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	<title>Degen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jordi: lf</title>
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		<updated>2026-02-03T08:15:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Degen by Wendelin Boeheim.jpg|mini|Aus [[Wendelin Boeheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Waffenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Seemann, Leipzig 1890]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Degen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann im Deutschen eine Reihe von unterschiedlichen Klingenwaffen bezeichnen, je nach historischem Kontext. Gemeinsam ist allen als Degen bezeichneten Waffen, dass sie vorwiegend auf den Stich ausgelegt sind, im Gegensatz zu dem auf Hieb oder Schnitt ausgelegten [[Säbel]] oder [[Pallasch]] bzw. [[Messer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Degen kann bedeuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sportdegen, die Waffe des modernen [[Degenfechten]]s (französisch &amp;#039;&amp;#039;épée&amp;#039;&amp;#039; „Schwert“), eine dreikantige, elastische [[Stichwaffe]]&lt;br /&gt;
* Fechtdegen, Raufdegen, Stoßdegen (demgegenüber [[Haudegen (Waffe)|Haudegen]] auf Hieb ausgelegt), Fechtwaffen des 18. und 19. Jahrhunderts, u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Akademisches Fechten|Akademischen Fechten]]&lt;br /&gt;
* Offiziersdegen, Uniformdegen, Galadegen, Paradedegen, Galanteriedegen, Kavaliersdegen usw., Bestandteil der vollständigen Garderobe von Offizieren und Adligen im 18., 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts (englisch &amp;#039;&amp;#039;smallsword&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;épée de cour&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* im 16. Jahrhundert und 17. Jahrhundert allgemein ein Synonym von [[Schwert]] ([[Rapier]])&lt;br /&gt;
* im 14. bis 17. Jahrhundert ein [[Dolch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Degen&amp;#039;&amp;#039; tritt erst gegen 1400 auf, also im [[Frühneuhochdeutsche Sprache|Frühneuhochdeutschen]], und bezeichnete zunächst einen [[Dolch]], genauer einen Stichdolch oder Rondelldolch; erst im Laufe der Zeit nahm es die Bedeutung „(schmales) [[Schwert]]“ an. Das Wort ist offenbar eine Entlehnung vom [[Altfranzösische Sprache|altfranzösischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;dague&amp;#039;&amp;#039; (erstmals 1229 belegt), das aus mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;dagua&amp;#039;&amp;#039; (im 12. Jahrhundert in England und Schottland) hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine weitere Herleitung ist ungewiss. Einer 1901 von [[Hugo Schuchardt]] aufgestellten Hypothese zufolge soll es auf ein [[vulgärlatein]]isches &amp;#039;&amp;#039;*daca [ensis/gladius/spatha]&amp;#039;&amp;#039; „[[Daker|dakisches]] [Messer]“ zurückgehen;&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Schuchardt: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/bub_gb_gJHlAAAAMAAJ/page/n215/mode/2up Sichel und Säge; Sichel und Dolch]&amp;#039;&amp;#039;, Teil II, in: &amp;#039;&amp;#039;Globus: Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 80, 1901, S. 205–209.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen einen lateinischen bzw. [[Romanische Sprachen|romanischen]] Ursprung spricht indes, dass [[Provenzalische Sprache|provenzalisch]], [[Italienische Sprache|italienisch]] und [[Spanische Sprache|spanisch]] &amp;#039;&amp;#039;daga&amp;#039;&amp;#039; nicht vor dem 14. Jahrhundert belegt sind und ihrerseits wohl aus dem Französischen entlehnt sind. Sehr viel früher und häufiger erscheint &amp;#039;&amp;#039;daga&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;dagua&amp;#039;&amp;#039; und ähnlich) seit dem 12. Jahrhundert in verschiedenen [[mittellatein]]ischen Handschriften aus England, Schottland und Wales; dieses Wort, das englisch &amp;#039;&amp;#039;dagger&amp;#039;&amp;#039; ergab (ferner niederländisch &amp;#039;&amp;#039;dagge&amp;#039;&amp;#039; sowie dänisch, schwedisch und norwegisch &amp;#039;&amp;#039;daggert&amp;#039;&amp;#039;, „Dolch“ bzw. „Kurzschwert“) und wohl mit afrz. &amp;#039;&amp;#039;dague&amp;#039;&amp;#039; identisch ist, könnte letztlich [[Keltische Sprachen|keltischen]] Ursprungs sein, allerdings ist es bis heute nicht gelungen, ein entsprechendes [[Etymon]] in älteren keltischen Quellen ausfindig zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag zu &amp;#039;&amp;#039;[https://www.cnrtl.fr/etymologie/dague dague, subst. fém.]