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	<title>Decretum Gratiani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-17T18:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Concordia discordantium canonum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine um 1140 abgeschlossene [[Kanones-Sammlung]]. Sie war die wichtigste mittelalterliche Sammlung des kirchlichen Rechts und als Kern des &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Iuris Canonici]]&amp;#039;&amp;#039; bis 1917 Teil des geltenden Kirchenrechts. [[Gratian (Kirchenrechtler)|Gratian]], der die Sammlung in [[Rechtsgeschichte Italiens#Rechtsschule von Bologna|Bologna]] kompilierte, gilt als „Vater der [[Kanonistik]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Kontext ==&lt;br /&gt;
Über den Verfasser der Sammlung ist außer dem Namen sehr wenig bekannt. Der Aufbau des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; legt nahe, dass es aus dem akademischen Unterricht heraus entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gratian (Kirchenrechtler)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ältere Sammlungen auch war das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; als „Privatsammlung“ ohne besonderen Auftrag durch Dritte entstanden. Es setzte sich aber rasch als Grundlagentext sowohl in der gerichtlichen Praxis als auch an den Universitäten durch. Gratians Werk gilt daher als Beginn der [[Kanonistik]] als eigenständige Wissenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Rhode]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenrecht.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2015 (Studienbücher Theologie; Bd. 24), ISBN 978-3-17-026227-0, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da [[Irnerius von Bologna|Irnerius]] sich etwa eine Generation zuvor, und zudem in derselben Stadt der Aufarbeitung des römischen Rechts widmete, beeinflussten sich die [[Rechtsschule von Bologna]] und die in Bologna gelehrte Kanonistik von Anfang an methodisch und inhaltlich. Gemeinsam prägten diese Disziplinen das [[Gemeines Recht|&amp;#039;&amp;#039;ius commune&amp;#039;&amp;#039;]], ein allgemeines Recht, das als Recht von „Legisten und Kanonisten“ langfristig die europäische Rechtsgeschichte prägte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wesel&amp;quot;&amp;gt;[[Uwe Wesel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Beck, München 2006, ISBN 3-406-47543-4. Rn. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettet waren die beiden Rechtsprozesse in eine historische Situation, in der die Kirche und der Papst Macht ausübten und unter anderem über eine effektive Gerichtsbarkeit verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; in der Praxis und an den Universitäten als Grundlagenwerk durchgesetzt hatte, wurde es gezielt durch jüngere Sammlungen von Dekretalen ergänzt (unter anderem durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Liber Extra]]&amp;#039;&amp;#039; von 1234 und den &amp;#039;&amp;#039;[[Liber Sextus]]&amp;#039;&amp;#039; von 1298). Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum&amp;#039;&amp;#039; und die ergänzenden Sammlungen wurden gemeinsam zum &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Iuris Canonici]]&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst, das bis 1917 die Grundlage des Kirchenrechts in der römisch-katholischen Kirche bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Corpus Iuris Canonici}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fassungen, Quellen und Vorlagen, Datierung ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; ist in seiner am weitesten verbreiteten Fassung eine sehr umfangreiche Sammlung aus tausenden von Einzeltexten, die in einem mehrstufigen Entstehungsprozess zusammengestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanon (Kirchenrecht)|Kanones]] des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; stammten letztlich aus sehr unterschiedlichen [[Rechtsquelle|Quellen]] (&amp;#039;&amp;#039;fontes materiales&amp;#039;&amp;#039;), darunter das römische Recht, die [[Bibel]], [[Dekretale]]n (Papstbriefe), [[Konzil]]sakten sowie [[Patristik|patristische Schriften]]. Der jüngste Text stammt vom [[Zweites Laterankonzil|Zweiten Laterankonzil]] 1139. Gratian entnahm die allermeisten seiner Texte einer kleinen Zahl von [[Kanones-Sammlung]]en, die ihm als Vorlagen (&amp;#039;&amp;#039;fontes formales&amp;#039;&amp;#039;) dienten: Fast alle Kanones entstammen der [[Collectio canonum des Anselm von Lucca|Sammlung]] des [[Anselm II. von