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	<title>Degeberga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-15T00:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Schweden&lt;br /&gt;
|Name = Degeberga&lt;br /&gt;
|SCB-Code = 1290TB104 &lt;br /&gt;
|Wappen =&lt;br /&gt;
|Landskap = Schonen&lt;br /&gt;
|lat_deg = 55 |lat_min = 50 |lat_sec = 0&lt;br /&gt;
|lon_deg = 14 |lon_min = 05 |lon_sec = 30&lt;br /&gt;
|Höhe = 19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Degeberga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort &amp;#039;&amp;#039;([[tätort]])&amp;#039;&amp;#039; in der schwedischen Provinz [[Skåne län]] und der historischen Provinz [[Schonen]]. Der Ort, der in der [[Kristianstad (Gemeinde)|Gemeinde Kristianstad]] liegt, ist bekannt für das &amp;#039;&amp;#039;Forsakar naturreservat&amp;#039;&amp;#039; mit den beiden höchsten Wasserfällen Schonens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Degeberga domarring.jpg|miniatur|hochkant=1.35|Eisenzeitlicher Steinkreis von Degeberga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In und um Degeberga gibt es ungefähr 15 Reste aus [[Urgeschichte|prähistorischer]] Zeit, darunter eine [[Schiffssetzung]] und mehrere Grabanlagen. Die meisten der [[Archäologie|archäologisch]] interessanten Orte stammen aus der [[Eisenzeit]], darunter ein [[Steinkreis]] &amp;#039;&amp;#039;(domarring)&amp;#039;&amp;#039;, der sich am oberen Rand des Ortes befindet. Aus den Funden wird ersichtlich, dass das Gebiet um Degeberga schon in der Eisenzeit als [[Thing]]stätte und Handelsplatz gedient zu haben scheint. Auf dem Weg zwischen Degeberga und [[Östra Sönnarslöv]] befinden sich mehrere [[Hügelgrab|Hügelgräber]] und ein weiterer Steinkreis aus der älteren Eisenzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesen Überresten siehe die an Ort und Stelle stehenden Erklärungstafeln der &amp;#039;&amp;#039;Östra Sönnarslöv arkeologigrupp&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischer Zeit wurde Degeberga zuerst erwähnt in mehreren Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert. Bereits vorher scheint es aber sesshafte Bauern gegeben zu haben, die Bebauung begann offenbar schon vor der Ersterwähnung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Degeberga&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Romanik|romanische]] Kirche kann schon aus dem 13. Jahrhundert stammen. Der Name des Orts enthält die Elemente „berg“ und „dege“, letzteres kann entweder von [[Mitteldänisch]] &amp;#039;&amp;#039;*deghia&amp;#039;&amp;#039;, „Sumpf“ oder von mitteldänisch &amp;#039;&amp;#039;digher&amp;#039;&amp;#039;, „groß“ kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Ersterwähnung und Namensherkunft Mats Wahlberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Svenskt ortnamnslexikon&amp;#039;&amp;#039;. Institutet för språk och folkminnen, Uppsala 2003, ISBN 91-7229-020-X ([https://isof.diva-portal.org/smash/get/diva2:1175717/FULLTEXT02.pdf PDF]), S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name ließe sich dann mit „die großen Berge“ übersetzen, was auf den [[Linderödsåsen]] hindeutet, das südschwedische Höhengebiet, das sich von Degeberga bis [[Höör]] erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;scb_aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || {{0}}588&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || {{0}}889&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 1401&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1406&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1291&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1328&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur, Kultur und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Degeberga Tingsvägen.jpg|miniatur|hochkant=1.35|Die Wohnhäuser liegen am &amp;#039;&amp;#039;Tingsvägen&amp;#039;&amp;#039;, der durch den Ort führt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Degeberga liegt an der [[Riksväg 19|Reichsstraße 19]] zwischen [[Ystad]] und [[Kristianstad]]. Im Ort gibt es eine Bibliothek (&amp;#039;&amp;#039;Degeberga bibliotek&amp;#039;&amp;#039;), eine Schule (&amp;#039;&amp;#039;Degeberga skola&amp;#039;&amp;#039;), zwei Supermärkte, ein Behandlungs- und Pflegezentrum sowie eine öffentliche Zahnfürsorge und ein Altenwohnheim. Außerhalb des Ortes liegt ein Golfplatz, auf dem der 1988 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Degeberga-Widtsköfle GK&amp;#039;&amp;#039; trainiert, der örtliche Golfclub. Da Degeberga nahe an der [[Ostsee]] liegt (etwa zehn Kilometer entfernt von der [[Hanöbucht]]), ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die ortsansässige Firma &amp;#039;&amp;#039;Degeberga stugby AB&amp;#039;&amp;#039; verkauft und vermietet Ferienhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr findet in Degeberga ein Markt statt, der aber nicht mit dem größeren und bekannteren in [[Kivik]] mithalten kann. Ebenfalls jährlich gibt es ein Spielmannstreffen im Heimatpark (&amp;#039;&amp;#039;hembygdsparken&amp;#039;&amp;#039;), wo auch die [[Mittsommerfest#Schweden: Midsommar|Midsommar]]-Feuer und verschiedene Antik- und Sammlermärkte stattfinden. Im Heimatpark finden sich erhaltene bzw. restaurierte Häuser aus dem 18. und frühen 20. Jahrhundert, u.