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Trésor de la Langue Française informatisé (TLFi)&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 7. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist &amp;#039;&amp;#039;Degen&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von „Stichwaffe“ mit dem [[homonym]]en – also gleichlautenden, aber etymologisch nicht [[Kognat|verwandten]] – deutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Degen&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Held, Krieger“. Allerdings haben sich die beiden Wörter mit ihren verschiedenen Bedeutungen im Ausdruck „Haudegen“ vermischt, der eigentlich eine Hiebwaffe bezeichnete (also eben einen „Hau-Degen“), heute aber im Sinne von „kampferprobter alter Mann“ gebraucht wird, zumeist scherzhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.dwds.de/wb/Degen Degen&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dwds.de/wb/Degen Degen&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache (DWDS)&amp;#039;&amp;#039;; dortige Etymologie wortgleich mit: Wolfgang Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportdegen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Épée.jpg|mini|Sportdegen mit französischem Griff]]&lt;br /&gt;
Der Sportdegen ist eine [[Stichwaffe]] mit einer langen, schmalen, dreikantigen, elastischen und geraden [[Klinge]]. Das &amp;#039;&amp;#039;Degenfechten&amp;#039;&amp;#039; ist heute eine Disziplin des [[Fechten|Sportfechtens]]. Hierbei kann anders als in den anderen Waffengattungen ([[Florett]], [[Säbel]]) der ganze Körper getroffen werden. Auch gelten die besonderen Regeln („Konventionen“) zum Angriffsrecht nicht, weshalb der Degen als „unkonventionelle Waffe“ bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waffe mit [[Griff (Fechten)|Griff]] ist bis zu 110 cm lang. Die Klingenlänge ist einheitlich 90 cm. Hinzu kommen Griff und Glocke, die maximal 20 cm einnehmen. Die gesamte Waffe wiegt höchstens 770 g. Die Klinge besteht bei vom [[FIE|Internationalen Fechtverband (FIE)]] zugelassenen Klingen aus [[Maraging-Stahl]]. Das Degenkabel ist wie das Florettkabel dreiadrig. Die dritte Ader dient beim Degen der Isolation der Glocke, beim Florett als Abnahmekontakt an der E-Weste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Offizier}} Offiziersdegen ==&lt;br /&gt;
Der Degen war auch Rangwaffe für Offiziere und [[Kavallerie|Kavalleristen]], sowie eine als [[Seitengewehr|Seitenwehr]] bezeichnete, d.&amp;amp;nbsp;h. an der Seite getragene [[blanke Waffe]] mit langer, gerader, schmaler, ein- oder zweischneidiger Klinge, welche es vorherrschend als [[Stichwaffe]] (&amp;#039;&amp;#039;Stoß-Degen&amp;#039;&amp;#039;), aber auch als [[Hiebwaffe]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Haudegen (Waffe)|Haudegen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pallasch]]&amp;#039;&amp;#039;) gab. Formen waren u.