Lucca|Anselm von Lucca]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Collectio Tripartita|Tripartita]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Panormia]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Polycarpus]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Gregor von San Grisogono]] oder der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Sammlung in drei Büchern&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Landau |Titel=Neue Forschungen zu vorgratianischen Kanonessammlungen und den Quellen des gratianischen Dekrets |Sammelwerk=Ius commune |Band=11 |Datum=1984 |Seiten=1-30 |Online=https://www.lhlt.mpg.de/2241096/ic11_01_landau.pdf |Abruf=2022-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne Forschung unterscheidet zwei Fassungen des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039;, die beide nach 1139 in Bologna entstanden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anders Winroth |Titel=The Making of Gratian’s Decretum |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge |Datum=2000 |ISBN=0-521-63264-1 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/9780511496639/type/book |Abruf=2022-05-04 |DOI=10.1017/cbo9780511496639}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob sie beide von der gleichen Person kompiliert wurden, ist umstritten. Als [[Notname]]n dienen die Bezeichnungen „Gratian 1“ für die ältere und kürzere erste Fassung bzw. „Gratian 2“ für die deutlich umfangreichere und sehr viel weiter verbreitete zweite Fassung. „Gratian 2“ enthält fast doppelt so viele Kanones wie die erste Fassung; unter anderem wurde der gesamte dritte Teil zum Weiherecht neu hinzugefügt. Relativ früh wurde das &amp;#039;&amp;#039;Decretum&amp;#039;&amp;#039; weiter ergänzt, indem zusätzliche Kanones (unter anderem aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Liber decretorum]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Burchard von Worms]]) eingefügt wurden, die schon im Mittelalter als &amp;#039;&amp;#039;Paleae&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; kann nicht vor 1139 entstanden sein, weil es (in beiden Fassungen) Beschlüsse des Laterankonzils aus diesem Jahr enthält. Die früheste sicher datierbare Benutzung des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; findet sich in einer Urkunde von 1150.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paolo Nardi |Hrsg=Peter Linehan |Titel=Fonti canoniche in una sentenza senese del 1150 |Sammelwerk=Life, Law and Letters: Historical Studies in Honour of Antonio García y García |Band=2 |Ort=Rom |Datum=1998 |Seiten=661–670}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Gratian selbst nannte sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Concordia discordantium canonum&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]] „Übereinstimmung entgegenstehender Regeln“); später verbreitete sich der Titel &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039;. Die Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;concordia&amp;#039;&amp;#039; ist Programm: Gratian versuchte, gegensätzliche Kanones miteinander zu harmonisieren, er diskutiert unterschiedliche Meinungen und entscheidet sich oft (wenngleich nicht immer) für eine Lösung. Spätere Kommentatoren setzten diese Arbeit fort und kamen teilweise zu anderen Schlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umfang, Gliederung, Zitation ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; umfasst in seiner am weitesten verbreiteten Fassung („Gratian 2“) über 3800 Kanones und über 1000 Kommentare Gratians. Diese Fassung ist in drei Teile eingeteilt, die ihrerseits auf jeweils unterschiedliche Weise gegliedert sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der erste Teil des &amp;#039;&amp;#039;Decretum&amp;#039;&amp;#039; ist in 101 thematische Abschnitte unterteilt (&amp;#039;&amp;#039;distinctiones&amp;#039;&amp;#039;), die jeweils ein oder mehrere Kanones enthalten, die als Kapitel (&amp;#039;&amp;#039;capitula&amp;#039;&amp;#039;) gezählt werden. Diese werden nach &amp;#039;&amp;#039;distinctio&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;capitulum&amp;#039;&amp;#039; zitiert („D.1 c.3“ = „drittes Kapitel der ersten &amp;#039;&amp;#039;distinctio&amp;#039;&amp;#039;“).&lt;br /&gt;