&amp;amp;nbsp;a. eine [[Mühle]], sowie ein dem Bildhauer [[Ivar Johnsson]] gewidmetes Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kristianstad.com/visa/ac3274 Hembygdsparken Degeberga] auf kristianstad.com; [https://www.hembygd.se/gards-harads/about Gärds Härads Hembygdsförening] auf hembygd.se (beide abgerufen am 8. Mai 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war Degeberga Hauptort einer gleichnamigen eigenen [[Gemeinde (Schweden)|Gemeinde]] (schwedisch &amp;#039;&amp;#039;kommun&amp;#039;&amp;#039;), diese wurde aber im Rahmen einer Kommunalreform 1974 aufgelöst und Degeberga nach Kristianstad eingemeindet. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Degeberga&amp;#039;&amp;#039; trägt heute nur noch der &amp;#039;&amp;#039;Degeberga tätort&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Degeberga församling&amp;#039;&amp;#039; ([[Kirchengemeinde]]). Dabei ist &amp;#039;&amp;#039;tätort&amp;#039;&amp;#039; staatlich-administrativ, während &amp;#039;&amp;#039;[[församling]]&amp;#039;&amp;#039; in der kirchlich-administrativen Hierarchie der [[Schwedische Kirche|Schwedischen Kirche]] dem [[Bistum Lund]] (&amp;#039;&amp;#039;Lunds stift&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Villands och Gärds kontrakt&amp;#039;&amp;#039; untergeordnet ist. Die Kirche der &amp;#039;&amp;#039;församling&amp;#039;&amp;#039; ist die &amp;#039;&amp;#039;Degeberga kyrka&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Forsakar.jpg|miniatur|links|Der untere Forsakar-Wasserfall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Touristenort liegt innerhalb von &amp;#039;&amp;#039;[[Kristianstads Vattenrike]]&amp;#039;&amp;#039; („Kristianstads Wasserreich“), einem ausgedehnten Feuchtgebiet im Bereich um die Stadt [[Kristianstad]]. In der Nähe von Degeberga liegen zwei [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiete]]: &amp;#039;&amp;#039;Forsakar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Degeberga backar&amp;#039;&amp;#039;. Das zehn Hektar große&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kristianstad.se/kommunen/mhk/nvplan/sok/visaobjekt_epi.asp?objekt=23 |wayback=20070927030648 |text=Naturvårdsplan}} der Gemeinde Kristianstad.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Forsakar]]-Gebiet beherbergt einen Bach, der hier die beiden größten Wasserfälle Schonens bildet: Der Forsakarsbäcken („Forsakar-Bach“) entspringt im [[Linderödsåsen]], einem Gebirgskamm in Nordschonen, und stürzt nahe Degeberga in einem jeweils acht bzw. zehn Meter hohen Wasserfall zwei Schluchten hinab. Das Naturschutzgebiet wurde 1929 eingerichtet, nachdem bereits drei Dämme errichtet worden waren, die zur Erzeugung von Wasserkraft dienten. Heute hat der Bach eine mit Buchen bestandene Schlucht gebildet, durch die er nun fließt. Etwa zwei Kilometer hinter Forsakar verschwindet der Forsakarsbäcken in der Erde und taucht erst nahe [[Vittskövle]] wieder auf. In diesem Tal haben sich seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt, darunter der geschützte [[Dunkelblauer Laufkäfer|Dunkelblaue Laufkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Carabus intricatus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Gebirgsstelze]], die [[Wasseramsel]], der [[Pirol]] und das [[Wald-Bingelkraut]]. Auch [[Carl von Linné]] besuchte Forsakar am 2. Mai 1749.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Forsakar auf der Seite von Kristianstads Vattenrike |url=http://www.vattenriket.kristianstad.se/plats/forsak.htm |wayback=20061013151917}} mit Zitat aus einem seiner Tagebücher, in dem er den Besuch beschreibt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Forsakar – … en sägenomspunnen naturupplevelse&amp;#039;&amp;#039;. GL-Tryck, Kristianstad 2005 (Werbebroschüre).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[:Bild:Forsakar Tafel.jpg|Välkommen till Forsakar]]&amp;#039;&amp;#039;. Hinweistafel &amp;#039;&amp;#039;Skånes Naturvårdsförbund&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons|Degeberga}}&lt;br /&gt;
* [http://www.degeberga.nu/byalaget/ Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.kristianstad.se/sv/Om-kommunen/Tatorterna/Degeberga/ Degeberga] auf der Webpräsenz der Gemeinde Kristianstad (schwedisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.fallingrain.com/world/SW/27/Degeberga.html Weitere Daten, Diagramme und Karten (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Kristianstad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Kristianstad)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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