&amp;amp;nbsp;a. der deutsche &amp;#039;&amp;#039;Infanterieoffizier-Degen&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Kavallerie-Degen&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Kürassiere]]n der &amp;#039;&amp;#039;Pallasch&amp;#039;&amp;#039; bzw. der &amp;#039;&amp;#039;Stichdegen&amp;#039;&amp;#039; (letzterer nur für Offiziere als leichte [[Interimswaffe]]). Bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein gehörten Degen oder Säbel in den meisten Heeren zur Dienst- und Ausgehuniform der Offiziere, mitunter auch der höheren Unteroffiziere. Noch heute wird er von Offizieren und teils auch Unteroffizieren zur [[Militärparade|Parade]] oder bei besonderen Zeremonien angelegt ([[Vereinigte Staaten|USA]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Offiziersseitenwaffe auch zur Bestrafung von Unteroffizieren und Kadetten verwendet. Dabei wurden die Delinquenten von einem Offizier mit der flachen Seite des Degens auf den Rücken geschlagen bzw. gefuchtelt. Die entsprechend Bestraften standen laut Militärrecht also &amp;#039;&amp;#039;unter der Fuchtel&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;Fuchtel&amp;#039;&amp;#039;, der breiten Klinge eines Raufdegens). Das Fuchteln galt als eine mildere Form der Bestrafung, denn einfache Mannschaften durften von ihren Unteroffizieren mit dem Stock geprügelt, oder von einem Militärgericht zum [[Stäupen]] oder gar [[Spießrutenlaufen]] verurteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20000170631 Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 336–337]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galanterie- und Beamtendegen ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Galanterie-Degen&amp;#039;&amp;#039; gehörte zum Anzug des Hofadels, des Diplomatencorps, von höheren Beamten und bald eines jeden Gebildeten, unabhängig von seiner adeligen oder bürgerlichen Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Degen und Scheide wurden an einem über die Schulter gehängten Koppel bzw. Bandelier getragen, daneben waren später Unterschnallkoppel verbreitet. Seit dem 19. Jahrhundert werden Degen und Scheide häufig durch einen lederverstärkten Schlitz in der linken Rocktasche (etwa der Ausgehuniform) oder durch eine spezielle Schlaufe des [[Frack|Staatsfracks]] gesteckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20009764232 Pierer’s Universal-Lexikon, Band 4. Altenburg 1858, S. 797]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trauerdegen ==&lt;br /&gt;
Der Trauerdegen war bei Hoftrauer anzulegen, später wurde das Tragen auch bei Ziviltrauer populär. Die Ausführung war bewusst schlicht gehalten und suchte die bei Blankwaffen sonst übliche Lichtreflexion möglichst zu unterbinden. Griff und Gefäß (Parierstange, Bügel) waren aus angelaufenem und darum kaum reflektierendem Eisen, der Griff mitunter mit schwarzem Krepp umwickelt. Die Scheide war aus schwarzem Leder. Trauerdegen werden heute noch von den [[Reitendiener]]n in Hamburg getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20011130210 Pierer’s Universal-Lexikon, Band 17. Altenburg 1863, S. 767–768]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches Fechten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Degen - Fig. 1,2,12. Neue preußische Degen. – 3 u. 4 Degen Philipps II. von Spanien. – 5. Degen ....jpg|mini|Diverse Degen&amp;lt;ref&amp;gt;Abb. 1, 2, 12: Neue [[Preußische Armee|preußische]] Degen. 3, 4 Degen: [[Philipp II. (Spanien)|Philipps II. von Spanien]]. 5: Degen [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Großen]]. 6: Deutscher Degen des Herzogs [[Friedrich Heinrich (Oranien)|Friedrich Heinrich von Nassau]]. 7: Degen [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]]. 8: Klinge der [[Tizona|„Colada del Cid“]] mit Gefäß aus dem 16. Jahrhundert. 9: [[Toledo]]degen. 10, 11: Alte [[Preußische Armee|preußische]] Degen. In der Mitte Schild mit [[Degenbrecher]].&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Meyers Konversations-Lexikon|Meyers]] von 1905 (6. Auflage)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden Degen in den oberen Gesellschaftsschichten als Waffe zur Austragung von [[Duell]]en verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duell unter Offizieren wurde mit der bei ihrer Truppe üblichen Waffe ausgeführt, diese waren üblicherweise Degen, die ein messingenes Stichblatt, eine Parierstange und einen Bügel hatten. Unter Zivilisten wurde das Duell ebenfalls mit dem Degen ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform des Degens, die das