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	<title>Debrecener Operation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-244-2324-09, Ungarn, Debrecen, Panzer V &amp;quot;Panther&amp;quot;.jpg|mini|rechts|Deutscher Panzer der 23. Panzer-Division in der Innenstadt von Debrecen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Debrecener Operation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Дебреценская операция}}), benannt nach der ungarischen Stadt [[Debrecen]], war eine Offensive der [[Rote Armee|Roten Armee]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], die vom 6. bis zum 27./28. Oktober 1944 dauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Am 24. September 1944 wurde die deutsche [[Heeresgruppe Südukraine]] unter [[Generaloberst]] [[Johannes Frießner]] in [[Heeresgruppe Süd]] umbenannt. Die Entwicklungen nach der [[Operation Jassy-Kischinew]] hatte die Front der Heeresgruppe nach dem Verlust des [[Szeklerland|Szekler Zipfels]] durch [[Siebenbürgen]] auf 650 Kilometer Breite aufgerissen. Die in die ungarische Tiefebene verfolgende [[2. Ukrainische Front]] unter [[Rodion Jakowlewitsch Malinowski|Rodion Malinowski]] verfügte Anfang Oktober 1944 über 59 Divisionen mit etwa 698.000 Mann, 10.200 Geschütze, 825 Panzer und 1.100 Flugzeuge. Dazu kamen die rumänische [[1. Armee (Rumänien)|1.]] und [[4. Armee (Rumänien)|4. Armee]] mit etwa 20 Divisionen, welche besonders im Rahmen der sowjetischen [[53. Armee (Rote Armee)|53.]] und [[40. Armee (Rote Armee)|40. Armee]] (General [[Filipp Feodosjewitsch Schmatschenko|Schmatschenko]]) als Armeereserve herangezogen wurde. Die rumänischen Divisionen waren noch nicht vollständig aufgefrischt und nur bedingt einsetzbar (z. B. verfügte die 1. Armee am 10. Oktober nur über 30.150 Mann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber stand die deutsch-ungarische Heeresgruppe Süd, zusammen etwa 31 Divisionen mit etwa 400.000 Mann, 3.500 Geschütze, 293 Panzer und 420 Flugzeuge der [[Luftflotte 4]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoRF01_11&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://victory.mil.ru/war/1944/war/01_11.html |text=Informationen zum Befreiungskampf in der Tschechoslowakei, Jugoslawien und Ungarn beim Russischen Verteidigungsministerium |archivebot=2018-04-05 21:47:58 InternetArchiveBot}} (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu kamen gegenüber dem rechten Flügel der mit Masse in der [[Belgrader Operation]] involvierten [[3. Ukrainische Front|3. Ukrainischen Front]] (Marschall [[Fjodor Tolbuchin|Tolbuchin]]) noch drei Divisionen der [[Heeresgruppe F]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streitmacht der Heeresgruppe Süd war neu organisiert worden: die Armeegruppe [[Maximilian Fretter-Pico|Fretter-Pico]] (deutsche [[6. Armee (Wehrmacht)|6. Armee]] und die am 15. September neu aufgestellte ungarische 3. Armee) hielt den Raum zwischen [[Oradea]] (Großwardein) und [[Temešvár]] und die Armeegruppe [[Otto Wöhler|Wöhler]] (deutsche [[8. Armee (Wehrmacht)|8.]] und ungarische [[2. Armee (Ungarn)|2. Armee]]) den Raum zwischen [[Turda]] (Thorenburg) und [[Huszt]], wo der Anschluss an die in der Karpaten-Stellung liegenden ungarische [[1. Armee (Ungarn)|1. Armee]] der [[Heeresgruppe Mitte]] erfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adolf Hitler|Hitler]] befahl Generaloberst Frießner eine Gegenoffensive einzuleiten, um den sowjetischen Vorstoß der [[6. Gardepanzerarmee|6. Gardepanzer]]-, [[27. Armee (Rote Armee)|27.]] und 40. Armee im Raum zwischen [[Satu Mare]] (Sathmar) und [[Arad (Rumänien)|Arad]] aufzuhalten. Marschall Malinowski führte zusätzlich die mechanisierten Kavalleriegruppen unter Generalleutnant [[Issa Alexandrowitsch Plijew|Issa Plijew]] (7. mechanisiertes Korps, 4. und 6. Garde-Kavalleriekorps mit 389 Panzer und Sturmgeschütze) und General [[Sergei Iljitsch Gorschkow|Gorschkow]] (5. Garde-Kavalleriekorps und 23. Panzerkorps mit 146 Panzer und Sturmgeschütze) im Raum zwischen [[Oradea]] und [[Békéscsaba]] zur Unterstützung des [[Hauptschlag|Hauptstoßes]] in Richtung Nord auf [[Debrecen|Debreczen]] ein. Zudem hatte der rechte Flügel der 2. Ukrainischen Front (40. Armee und rumänische [[4. Armee (Rumänien)|4. Armee]]) die [[4. Ukrainische Front|4. Ukrainischen Front]] (Generaloberst [[Iwan Jefimowitsch Petrow |Petrow]]) während der gleichzeitig laufenden [[Ostkarpatische Operation|Karpaten-Uschgoroder Operation]] zu unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoRF34&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle of Debrecen memorial.JPG|mini|rechts|Heutiges Denkmal für die Schlacht von Debrecen]]&lt;br /&gt;
