<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dechtow</id>
	<title>Dechtow - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dechtow"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dechtow&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T20:33:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dechtow&amp;diff=2538920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dechtow&amp;diff=2538920&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-22T08:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Fehrbellin&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52.756941&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.809028&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16833&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033922&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:OPR Dechtow Dorfkirche.jpg|mini|hochkant|Dorfkirche Dechtow.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dechtow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Fehrbellin]] im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]] in [[Brandenburg]]. Es liegt im flachen Land zwischen Sand und Moor und ist ein Zuhause für 300 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orts- und Gutsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf ist geprägt durch das Gut, seine Bauernhöfe, die Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert und Lindenalleen mit [[Kopfsteinpflaster]]. Das Gut im Dorf entwickelte sich über die Jahrhunderte als Sitz eines landtagsfähigen [[Rittergut]]es, der Gutsherr wurde so Depurtierter der regionalen Ritterschaft mit Sitz im Kreistag und berechtigt zur Wahl zum Landrat. Gut Dechtow war zunächst [[allod]] und stand lange im Besitz und dann im Eigentum der uradeligen Familie [[Zieten (Adelsgeschlecht)|von Zieten]], beginnend mit Klaus (der Alte) von Zieten um die Jahre vor 1425, nach ihm Klaus (der Junge) von Zieten. Die Töchter des Hauses von Zieten-Dechtow wählten grundsätzlich adelige Ehepartner,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. u. a. [[Hermann von Redern|Hermann von Redern-Wansdorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Nachrichten aus den Kirchenbüchern des Ländchens Glien&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Wansdorf 1878, [https://www.google.de/books/edition/Genealogische_Nachrichten_aus_den_Kirche/BV_Dp2M0lqgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dechtow+Zieten&amp;amp;pg=PA247&amp;amp;printsec=frontcover S. 247.]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Männer &amp;#039;&amp;#039;der Zieten&amp;#039;&amp;#039; gingen fast sämtlich zum Militär.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Geschlechts derer von Zieten (Schluß)&amp;#039;&amp;#039;, In: R. von Mosch: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Adelsblatt]]. Wochen-Schrift für die Aufgaebn des christlichen Adels&amp;#039;&amp;#039;. №. 23, VII. Jahrgang, G &amp;amp; G, Berlin, Sonntag, 9. Juni 1889, [https://www.google.de/books/edition/Deutsches_Adelsblatt/zZUD1YS8fcYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dechtow+Zieten&amp;amp;pg=PA390&amp;amp;printsec=frontcover S. 389 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Acht weitere Zieten-Generationen stand der Ritter des Johanniterordens und Rittmeister Ernst Dietrich von Zieten (1739–1798), verheiratet mit Charlotte Sophie Margaretha von Möller, dem Besitz vor und wohnte auch in Dechtow.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcelli Janecki]] (Red. zug.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Deutschen Adels&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Hrsg. Deutsche Adelsgenossenschaft ([[Deutsche Adelsgenossenschaft|D.A.G.]]), Vaterländische Verlagsanstalt-W. T. Bruer, Berlin 1899, [https://www.google.de/books/edition/Jahrbuch_des_deutschen_Adels/xtk11a874cIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dechtow+Zieten&amp;amp;pg=PA1000&amp;amp;printsec=frontcover S. 1000 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm beerbte der 1817 in den Grafenstand erhobene Graf Ernst von Zieten, verheiratet mit der (kath.) Gräfin Josephine Klementine von Berlo-Suyŝ. Dechtow bekam ihr jüngster Rittmeister Sohn Adrian von Zieten (1803–1849). Mit seiner Frau Amalie Gräfin [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]]-Hornhausen (1807–1853) hatte dieser die Tochter Maria, die 1834 in Berlin geboren wurde. Maria wurde Erbin von Dechtow&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Friedrich Rauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter&amp;#039;&amp;#039;. Art.: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;-II. &amp;#039;&amp;#039;Ost-Havelland&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Berlin 1857, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299724?query=Carwesee S. 73.