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	<title>Decameron (Film) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Decameron_(Film)&amp;diff=206271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-30T11:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Decameron&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Il Decameron&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Italien&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Neapolitanisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1971&lt;br /&gt;
| Länge                  = 112&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|43984/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Pier Paolo Pasolini]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Pier Paolo Pasolini&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Franco Rossellini]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Ennio Morricone]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Tonino Delli Colli]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Nino Baragli]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Tatiana Casini Morigi|Tatana Casini]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Franco Citti]]: Ser Ciappelletto&lt;br /&gt;
* [[Ninetto Davoli]]: Andreuccio da Perugia&lt;br /&gt;
* [[Jovan Jovanović (Regisseur)|Jovan Jovanović]]: Rustico&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Amato (Schauspieler)|Vincenzo Amato]]: Masetto da Lamporecchio &amp;lt;!-- nicht Vincenzo Amato (Künstler), der auch Schauspieler ist --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Angela Luce]]: Peronella&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Zigaina]]: Beichtvater&lt;br /&gt;
* [[Maria Gabriella Maione|Gabriella Frankel]]: Sizilianerin&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Cristo]]&lt;br /&gt;
* [[Pier Paolo Pasolini|P. P. Pasolini]]: Giottos Schüler&lt;br /&gt;
* [[Giorgio Jovine|Giorgio Iovine]]: Caterinas Vater&lt;br /&gt;
* [[Salvatore Bilardo]]: zweiter Wucherer&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo Ferrigno]]: Giannello&lt;br /&gt;
* [[Luigi Seraponte]]&lt;br /&gt;
* [[Antonio Diddio]]&lt;br /&gt;
* [[Mirella Cantanesi]]&lt;br /&gt;
* [[Vincenzo De Luca (Schauspieler)|Vincenzo De Luca]]&lt;br /&gt;
* [[Erminio Nazzaro]]&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Filidoro|Giovanni Filadoro]]: Geschichtenerzähler&lt;br /&gt;
* [[Lino Crispo]]&lt;br /&gt;
* [[Alfredo Sivoli]]&lt;br /&gt;
* [[Guido Alberti]]: ein reicher Händler&lt;br /&gt;
* [[Giacomo Rizzo]]: Padre Superiore&lt;br /&gt;
* [[E. Jannotta Carrino]]&lt;br /&gt;
* [[Vittorio Vittori]]: Don Gianni&lt;br /&gt;
* [[Monique van Vooren|Monique Van Voren]]: Königin der Totenköpfe&lt;br /&gt;
* [[Enzo Spitaleri]]: Mönch&lt;br /&gt;
* [[Luciano Telli]]: Mönch&lt;br /&gt;
* [[Annie Marguerite Latroye]]&lt;br /&gt;
* [[Gerard Exel]]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hillinger]]&lt;br /&gt;
* [[Franco Marletta]]&lt;br /&gt;
* [[Vittorio Fanfoni]]&lt;br /&gt;
* [[Detlef Uhle (Schauspieler)|Uhle Detlef Gerd]]&lt;br /&gt;
* [[Gianni Rizzo]]: Abt&lt;br /&gt;
* [[Adriana Donnorso]]&lt;br /&gt;
* [[E. Maria De Juliis]]&lt;br /&gt;
* [[Patrizia De Clara]]&lt;br /&gt;
* [[Guido Mannari]]&lt;br /&gt;
* [[Michele Di Matteo]]&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Esposito (Schauspieler, II)|Giovanni Esposito]]&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Scagliola]]&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Davoli]]&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* [[Elisabetta Genovese]]: Caterina&lt;br /&gt;
* [[Silvana Mangano]]: Madonna&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
| Chronologie            = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Decameron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Film des [[italien]]ischen Regisseurs [[Pier Paolo Pasolini]] aus dem Jahr 1971. Der Film ist eine [[Adaption (Literatur)|Adaption]] von neun Geschichten aus der Novellensammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Decamerone]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Giovanni Boccaccio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Pasolini präsentiert neun lose aus dem literarischen Vorbild übernommene Geschichten, wobei die Anekdote um einen von Pasolini selbst gespielten [[Giotto di Bondone|Giotto]]-Schüler, der nach [[Neapel]] gekommen ist, um die Wände der [[Basilika Santa Chiara (Neapel)|Kirche der Heiligen Chiara]] mit [[Fresko|Fresken]] zu bemalen, zwischen mehreren Episoden fortgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen werden die anderen acht Geschichten abgeschlossen erzählt, nämlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der reiche Andreuccio ist aus [[Perugia]] nach Neapel gekommen, um Pferde zu kaufen; er lässt sich zuerst ausrauben und hintergeht im Anschluss daran mehrere Diebe um ihre wertvolle Beute.&lt;br /&gt;
