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	<title>Decorum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T14:47:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-11T06:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Decorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dekorum&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch = das, was sich ziemt) bezeichnet ein Prinzip der [[Rhetorik der Antike|antiken Rhetorik]] und umfasst das Schickliche und Angemessene sowohl in der öffentlichen Rede und der Dichtkunst als auch im Verhalten (lateinisch = &amp;#039;&amp;#039;decorum vitae&amp;#039;&amp;#039;). Eine Sache oder ein Verhalten wird als angemessen betrachtet, „wenn etwas von einem bestimmten Standpunkt aus und innerhalb eines gegebenen Rahmens als passend angesehen werden kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Wörterbuch der Rhetorik]]. (HWR) Bd. 2. 1994. Sp. 423.&amp;lt;/ref&amp;gt; Was in einer Gesellschaft als angemessen und schicklich angesehen wird, das Decorum also nicht verletzt, ist abhängig von den herrschenden [[Soziale Norm|Normen]] und [[Tabu]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhetorik ==&lt;br /&gt;
In der Antike wird &amp;#039;&amp;#039;Decorum&amp;#039;&amp;#039; im Kontext der [[Rhetorik]] behandelt. In der öffentlichen Rede sind ein angemessener Stil, Aufbau und Länge, der angemessene Zeitpunkt und die Art des Publikums, an das sich der Redner richtet, zu beachten. Erörterungen zum Verhältnis von Sprache und Rede und dem zu vermittelnden Sachverhalt finden sich schon in Aristoteles’ [[Poetik (Aristoteles)|Poetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beispiel des Dramas erläutert [[Horaz]], dass der Inhalt eines Stücks die dargestellte Zeit historisch genau abbilden müsse. Stil und Sprache sollen dem Gegenstand des Stücks, der Situation, der Gattung und dem Alter sowie dem Charakter der handelnden Personen angemessen sein. Das Gleiche gelte auch für die Kunst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ut pictura poesis&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Wie die Malerei so die Dichtkunst&amp;#039;&amp;#039; In: Horaz: &amp;#039;&amp;#039;Ars Poetica. Die Dichtkunst. Lateinisch/Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Stuttgart 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glaubwürdigkeit eines Redners wird nach dem römischen Rhetoriker [[Quintilian]] durch Einhalten des Decorums gestärkt, sie erleichtert die Behandlung besonders heikler Gerichtsfälle, wie Vergewaltigung oder [[Proskription]] sowie den Umgang mit Menschen aus der Unterschicht, aus anderen Ländern und Kulturen.&amp;lt;ref&amp;gt;HWR. Sp. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] ist das Decorum erfüllt, wenn die Tugend sich in einer Aktion manifestiert: Decorum ist ein Aspekt der [[Tugend]], so wie die Schönheit ein Aspekt der Gesundheit ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;hoc decorum quod lucet in vita.&amp;#039;&amp;#039; De officiis. § 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildende Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banquet in the House of Levi by Paolo Veronese - Accademia - Venice 2016 (2).jpg|mini|300px|Das Gastmahl im Hause des Levi, 1573, Accademia, Venedig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kunsttheoretischer Begriff lässt sich dieser auf zwei unterschiedliche Bedeutungen des lateinischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;decere&amp;#039;&amp;#039; zurückführen. Aus &amp;#039;&amp;#039;decet&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;es schmückt, ziert, kleidet, passt&amp;#039;&amp;#039; entwickeln sich Dekor und [[Schmuck#Schmückende Ausgestaltung der menschlichen Umgebung|Dekoration]], während das &amp;#039;&amp;#039;Decorum&amp;#039;&amp;#039; in der antiken Rhetorik und der Übernahme dieses Begriffs durch die Kunsttheoretiker der [[Renaissance]] &amp;#039;&amp;#039;sich schicken, gehören, ziemen&amp;#039;&amp;#039; beinhaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der kleine Stowasser]]. München 1980. S.&amp;amp;nbsp;123.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Bedeutung zielt der Begriff auf die Würde der Erscheinung eines Objektes, die der Zweckbestimmung entsprechen sollte.&lt;br /&gt;
