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	<title>Defereggental - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:52:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Defereggental&amp;diff=368838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Michael Forcher</title>
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		<updated>2025-11-20T17:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Michael Forcher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Defereggental.jpg|mini|Blick vom Wetterkreuz in St. Jakob über das Defereggental in Richtung Großglockner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Defereggental St. Veit.JPG|mini|Bei St. Veit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Defereggental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich Defreggental&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Michael Fritz: {{GeschichteTirol|ort|st-jakob-in-defreggen|St. Jakob in Defreggen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Defereggen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das mittlere der drei [[Bezirk Lienz|Osttiroler]] Hochgebirgstäler mit Ost-West-Verlauf. Die parallel verlaufenden Nachbartäler sind das [[Pustertal]] und das [[Virgental]]. Das Defereggental wird durch die [[Defereggentalstraße]] erschlossen. Der Name leitet sich ab vom keltischen &amp;#039;&amp;#039;dubar&amp;#039;&amp;#039; ‚schwarz, dunkel‘ oder vom slawischen &amp;#039;&amp;#039;dober&amp;#039;&amp;#039; ‚gut‘.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz.net&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannes Hintermeier |url=https://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/reiseblatt/oesterreich-hat-s-passt-passt-schon-1576260.html |titel=Hat&amp;#039;s passt? Passt schon! |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.Net]] |datum=2011-01-21 |abruf=2025-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Defereggental liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]] und ist umschlossen von Bergen des [[Villgratner Berge|Defereggengebirges]], der [[Rieserfernergruppe]], der [[Lasörlinggruppe]] und der [[Schobergruppe]]. Durchflossen wird das Tal von der [[Schwarzach (Isel)|Schwarzach]].&lt;br /&gt;
In dem Tal befinden sich die drei Gemeinden [[Hopfgarten in Defereggen]], [[St. Veit in Defereggen]] und [[St. Jakob in Defereggen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Defereggental zählt, geschützt durch den [[Nationalpark Hohe Tauern]], zu den unberührtesten Hochgebirgstälern in den Alpen und ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete der österreichischen Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Besiedelt wurde das Defereggental seit dem 7. Jahrhundert über [[Staller Sattel]] und [[Klammljoch]], beides Übergänge in das heutige [[Südtirol]]. Noch heute genießen deshalb Südtiroler Weiderecht im oberen Defereggental. Der Hauptort St. Jakob in Defereggen ist die älteste Siedlung Osttirols.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz.net&amp;quot;/&amp;gt; Über den Staller Sattel gelangt man in das [[Antholzer Tal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hintere Defereggental war seit dem Hochmittelalter zwischen den Herrschaftsgebieten [[Grafschaft Görz|Görz]] und [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] geteilt. 1212 wurde die Herrschaft Matrei mit dem östlichen Defereggental (Großrotte, St. Veit und Hopfgarten) rechtsgültig dem Erzbistum Salzburg zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Forcher]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Matrei in Osttirol. Ein Gemeindebuch zum 700-Jahr-Jubiläum der ersten Erwähnung als Markt 1280–1980.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia, Matrei 1980, 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet westlich des Trojer Almbachs bis zum Seebach unterstand ebenso wie die Enklaven Feistritz und Görtschach im salzburgerischen Defereggental der Herrschaft Görz mit Sitz im [[Schloss Bruck (Lienz)|Schloss Bruck]]. Die Verwaltung erfolgte durch das Gericht und Pflegeamt Virgen ([[Burgruine Rabenstein (Virgen)|Burg Rabenstein]]). Das nördlich gelegene Gebiet um die [[Jagdhausalm]] unterstand bis 1918 dem Gericht Taufers ([[Brixen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert hatte sich etwa die Hälfte der Bevölkerung des Defereggentals vom katholischen Glauben abgewandt und war evangelisch geworden. Nachdem sie der Aufforderung des Salzburger Erzbischofs zur Rückkehr nicht nachkamen, wurden sie im Dezember 1684 aus dem Tal verwiesen. Es waren ungefähr 1000 Personen, die ihre Kinder zurücklassen mussten, aber ihren Besitz verkaufen durften.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Scheutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Internierung zur Umerziehung. Konversionshäuser für Geheimprotestanten – vergessene Gefängnisse in der Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 115–128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deferegger und Dürrnberger Exulanten|Exulanten]] siedelten sich vor allem im Bereich der heutigen deutschen Bundesländer [[Bayern]] und [[Baden-Württemberg]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Eine Exklave wurde die Stadt [[Freudenstadt]], die von Exulanten aus dem Erzbistum Salzburg, größtenteils von Hausierern aus dem Defereggental, aufgebaut und bewohnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wkgo.de/themen/salzburger-exulanten |titel=Salzburger Exulanten |werk=wkgo.de |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Villgratner Berge.jpg|600|Defereggental mit Blick auf die Villgratner Berge und rechts St. Jakob in Defereggen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Defereggental}}&lt;br /&gt;
* [http://www.defereggental.eu/ Offizielle Informationen der Gemeinden im Defereggental]&lt;br /&gt;
* [http://www.osttirol.com/regionen/defereggental.html Webseite des Tourismusverbandes  Defereggental]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Haupttäler Osttirols}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4090950-5|LCCN=sh/86/006021|VIAF=315128931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Osttirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (St. Jakob in Defereggen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (St. Veit in Defereggen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hopfgarten in Defereggen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Tirol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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