* Der zweite Teil besteht aus 36 fiktiven Rechtsfällen (&amp;#039;&amp;#039;causae&amp;#039;&amp;#039;), an deren Schilderung sich jeweils Fragen ([[Quaestio (Rechtsgeschichte)|&amp;#039;&amp;#039;quaestiones&amp;#039;&amp;#039;]]) anschließen; erst dann folgen ein oder mehrere Kapitel (&amp;#039;&amp;#039;capitula&amp;#039;&amp;#039;), die die einschlägigen Kanones enthalten. Die Kanones in diesem Teil nach dieser dreifachen Gliederung zitiert (z.&amp;amp;nbsp;B. „C.27 q.1 c.2“ = „&amp;#039;&amp;#039;Causa&amp;#039;&amp;#039; 27, &amp;#039;&amp;#039;quaestio&amp;#039;&amp;#039; 1, &amp;#039;&amp;#039;capitulum&amp;#039;&amp;#039; 2 = Kapitel 2 in Frage 2 zu Fall 27“).&lt;br /&gt;
** Eine Sonderstellung nimmt C. 33 q. 3 ein, eine sehr umfangreiche &amp;#039;&amp;#039;quaestio&amp;#039;&amp;#039; zu Bußfragen, die als einzige &amp;#039;&amp;#039;quaestio&amp;#039;&amp;#039; noch einmal in sieben &amp;#039;&amp;#039;distinctiones&amp;#039;&amp;#039; unterteilt ist. Sie wird nach &amp;#039;&amp;#039;distinctio&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;capitulum&amp;#039;&amp;#039; mit vorangestelltem &amp;#039;&amp;#039;De pen.&amp;#039;&amp;#039; zitiert: „&amp;#039;&amp;#039;De pen&amp;#039;&amp;#039;. D.3 c.35“ = „&amp;#039;&amp;#039;De penitentia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;distinctio&amp;#039;&amp;#039; 3, &amp;#039;&amp;#039;capitulum&amp;#039;&amp;#039; 35“ = „Fall 33, Frage 3, &amp;#039;&amp;#039;distinctio&amp;#039;&amp;#039; 3, Kapitel 35“.&lt;br /&gt;
* Der dritte Teil des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; ist wieder in Distinktionen eingeteilt; er handelt von der Weihe. Er wird wie der erste Teil nach &amp;#039;&amp;#039;distinctio&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;capitulum&amp;#039;&amp;#039; zitiert, aber mit vorangestelltem &amp;#039;&amp;#039;de cons.&amp;#039;&amp;#039; für de consecratione (lat. für „über die Weihe“), z.&amp;amp;nbsp;B. „&amp;#039;&amp;#039;de cons&amp;#039;&amp;#039;., D. 5, c. 33“.&lt;br /&gt;
* Wenn man die Kommentare Gratians (die &amp;#039;&amp;#039;dicta Gratiani&amp;#039;&amp;#039;) zitieren will, muss man das jeweilige Kapitel zitieren (siehe oben) und dazu angeben, ob der Kommentar vor (&amp;#039;&amp;#039;ante&amp;#039;&amp;#039;) oder nach (&amp;#039;&amp;#039;post&amp;#039;&amp;#039;) dem kommentierten Kapitel steht: „D.84 d.a.c.2“ = „&amp;#039;&amp;#039;Distinctio&amp;#039;&amp;#039; 84, &amp;#039;&amp;#039;dictum ante capitulum&amp;#039;&amp;#039; 2“ = „&amp;#039;&amp;#039;Distinctio&amp;#039;&amp;#039; 84, dort Gratians Kommentar vor Kapitel 2“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalte ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; deckt fast alle Bereiche des kanonischen Rechts ab, einschließlich vieler Themen, die später (und heute) als [[Theologie]] gelten. Ganz am Anfang steht eine ausführliche [[Rechtsquellenlehre]], in denen unter anderem göttliches und menschliches Recht unterschieden und das Verhältnis verschiedener Rechtsquellen zueinander diskutiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tatsushi Genka |Titel=Hierarchie der Texte, Hierarchie der Autoritäten. Zur Hierarchie der Rechtsquellen bei Gratian |Sammelwerk=Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, kanonistische Abteilung |Band=95 |Datum=2009 |Seiten=101–127 |Online=http://www.degruyter.com/view/j/zrgka.2009.95.issue-1/zrgka.2009.95.1.101/zrgka.2009.95.1.101.xml |Abruf=2022-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zweite Teil beginnt mit einer &amp;#039;&amp;#039;causa&amp;#039;&amp;#039; zum Thema [[Simonie]]. Besonders viel Raum erhält das Eherecht (C.27-36), unter anderem zur Unterscheidung von Verlobung und Ehe, umfangreiche [[Inzest|Inzestverbote]] und zur Frage der Gültigkeit verbotswidrig geschlossener Ehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anders Winroth |Hrsg=John Witte, Gary S. Hauk |Titel=Gratian |Sammelwerk=Christianity and Family Law: An Introduction |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge |Datum=2017 |ISBN=978-1-108-41534-7 |Seiten=116-133 |Online=https://www.cambridge.org/core/books/christianity-and-family-law/gratian/3F714B4FC749928296F7C847C4D0FD92 |Abruf=2022-07-10 |DOI=10.1017/9781108233255.010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum&amp;#039;&amp;#039; ist die erste weit verbreitete Sammlung aus Italien, die das [[Papstwahldekret|Papstwahldekret von 1059]] enthält. &amp;#039;&amp;#039;Causa&amp;#039;&amp;#039; 6 enthält (C.6. q.2. c.22) die [[spätantike]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lex Quisquis]]&amp;#039;&amp;#039;, mit der der besondere Schutz der Würde des Papstes und der Kardinäle begründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gratian, &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; C.6.q.2.C.22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas M. Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Leitungsgewalt und Kollegialität: Vom benediktinischen Beratungsrecht zum Konstitutionalismus deutscher Domkapitel und des Kardinalkollegs (ca. 500–1500).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien der Germania sacra.&amp;#039;&amp;#039; (Neue Folge 2). De Gruyter, Berlin, Boston 2013. ISBN 978-3-11-027725-8. S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; In C.23 wird das Thema des „[[Gerechter Krieg|gerechten Krieges“]], insbesondere gegen [[Ketzer]], thematisiert. Das &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; verbreitete auch das altkirchliche [[Zinsverbot]] und enthielt Kanones zum „[[Gerechter Preis|gerechten Preis]]“ (&amp;#039;&amp;#039;iustum pretium&amp;#039;&amp;#039;). Der Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;De penitentia&amp;#039;&amp;#039; (C.33 q.3) ist weniger eine Kanonessammlung als vielmehr ein ausführlicher Traktat zu verschiedenen Fragen rund um die [[Buße (Religion)|Buße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Atria Ann Larson |Titel=Master of Penance: Gratian and the Development of Penitential Thought and Law in the Twelfth Century |Reihe=Studies in Medieval and Early Modern Canon Law |Verlag=Catholic University of America Press |Ort=Washington |Datum=2014 |ISBN=978-0-8132-2168-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Wei |Titel=Gratian the Theologian |Reihe=Studies in Medieval and Early Modern Canon Law |BandReihe=13 |Verlag=Catholic University of America Press |Ort=Washington |Datum=2016 |ISBN=978-0-8132-2803-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;De consecratione&amp;#039;&amp;#039; hingegen enthält nur Kanones (und keine &amp;#039;&amp;#039;dicta&amp;#039;&amp;#039;) zu verschiedenen Sakramenten bzw. Sakramentalien, insbesondere zur [[Taufe]], zur [[Konfirmation]] und zur [[Kirchweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommentare ===&lt;br /&gt;
Kommentare zum &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; wurden zunächst – ebenso wie in der [[Rechtsförmlichkeit|Legistik]] – in der Form von [[Glosse (Erläuterung)|Glossen]] verfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Lenz |Titel=Die Glossierung und die Glossen in den frühesten Handschriften des Decretum Gratiani |Sammelwerk=Bulletin of medieval canon law, N.S. |Band=35 |Datum=2018 |Seiten=41-184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sammlungen von Glossen nennt man Glossenapparat oder &amp;#039;&amp;#039;Lectura in Decretum&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch [[Glossator]]en). Der am weitesten verbreite große Glossenapparat geht auf [[Johannes Teutonicus Zemeke|Johannes Teutonicus]] zurück und wird &amp;#039;&amp;#039;Glossa ordinaria&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Glossa ordinaria (Kirchenrecht)}}&lt;br /&gt;
Systematische Kommentare nennt man [[Summa|Summen]]. Sehr bald waren einige dieser Summen zum Dekret im Umlauf und erlangten vergleichbare Berühmtheit. Frühe Kommentatoren waren [[Paucapalea]] (vor 1148) und [[Magister Rolandus]], den man früher irrtümlich mit Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] (1159–1181) identifizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl wichtigsten Kommentatoren waren [[Rufinus von Bologna]] († vor 1192) und [[Huguccio]] († 1210). Weniger bekannt war die Summe des [[Simon von Bisignano]]. Sein Werk besteht aus Glossen zum Dekret und der &amp;#039;&amp;#039;Summa Simonis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Daniel Schwenzer: &amp;#039;&amp;#039;Simon von Bisignano.&amp;#039;&amp;#039; In: Traugott Bautz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-bibliographisches kirchenlexikon&amp;#039;&amp;#039; (BBKL), Bd. 16, 1999, Sp. 1442–1446.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drucke und Editionen des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Editio Princeps|editio princeps]]&amp;#039;&amp;#039; besorgte 1471 [[Heinrich Eggestein]] in Straßburg (in zwei Bänden). Das Exemplar der [[Bodleian Library]] ist online verfügbar: [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/ef83ce62-1cbb-4563-8d3a-020038ce68eb/surfaces/951a3f9a-8e10-4cba-a149-17dd3fc370cd/ Digitalisat Band 1] und [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/54b3d2a3-a927-4617-9145-758b31b104d3/surfaces/41ec8318-82c5-42f5-80cc-98ce0e801c48/ Digitalisat Band 2].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Decretum D. Gratiani [...] una cum glosis et thematibus [...]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ausultus&lt;br /&gt;