verdeckte Tragen als Gehstock ermöglichte, war der sogenannte [[Stockdegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Degen in Deutschland nur noch von den [[Offizier]]en und (in Form des sogenannten [[Pallasch]], einer besonders schweren Hieb- und Stichwaffe) von der schweren [[Kavallerie]] geführt. Auch heute noch gibt es in verschiedenen Armeen, an [[Militärakademie]]n und zu [[Ausgehuniform]]en entsprechende Degen. Das zur Uniform gehörende Degengehenk wird [[Portepee]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] auf Hieb wurden und werden bis heute unter Studenten mit [[Glockenschläger]]n ausgeführt, d.&amp;amp;nbsp;h. solchen Fechtwaffen, an denen die Hand durch eine Glocke, eine [[Parierstange]] und einen Bügel gedeckt war, oder mit [[Korbschläger]]n, d.&amp;amp;nbsp;h. solchen Fechtwaffen, die einen metallenen Korb statt der Glocke hatten. Der akademische Schläger ist keine Duellwaffe: Studentische Duelle wurden bis zur Abschaffung des studentischen Duellwesens nach dem Zweiten Weltkrieg mit akademischem [[Säbel]] ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrendegen für Major von der Tann.jpg|mini|Ehrendegen der Schleswig-Holsteiner für Major [[Ludwig von der Tann-Rathsamhausen|v. der Tann]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schwert|Rapier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Degen als auch Schwert waren zunächst Waffen „auf Stoß und Hieb“, dagegen kam in Spanien mit dem [[Espada Ropera|Toledo]] ein Degen mit nur zum Stoß dienender langer, dünner, auch wohl drei- und vierkantiger Klinge auf. Dieser hatte einen kunstvoll gearbeiteten Griff und [[Stichblatt]] (Handschutz), [[Parierstange]] (Querstück zwischen [[Heft (Griffstück)|Griff]] und [[Klinge]]) und Bügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert wurde der Degen von der [[Kavallerie]] und der [[Infanterie]] getragen. Die Waffe unterschied sich durch die lange, schmale Klinge und ihrer geraden Form von der gekrümmten Form des [[Säbel]]s. Auch die [[Jäger zu Pferde]] trugen den Stichdegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pallasch]] von 1854 (Klinge 1 m) der [[Kürassiere]] in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] galt als ein Degen-Modell. Diesem wurde 1889 der &amp;#039;&amp;#039;Kavalleriedegen&amp;#039;&amp;#039; für die übrigen Reiterregimenter nachgebildet, ebenso der &amp;#039;&amp;#039;[[Infanterie]]-Offiziersdegen&amp;#039;&amp;#039;. der seit 1889 bei allen Fußtruppen, ausschließlich Fußartillerie, getragen wurde. [[Artillerie]]offiziere trugen den &amp;#039;&amp;#039;Artillerie-Offiziersäbel&amp;#039;&amp;#039;, berittene Feldartilleristen, [[Neupreußische Trainbataillone|Trainsoldaten]] etc. trugen den &amp;#039;&amp;#039;Artilleriesäbel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Bewaffnung der Infanterieoffiziere bestand aus dem &amp;#039;&amp;#039;Infanteriedegen&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Füsilier]]en aus dem &amp;#039;&amp;#039;Füsilierdegen&amp;#039;&amp;#039;. Der Infanteriedegen hatte ein Korbgefäß aus einem vom [[Stichblatt]] aus Bronze zum Knauf führenden Bügel. Weil das Stichblatt beim &amp;#039;&amp;#039;Füsilierdegen&amp;#039;&amp;#039; fehlte und auch die Spitze der Klinge nicht in deren Mittellinie lag, wurde er allerdings auch als &amp;#039;&amp;#039;Füsiliersäbel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Degenarten wurden erst in einer [[Scheide (Behälter für Klingenwaffen)|Lederscheide]] mit Beschlägen und später beim [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heer des Deutschen Kaiserreichs]] in einer Stahlscheide getragen. Die [[Kürassiere|Kürassieroffiziere]] trugen den Degen nur zum [[Überrock]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Marinedegen&amp;#039;&amp;#039; war dem &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Offiziersdegen&amp;#039;&amp;#039; ähnlich, hatte jedoch ein anderes Korbgefäß mit Griff aus [[Elfenbein]] und wurde in einer Lederscheide mit Metallbeschlag geführt. Das zum Umschnallen der Degen oder Säbel dienende Koppel bestand aus Leib-, Trage- und Schleppriemen von weißem oder schwarzem Leder, bei Offizieren war das Leder mit goldener oder silberner Tresse belegt oder lackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Waffen}}&lt;br /&gt;
