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	<title>Deflektionstheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T13:39:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deflektionstheorie&amp;diff=1639573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHert: linkfix</title>
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		<updated>2024-10-19T14:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deflektionstheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Statik (Mechanik)|statische]] Annahme, die überwiegend im [[Brücke]]nbau angewandt wird. Entwickelt wurde sie von [[Joseph Melan]] und erstmals angewandt beim Bau der von [[Leon S. Moisseiff]] geplanten [[Manhattan Bridge|Tacoma Narrows Bridge]], danach u.&amp;amp;nbsp;a. beim Bau der [[George Washington Bridge]] durch den Schweizer Ingenieur [[Othmar Ammann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deflektionstheorie geht davon aus, dass schwebende Bauwerke mit großer Eigenmasse selbststabilisierend wirken. Die bis zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gebauten Brücken besaßen noch zahlreiche Diagonal[[verstrebung]]en, welche nun weggelassen wurden. Die Deflektionstheorie basiert auf der [[Theorie II. Ordnung]], die von sehr kleinen Verdrehungen der Bauwerksteile ausgeht. Diese kleinen Verdrehungen werden durch hohe Eigenmassen erreicht. Sie berücksichtigt, dass die [[Biegung (Mechanik)|Biegebeanspruchungen]] der [[Versteifungsträger]] einer [[Hängebrücke]] durch die Kabelverformungen stark verkleinert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melan hat im beginnenden 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert existierende Hängebrücken nachgerechnet und nachgewiesen, dass sie überbemessen sind. In Bezug auf Hängebrücken wurde die Deflektionstheorie in den 1920er und 1930er&amp;amp;nbsp;Jahren durch zahlreiche, vor allem amerikanische Ingenieure weiterentwickelt und für die praktische Anwendung vereinfacht, u.&amp;amp;nbsp;a. durch [[Stepan Tymoschenko]], Moisseiff, Frederick Lienhard, [[David B. Steinman]] und [[Kurt Klöppel]]. Diese erweiterte Deflektionstheorie versuchte, die [[Verformung]] von Hängebrücken unter &amp;#039;&amp;#039;statischen&amp;#039;&amp;#039; seitlichen [[Windlast]]en zu beschreiben. Danach wird ein erheblicher Teil der Windlasten durch die relativ steifen [[Tragkabel]] aufgenommen und über die [[Hängebrücke #Hänger|Hänger]] in die [[Pylon (Brückenbau)|Pylone]] und die Ankerblöcke abgeleitet. Demnach wären ein relativ geringer Durchhang der Tragkabel und ein flacher Fahrbahnträger mit geringem [[Luftwiderstand|Windwiderstand]] von Vorteil. Dies führte schließlich zu schlanken Konstruktionen des Fahrbahnträgers als Stahl-[[Vollwandträger]], die billiger zu bauen und schneller zu montieren waren als die bislang üblichen [[Fachwerk]]träger, was zu Zeiten der [[Great Depression]] gerne aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungenügende Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
Mit dem Einsturz der erst vier Monate alten, mit besonders schlankem Träger gebauten [[Tacoma-Narrows-Brücke]] 1940 bei 68&amp;amp;nbsp;km/h [[Windgeschwindigkeit]] wurde offensichtlich, dass die Deflektionstheorie nur die &amp;#039;&amp;#039;statischen&amp;#039;&amp;#039; Windlasten behandelte, während die [[Belastung (Physik) #Zeitliche Änderungen (dynamische Last)|dynamische Wechselwirkung]] von Wind und Brücken damals noch nicht verstanden wurde. Nach dem Zerreißen des schwingenden Trägers dieser Brücke wurde das [[Schwingung]]sverhalten von Brücken bei Wind anhand von Modellen im [[Windkanal]] untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Eugen Kurrer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Baustatik&amp;#039;&amp;#039; in [https://books.google.de/books?id=s7QBCk7EFn4C&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;lpg=PA73&amp;amp;dq=Deflektionstheorie&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=kf4woyDtgN&amp;amp;sig=xfneMtchNd2PIYrKkfLewc4BehI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2-DwSYzdJoGQ_QaA5ZnfCQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#PPA73,M1 Google-Books], abgerufen am 23. April 2009&lt;br /&gt;
* Joseph Melan: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der eisernen Bogenbrücken und der Hängebrücken&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Der Brückenbau&amp;#039;&amp;#039;. Handbuch der Ingenieurwissenschaften, II. Band, 4. Abteilung, Eiserne Bogenbrücken und Hängebrücken (Hrsg. T. Schäfer und E. Sonne), 2. Auflage, Engelmann, Leipzig 1888&lt;br /&gt;
* Leon S. Moisseiff, Frederick Lienhard: &amp;#039;&amp;#039;Suspension Bridges Under the Action of Lateral Forces&amp;#039;&amp;#039;. American Society of Civil Engineers Transactions, Vol. 98 (1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieurwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHert</name></author>
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