   |Ort=Lyon&lt;br /&gt;
   |Datum=1559&lt;br /&gt;
   |Online=https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10162366.html&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-07-11}} (Diese Ausgabe durch [[Charles Dumoulin]] enthält zahlreiche [[Historisch-kritische Ausgabe|philologisch-kritische]] Kommentare, die insbesondere auch die Echtheit zahlreicher Kanones betreffen. Die Ausgabe wurde auf den &amp;#039;&amp;#039;[[Index librorum prohibitorum]]&amp;#039;&amp;#039; gesetzt.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wim Decock |Hrsg=Olivier Descamps, Rafael Domingo |Titel=Charles Dumoulin (1500–1566) |Sammelwerk=Great Christian Jurists in French History |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge |Datum=2019 |ISBN=978-1-108-48408-4 |Seiten=97–116 |Fundstelle=115 |Online=https://www.cambridge.org/core/books/great-christian-jurists-in-french-history/charles-dumoulin/85DFBEFE0DC90E1EEC0FA43F829C625D 2013 |Abruf=2022-07-12 |DOI=10.1017/9781108669979.007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani emendatum et notationibus illustratum una cum glossis. Gregorii XIII pontificis maximi iussu editum: ad exemplar Romanum diligenter recognitum&amp;#039;&amp;#039;, Rom 1582 [Diese als &amp;#039;&amp;#039;[[editio Romana]]&amp;#039;&amp;#039; bekannte, von den &amp;#039;&amp;#039;[[Correctores Romani]]&amp;#039;&amp;#039; erstellte Ausgabe war bis 1917 für den kirchlichen Gebrauch verbindlich; sie enthält auch den wichtigsten Glossenapparat, ist aber nicht immer zuverlässig. [https://digital.library.ucla.edu/canonlaw/ Digitalisat].]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Decretum sive Concordia discordantium canonum&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Emil Friedberg]] (= &amp;#039;&amp;#039;Corpus Iuris Canonici.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Tauchnitz, Leipzig 1879; Neudruck Graz 1959. [Bis heute verwendete Ausgabe auf Basis mehrerer Handschriften der zweiten Fassung. [https://geschichte.digitale-sammlungen.de/decretum-gratiani/online/angebot Digitalisat].]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Anders Winroth]] et al. [Im Entstehen begriffene kritische Ausgabe der ersten Fassung; siehe https://gratian.gratian.org/.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editionen von einzelnen Teilen des &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Regula Gujer&lt;br /&gt;
   |Titel=Concordia discordantium codicum manuscriptorum? Die Textentwicklung von 18 Handschriften anhand der D. 16 des Decretum Gratiani&lt;br /&gt;
   |Reihe=Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht&lt;br /&gt;
   |BandReihe=23&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln / Weimar / Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-12997-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Atria Ann Larson&lt;br /&gt;
   |Titel=Gratian’s Tractatus de penitentia: A New Latin Edition with English Translation&lt;br /&gt;
   |Reihe=Studies in Medieval and Early Modern Canon Law&lt;br /&gt;
   |Verlag=Catholic University of America Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Washington&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-8132-2867-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Enrique de León&lt;br /&gt;
   |Titel=La «cognatio spiritualis» según Graciano&lt;br /&gt;
   |Reihe=Pontificio Ateneo delle Santa Croce. Monografie giuridiche&lt;br /&gt;
   |BandReihe=11&lt;br /&gt;
   |Ort=Mailand&lt;br /&gt;
   |Datum=1996}} (Enthält eine Edition von C.30 qq.1, 3, 4.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen in moderne Sprachen ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Übersetzung des gesamten &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; in eine moderne Sprache, aber verschiedene Auszüge (oft sehr kurze) wurden immer wieder ins Deutsche, Englische, Französische und andere Sprachen übersetzt. Umfangreichere Übersetzungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Atria Ann Larson&lt;br /&gt;
   |Titel=Gratian’s Tractatus de penitentia: A New Latin Edition with English Translation&lt;br /&gt;
   |Reihe=Studies in Medieval and Early Modern Canon Law&lt;br /&gt;
   |Verlag=Catholic University of America Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Washington&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-8132-2867-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=John T. Noonan, Augustine Thompson&lt;br /&gt;