Bei allen theoretischen Überlegungen haben sich jedoch nie verbindliche Regeln herausgebildet. Das Decorum ist immer relativ auf Thema und Ort, Auftraggeber und Publikum bezogen und ist im Einzelfall vom Künstler und seinem Auftraggeber abzuwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Rezeption (Kunst)|Rezeption]] antiker Rhetorikliteratur, wie Ciceros [[De oratore]] und [[Quintilian]], und der Auseinandersetzung mit [[Vitruv]] fand der Begriff des Decorum Eingang in die kunst- und insbesondere architekturtheoretische Debatte der Renaissance. Kriterien einer angemessenen Darstellung in Historienbildern finden sich in [[Leon Battista Alberti]]s [[Leon Battista Alberti#De pictura („Über die Malkunst“), 1435/1436|Malereitraktat]] in den rhetorischen Begriffen von &amp;#039;&amp;#039;aptum&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch = passend), &amp;#039;&amp;#039;convenevolezza&amp;#039;&amp;#039; (= das Gebührliche), &amp;#039;&amp;#039;modo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ordine&amp;#039;&amp;#039; (= Art und Weise sowie Anordnung), &amp;#039;&amp;#039;collocatio&amp;#039;&amp;#039; (= Wohlgeordnetheit) und &amp;#039;&amp;#039;ornamentum&amp;#039;&amp;#039; (= Schmuck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Konzil von Trient]] erfuhr das Decorum im Bereich der religiösen Kunst eine Neubewertung. Die Darstellung von Nacktheit im Kirchenraum sollte nicht mehr geduldet werden, da sie gegen die Würde des Ortes verstoße. Veränderte Einstellungen zu dem, was als moralisch angemessen zu gelten hat, schlagen sich im Zusammenhang mit der in der [[Gegenreformation]] forcierten Kunstpolitik der Römisch-katholischen Kirche und entsprechenden Aktionen der [[Inquisition]] nieder.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die letzte Kommunion des Hl Franziskus von Assisi.jpg|mini|170px|[[Peter Paul Rubens]]: &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Kommunion des hl. Franziskus von Assisi&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominentes Beispiel ist der Fall des Abendmahlbildes, das [[Paolo Veronese|Veronese]] für das [[Refektorium]] eines venezianischen Klosters gemalt hatte. Veronese hatte vor der Inquisition über die Anwesenheit von Bediensteten, Söldnern und Hunden Stellung zu nehmen. Daraufhin wurde das Bild in „Gastmahl im Hause des Levi“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Michelangelo wurde Opfer neuer moralischer Empfindlichkeiten. Auf Anweisung von [[Pius IV.]] hatte [[Daniele da Volterra]] auf [[Michelangelo]]s „[[Michelangelo#Das Jüngste Gericht in der Sixtinischen Kapelle|Jüngstes Gericht]]“ in der [[Sixtinische Kapelle|Sixtinischen Kapelle]] Anstößiges zu übermalen, was ihm unter Spöttern den Spitznamen „Hosenmaler“ eintrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]], dessen Bilder gezielt gegen alle damals geltenden Konventionen der Malerei verstießen, wurde von seinen kirchlichen Mäzenen, die ihn für ihre Privaträume mit Aufträgen versorgten, geschätzt. Für das Altarbild des [[Matthäus (Evangelist)|Hl. Matthäus]] in [[San Luigi dei Francesi]] hatte er zwar eine zweite Fassung zu malen, da der als Bauer gemalte Matthäus nicht dem Decorum eines Apostels entsprochen habe. So berichtet es [[Giovanni Pietro Bellori]] in seinen rund 50 Jahre nach Caravaggios entstandenen &amp;#039;&amp;#039;vite&amp;#039;&amp;#039; von seinem Standpunkt als [[Klassizismus|Klassizist]] aus, zeitgenössische Quellen über diesen Vorgang gibt es allerdings keine. Andererseits begann mit dem Auftrag für S. Luigi dei Francesi Caravaggios Aufstieg in die erste Reihe der römischen Künstler, was sich z.&amp;amp;nbsp;B. in den deutlich gestiegenen Preisen für seine Bilder niederschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christine Tauber]]: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/kunstbuecher/seine-bilder-waren-fuer-bestechungen-bestens-geeignet-1873688.html &amp;#039;&amp;#039;Seine Bilder waren für Bestechungen bestens geeignet.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.NET]], 21.&amp;amp;nbsp;November 2010. - [[Sybille Ebert-Schifferer]]: &amp;#039;&amp;#039;Caravaggio. Sehen – Staunen – Glauben&amp;#039;&amp;#039;. Der Maler und sein Werk. München: Beck 2009. ISBN 978-3-406-59140-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übermalt wurde auch ein „[[Bozzetto|modello]]“ von [[Peter Paul Rubens]], welches er für sein Gemälde „Die letzte Kommunion des Hl Franziskus von Assisi“ gefertigt hatte. Auf dem nackten Körper des Heiligen wurde in groben Strichen eine Mönchskutte gemalt. Das geschah so stümperhaft, dass die Kutte sich nicht der Schulter anschmiegt, sondern sich in Falten nach oben fortsetzt. Obwohl sich Rubens in dem Altarbild an die Überlieferung hielt, dass sich Franziskus in seinen letzten Stunden nackt wie bei seiner Geburt auf die Erde der [[Portiuncula|Portiuncula-Kapelle]] legen ließ und so seine letzte Kommunion empfing, waren der Übermaler oder sein Auftraggeber noch um 1617 (oder später) derart in der Neubewertung der Nacktheit in der religiösen Kunst durch das [[Konzil von Trient#Dritte Trienter Tagungsperiode (1562–1563)|Dekret über die Verehrung der Heiligen]] (1563) des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] befangen, dass sie sich über die Absicht des Malers hinwegsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus dem 19. Jahrhundert sind die Tafeln mit den Stammeltern [[Adam und Eva]] des [[Genter Altar]]s, die ein anonymer Maler mit einem Fellschurz bekleidet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubert van Eyck 015.jpg|Adam des Genter Altars, um 1430&lt;br /&gt;
Hubert van Eyck 034.jpg|Eva des Genter Altars&lt;br /&gt;
Ghent Altarpiece A - Adam and Eve dressed.jpg|[[Adam und Eva]] des Genter Altars nach den Decorum-Vorstellungen des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ornament ==&lt;br /&gt;
Die Beachtung des Angemessenen galt nicht nur für Bildinhalte, sondern auch für die symbolischen Formen in Architektur und Ornamentik. Mehr oder weniger ausdrücklich zieht sich durch die ganze Architekturtheorie der frühen Neuzeit die Idee des &amp;#039;&amp;#039;decorum&amp;#039;&amp;#039;. So steht die [[Bossenwerk|Rustica]] für das machtvolle Äußere von Gefängnissen, Festungen, Gerichtsgebäuden. Das [[Bossenwerk]] an florentinischen Stadtplästen betont die Macht der hier residierenden Familien. Auch wenn sich die Architekten des 19. Jahrhunderts nicht mehr ausdrücklich auf den Begriff des &amp;#039;&amp;#039;decorum&amp;#039;&amp;#039; beriefen, wurden doch Kirchen im [[Neugotik|neogotischen]] Stil, Badeanstalten oder Zoologische Gärten im „maurischen“ Stil und Regierungsgebäude in dem als national konnotierten Stil der [[Deutsche Renaissance|Deutschen Renaissance]] erbaut. Entsprechendes gilt für die Interieurs und die Ausstattungskunst bis hin zu den ornamentalen Details. Antike Ornamentformen verweisen auf Bildung und Gelehrsamkeit. Dem Damensalon waren zierliche Rokokomöbel angemessen, dem Herrenzimmer dunkel gebeizte Täfelungen in schweren Barock- oder Renaissanceformen.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Irmscher: &amp;#039;&amp;#039;Ornament in Europa 1450-2000.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2005, [[passim]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Decorum in Gesellschaft und Politik ==&lt;br /&gt;
Das Prinzip eines gesellschaftlichen Decorums oder der Schicklichkeit ist eng verknüpft mit dem Einhalten sozialer [[Konvention]]en, gefälliger [[Umgangsformen]] und Manieren und des [[Verhaltenskodex]] einer bestimmten Zeit, einer bestimmten Gesellschaftsschicht und einer bestimmten Institution oder Organisation (siehe auch [[Anstand]] und [[Etikette]]). In der [[Vormoderne|vormodernen Staatenwelt]] von fundamentaler Bedeutung, spielen sie auch in den heutigen internationalen Beziehungen eine kaum zu überschätzende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristen, Staatstheoretiker und Pädagogen hatten sich im 18. Jahrhundert mit der großen faktischen Bedeutung der Regeln sozialer [[Distinktion (Soziologie)|Distinktion]] und der Mode auseinanderzusetzen. Diese Regeln waren als Instrument einer gesellschaftlichen [[Selbstregulation|Selbstregulierung]] für die innerstaatlichen Verhältnisse von Relevanz und wurden vielfach durch polizeiliche Maßnahmen abgesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche [[Aufklärung|Frühaufklärer]] [[Christian Thomasius]] setzt den Begriff in einen Zusammenhang mit dem [[Naturrecht]]. Das Decorum ist zwar von [[Soziale Norm|normativer]] Macht, es schreibt gesellschaftliches Verhalten verbindlich vor, Verstöße können jedoch nicht juristisch [[sanktion]]iert werden. Im Decorum schlagen sich jene Bereiche sozialer Regulierung nieder, die bei Thomasius im als Zwangsbefehl gedeuteten [[Positives Recht|positiven Recht]] nicht berücksichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Miloš Vec. Frankfurt a. M.1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eher äußerliche Übertragung von Decorum-Prinzipien findet sich in den Briefen [[Philip Stanhope, 4. Earl of Chesterfield|Lord Chesterfields]] an seinen Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;Chesterfield: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an seinen Sohn Philip Stanhope über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Friedemann Berger. München 1984. ISBN 3-406-09485-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschrieben wurden die Briefe in der Absicht, den Sohn für eine politische Karriere und erfolgreiches Agieren auf dem diplomatischen Parkett tauglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Wort im deutschen Sprachraum inzwischen so gut wie ausgestorben ist, ist es in den angelsächsischen Ländern noch sehr lebendig. Nicht nur auf dem Schulhof, sondern auch vor Gericht, im Parlament,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://languagelog.ldc.upenn.edu/nll/?p=1732 |titel= Parliamentary decorum|werk=Language Log |abruf=2023-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Vereinte Nationen|UNO]] wird das Einhalten eines Decorum eingefordert. Innerhalb ihres Programms &amp;#039;&amp;#039;Model UN&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unausa.org/global-classrooms-model-un Model UN, Bridging the Education Gap and Creating Global Citizens], abgerufen am 21. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet die UNO ein Studienprogramm für den diplomatischen Nachwuchs aus aller Welt an unter dem Motto „Überbrückung der Ausbildungslücken und Weltbürgerschaft“ (&amp;#039;&amp;#039;Bridging the Education Gap and Creating Global Citizenship&amp;#039;&amp;#039;), zu dem auch ein Kurs über Decorum im Allgemeinen und um die Gepflogenheiten in der UNO im Besonderen zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unausa.org/global-classrooms-model-un/about-global-classrooms-model-un/decorum Decorum. UNA-USA&amp;#039;s Global Classrooms Presents DECORUM], abgerufen am 21. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Aptum, decorum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1997, ISBN 3-11-010896-8.&lt;br /&gt;
* [[Alberto Gil]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermeneutik der Angemessenheit  – Translatorische Dimensionen des Rhetorikbegriffs decorum&amp;#039;&amp;#039;. In: Larisa Cercel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Übersetzung und Hermeneutik. Traduction et Herméneutique&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Translation Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Zeta Books, Bukarest 2009, {{ISSN|1867-4844}} ([http://www.rhethos.de/images/pdfs/decorum.pdf Volltext]).&lt;br /&gt;
* [[Heiner Mühlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Natur der Kulturen. Entwurf einer kulturgenetischen Theorie. Ästhetik und Naturwissenschaften. Zivilisierung der Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Bazon Brock]]. Wien/New York 1996, ISBN 978-3-211-82778-9, S. 50–94.&lt;br /&gt;
* Jan Dietrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Decorum. Konzepte von Angemessenheit in der Theorie der Rhetorik von den Sophisten bis zur Renaissance&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rhetorik-Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-026054-0.&lt;br /&gt;
* Jane Nardin: &amp;#039;&amp;#039;Those Elegant Decorums. The Concept of Propriety in Jane Austen’s Novels&amp;#039;&amp;#039;. New York 1973, ISBN 0-87395-236-7.&lt;br /&gt;
* [[Ian Rutherford]], U. Mildner: &amp;#039;&amp;#039;Decorum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Rhetorik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1994, Sp. 424–451.&lt;br /&gt;
* Hans Schulz, Otto Basler, Gerhard Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Decorum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Fremdwörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 4, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1999, S. 188–189.&lt;br /&gt;
* Sophia Vallbracht: &amp;#039;&amp;#039;Die normative Kraft des Decorum. Angemessenheit bei Cicero, Ambrosius und Augustinus.&amp;#039;&amp;#039; Narr Francke Attempto, Tübingen 2019, ISBN 978-3-7720-8671-7.&lt;br /&gt;
* [[Miloš Vec]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeremonialwissenschaft im Fürstenstaat: Studien zur juristischen und politischen Theorie absolutistischer Herrschaftsrepräsentation&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-465-02940-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Decorum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Grove Dictionary of Art|The Dictionary of Art]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, 1999, S. 612–613.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://xtf.lib.virginia.edu/xtf/view?docId=DicHist/uvaBook/tei/DicHist1.xml;chunk.id=dv4-43 Style in Literature]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsttheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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