=== Erste Phase ===&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 1944 startete die 6. Garde-Panzerarmee (General [[Andrei Krawtschenko|Krawtschenko]]) den Angriff mit dem 5. Garde-Panzerkorps (Generalmajor [[Michail Iwanowitsch Saweljew|Saweljew]]) und dem 9. Garde-mechanisierten Korps (Generalleutnant [[Michail Wassiljewitsch Wolkow|Wolkow]]) in Richtung Norden. Ziel war der Durchbruch bei der ungarischen 2. Armee und die Trennung der Verbindung zwischen der deutschen 6. und 8. Armee. Großräumig war geplant im Zusammenwirken mit der 18. Armee der 4. Ukrainischen Front, welche über [[Munkacs|Muncacz]] nach Süden durchbrechen sollte, die Masse der ungarisch-deutschen Karpatenverteidigung einzukesseln. Das [[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]] erkannte die Gefahr rechtzeitig und sandte mobile Reserven an diesen Brennpunkt. Die deutsche [[1. Panzerarmee (Wehrmacht)|1.]], 13. und [[23. Panzer-Division (Wehrmacht)|23. Panzerdivision]], die 228. und 325. [[Sturmgeschütz]]-Brigade sowie ungarische 2. Panzerdivision wurden in die [[Puszta]] verlegt, das [[III. Panzerkorps (Wehrmacht)|III. Panzerkorps]] unter General [[Hermann Breith|Breith]] führte zwischen 7. und 15. Oktober starke Gegenschläge durch, welche die in Richtung Debreczen vorrückende Rote Armee vorübergehend stoppen und durchgebrochene sowjetische Kavallerieverbände abschneiden konnte. Über [[Tiszafüred]] wurde die [[Panzergrenadier-Division Feldherrnhalle]] in die Gefahrenzone als Verstärkung herangeführt und half die Front zu stabilisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in diesen Operationen fiel der ungarische [[Reichsverweser]] [[Miklós Horthy|Horthy]] am 15. Oktober von seinem Bündnis mit dem Deutschen Reich ab und nahm Waffenstillstandsverhandlungen mit der Roten Armee auf. Er wurde einen Tag später im &amp;#039;&amp;#039;[[Unternehmen Panzerfaust]]&amp;#039;&amp;#039; durch ein deutsches SS-Kommando inhaftiert, ein Aufstand in [[Budapest]] wurde unterdrückt. Während die an der [[Donau]] eingesetzte ungarische [[3. Armee (Ungarn)|3. Armee]] unter General [[Heszlényi]] an der Seite der Deutschen weiterkämpfte, mussten die Befehlshaber der ungarischen 1. und 2. Armee mit General Laszlo und [[Feldmarschallleutnant|FML]] [[Jenő Major|Major]] neu besetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober konnte das sowjetische 33. Schützenkorps der [[27. Armee (Rote Armee)|27. Armee]] (General [[Sergei Trofimenko|Trofimenko]]) Oradea (Großwardein) besetzen, dabei wurde die deutsche [[76. Infanterie-Division]] stark dezimiert. Die allgemeine kritische Lage-Entwicklung führte dazu, dass das deutsche [[XVII. Armeekorps (Wehrmacht)|XVII. Armeekorps]] ([[8. Jäger-Division (Wehrmacht)|8. Jäger-]], [[3. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|3. Gebirgs-]] und [[46. Infanterie-Division (Wehrmacht)|46. Infanterie-Division]]) schon ab 8. Oktober seine Rückzugsbewegung aus den [[Karpaten]]-Stellungen im Raum [[Câmpulung Moldovenesc|Kimpolung]]-[[Vatra Dornei]] begann, während der endgültige Befehl zum Rückzug nach [[Máramarossziget]] erst am 17. Oktober erteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Klatt: die 3. Geb.div. Podzun Verlag 1958, S. 277–296, Kartenanhang Lage vom 8. August 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Phase ===&lt;br /&gt;