   |Titel=Marriage Canons from the Decretum of Gratian and the Decretals, Sext, Clementines, and Extravagantes&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |Online=https://web.archive.org/web/20160117042750/http://faculty.cua.edu/pennington/Canon%20Law/marriagelaw.htm&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-05-12}}&lt;br /&gt;
* Jean Werckmeister, {{Literatur |Titel=Décret de Gratien, Causes 27 à 36 – Le Mariage |Reihe=Sources canoniques |BandReihe=3 |Ort=Paris |Datum=2011 |Übersetzer=Jean Werckmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James A. Brundage: &amp;#039;&amp;#039;Medieval Canon Law.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Routledge, London 2016.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Anders Winroth, John C. Wei&lt;br /&gt;
   |Titel=The Cambridge History of Medieval Canon Law&lt;br /&gt;
   |Verlag=Cambridge University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Cambridge&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-139-17722-1&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.cambridge.org/core/books/cambridge-history-of-medieval-canon-law/72D014967A97D4456D60EC898D5DA96E&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-05-05&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1017/9781139177221}} (Mehrere einschlägige Beiträge zum &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani&amp;#039;&amp;#039; und seiner Wirkung.)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stephan Kuttner&lt;br /&gt;
   |Titel=The Father of the Science of Canon Law&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=The Jurist&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Datum=1941&lt;br /&gt;
   |Seiten=2–19}} (Klassischer Aufsatz zur Methode Gratians.)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Mathias Schmoeckel&lt;br /&gt;
   |Titel=Kanonisches Recht. Geschichte und Inhalt des Corpus iuris canonici: ein Studienbuch&lt;br /&gt;
   |Reihe=Kurzlehrbücher für das juristische Studium&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.H.Beck&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-406-74910-0}} (Gute, aktuelle Einführung auf Deutsch.)&lt;br /&gt;
* Mary E. Sommar: &amp;#039;&amp;#039;The Correctores Romani: Gratian’s Decretum and the counter reformation humanists.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Wien u. a. 2009, ISBN 978-3-643-90019-7. (Zur Entstehung der &amp;#039;&amp;#039;editio Romana&amp;#039;&amp;#039;.)&lt;br /&gt;
* Anders Winroth: &amp;#039;&amp;#039;The making of Gratian’s Decretum.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(= Cambridge studies in medieval life and thought.&amp;#039;&amp;#039;  Folge 4, Band 49), Cambridge 2000. [[doi:10.1017/CBO9780511496639]]. (Grundlegend zur Entstehung und der Unterscheidung der beiden Versionen.)&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Zapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Decretum Gratiani.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Sp. 625.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Die Datenbank &amp;#039;&amp;#039;Clavis canonum&amp;#039;&amp;#039; erschließt den Inhalt der Sammlung nach [[Incipit]], [[Explicit]], [[Rubrizierung|Rubrik]], [[Inskription]] und anderen Kriterien: https://beta.mgh.de/databases/clavis/db/&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.digitale-sammlungen.de/decretum-gratiani/online/angebot Elektronische Ausgabe der Edition Friedbergs], Münchener Digitalisierungszentrum (Bayerische Staatsbibliothek München)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[http://www.fondoantiguo.us.es/obras/055/index.html Corpus Iuris Canonici. Decretum], Venedig 1498: Digitale Ausgabe der Universitätsbibliothek von Sevilla--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsquellen.de/repOpus_02500.html Decretum Gratiani] im Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“&lt;br /&gt;
* {{GW|GRATIAN|a|Gratian}}&lt;br /&gt;
* Anders Winroth: &amp;#039;&amp;#039;[https://data.mgh.de/databases/clavis/wiki/index.php?title=Gratian,_Concordia_discordantium_canonum&amp;amp;oldid=8560 Decretum Gratiani]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Clavis canonum – Selected Canon Law Collections, 385–1234: Handbook and Database&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4072001-9|LCCN=n91111646|VIAF=299115575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanones-Sammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (12. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
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