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	<title>Degenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Degenberg&amp;diff=1286125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Purzelbier: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen 1594 BSB cod icon 326 097 crop.jpg|thumb|Wappen in einem Wappenbuch von 1594]]&lt;br /&gt;
Die Herren von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Degenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein bedeutendes Adelsgeschlecht im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrensitz Degenberg.JPG|miniatur|Das Herrschaftsgebäude der Degenberger auf dem Marktplatz von [[Schwarzach (Niederbayern)|Schwarzach]]]]&lt;br /&gt;
Die Stammburg ([[Burg Degenberg]]) der Degenberger stand auf dem Degenberg bei [[Schwarzach (Niederbayern)|Schwarzach]] im [[Landkreis Straubing-Bogen]]. Heute sind nur noch geringe Reste der Burg erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1186 ist erstmals ein Hugo de Tegernberch urkundlich bezeugt. Die Degenberger waren ursprünglich [[Ministeriale]] der [[Bogen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Bogen]]. Nach deren Aussterben übernahmen sie einen großen Teil von ihrem Besitz als [[Lehen]] oder [[Pfand (Recht)|Pfandschaft]]. Auch als Ministeriale des [[Herzogtum Bayern|Herzogs von Bayern]] erweiterten sie ihren Besitz nach und nach mit Gütern anderer Ministerialen-Geschlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartwig von Degenberg, Hofmeister [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwigs des Bayern]], erhielt von diesem 1341 das Gebiet um [[Frauenau]] übertragen, das er dem [[Kloster Niederaltaich]] weitergab, als dessen Abt sein Bruder [[Ruger von Degenberg]] fungierte. Hartwigs Tochter heiratete Stephan Schönsteiner, und deren Söhne Hans, Hartwig und Eberwein erbten nach dem Tod des Großvaters 1352 unter dem Namen Degenberg den Besitz. Hartwigs Sohn Hans wurde 1394 [[Ritter]] zum Weißenstein, war [[Hofmeister|Erbhofmeister]] in Bayern und Vicedom zu [[Amberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1421 erwarb Hans (II.) von Degenberg den sogenannten Propsthof bei [[Regen (Stadt)|Regen]], gründete ein Spital und ließ bis 1425 die dazugehörige [[Heilig-Geist-Kirche (Regen)|Heilig-Geist-Kirche]] erbauen. 1438 teilte Hans seinen Besitz unter seine beiden Söhne Jakob und Hans der Jüngere auf. Jakob erhielt das Gebiet um den Degenberg, Hans das Gebiet um [[Weißenstein (Regen)|Weißenstein]] einschließlich der Stadt [[Regen (Stadt)|Regen]] und [[Zwiesel]]. Hans starb um 1440. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Hans (III.), der selbst keine Söhne hatte, überließ 1454 gegen eine jährliche Rente seinem Neffen Hans, dem Sohn Jakobs, die Herrschaft Degenberg. Am 21. März 1465 wurde er von Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] in den [[Reichsfreiherr]]nstand erhoben. Er starb um 1480.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1466 gründete Jakobs Sohn Hans (IV.) den gegen den bayerischen Herzog [[Albrecht IV. (Bayern)|Albrecht IV.]] gerichteten Böcklerbund. Im sogenannten [[Böcklerkrieg]] ging zunächst die Stammburg Degenberg verloren, die der Herzog dem Erdboden gleichmachen ließ. Am 5. Dezember 1468 eroberte der Herzog die Burg Weißenstein und verwüstete sie, ebenso die ebenfalls dem Degenberger gehörende [[Burg Altnußberg]]. 1473 kam es zur Versöhnung, Hans musste sich aber verpflichten, die Burg Degenberg nie wieder aufzubauen. Er stellte die Burg Weißenstein wieder her und baute in Oberschwarzach in der Nähe der Stammburg ein neues Schloss. Die [[Burg Saldenburg|Saldenburg]], die er 1468 erworben hatte, blieb bis 1587 im Besitz der Degenberger. Hans starb 1487.