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und war zweimal verheiratet, zuerst mit Freiherr Kuno von Zedlitz und Neukirch, geschieden 1868, und ab 1877 mit dem Oberstleutnant Arthur von Winning, Scheidung 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1880 kam das Gut Dechtow im bürgerlichen Besitz der Familie Stolze, mit 772 ha Besitz. Zum Gut gehörte damals eine Brennerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell: &amp;#039;&amp;#039;General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Mit Angabe der Besitzungen, ihrer Grösse (in Culturart), ihres Grundsteuer-Reinertrages, ihrer Pächter, Industriezweige und Poststationen. Aus amtlichen Quellen zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. I: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Preussen&amp;#039;&amp;#039;. I. Lieferung: &amp;#039;&amp;#039;Die Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker, Berlin 1879, S. 82 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1910 war in Dechtow der Sitz des [[Familienfideikommiss]] Dechtow-Carwesee der Familie des Hermann Stolze, Leutnant d. R. Dieser Güterkomplex bestand aus den Rittergütern in Carwesee mit 385 ha und Dechtow mit 877 ha, hinzu der Besitz &amp;#039;&amp;#039;Unterholz&amp;#039;&amp;#039;, das Gut Berlowshof sowie ein Vorwerk und weitere Flächen (Rustikalbesitz genannt) in der Gemeinde Linum, gesamt 1262 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz Brandenburg. 1914. Handbuch der Königlichen Behörden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher]]&amp;#039;&amp;#039;. Band VII, 2. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1914, S. 64 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1920er Jahre war dieser Gutskomplex Dechtow-Carwesee Eigentum des zu jener Zeit noch minderjährigen Wilhelm-Viktor Stolze. Als Pächter für Dechtow agierte die Familie Rudolf Ritter von Voigtländer, als Vormund, und Maria Elis. von Voigtländer. Verwalter war Rentmeister Schulze. Die Gutsfläche hatte sich nicht geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Ludwig Hofgrefe: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. 1929&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer`s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band VII. (Letzte Ausgabe), 4. Auflage, Hier: Regierungsbezirk Potsdam, Kreis Ost-Havelland. Selbstverlag von Niekammer’s Güter-Adressbüchern GmbH, Leipzig 1929, [https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=94 S. 53.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dechtow war von 1815 bis 1952 Teil des [[Landkreis Osthavelland|Landkreises Ost-Havelland]], danach ein Dorf im DDR-[[Bezirk Potsdam]], 1990 kam es zum wieder gegründeten Land Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 26. Oktober 2003 wurde Dechtow per Gesetz in die Gemeinde Fehrbellin eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bravors.Brandenburg.de: &amp;#039;&amp;#039;Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, I Gesetze), Potsdam 2003, Nr. 05, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Änderung durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (&amp;#039;&amp;#039;Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg)&amp;#039;&amp;#039;, I (Gesetze), Potsdam 2003, Nr. 10, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der Dechtower Pfarrer Siebmann kommt 1797 über den Charakter der Dechtower Einwohner zu dem sporadischen Schluss: „Es heißt auch hier wie überall: sunt bona mixta malis“ („Die Guten und die Schlechten sind gemischt“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ernst Karl von Zieten|Hans Ernst Karl Graf von Zieten]] (1770–1848), preußischer Offizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Dechtow}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in_Fehrbellin#Dechtow}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
OPR Dechtow Gutshaus.jpg|Gutshaus.&lt;br /&gt;
Dechtow_Karweseer_Str_2.jpg|Zehnfamilienwohnhaus mit Stallanlage.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Landesstraße]] L 173; einen Kilometer nordöstlich verläuft die [[Bundesautobahn 24|A 24]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dechtow&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Gerhard Vinken]], Barbara Rimpel, u. v. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hrsg. [[Georg Dehio|Georg-Dehio]]-Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.V., Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 234.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dechtow&amp;#039;&amp;#039;, In: Hans Joachim von Berkholz: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie von Zieten – Stammfolgen und biographische Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2007, ISBN 978-3-7980-0580-8, S. 72 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=Dechtow&amp;amp;button=&amp;amp;title=Special%3ASearch Dechtow auf Commons] – Sammlung von Bildern&lt;br /&gt;
* [https://www.fehrbellin.de/gemeinde/dechtow.html Dechtow], Hrsg. Gemeinde Fehrbellin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Fehrbellin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Fehrbellin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>