsortium Deilbachtal“ zusammen. Es besteht aus je zwei Vertretern des Historischen Vereins, des Vereins IDEE, des Ruhr Museums und der Bürgerschaft Kupferdreh e.&amp;amp;nbsp;V. Das Konsortium übernahm erfolgreich die Planung und fand Wege zur Finanzierung der Restaurierung des Deilbachhammer Ensembles. Im Herbst 2016 wurde zusätzlich der „Verein der Freunde und Förderer des Deilbachtals“ gegründet, um den Deilbachhammer, aber auch alle anderen historischen Objekte der „Museumslandschaft Deilbachtal“, in Zukunft nachhaltig zu sichern und zu betreuen. Der erste Spatenstich der Vertretern des Konsortiums Deilbachtal und der GVE-Gruppe der Stadt Essen erfolgte im Juli 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1094482.de.html |titel=Offizieller Baustart für Umbau und Sanierung des Deilbachhammer-Ensembles |werk=essen.de |datum=2017-07-11 |zugriff=2018-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim schweren [[Hochwasser in West- und Mitteleuropa 2021|Hochwasser im Juli 2021]] trat der kleine Deilbach über die Ufer und überflutete das Deilbachtal, im Deilbachhammer stand das Wasser ca. 1,8&amp;amp;nbsp;m hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radio Essen 2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radioessen.de/artikel/deilbachhammer-in-essen-verheerende-verwuestung-nach-dem-hochwasser-1012919.html |titel=Nach Hochwasser in Essen: verheerende Verwüstung am Deilbachhammer |hrsg=[[Radio Essen]] |datum=2021-07-19 |abruf=2021-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die für die Renovierung vor dem Gebäude gelagerten drei neuen Hammersäulen (jeweils 1,8 Tonnen schwer) wurden vom Hochwasser weggeschwemmt, konnten später aber wiedergefunden werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radio Essen 2021&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=WAZ |url=https://www.waz.de/staedte/essen/hochwasser-in-essen-deilbachhammer-gerade-so-davongekommen-id233001289.html |titel=Hochwasser in Essen: Deilbachhammer gerade so davongekommen |datum=2021-08-09 |abruf=2021-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kosten für die Schadensbeseitigung (inklusive Bergung und Transport der Hammersäulen) schätzte die Stadt Essen auf rund 180.000&amp;amp;nbsp;Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1439509.de.html |titel=Hochwasserschäden in Essen – Stadt zieht weitere Bilanz |werk=essen.de |datum=2021-08-17 |abruf=2021-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Renovierungsarbeiten hatten sich daher stark verzögert. Es wurden auch das nahe Meisterhaus und die Arbeiterwohnungen saniert. Insgesamt wurden hier fünf Millionen Euro investiert. Am 21.&amp;amp;nbsp;März 2026 wurde schließlich das offizielle Ende der Arbeiten mit rund 200 geladenen Gästen am Deilbachhammer gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deilbachhammer komplett restauriert&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Lokalzeit Ruhr]] vom 20. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deilbachhammer ist als Bestandteil der „Kulturlandschaft Deilbachtal“ ein Teil der [[Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Rainer Busch, &amp;#039;&amp;#039;Das historische Deilbachtal in Oberbyfang und Kupferdreh, Eine Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;. Essen 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/12-geschichte-und-gegenwart-der-ruhr/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrzeiten.de/Deilbachhammer.htm Stadtarchäologischer Beitrag zum Deilbachhammer]&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_59.pdf Denkmaleintrag zum Deilbachhammer] (PDF; 511&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.hochschule-bochum.de/fileadmin/media/fb_v/labore/photogrammetrie/Absolventen/Diplomarbeit_Stefan_Sitterle.pdf Diplomarbeit von Stefan Sitterle] (PDF; 14,2&amp;amp;nbsp;MB), Hochschule Bochum, Februar 2009, zur &amp;#039;&amp;#039;Erstellung eines virtuellen 3D-Modells des Industriedenkmals „Deilbachhammer“, Essen-Kupferdreh, auf Basis von Terrestrischem Laserscanning&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
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