* [[Bajonett]]&lt;br /&gt;
* [[Dolch]]&lt;br /&gt;
* [[Portepee]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizerdolch|Schweizerdegen]]&lt;br /&gt;
* [[Schwert]]&lt;br /&gt;
* [[Studentische Fechtwaffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Emil Beck (Fechttrainer)|Emil Beck]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Fechten. Florett, Degen, Säbel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Falken&lt;br /&gt;
   |Ort=Niedernhausen im Taunus&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8068-0449-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Berndt Barth]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Emil Beck&lt;br /&gt;
   |Titel=Fechttraining&lt;br /&gt;
   |Verlag=Meyer und Meyer&lt;br /&gt;
   |Ort=Aachen&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89899-116-4}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-8262-0212-0}}&amp;lt;!-- Boeheim: Handb. Waff. Kund. (1890) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Gerhard Seifert (Waffenhistoriker)|Gerhard Seifert]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Einführung in die Blankwaffenkunde&lt;br /&gt;
   |TitelErg=bezogen auf d. europ. blanken Trutzwaffen&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Selbstverlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Haiger&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Ausgabe enthält: &amp;#039;&amp;#039;Fachwörter der Blankwaffenkunde&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv |url=http://www.seitengewehr.de/Fachwoerter_der_Blankwaffenkunde.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Fachwörter der Blankwaffenkunde&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120113071128}}&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=2000&lt;br /&gt;
   |DNB=880624213&lt;br /&gt;
   |OCLC=831996498}}&lt;br /&gt;
* Eduard Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Hieb- und Stichwaffen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Artia, Prag 1985, {{OCLC|64655089}}.&lt;br /&gt;
* Masaniello Parise: &amp;#039;&amp;#039;Das Fechten mit Degen und Säbel&amp;#039;&amp;#039;. Einzige ermächtigte Übersetzung von C. Arturo Gazzera, Jacob Erckrath-de Bary (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek Ernst&amp;#039;&amp;#039;, Band 70), 2. Auflage, Gloeckner, Leipzig 1930, {{DNB|1123585830}} {{OCLC|604216027}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rapiers|Degen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Degen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4148999-8}}&lt;br /&gt;
* Blankwaffen Musterbuch der Waffenfabrik Carl Eickhorn, Solingen von 1901: [https://www.deutsches-blankwaffenforum.de/Eickhorn/inhalt.html Weiterleitung]&lt;br /&gt;
* [https://www.seitengewehr.de/Fachwoerter_der_Blankwaffenkunde.pdf Fachwörter der Blankwaffenkunde] von Gerhard Seifert (PDF; 2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Heinrich Müller: [https://www.rdklabor.de/w/?oldid=92318 &amp;#039;&amp;#039;Galanteriedegen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;RDK Labor&amp;#039;&amp;#039; (2015), 9. Februar 2021&lt;br /&gt;
* Paul Post: [https://www.rdklabor.de/w/?oldid=92981 &amp;#039;&amp;#039;Degen, Degengehänge.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band III (1954). S. 1218–1230; in: &amp;#039;&amp;#039;RDK Labor.&amp;#039;&amp;#039; 10. Februar 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4148999-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Degen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fechten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Klingenwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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