Westlich von Debreczen gelang es der sowjetischen 40. Armee mit dem 18. Panzerkorps (Generalmajor Pjotr D. Goworunienko) nach Norden durchzubrechen. Das Eintreffen der über [[Eger (Ungarn)|Eger]] herangeführten [[13. Panzer-Division (Wehrmacht)|13. Panzerdivision]] ermöglichte neue deutsche Gegenangriffe. Die Kavalleriegruppe Plijew konnte am 20. Oktober die Stadt Debreczen dennoch einnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hrono&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hrono.ru/sobyt/1900sob/1944debrec.php Debrecener Operation bei &amp;#039;&amp;#039;hrono.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die deutsche [[1. Panzer-Division (Wehrmacht)|1. Panzer-Division]] den deutschen Gegenangriff nach Süden absicherte, erreichte die 23. Panzer-Division am 22. Oktobers [[Nagykálló]] und durchtrennte die Nachschublinien der drei nach Norden durchgebrochenen Sowjetkorps. Am 23. Oktober wurde die auf [[Tokaj]] vorstoßende mechanisierte Kavalleriegruppe Plijew bei [[Nyíregyháza]] durch die 1. und 23. Panzerdivision im Zusammenwirken mit dem ungarischen IX. Korps abgeschnitten und eingekesselt. Die 3. Gebirgs-Division und Teile der [[8. SS-Kavallerie-Division „Florian Geyer“|8. SS-Kavallerie-Division]] bildeten die angreifenden deutschen Kräfte im Westen. Es gelang Plijews Verbänden jedoch, zwischen 23. und 27. Oktober in erbitterten Kämpfen nach Süden auszubrechen. Am 26. Oktober eroberte die 23. Panzerdivision Nyíregyháza zurück. General der Infanterie Wöhler konnte durch diesen taktischen Erfolg seine noch weiter im Osten in der südlichen [[Bukowina]] stehende 8. Armee (XVII. und XXIX. Armeekorps) zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen konnten am linken Flügel Malinowskis die sowjetische [[7. Gardearmee (Rote Armee)|7. Gardearmee]] und die [[53. Armee (Rote Armee)|53. Armee]] südwestlich bei [[Szolnok]] im Kampf mit dem deutschen [[IV. Panzerkorps (Wehrmacht)|IV. Panzerkorps]] (General [[Ulrich Kleemann (General)|Kleemann]]) einen Brückenkopf am westlichen Ufer der [[Theiß (Fluss)|Theiß]] errichten, der Ende Oktober als Sprungbrett für den Angriff auf Budapest genutzt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoRF34&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://victory.mil.ru/war/oper/34.html |wayback=20080505230919 |text=Informationen zur Debreczener Operation beim Russischen Verteidigungsministerium |archiv-bot=2019-03-12 06:48:14 InternetArchiveBot }} (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verluste und Folgen ==&lt;br /&gt;
Die [[Rote Armee]] konnte zwar 130–275 km nach Norden und Westen vorstoßen, hatte aber bei diesen Kämpfen 19.713 Tote, 64.297 Verwundete&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rus-sky.com/history/library/w/w06.htm Россия И СССР в войнах XX века. Потери вооружённых сил. Статистическое исследование. Глава V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Verlust von über 500 Panzern zu beklagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Krisztian Ungvary: Schlacht um Budapest, Herbig Verlag 2001, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Achsenmächte]] hatten Verluste von 42.000 Mann an Gefangenen; 138 Panzer, 856 Geschütze, 386 Flugzeuge und 16.000 Gewehre und Maschinenpistolen wurden von den sowjetischen Truppen als Beute eingebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoRF01_11&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.protown.ru/information/hide/5322.html |wayback=20180507184938 |text=Debrecener Operation |archiv-bot=2023-12-10 03:12:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truppen der 2. Ukrainischen Front vollendeten die vollständige Besetzung Rumäniens und kontrollierten jetzt rund ein Drittel des ungarischen Territoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt im Anschluss an die Debrecener Operation, also ohne Vorbereitungszeit, eröffnete die 2. Ukrainische Front am 29. Oktober die [[Schlacht um Budapest]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://samsv.narod.ru/Oper/All/debrezen.html Debrecener Operation bei &amp;#039;&amp;#039;samsv.narod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://i.enc-dic.com/dic/enc_sie/images/debretsen_oper.jpg Plan der Operation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation des Deutsch-Sowjetischen Krieges|Debrecen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Debrecen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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