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	<title>Debrecziner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:46:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Debrecziner&amp;diff=42969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ralf Roletschek am 24. April 2026 um 08:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Debrecziner.jpg|miniatur|Debrecziner Würstel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Debrecziner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Debreziner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Debreziner Würstchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Brühwurst]]spezialität, die besonders in Österreich, Süddeutschland und in den [[Nachfolgestaat]]en der [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen Monarchie]] beliebt ist. Die Wurst trägt den Namen der Stadt [[Debrecen]] im Osten [[Ungarn]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://info.bmlrt.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/Fleisch/Fleischprodukte/debreziner.html |titel=Debreziner |werk=Traditionelle Lebensmittel in Österreich |hrsg=Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus |abruf=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die original ungarische Debrecziner ist eine leicht [[Räuchern|geräucherte]] Wurst aus Rind- und Schweinefleisch mit edelsüßem [[Gewürzpaprika]]. Sie ist Bestandteil einer Reihe verschiedener ungarischer Gerichte, denen sie den erwünschten würzigen Räuchergeschmack verleiht, z.&amp;amp;nbsp;B. des [[Gulasch#Debrecziner Gulasch|Debrecziner Gulasch]]s. Im Gegensatz zu lang geräucherten Wurstsorten, die beim Kochen hart werden, bleiben Debrecziner auch nach längerer [[Garzeit]] weich und saftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debrecziner in Ungarn ==&lt;br /&gt;
Die obige Beschreibung betrifft Debrecziner im deutschsprachigen Raum. In Ungarn versteht man unter Debrecziner die „debreceni páros kolbász“ genannte Wurst, die dort zwar kräftig, aber nicht so scharf mit Paprikapulver gewürzt wird wie in den deutschen Lebensmittelgeschäften. „Páros“ heißt paarweise, weil ein Paar davon eine Portion sein soll und sie daher an Jahrmärkten immer paarweise angeboten werden. Serviert werden Debrecziner gekocht, gebraten oder auch aus dem Backofen mit Senf oder [[Meerrettich|Kren]] und mit Weißbrot, manche mögen auch eine saure Gurke dazu. Beliebt sind Debrecziner für die Zwischenmahlzeit unterwegs, auf Jahrmärkten und landesweit in den Markthallen, oft bei Metzgern. Debrecziner Wurst wird gerne in Suppen und Eintopfgerichten mitgekocht, vorwiegend in [[Letscho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Debrecen]] (dt. Debreczin) ist Namensgeber für die Debrecziner Wurst, weil es dort schon immer viel Schweinefleisch gab. Die Grundlage dafür bildete die Schweinemast im angrenzenden großen Stadtwald. Die Schweine wurden dort seit Jahrhunderten in großer Zahl gehütet, wahrscheinlich schon vor der türkischen Besatzungszeit, als die Schweine auf sich gestellt (weil von den Türken verboten) die Gegend ruinierten und die Stadtbewohner verunsicherten. Sie drangen oft massenweise bis in die Stadtmitte vor. Noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts erließ die Stadtverwaltung [[Verhaltenskodex|Verhaltenskodizes]] für die Bevölkerung, womit Unfälle beim Aufeinandertreffen vermieden werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren reisende deutsche Händler, die diese Wurst im Dresdner Raum schon im 17. Jahrhundert als Debrecziner populär machten – sicherlich nicht zufällig, weil die [[Siebenbürger Sachsen]] in dieser Zeit ihre ersten Schulen bauten und die Lehrer aus dem Dresdner Raum holten. Es gibt Beschreibungen, wonach die Lehrer ihre Heimatreisen mit Debrecziner Wurst finanzierten. In dem ungarischen Kochbuch &amp;#039;&amp;#039;Valódi magyar szakácskönyv&amp;#039;&amp;#039; von [[Ágnes Zilahy]], das erstmals 1891 in [[Budapest]] veröffentlicht wurde, findet sich ein kurzer Abschnitt mit dem Titel „A ‚debreczeni‘ kolbász készitése“, der die Herstellung der Debrecziner Würste beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Ágnes Zilahy]] | Titel=Valódi magyar szakácskönyv | Auflage=2. | Ort=Budapest | Datum=1892 | Seiten=97–98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Grobes Schweinefleischbrät wird mit edelsüßem Paprika gewürzt, in Naturdärme gefüllt, gegart und geräuchert. Dabei werden Schafsdärme bevorzugt, da die Wurst bei Verwendung von Schweinedärmen viel zu dick werden würde.&lt;br /&gt;
In Ungarn werden traditionell scharfe Paprika und/oder Chili verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Herkunft und Rezept variiert der Geschmack von herzhaft-würzig (Österreich, Deutschland) bis pikant-scharf (Ungarn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Österreich bekannte Speise ist das &amp;#039;&amp;#039;Debreziner-Langos&amp;#039;&amp;#039;, eine mit Hefeteig (auch bekannt als [[Lángos|Langos]]) überbackene Debrecziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Die Debrecziner besteht typischerweise aus Schweine- und Rindfleisch, Speck, Wasser, Gewürzen, Salz sowie Paprika, der für die rote Farbe und den scharfen Geschmack sorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;konsument&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&amp;amp;cid=318876936089 |title=Debreziner – Echt scharf |date=2011-05-25 |accessdate=2011-11-27 |work=Konsument 6/2011 |publisher=[[Verein für Konsumenteninformation]] |quote=&amp;#039;&amp;#039;Ihren Namen verdanken sie übrigens der Stadt Debrecen im Osten Ungarns, obwohl sie dort gar nicht erfunden wurden. Alle Fleischsorten möglich – Debreziner bestehen hauptsächlich aus Schweine- und Rindfleisch, Speck, Wasser, Gewürzen, Salz sowie Paprika, der für die rote Farbe und den scharfen Geschmack sorgt. Anders als bei den Frankfurtern ist hier die Wurstmasse (Brät), die ebenfalls in Schafdärme gefüllt wird, wesentlich gröber.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Physiologischer Brennwert|physiologische Brennwert]] beträgt ca. 1250&amp;amp;nbsp;[[Kilojoule|kJ]]/100&amp;amp;nbsp;g (300&amp;amp;nbsp;[[kcal]]/100&amp;amp;nbsp;g).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|Fleisch/Fleischprodukte/debreziner|Debreziner|206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brühwurst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ralf Roletschek</name></author>
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