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Sohn Hans (V.) wurde am 2. August 1487 durch Kaiser Friedrich III. der [[Lehenbrief]]  für Degenberg, Zwiesel und Weißenstein gegeben und die Hohe [[Strafgerichtsbarkeit]] zuerkannt. Am 14. Juli 1489 beteiligte sich Hans von Degenberg auf Weißenstein in [[Cham (Oberpfalz)|Cham]] maßgeblich an der Gründung eines neuen gegen den Herzog gerichteten Bündnisses, des sogenannten [[Löwlerbund]]es. 1492 besetzte er das [[Kloster Rinchnach]] sowie einige umliegende Dörfer. 1493/94 kam es zur Aussöhnung mit dem Herzog. Hans wurde das äußere Hofmeisteramt bewilligt sowie die Begleitung des Weintransportes des [[Kloster Tegernsee|Klosters Tegernsee]] als Erblehen. Hans starb 1495. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Hans (VI.) erbte 1511 die [[Grafschaft Hals]] mit der dazugehörigen [[Burgruine Hals|Burg Hals]]. Da auch [[Ulrich II. (Ortenburg)|Ulrich II. von Ortenburg]] die Erbschaft beanspruchte, verkauften die Streitparteien 1517 die Grafschaft einvernehmlich an die bayerischen Herzöge. Hans wurde 1514 Landhofmeister in München und 1545 Vicedom in Landshut. Am 22. Dezember 1539 überließ [[Ludwig X. (Bayern)|Herzog Ludwig]] Hans VII. († 1559)&amp;lt;ref&amp;gt;Epitaph in der protestantischen Pfarrkirche St. Georg in [[Pyrbaum]].&amp;lt;/ref&amp;gt; die Verwaltung des Landgerichts Regen für 1000 Gulden. Hans erhielt 1548 für sich und seine Nachkommen das Privileg, nördlich der Donau [[Weißbier]] zu brauen. Im übrigen Bayern war das Brauen von Weißbier verboten. Dieses Recht übte Hans in Oberschwarzach aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Sigmund starb 1558, dessen Sohn Hans Sigmund war Erbhofmeister in Bayern, fürstlicher Rat in Straubing und wurde in den Freiherrenstand erhoben. Am 10. Juni 1602 starb mit ihm der letzte Degenberger. Er wurde in der Erbgruft in der Pfarrkirche von Schwarzach bestattet. Seine Witwe Sidonia Katharina, die er 1581 geheiratet hatte, begab sich in den Schutz des Herzogs von Bayern. Am 26. Februar 1607 wurde nach Verhandlungen in Prag mit dem Kaiser der degenbergische Besitz dem bayerischen [[Maximilian I. (Bayern)|Herzog Maximilian]] zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgen im Besitz der Degenberger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Burgruine weissenstein.jpg|[[Ruine Weißenstein (Niederbayern)|Ruine Weißenstein]]&lt;br /&gt;
Bild:Bergfried Altnußberg.JPG|[[Burg Altnußberg|Ruine Altnußberg]]&lt;br /&gt;
Bild:Ruine Hals.jpg|[[Burgruine Hals]]&lt;br /&gt;
Bild:Die Saldenburg.jpg|[[Burg Saldenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Grueber, Adalbert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der bayrische Wald (Böhmerwald)&amp;#039;&amp;#039;, 1846, Neudruck 1993, Grafenau, Morsak Verlag, ISBN 3-87553-415-8&lt;br /&gt;
* Joseph Klämpfl: &amp;#039;&amp;#039;Der ehemalige Schweinach- und Quinzingau. Eine historisch-topographische Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;, 1855, Nachdruck 1993, Neue Presse Verlags-GmbH, Passau, ISBN 3-924484-73-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/grafenbemerkungen.php?ID=15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://feste-degenberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133805042|VIAF=57813721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzach (Niederbayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stammliste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Straubing-Bogen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Purzelbier</name></author>
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