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	<title>Deezbüll - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deezb%C3%BCll&amp;diff=551048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rabanus Flavus: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2024-11-08T18:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesisches Museum Niebuell Deezbuell.JPG|mini|Friesisches Museum Deezbüll]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deezbüll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Nordfriesische Sprache|nordfriesisch]] &amp;#039;&amp;#039;Deesbel&amp;#039;&amp;#039;, {{daS|Dedsbøl}}) ist ein Stadtteil der Stadt [[Niebüll]] im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]] mit rund 1000 Einwohnern. Deezbüll liegt im Südwesten des Stadtgebietes und ist mit dem Kernort zusammengewachsen. Der Stadtteil erstreckt sich von der Deezbüller Straße bis zur [[Kleinbahn Niebüll-Dagebüll|Bahnstrecke Niebüll–Dagebüll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deezbüll 01.jpg|mini|Deezbüll um 1895]]&lt;br /&gt;
Die [[Apostelkirche (Deezbüll)|Deezbüller Kirche]] wurde Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. 1362 wurde Deezbüll von der so genannten [[Zweite Marcellusflut|Zweiten Marcellusflut]] schwer getroffen – die Küstenlinie lag damals noch unmittelbar westlich von Niebüll. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde daher damit begonnen, das Gebiet bis [[Risum-Lindholm|Maasbüll]] einzudeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort erst am 1. November 1436 als &amp;#039;&amp;#039;Dedesbul&amp;#039;&amp;#039; in einer Besitzaufstellung des Schleswiger [[Liste der Bischöfe von Schleswig|Bischofs]] Nicolaus IV. Wulf. Ende des 15. Jahrhunderts erhielt Deezbüll einen Hafen, 1523 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Seit 1555 ist im Ort eine Schule bezeugt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erreichten [[Wallenstein]]sche Truppen die Gegend und legten eine Schanze bei Deezbülleck an, wurden aber 1629 von den Dänen besiegt. Im 17. Jahrhundert wurde die Deezbüller Mühle errichtet. Am 11. Oktober 1634 kam es erneut zu einer schweren Flut, der [[Burchardiflut|zweiten Groten Mandränke]], die in Deezbüll 50 Menschenleben forderte, 17 Häuser wurden weggerissen. 1643–1645 war die Gegend schwedisch besetzt, 1657–1660 hatte das Land schwer unter dem erneuten [[Zweiter Nordischer Krieg#Krieg Dänemarks-Norwegens gegen Schweden|dänisch-schwedischen Krieg]] zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1682 wurde der [[Galmsbüll#Alter Christian-Albrechts-Koog|Christian-Albrechts-Koog]], der unmittelbar westlich von Deezbüll liegt, eingedeicht. Der Deezbüller Hafen wurde daraufhin in dem nun landeinwärts gelegenen Ort aufgegeben. Die Kirche wurde 1751 umgebaut. 1838 erhielt Deezbüll nach Abbruch der alten Schule eine neue, die so genannte Küster-Schule. 1866 wurde im Ort eine Post- und Telegrafenstelle errichtet. 1870 erhielt der Ort eine zweite Schule. 1895 wurde die Bahnstrecke nach Dagebüll eröffnet. Seitdem hat Deezbüll einen [[Haltepunkt]]. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] wurde 1934 gegründet. 1940 lebten in Deezbüll 644 Einwohner, nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl durch die Aufnahme von Flüchtlingen auf nahezu das Doppelte an. Am 1. April 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Niebüll. Die beiden Schulen des Ortes wurden 1952 aufgelöst. 1964 wurde der alte Kirchturm wegen Baufälligkeit abgerissen und durch einen neuen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevölkerungsentwicklung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1769: {{0}}536 Einwohner und 148 Häuser&lt;br /&gt;
* 1900: {{0}}562 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1940: {{0}}644 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1950: 1004 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2011: 1265 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die romanisch-gotische [[Apostelkirche (Deezbüll)|Apostelkirche]] ist die größte Sehenswürdigkeit. Deezbüll ist außerdem Standort des [[Friesisches Museum Niebüll-Deezbüll|Friesischen Museums]].&lt;br /&gt;
Das 1850 erbaute Turmhaus gehört eigentlich zu [[Galmsbüll]]. Hier wohnten in der Vergangenheit bekannte Maler wie [[Carl Ludwig Jessen]] und [[Hans Plutta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
In Deezbüll befand sich ein Haus, das bis 2008 die einzige [[Reetdach|reetgedeckte]] [[Jugendherberge]] Deutschlands war. Es wurde 2013 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
* Friesenverein Niebüll-Deezbüll&lt;br /&gt;
* Nordfriesisches Schützenkorps Niebüll-Deezbüll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Maler [[Carl Ludwig Jessen]] (1833–1917) lebte in Deezbüll und ist zusammen mit seiner Familie auf dem Friedhof der Apostelkirche beigesetzt.&lt;br /&gt;
* Der Maler, Konvertit und Dominikaner [[Benedikt Momme Nissen]] (1870–1943) stammte aus Deezbüll.&lt;br /&gt;
* Der Dichter [[Nis Albrecht Johannsen der Jüngere]] (1888–1967) stammte aus Deezbüll.&lt;br /&gt;
* Die deutsche Schauspielerin [[Carsta Löck]] (1902–1993) wurde in Deezbüll geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Deezbüll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/46/42/N |EW=8/49/16/E |type=city |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7849004-2|VIAF=234862780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deezbull}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niebüll]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rabanus Flavus</name></author>
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