* Der schlaue Masetto aus [[Lamporecchio]] gibt sich als taubstumm aus, um so als Gärtner in ein Nonnenkloster aufgenommen zu werden, wo er sich mit den Nonnen vergnügt.&lt;br /&gt;
* Peronella lockt ihren Ehemann in einen großen Tonkrug, um sich ihrem Liebhaber hingeben zu können.&lt;br /&gt;
* Ser Ciappelletto, ein todkranker Sünder, spielt seinem Beichtvater eine letzte Posse, indem er sich als Heiliger ausgibt.&lt;br /&gt;
* Den jugendlichen Liebhabern Caterina und Riccardo gelingt es, den strengen Eltern zum Trotz, eine Liebesnacht auf der Terrasse zu verbringen.&lt;br /&gt;
* Das Liebespaar Lisabeta und Lorenzo wird von den Brüdern der jungen Frau auseinandergerissen, der Liebhaber erschlagen und vergraben.&lt;br /&gt;
* Pietro gibt seine hübsche Frau an Don Gianni, damit der sie in eine Stute verwandeln soll.&lt;br /&gt;
* Zwei Korbflechter geloben sich, nach dem Tod des einen solle dieser aus dem Jenseits zurückkehren, um dem Überlebenden aus dem Jenseits zu berichten. Obwohl er stirbt, weil er sich zu oft mit seiner Freundin vergnügt hat, kann er berichten, dass dies im Jenseits nicht als Sünde gelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussszene steht der Maler vor seinem beendeten [[Triptychon]], von dem er allerdings nur zwei Bilder vollendet hat, und sinniert: „Warum ein Werk vollenden, da es doch wunderbar ist, nur von ihm zu träumen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Im Film wird viel über das Leben und den Sex gelacht. Alle Figuren sind von dem Verlangen getrieben, ihre Lebensumstände zu verbessern und ihre Wünsche zu erfüllen. Dabei kommen sowohl schlaue und naive Gestalten als auch Heilige und Sünder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pasolini und seinem Film wurde oft [[Pornografie]] vorgeworfen. Der Regisseur hingegen wollte in diesem und den beiden folgenden Filmen seiner &amp;#039;&amp;#039;Trilogie des Lebens&amp;#039;&amp;#039; Sexualität nicht nur andeutungsweise zeigen, sondern zum zentralen dramaturgischen Moment der Inszenierung werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde im September und Oktober 1970 fast vollständig in Italien gedreht, in [[Neapel]] und der [[Kampanien|Campagna]], in Rom und Umland, sowie im Norden in [[Trient]] und [[Bozen]]. Nur für die Episode &amp;#039;&amp;#039;Alibek wird [[Eremit|Einsiedlerin]]&amp;#039;&amp;#039;, die in der [[Thebais (Ägypten)|ägyptischen Wüste]] spielt, ging Pasolini nach [[Sanaa|Sana’a]] im [[Jemen]], diese [[Sequenz (Film)|Sequenz]] wurde jedoch später im Film nicht verwendet. Dort im Jemen drehte Pasolini auf übrig gebliebenem Filmmaterial auch den kurzen Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Mauern von Sana’a]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er sich leidenschaftlich für die Erhaltung der Altstadt von Sana’a einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen beiden Filme der Trilogie sind [[Pasolinis tolldreiste Geschichten]] von 1972 und [[Erotische Geschichten aus 1001 Nacht]] aus dem Jahre 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nach der stilisierten, mythisch-allegorischen &amp;#039;&amp;#039;[[Medea (1969)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; wendet sich Pasolini der volksnahen Verklärung menschlicher Geschlechtlichkeit und Sinnenfreude zu, die Macht der einfachen Leute und der »archaischen, düsteren, vitalen Gewalt ihrer sexuellen Organe« beschwörend. Ein in seinem oft naiv wirkenden Lebensoptimismus nicht sonderlich überzeugender Konsumfilm des italienischen Regisseurs.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|22873|Abruf=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der Film war [[1971]] bei den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1971|Internationalen Filmfestspielen 1971]] in [[Berlin]] im Wettbewerb um den [[Goldener Bär|Goldenen Bären]]. Für seine Regieleistung wurde Pasolini mit dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Preis der Jury&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet und erhielt einen [[Silberner Bär|Silbernen Bären]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0065622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Pier Paolo Pasolini}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4426736-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erotikfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomödie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Episodenfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giovanni-Boccaccio-Verfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pier Paolo Pasolini]]&lt;/div&gt;</summary>
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